Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

e   Marlboro. Prosastücke, Postskriptum Hannover 1981   Die Verwirrung des Gemüts. Roman, List München 1983    Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger. Lamento/Roman, Herodot Göttingen 1986; Ausgabe Zweiter Hand: Dielmann 2000   Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, Dielmann Frankfurtmain 1993, dtv München 2001   Wolpertinger oder Das Blau. Roman, Dielmann Frankfurtmain 1993, dtv München 2000   Eine Sizilische Reise, Fantastischer Bericht, Diemann Frankfurtmain 1995, dtv München 1997   Der Arndt-Komplex. Novellen, Rowohlt Reinbek b. Hamburg 1997   Thetis. Anderswelt. Fantastischer Roman, Rowohlt Reinbek b. Hamburg 1998 (Erster Band der Anderswelt-Trilogie)   In New York. Manhattan Roman, Schöffling Frankfurtmain 2000   Buenos Aires. Anderswelt. Kybernetischer Roman, Berlin Verlag Berlin 2001 (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie)   Inzest oder Die Entstehung der Welt. Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, Schreibheft Essen 2002   Meere. Roman, Marebuch Hamburg 2003 (Verbotene Fassung)   Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen. Poetische Features, Elfenbein Berlin 2004   Die Niedertracht der Musik. Dreizehn Erzählungen, tisch7 Köln 2005   Dem Nahsten Orient/Très Proche Orient. Liebesgedichte, deutsch und französisch, Dielmann Frankfurtmain 2007    Meere. Roman, Letzte Fassung. Gesamtabdruck bei Volltext, Wien 2007.

Meere. Roman, „Persische Fassung“, Dielmann Frankfurtmain 2007    Aeolia.Gesang. Gedichtzyklus, mit den Stromboli-Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage ohne ISBN, Galerie Jesse Bielefeld 2008   Kybernetischer Realismus. Heidelberger Vorlesungen, Manutius Heidelberg 2008   Der Engel Ordnungen. Gedichte. Dielmann Frankfurtmain 2009   Selzers Singen. Phantastische Geschichten, Kulturmaschinen Berlin 2010   Azreds Buch. Geschichten und Fiktionen, Kulturmaschinen Berlin 2010   Das bleibende Thier. Bamberger Elegien, Elfenbein Verlag Berlin 2011   Die Fenster von Sainte Chapelle. Reiseerzählung, Kulturmaschinen Berlin 2011   Kleine Theorie des Literarischen Bloggens. ETKBooks Bern 2011   Schöne Literatur muß grausam sein. Aufsätze und Reden I, Kulturmaschinen Berlin 2012   Isabella Maria Vergana. Erzählung. Verlag Die Dschungel in der Kindle-Edition Berlin 2013   Der Gräfenberg-Club. Sonderausgabe. Literaturquickie Hamburg 2013   Argo.Anderswelt. Epischer Roman, Elfenbein Berlin 2013 (Dritter Band der Anderswelt-Trilogie)   James Joyce: Giacomo Joyce. Mit den Übertragungen von Helmut Schulze und Alban Nikolai Herbst, etkBooks Bern 2013    Alban Nikolai Herbst: Traumschiff. Roman. mare 2015.
________________________________


 

Andreas Zielcke zertritt für die Süddeutsche Zeitung das Selbstbestimmungsrecht einer Frau. Am 19. Oktober 2017 anstelle eines Arbeitsjournales: Entgegnung einem Feinde.


Meere-Original

Ein Buch wird zu fünfzehn Jahren Gefängnis verurteilt.
Nach fünf Jahren wird ihm, guter Führung wegen, der
bedingte Freigang erlaubt, an dessen Einschränkungen
es sich hält.
So gehen die Jahre dahin, und endlich ist das Strafmaß
verbüßt. Das Buch kommt wieder frei.
Es öffnet die Augen, blinzelt in die zur Unvertrauten ge-
wordene wundervolle Sonne - als es vom ersten Stein all
derer getroffen wird, die unversöhnlich waren und sind.
„Verbrennt es, verbrennt es!“ schreien die Philister.
Sie tun es seit je oder, an Tauen, richten das Kreuz auf,
um es, das Buch, daranzunageln.

Burckhard Fahler, Schlechte Fabeln


Die Headline >>>> dieses Artikels ist gut: Worte, Wunden. Sie ist sogar ausgezeichnet und der Mann, der drunter schreibt, ein ausgewiesener Kenner. So wär es ehrenwert gewesen, von ihm beachtet, vielleicht sogar gewürdigt, egal, auch heftig kritisiert zu werden.
Nämlich wären von Andreas Zielcke, geboren 1943 und bis zum Jahr 2007 Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, so oder so Erkenntnisse zu erwarten gewesen über ein Buch, dessen originale Gestalt der öffentlichen Zugänglichkeit lange Zeit entzogen war - Erkenntnisse literarischer Art, vielleicht sogar romanästhetischer oder, falls ihn alleine der Inhalt interessierte (für die „normale“ Leserin, den „normalen“ Leser völlig akzeptabel), über die Geworfenheiten der behandelten Helden und allgemein die Frage, wie recht zu leben sei und was es uns erschwere. Dazu das Buch hätte er nicht einmal mögen müssen, lediglich tun, was eines Kritikers ist, jedenfalls sein sollte: Sich auf es erst einmal einzulassen oder - zu schweigen.
Herr Zielcke hat beides nicht gekonnt.

Nun ist einem 74jährigen Mann, mithin einem Rentner, vielleicht nicht wirklich mehr zuzumuten, im Horte seiner Lektüren auch Obsessives zu dulden oder gar die Zeichen einer Zeit noch zu sehen, der das Private heikel wurde, geschweige ihnen zu folgen. Alles, was Internet ist, mag ihm mit allem Recht seiner Generation und also seiner Prägungen unheimlich dünken und deshalb ihm ein Dichter, der sich schon früh darauf einließ, suspekt sein. Mehr noch: daß ein solcher sein Allerprivatestes, das unumgänglicherweise Privatestes auch anderer ist, zu Material der künstlerischen Gestaltung macht, darf er mit guten Gründen für problematisch halten und deshalb eines solchen Buches Verbot nachvollziehbar begrüßen. Wenn aber der Verbotsgrund fiel, meinethalben den Kopf schütteln und igitt! oder sonstwas denken, nicht aber so tun, als stünde das Buch erst vor dem Prozeß, und er, als wäre er von dem Dichter geschädigt, schichtet nun Beweisgrund um Beweisgrund gegen ihn auf, wie um das Buch noch einmal zu verbieten.
Dies ist genau Herrn Zielckes Ziel. Zumindest will er die Verbreitung erschweren. Zu fürchten steht, es sei ihm nun gelungen.
Starke Rhetorik, fürwahr! Sein emotionsdurchbrodelter Artikel wimmelt vor Epitheta - ein deutliches Zeichen. Seine Leser:innen allerdings sollten sich fragen, welch enormer, ja „unmittelbar“ erregender Roman es sein muß, in einem gestandenen, gar altersreifen - um nicht zu sagen: „weisen“ - Mann so etwas auszulösen.

Herr Zielcke, ich habe ein Problem, das Ihnen, fürcht‘ ich, wohl bewußt, wenn nicht gar ein taktisches Mittel Ihrer Strategie ist. Denn so gerne ich Ihrem Text Satz für Satz gegenreden würde, ist‘s mir doch nicht erlaubt, ohne diesmal zwar nicht mit dem Persönlichkeits-, wohl aber Urheberrecht in Konflikt zu geraten; selbst längere Zitate sind heutzutage ohne die Genehmigung ihrer Autoren - oder derer, die ihre Rechte vertreten - nicht mehr erlaubt. Wes‘zufolge mir gar nichts anderes übrig bleibt, als ebenso rein zu behaupten, wie eben Sie es tun.
Solch eine Behauptung etwa sagte, es gehe Ihnen im eigentlichen gar nicht um dieses spezielle Buch, sondern um die Vernichtung eines Autors insgesamt, einem in meinem Fall Bedürfnis, das sie durchaus mit vielen Kritikern teilen und - wenn auch signifikant weniger - Kritikerinnen.
Sie tun es auch wirklich geschickt: etwa, indem Sie mir, dem Autor von >>>> Meere, einen Mißbrauch vorwerfen, den Sie durch Ihren eigenen noch betonen. Denn Sie nehmen den Willen der Frau, der das verbotene Buch nun befreit hat, gar nicht für eigenen Willen. Dahinter wirkt eine so rhetorische wie, im juristischen Sinn, suggestive Form von Autor-Diskriminierung. Fast muß Ihr Leser meinen, sie, diese Frau, sei zu ihrer Willensbekundung genötigt, wenn nicht gar gezwungen worden - und wenn, von wem dann wohl als von mir?

Das ist, ich gebe es zu, höchst wirksam Infamie. Wer mag denn jetzt noch erkennen, daß Sie es sind, ein Selbstbestimmungsrecht mit dem Absatz zu treten? zumal das einer Frau, um deren Wohlfahrt Ihr Text zu kämpfen sich bauscht. Hier, nicht bei mir, hat das alte und hämische Patriarchat gegen sie, diese Frau, nicht nur den Stinkefinger, sondern die Hand gehoben, die, wenn die Argumente ausgehn, halt auch gern mal zuschlägt. Auf der Buchmesse >>>> haben wir's neulich erlebt. Es wirkt hier – strukturell – ganz derselbe Ungeist.
Der Mißbraucher, nein, bin wahrlich nicht ich.

Ich war es auch zuvor nicht. Sie gehören, Herr Zielcke, zu einer Generation von Journalisten, denen an präziser Recherche noch gelegen war. So hätten Sie doch Blicke in die Prozeßakten werfen können. Genau das taten Sie offenbar nicht. Sonst wäre Ihnen zur Kenntnis gebracht, daß ich vor Drucklegung, sogar lange vor ihr, das Typoskript des Romanes der späteren Klägerin zugeschickt habe. Ihre Antwort war, wie immer man sie wertet, eindeutig: Sie wolle das Buch erst lesen, wenn es herausgekommen sei. So erklärte sie selbst es vor Gericht zu den Akten.
Tatsächlich, da gaben ihr die Richter recht, hätte man - auch ich nicht – von ihr nicht verlangen können, daß sie meinen Text auch lese; ihn aber nach dieser Bekundung veröffentlichen zu lassen, war ein Mißbrauch eben nicht - auch dann nicht, wenn das Buch Persönlichkeitsrechte der Klägerin angeblich oder tatsächlich verletzte. Hätte ich denn ohne Not darauf verzichten sollen, diesen Roman in die Welt zu bringen, ahnend, daß er eine Verletzung darstellen würde? Ich ahnte es tatsächlich nicht. Im Gegenteil ging ich davon aus, daß die Frau sehr wohl weiß, wie Kunst entsteht; wir hatten ja zusammen gelebt: Sie hatte nicht nur mich, sondern auch mein Werk geliebt. So wußte sie durchaus, wie immer wieder ich eigenes Erleben in meinen Texten fiktionalisierte. Und fiktionalisiert ist Meere von Anfang bis Ende.
Das war auch niemals strittig.
Die Frage des Prozesses spitzte sich anders zu: Inwieweit ist jemand von seinem nahsten Freundes- und Familienkreis noch erkennbar. - Nur kann man verfremden, wie man nur will, die Nahsten werden immer erkennen.

Dabei war mir bei allem die Klägerin selbst, also ihre Position, gar nicht problematisch. Ich verstand sie gut und verstehe sie noch jetzt, und aber jetzt versteh ich sie noch einmal ganz besonders. Skandal vielmehr war für mich die Reaktion der Kritik. Skandal waren die aufeinandergehäuften Falschmeldungen, die oft sehr bewußt als solche lanciert wurden. Da sind nun Sie keine Ausnahme, insofern ich einige Gründe habe, von meiner Annahme besser abzustehen, es liege Ihrem Text eine Nachlässigkeit der Recherche zugrunde, sondern daß Sie mit vollem Bewußtsein Falsches behaupten.

Interessant zum Beispiel, daß Sie Ihren Lesern erzählen, ich hätte meinen Helden, den Maler Fichte, als „erbärmlichen Realitätsverweigerer” gezeichnet. Ähm – bitte wo? Die „unbarmherzige Brennschärfe”, mit der ich die Physis – übrigens nicht nur, wie Ihr Artikel unterschiebt, der Protagonistin - beschriebe, spricht wohl eher eine andere Sprache, zumal Ihr Begriff von Barmherzigkeit angesichts erotischer Vorgänge doch recht katholisch wirkt, nur leider auf calvinistische, statt lebensfroh-mediterraner Art.
Nicht das Buch ist der Skandal, sondern für Sie der Körper selbst, und Körperliches. Sie perpetuieren die monotheistische Feindlichkeit gegen Sekrete und Sinne. Dieses, wenn ich's recht betrachte, scheint hinter Ihrer Empörtheit zu wirken. Der Anlaß selbst, wie ich oben betonte, hat sich ja aufgehoben: Die angeblich oder tatsächlich Geschädigte selbst hat es getan. Es wäre an Ihnen, das zu akzeptieren. Daß Sie es nicht tun, zeigt, woher Ihr innerer Wind weht.
Dafür spricht darüber hinaus, daß Sie – ebenfalls sehr geschickt – eine Haltung Maxim Billers mit der meinen vermischen, indem Sie Ihre Conclusio zu ihm als – freilich indirekt – auch meine Position unterstellen: „Einen als kleinbürgerlich deklarierten Willen braucht ein Künstler, heißt das wohl, nicht zu respektieren.” - Wo herrje hätte ich jemals die Klägerin kleinbürgerlich genannt? Wenn sie irgendetwas wahrlich nicht ist, dann das. Und daß ich für das Buch kämpfte, weil ich fälschlich meinte, der Begriff der Erkennbarkeit beziehe sich auf Personen des Öffentlichen Lebens, hatte schlichtweg seinen Grund darin, daß genau dieses bis damals die Grundlage der juristischen Auslegungen war.
Auch hier hätten Sie sich kundig machen können.
Erst mit Meere änderte es sich; - in Billers Fall war die Öffentlichkeit der in seinem Fall Klägerinnen gegeben. Daß beide Bücher, seines und meines, aber auch aus völlig anderen Gründen, nämlich wegen unserer geradezu gegenläufigen kunstästhetischen Ansichten, überhaupt nicht vergleichbar sind, - diesen Umstand kehren auch Sie besser unter den Tisch und wiederholen statt dessen eine Frage, die den Buchprozeß ständig begleitet hat und deren Antwort zu dem bekannten, nun aber eben aufgehobenen Ergebnis führte.
Ich habe diese Antwort akzeptiert, indessen schon lange im Vorfeld entsprechend reagiert: Es kam – auch da schon mit Einwilligung der Klägerin – zu der „persischen” Fassung des Romans. Sie hingegen tun so, als wäre alles immer noch strittig. Gewissermaßen, siehe oben das Motto, wollen Sie das Strafmaß für das Buch im nachhinein erhöhen.

Und dann der Clou Ihrer Begründungsfindung, verzeihen Sie, wenn ich lache. Doch Frankreich gegen Deutschland auszuspielen, am Beispiel des Persönlichkeitsrechts, ist von geradezu bizarrem Argumentationsdilettantismus. Nämlich weder in Frankreich wäre es zu einer Verurteilung des Romanes jemals gekommen - noch übrigens in den USA; er wäre dort nicht einmal infrage gestellt worden.
Bitte lesen Sie gelegentlich auch hierzu die juristische Fachliteratur. Wissen, Herr Zielcke, kann nicht schaden; schaden tut immer nur „Meinung”, besonders aber das Ressentiment. Dieses führt sogar dazu, daß nun, was ich zutiefst vermeiden wollte, die Frau, für die Sie angeblich streiten, erst recht und, wenn Sie so wollen, noch einmal verletzt wird.
Denn sofort, Sie können es >>>> hier in Der Dschungel furchtbar nachlesen, hängen sich die Mitläufer der „Meinung” an Sie dran und kläffen häßlichst mit, und anonym. Da wird, um mir zu schaden, durchaus nicht davor zurückgescheut, die Frau selbst zu diffamieren: Hauptsache, man kriegt den Herbst damit weg, den, wie >>>> verräterischerweise einer schrieb, „Adligen”.
Die Sippenhaftsgesinnung, mit der ich es von Kindesbeinen an genau wie Fichte, mein „Held”, zu tun gehabt habe – ein Motiv des Romans, das sehr bewußt ignoriert worden ist und das nun auch Sie ignorieren – schlägt neu auf das ekelhafteste durch, nun seinerseits „geadelt” durch Sie, ja von Ihnen neu erst angestachelt. Moralische Empörung führt zu Häme, wenn sie sich zu Volkswillen bündelt. Das Buch selbst, um das es jetzt doch gehen sollte, geht darin unter. Das, genau das, ist intendiert.

Meere „verhandelt” nicht nur eine Liebes- und obsessive Künstlergeschichte; viel entscheidender ist, daß dieser Roman sowohl den Umgang mit der sogenannten deutschen Vergangenheitsbewältigung in den Blick nimmt wie ihre Hilflosigkeit im Aufeinandertreffen mit nächsten Generationen, und er erzählt, was sich de facto mit den neuen Technologien in der Seele der Menschen vollzieht; er gibt sogar eine Erklärung dafür. Und er klagt, klagt im bisweilen Ton >>>> Jeremias'. Schon das Motto des Buches, von Kipling, schlägt ihn an. Auch dieses, das Sie „Resignation und Selbstmitleid” nennen, hat eine künstlerische Funktion. Es ist gebaut, nicht larmoyant.
Die Bewegung des Romans ist immer wieder eine fort vom Ich über das „er” zum Wir. Nach unserer Art wird gefragt: Der allgemeine Verlust ist in den personalen gespiegelt. „Horchst du nach innen, hörst du das Draußen”, schrieb Ernst Bloch. Daher das hier zum ersten Mal in meinem Werk sich derart scharf zentrierende Primat des Privaten.
Geradezu notwendigerweise geriet es in einen Konflikt mit sich selbst, der sich nicht nur juristisch austrug, das war sogar die Nebensache – einmal abgesehen davon, daß Ihr Angriff auf das „absolutistische Selbstverständnis” der Künste ihnen eine Wirkkraft nehmen will, die sie sich mit Begriffen wie Kunstautonomie und auch Genie ziemlich bitter erstritten haben: nämlich weg vom Lakaientum, in dem die heutige Gegenwart sie gerne wieder sehen möchte, nur daß die neuen Herren nicht etwa mehr feudal sind, sondern Quote und Mainstream heißen, denen „demokratisch” man sich unterwerfen solle; sprich: dem Markt.
Die Wahrheit hingegen von Meere – und anderen Büchern, auch anderer selbstverständlich, mehr – liegt davon jenseits. Auf den Punkt hat es >>>> Gerd-Peter Eigner gebracht: „Denn jede persönliche Katastrophe ist doch nur die genauere Auskunft über den Zustand der übrigen Welt.“ Die genauere, Herr Zielcke, ecco! Deshalb, nicht aus larmoyanten Gründen, ist auf der künstlerischen Darstellung des Privaten zu beharren.

Im übrigen gilt, daß es hierzulande auch dann keine Zensur gibt, wenn Sie sie gerne sähen; geschrieben und gedruckt werden darf alles, solange niemand dagegen klagt. Das ist gut so, das eine wie die Möglichkeit des anderen. Nur hat sich eben der Klagegrund gegen Meere nach fünfzehn Jahren erübrigt, und es wird Zeit, nach der Qualität dieses Buches zu fragen und darüber zu sprechen, nicht aber mehr über die Umstände seiner Entstehung, geschweige verletzter Persönlichkeitsrechte. So hat es die Frau entschieden, die alleine es war, sich verwundet fühlen zu dürfen und zu können. Es ist an Ihnen, das zu erkennen und – sich zu entschuldigen: nicht bei mir, bewahre! Sondern persönlich bei ihr.

ANH
Oktober 2017
ANH 16.10.2017 von (c.) Michael M. Roth
[Fotografie: >>>> Michael M. Roth
16.10.2017]

Der Kampf, nein, K r i e g,

der >>>> hier in Der Dschungel >>>> ausgetragen wird, ist einer zwischen Menschen und Replikanten. Die wenigsten haben dies schon begriffen, und einige, die es begriffen, scheuen zurück. Wovor? Vor der Macht. Wie Kästner ballen sie wütend die Faust, doch allein in der Tasche. Kurz zwar zeigten sie sie, schon wurde es ihnen, persönlich, zu brenzlig.
Hitler war, für sich genommen, eine lächerliche Figur. Machtvoll machten ihn alle, die schwiegen.

Hier findet Politik statt, jenseits aller Parteien.

III, 335 - Balenopteren

Den Wecker gestellt, zwei frühe Abgaben. Und dann nichts mehr (seltene Momente dies, so ohne Arbeit), was gleichbedeutend mit lesen, Gedichte abschreiben (die italienischen, entschied ich mich, um die Zusammenstellung doch wieder voranzutreiben), im Hinterkopf immer den Fiskus, der im nächsten Monat wieder zuschlagen wird, und Praktiken einer gewissen Agentur, die zwar viel Arbeit gibt, mich aber auch mal über Monate am ausgestreckten Arm ‘verhungern’ läßt. Es wird mal wieder ein Schreiben fällig sein, es wäre nicht das erste Mal. Zwar konnte ich bisher sicher sein, daß sie zahlen, wenn auch nach anderthalb Jahren in einem Fall, aber ich muß tatsächlich überlegen, ob ich mir nicht Erspartes aufs Konto fließen lassen soll.
So das leise Lesen abholder Realitäten. Die immer mitrattern. Wie die üblichen Briefe, die er nicht schreibt und schrieb, aber dennoch ständig schreibt. An wen auch immer.
Anders das laute Lesen immer klöppelnder und den Geist, der sie versucht zu imaginieren, herausfordernder Texte, bis die Stimme zuhilfe kommt. “Ein Bindsel feiner Verfrorenheiten.” “Tollende Schwirrfiguren” - Egger, Herr der Rede. Schon klar. Es führte dabei das laute Lesen seine Betonungssilben immer an das jeweilige Ufer, ohne zu erschrecken darüber, was sich unter dem Wasserspiegel des Textes ereignet.
Da geht es ein bißchen so zu wie in Vernes ‘Kapitän Hatteras’:
Tauchte der Blick nun von der Oberfläche in das durchsichtige Wasser hinab, so war das Bild des von Tausenden von Tieren durchfurchten Wassers nicht minder übernatürlich; (es zagt ihm sein Schau’n) bald gingen diese Tiere schnell in die größten Tiefen des flüssigen Elements (wie Texte so sind), und das Auge sah sie nach und nach kleiner und weniger sichtbar werden und zuletzt nach Art der Phantasmagorien verschwinden; bald stiegen sie von unten auf und wuchsen (“Die Würfelverdoppelung des Aleatorischen”, Egger), je nachdem sie sich der Oberfläche des Ozeans näherten.
Es geht noch ein paar Absätze so weiter mit dieser Schau unter die Meeresoberfläche in den Polargegenden, eine Art Halluzination, wie ich sie nach wie vor empfinde. Es handelt sich um das 21. Kapitel mit dem Titel ‘Das offene Meer’.
Der völlige Gewahrsam ist nur das eingefachtere Gewahre als ein-und-ein Dreh der Rede, der allein mit seinen ein-malenden (Fichte?) Augen der Diskontinuität die Weite der Welt umschränkt, und die Absichten dieses eilenden Überschreitens der Zeit aufs Einmal vom Einwand her stellten sich auf der Netzhaut meiner Augen - dar. (Egger, Herr der Rede, 258)

III,334 <<<<

Ninsunna. Die Brüste der Béart, 18: Entwurf des Endes der No XX.

(...)

Es patroullieren kritzelnd Politessen.
Schwarze fegen grün gekleidet,
die Trassen, und| aus sprudelnden Kanälen
bordsteins an hügelabwärts fallenden Gassen
schaufeln sie den Schmutz der Rebellion
auf die Ergebung mobiler Ladeflächen
im Schrittempo rollender Vierrads-Apen,
derweil die künftiger Gilgameschs Mutter,
die mich für eine Blicksekunde
zum Starken König machte
(Lasse deine Arme wie das Sonnenlicht schwingen!
Den sieben Stürmen des Iškur, oh, gleiche!),
in dem Wohnblock verschwindet,
der in zwölf und mehr Etagen
die Menschenkohle preßt,
damit die Villen der Schönen Quartiers
in ihren Öfen zu brennen haben,
wenn's im November ungemütlich wird
und regnet Tag für Tag in eines und einer
jeglichen Seele, | bevor sie winters erstarrt -
wird aber schon jetzt, diese Göttin,
dick in des Rechtglaubens bindendem Dogma,
da Männer Mütter, weil heilig, nicht anrührn,
sei's, daß sie unrein die Menses,
sei es, daß rein sie das Kind macht,
das sie zu schützen hat und behütet,
und nur noch das Mehrt euch! gebietet
fernre, doch koschere Penetration
in also imam|katholisch gebotener Stellung,
die nur die Beschneidung ihr gleichgültig machte,
weil Wollust heiligen Müttern nicht anstünd
und war schon – oh schwacher Hadith! -
den Mädchen von Müttern coupiert,
denn Frauen genügten sonst Gatten als einzige nie;
da forderst, Béart, Du | nur noch mit feurigen Blicken,
auf deren Sinnenglut Dein Niqab | uns konzentriert
und verschweigt doch die Stumpfheit der Klinge
und daß Allah auch Wüsten|blüten vollendet gemacht:
Behüte er uns vor der Strafe des Feuers!
Blasphemische Schändung von Körpern bereits in der Seele
Nicht anders die unbefleckte Rede des Erbfeinds
ging schon von Aus|löschung einher: Jeder Kirche
Wahrheit ist Macht, und soll keine sein | neben m i r -
Wie sanft fließt, fast steht er, am Quai
de Valmy der Canal Saint Martin!
Dort spür ich mit Blick auf das Brückchen,
da ich mich setz für Croissant und Café,
Deiner, Ninsunnas, die in mich eintaucht, | Zunge:
Kein schöner Kind als von Rassen|schande.
D i e s ist sans filtre die Wahrheit der Kunst.

>>>> Die Brüste der Béart 17

Kinderbücher. Von Huxley.


„Lesen Sie es, lesen Sie es! Es ist natürlich ein Elementarbuch, eine Jugendschrift. Aber man soll nicht heranwachsen, ohne alle Kinderbücher gelesen zu haben. (...)“

Mark Rampion in Point Counter Point, 1928
(Kontrapunkt des Lebens, Herlitschka, 1963)
Huxley Kontrapunkt 1

Als Hutträger

fiel mir auf, daß Hüte im Sommer zu tragen, nichts anderes als ein Zeichen masochistischer, nämlich insofern leerer Eitelkeit ist, als sie ihre Träger quälen. Sie schwitzen darunter, ohne daß der Schweiß aufgefangen würde – und wenn er es wird, verunschönt er das Material: hinterläßt Flecken auf dem Hutband, die nach dem Trocknen aussehn wie von Salz, das sich zudem nur schwer oder gar nie mehr ausbürsten läßt. Der Schweiß, wenn noch naß, staut sich zwischen Haut und Hut, bildet dort schließlich kleine Kanäle, durch die bei lockerem Aufliegen Tropfen auf Gesicht, Nacken und Schultern fallen. Die Haut selbst tut sich zu atmen schwer, und es wird drinnen wärmer noch als draußen. Sitzt der Hut aber fest, staut sich die Nässe, und es wird erst recht unangenehm.
All dies nur, um zu gefallen oder Eindruck zu machen, sei es sich selbst, sei es den anderen. Um vorzugeben, daß man(n) wer sei. Wenn dies stimmt, und man ist es, kommt mir die leichte Qual ganz unnötig vor; ist man(n) es nicht, dann unsicher und schwächlich – wovon abermals der Hut ablenken soll.
Mag sein, daß Strohhüte neben dem Vorschein, den ihre Eleganz vermittelt, tatsächlich die gute Funktion erfüllen, die Kopfhaut vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen; daß es darum aber wirklich geht, bezweifle ich aus Erfahrung. Denn das Problem mit einem Schweiß, der nicht kultiviert abgeführt wird, stellt sich auch unter Strohhüten ein – eine Erfahrung, die ich gerade erst auf der toscanischen Insel gemacht habe.
Nun wußte ich alldies längst, aber mochte es mir nicht zugeben. Gestern abend indes wurde mir diese Erfahrung unangenehm. Ich sah, im Garten des Literaturhauses Fasananstraße sitzend, solchen Hutträgern immer wieder zu. Meist waren es Männer aufwärts fünfzig. Ihre hellen Hüte leuchteten, mehr indessen nicht. Zumal ist in unseren Breiten, besonders solch nassen Sommern wie diesem, ein Schutz vor Sonne ganz obsolet. Bei jüngeren Männern allerdings bin ich geneigt, bei solchen unter Dreißig, den eitlen Masochismus nicht mit Scham, sondern mit zärtlicher Ironie zu betrachten, da ich wieder den auffahrenden Jüngling in ihnen erkenne, der ich selbst einst gewesen.
Etwas anderes übrigens ist es mit Tüchern oder Handtüchern, die um den Kopf geschlungen. Hier geht Eitelkeit mit Funktion ineins: Die Funktion lächelt sozusagen, sie verbindet Botschaft mit der objektiven Erleichterung, um derentwillen die Ausstaffierung erfolgt ist. Also drängt sich das Eitle nicht auf, sondern ist, was es sein sollte: Spiel.

Ab Herbst 2017:


Joyce Chamber Arco Entwurf
Arco, Wien
>>>> Herbstvorschau 2017


Lektorat in Amelia


Lektorat in Amelia
Morgengang zur Panetteria hinab
(Pizza bianca per il prosciutto
La mia prima colazione giornaliera)

Und an ein Gedicht mal wieder gedacht
zu leben und sterben - und wiederzuleben -
im Süden mit von Sonne brennendem Nacken


Joyce Chamber Arco Entwurf

Maria Evans-v.Krbek,


die Lektorin der >>>> Fenster von Saint Chapelle, ist am Abend des Sonntags, dem 25. Juni 2017, aus dem Leben geschieden - einen Tag nach ihrem 34. Geburtstag. >>>> Peter H. Gogolin hat dafür >>>> ein inniges Kondolenzgedicht verfaßt, worin er sie Ariadne nennt, die aus den Händen den Faden verlor. So bleibt auch Theseus ohne Ausweg.
Ich selbst hatte zu Maria seit Jahren nur noch einen allenfalls losen Kontakt; er verlor sich mit meiner Trennung von den Kulturmaschinen. Nur am Rande hörte ich immer mal wieder von ihr. Und daß sie unglücklich sei. Nun hat der Engel auf dem Buchumschlag, dessen Fotografie >>>> Isolde Ohlbaum dieser Ausgabe unentgeltlich zur Verfügung stellte, eine beklemmende Bedeutung bekommen.

Maria war eine kluge, sinnliche und gerade in dieser Sinnlichkeit mutige Frau. Auch aber deshalb war ihr der Weltlauf nicht gut.

ANH, Juni 2017

Fenster von S Chapelle amazon

ANHs Traumschiff.



Foto und Fotografie des Buchumschlages
(copyright): >>>> Jan Windszus


Alban Nikolai Herbst
Traumschiff
Roman


mare


320 Seiten.
Gebunden mit Schutzumschlag.
Lesebändchen.
22 Euro.


Selbstverständnis: nicht Credo, doch Wille.


Es war und ist ein Ziel meines Lebens, ein freier Mann zu sein – selbst, sollte dies Unglück bedeuten.

(Daß Freiheit glücklich mache, ist ein Irrtum der Ideologie und des Kitschs.)

>>>> Credo & Wille

Soeben beigetreten.


Diem25

III, 296 - MONDän

Cirrocumuli und die schreienden Dämmerungsaviatoren verlockten mich ins Weite, und so ließ ich eine gewisse Veronika “herzklopfend” stehenbleiben „vor einer buntbemalten Bude, vor der (...) ein Kalb mit nicht wie sonst vier, sondern fünf Füßen“ (>>>> Britting, Valentin und Veronika (je nun, juristische Spitzfindigkeiten erfordern leichte Lektüre nebenbei (siehe >>>> vorigen Beitrag))) angepriesen wurde. Und ging. Erst nach Westen.
Dort die Ukrainerin M. mit ihrer Freundin, die ich zwar oft sehe, aber nicht kenne, sie trägt oft einen Pferdeschwanz, führt einen kleinen Hund mit sich und fährt einen Mini, aber sie sprechen italienisch miteinander, also kein Relikt der Sowjetunion, aber aus dem Osten schon nach meiner Einschätzung.
Kurzer Wortwechsel mit M. vom Platz herauf zur hochgelegenen Eingangstür mit der Nummer 1 oben rechts. Wieder kam ich an der entweihten Kirche vorbei. Ich dachte schon gar nicht mehr ans Tanzen, als ich hinter mir Schritte hörte.
M.’s Freundin! - Es wäre popelig gewesen, sie nicht anzusprechen. Immerhin weiß ich jetzt, wie sie heißt.
Aber vorm Tor sah ich von weitem schon jemanden sitzen. Das verleidete es mir. Es wäre einfach zu viel gewesen, noch ein Minigespräch anzufangen. Also umblättern, um gen Osten zu spazieren: Porta Posterola. Wo mich ein Mondkuß mit Halo umfing (ein zweites ‚l‘ gehörte eher mir) bzw. empfing. Und rauf zum Dom! Let’s got, let’s go, noch mehr Küsse rauben! - Aber so erwischt man sich, denn als ich grad googelte, ward mir der assoziierte Mohrenkuss zum Negerkuss. So hieß er nämlich tatsächlich. O tempora, o mores!
Niger eher ich in der Dämmerung, der ihm, der leuchtend und ziemlich groß (weil noch nicht so weit über dem Horizont (nachts gibt es zur Zeit einen Moment, wo er als gleißender Punkt und nunmehr hoch am Himmel mir in den Schlaf hineinfuchtelt), dann gegenüberstand, lützelhübsch (den Zettel, auf dem das Wort von >>>> Fischart stand, heute zerrissen) ein feiner Spiegel, und unsereiner als Negativ verlangt nichts anderes, als ins Entwicklungsbad gelegt zu werden. Aus Schwarz mach Weiß und viceversa.
Der Soratte war noch gut zu sehen, die Lichter von S. Oreste auf seinem niedriger gelegenen linken Sattel.
Hinab erneut am Palazzo Petrignani vorbei und zu dem Platz, wo ein Gebäude immer noch eingemeißelt die Aufschrift “Poste e Telegrafi” trägt, darüber eine Garibaldi-Büste. Da klang’s aus dem Palazzo oben wie Klavier.
Ich ging zurück.
Jemand rauchte draußen. Wer da spiele? „Kinder“, sagte der.
Tatsächlich, der Saal voller Eltern, Tanten, Onkel, vielleicht auch Omas und Opas, Geschwistern, Cousinen. Vorne ein schon etwas reiferer junger Mann am Klavier. Was er spielte, weiß ich nicht. Dem Abend gemäß hätte ich mir einbilden können so etwas wie ‚Claire de lune‘ oder irgendein Nocturne. Dann folgte etwas Rhythmisches.
Wahrscheinlich war’s die Lehrerin, die ihm die Notenblätter umblätterte. Was mir auffiel. Denn oft sah ich mir auf youtube >>>> Schuberts Nummer 100 an, weil es für mich kurios war, solche Notenumblätterinnen tatsächlich zu sehen (meistens -innen, ja). Vorher sah ich sie nie. „Meine geniale Umblätterin, hat er einmal gesagt, dachte ich.“ - Bernhard, Der Untergeher.
Ich klatschte sogar, doch verließ den Saal, als zwei kleine Mädchen anfingen, auf Querflöten ihre zwar Fähigkeiten zu zeigen, die Töne bewirkten, mehr aber nicht.
In meine Wohnung zurückgekommen, lief immer noch Monteverdis ‘Il ritorno di Ulisse in patria”.

AN DEN MOND

O huldreicher Mond, ich denk’ daran zurück,
wie ich vor Jahresfrist auf diesen Hügel stieg,
dich zu betrachten – im Herzen beklommen:
Du hingst damals über jenen Wäldern dort,
wie du jetzt in deinen hellen Schein sie tauchst.
Doch getrübt schien mir und zitternd in Tränen,
die in die Augen mir traten, dein Antlitz
dem Blick, darüber, wie so mühselig
mein Leben war: und ist, noch auch sich ändert,
o mir so teurer Mond. Und dennoch hilft es,
mich zu erinnern, zu messen die Dauer
meiner Schmerzen. O wie willkommen ist dann
in der Jugend, wenn lang’ noch währet Hoffnungs=
Schimmer und kurz nur reicht Gedächtnis=Lauf,
sich zu erinnern an das, was vergangen,
ob es schon traurig und der Kummer stets währt!
 
Giacomo LEOPARDI, Alla Luna (dt. von mir)


Die Bamberger Elegien.

Bamberger-Elegien-amazon-
>>>> Elfenbein-Verlag Berlin 2011 <<<<
Einband in Old Mill Avorio von Fedrigoni
Rote Fadenheftung, 152 Seiten, 20 Euro

ISBN 978-3-941184-10-7



>>>> Zur direkten Bestellung.
Bestellung >>>> über amazon.

 



twoday.net AGB

xml version of this page

xml version of this page (summary)

xml version of this page (with comments)

powered by Antville powered by Helma

kostenloser Counter

blogoscoop Who links to my website? Backlinks to my website?

>>>> CCleaner