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ich teste technics t-shirts, erste schlafgewandt, wo mich wirklich kleiden tut. abringen, feilschen, darf ich, buedde, komm, iss dir eh zu klein.
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Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop
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Tagebuch...das war bestimmt die erste bundesverdienstkreuzvergabe, die als überraschungsparty für die bundesverdienstkreuzbehängte durchgeführt wurde. köhlers quote kam da vielleicht nicht unrecht. um verdienste wird sich dabei wie immer gestritten, mich hats noch nie interessiert, wo welcher pokal in wessen keller neben den einweckgläsern verstaubt. mein vater hatte bestimmt hundert. seine tauben flogen super. ein paar medaillen hing man ins treppenhaus. schön waren die alle nicht. im grunde ist es total egal in welchem schützenverein man die große nummer ist, politik sieht eh anders aus. nun ja, ich hab mich benommen und mit amtsärzten unterhalten. heute, bedeckt.
ich teste technics t-shirts, erste schlafgewandt, wo mich wirklich kleiden tut. abringen, feilschen, darf ich, buedde, komm, iss dir eh zu klein. diadorim - Sonntag, 8. November 2009, 13:02- Rubrik: Tagebuch
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A.D. VII Id. Nov. Anno 2762 a.u.c.Siebter Tag vor den Iden. Dies comitialis. Spiele. Bruno Lampe - Samstag, 7. November 2009, 20:31- Rubrik: Tagebuch
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Abend.![]() federweiss - Samstag, 7. November 2009, 19:08- Rubrik: Tagebuch
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...letzter termin beim physiotherapeuten. foi um prazer. er sagt, er hoffe, mich nicht bei sich wiederzusehen, aber die stunden mit mir haben ihm viel freude gemacht. dito. ein monat, das sei schnell für die recoperacao. ich kann ihn nur weiterempfehlen, er macht seine sache gut. wie man da bäuchlings, nach jeder gliederverschiebung, die versen zusammengedrückt kriegt, und er dann sehen kann, wie man das bein anzieht, wenn es wo schmerzt, ohne es selbst zu bemerken, um 2-3 zentimeter verkürzt man sich dabei, und dann holt er das toki toki raus, ein kleines hartgummistiftiges stoßgerät, was er immer mal wieder an steiss und elle und knie ansetzt. und, oh wunder, es funktioniert. dann drückt er nochmal fest meinen arm an die schulter und streckt ihn lang und sagt, jetzt müsse mein mann mir nochmal öfter etwas weh tun, denn viel mehr könne er nun auch nicht mehr machen. m grinst. solche ein wahl der qual ist angenehm, aber sie ist ja auch sehr suportavel (erträglich). andererseits, mich dafür noch mal auf den asphalt schmeissen müssen, lieber nicht.
mir wäre jetzt nach urlaub, mich auf einem surfbrett schaukeln lassen. irgendwas anfangen, wo man weich fällt. es ist sehr heiss gerade, um zehn noch um die dreißig grad, heute ist es windig dazu, man möchte mal raus aus dem beton hier, aber heute abend ist wieder ein schulevent, ich versuch mich zu benehmen. chanel geschaut, mist, mein französisch, musste mich an die portugiesischen untertitel halten. nicht so übel. man lernt, wenn man einen ausweg will. ja. aber man braucht auch leute, die einen supporten, und das uneigennützig, einfach, weil sie einen glücklich sehen wollen. den etienne, fragt m, hast du ihn wiedererkannt, ich muss grübeln, und komme nicht drauf, m sagt, er sei ganz schön gealtert, ich komme nicht drauf, 'mann beißt hund', ja klar, stimmt, mit sicherheit einer der schrecklich besten filme, den ich je geguckt hab, vielleicht so wichtig wie salo. diadorim - Samstag, 7. November 2009, 15:10- Rubrik: Tagebuch
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Sie kam nicht. Doch kann es nicht lassen. Wir Suechtigen.so soll es sein... als dann... wenn auch eine sehnsucht ungestillt bleiben wird...
und ja wußte ich es bevor...dabei...und doch ließ mich die versuchung nicht weichen. bis hierher... schicksal wird es leiten oder nicht. v. Ich bin ja da. Sie haben den Kontakt. Wenn Sie --> mich also sehen wollen, melden Sie sich. Ich bin in keiner Weise nachtragend, will nur keine Double-Bind-Spiele, da so etwas meine Haltung zur Klarheit verletzt (Klarheit heiszt nicht, dasz man nicht mehrfach erotisiert waere; dasz man es ist, ist einfach das Leben, also normal; Klarheit bedeutet nur, dasz man - Frauen wie Maenner - sich nicht selbst beschneiden und beschneiden lassen sollten). Sie sind schoen, wirken sehr intelligent, und es ist ganz gewisz ein rauschhafter Genusz, Sie als Dienerin zu haben; insofern bleibt mein Interesse bestehen. Das, aber nur das, koennten Sie fuer mich nutzen, nicht aber ausnutzen. Wenn ich Sie, was ich glaube, wirklich angefaszt haben, d.h. erotisch-mythisch beruehrt haben sollte, werden Sie sich sowieso wieder melden. Das Begehren wird dann in Ihnen bleiben und wirken. Aber: den ersten Schritt musz die Dienerin tun: sie wirbt, nicht er. V. dankend nehme ich eure worte auf. es ist mir eine ehre, dass eure gedanken ein stück weit um mich kreisen. und ja...so wird es sein. der durst wird mich leiten zu jener stillenden quelle... ich bin mir bewußt um des schneidens und beschnitten werdens... formendes verformen... der form halber... von formlosen... schlußendlich aus der form geglitten. falsches format. abart in förmchen. und die erkenntnis meines lebensweges öffnet meinen geist und leitet meine wege entgegengesetzt solcher normen... wenn auch dieser weg noch lang... mein gefühl weist mir die richtung. immerdar. ihr berührtet mich fürwahr... und mehr als das.so dessen seit ihr euch bewußt... ich verbleibe in stiller sehnsucht... und ja... ich will sie umwerben wenn meine fesseln meinen geist entlassen. v. Es gibt kein Entkommen. V. Vergils Mysterien - Samstag, 7. November 2009, 14:30- Rubrik: Tagebuch
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A.D. VIII Id. Nov. Anno 2762 a.u.c.Achter Tag vor den Iden. Dies fastus. Spiele. Das Sternbild der Leier geht vollständig auf (Columella). Bruno Lampe - Freitag, 6. November 2009, 19:22- Rubrik: Tagebuch
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Non. Nov. Anno 2762 a.u.c.Das kommt davon, wenn man die Zeit bis zum Glockenschlag der Zigarette abwartend dennoch irgendetwas tun muß und dann meinethalben so eine Mappe hervorholt, prallvoll mit Briefen und Karten, in der Absicht auszusortieren. Aber womit ich nicht gerechnet hatte: daß obenauf die Glückwunschtelegramme für die Hochzeit lagen. Da mußte ich mich erst Mal entfernen. Vor der nächsten Zigarette, d.h. in den zehn Minuten Wander- sonst, aber diesmal Standpause, dann auch noch Fotos von mir herausgefischt. Mit „so also“, denk’ ich, und „dacht’ ich“ müßte ein Satz dazu anfangen und mit „sahst du aus“ aufhören. Habe sie alle in die Fotokiste gepackt. Von ihr natürlich auch welche dabei. Und von uns. Einmal in der Küche der ersten Wohnung, geknipst von Hiromasa, meinem Berliner Alptraum. Wenn ich schon keine Magisterarbeit zustandegebracht habe, habe ich wenigstens geholfen, eine zu schreiben. Die nämlich von Hiromasa. Mit Tippen und allem Drum und Dran. Viel konnte er mir nicht geben, aber etwas dann doch. Gab ja irgendwann kein Bafög mehr. Von Zuhause (kommt mir ANH mit seiner Verwirrung ganz recht: Ort, der hier nur noch kursiv mit Zuhause bezeichnet werden kann...) kam mangels Masse eh nichts. Der uns dann mal in Rom besuchte. Wenig nur traute ich mich, auf den Zerreißpapierstapel zu legen. Dennoch werde ich die Mappe so schnell nicht wieder öffnen. Und seh’ grad den gestikulierenden MM vorm innern Aug’, wie er am Samstagabend bei meinem improvisierten Vorlesen hinter den näherrückenden Gestalten dauernd mit seinen Armen ein „lauter“ in den großen Raum windmühlte. Ich wolle mich um die Äuglein drücken. Es geht um’s Sehen, ja. Sie hatte eine giftgrüne Gürtelschnalle, die enge Hose betonte ihre Magerkeit, und als ich ging mit der „dama“ voll Rotwein: Am Wochenende sei Kostprobe für den Vino Novello, und Kastanien gebe es auch. Wohl wissend, daß ich nicht zu dieser Kostprobe fahren werde, sagte ich: „Ich werd’s ins Auge fassen.“ Der Soratte auch heute wieder deutlicher im Doppel-T sich gipfelnd als als Erhabenes in dem Wolkensee. Bruno Lampe - Donnerstag, 5. November 2009, 18:57- Rubrik: Tagebuch
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Bruno - Passagen. Im Prinzip Hoffnung gefunden. Bloch zitiert A. v. Humboldt. 05.11. 2009. Paul Reichenbachs hastige Arbeitsnotizen.Es erscheint dem Menschen so natürlich mit der Einbildungskraft die Schranken des Raumes zu überschreiten, ein Etwas jenseits des Gesichtskreises zu ahnen, welcher den Meeresspiegel abgrenzt, dass man selbst, in jenem Zeitalter, wo die Erde noch als eine Ebene oder nur unbedeutend an ihrer Oberfläche konkave Scheibe betrachtet wurde, zu dem Glauben geführt werden konnte, es gebe jenseits des Gürtels, welcher der homerische Ozean bildet, noch eine andere Wohnung für die Menschen, eine andere Ökumene, gleich wie die Lokaloka der indischen Mythen ein Gebirgsring, der jenseits des siebenten Meeres liegen soll. Paul Reichenbach - Donnerstag, 5. November 2009, 12:25- Rubrik: Tagebuch
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...m kann sich tatsächlich vorstellen, hier nochmal umzuziehen. die anwältin sagt, wir bezahlten eh zu viel und da der vertrag nur mündlich verlängert worden sei, kämen wir ohne multa raus. und wir sollten auf gar keinen fall der forderung der vermieterin und schon gar nicht sofort nachkommen. ich weiß gerade nicht, was nerviger wird, die gesamte wasserhydraulik auf 17 stockwerken in allen apartments neu verlegt zu kriegen, wird mich sicher auch den letzten nerv kosten, und natürlich länger dauern, als vorausgesagt, aber die wohnung hier war sonst bei aller sp-nerverei wirklich ein guter rückzugsort.
wir waren beim makler, und der zeigte auch, wir zahlen mit nichten zu viel für die lage. und ich hasse umziehen. m mit seinem pragmatismus meint, davon bekäme ich eh nichts mit, ich sei dann in berlin, er würde das regeln. aber, er ist der optimist, ich bin der realist. gut, er ist optimistischer realist, und hat nicht selten recht behalten. ich will mich nur nicht damit beschäftigen, es nervt. es gibt leute, die müssen alle 2 jahre wieder umziehen, sonst fehlt ihnen was, mir reicht der 5 jahresrhythmus. und vor zwei jahren bin ich ja auch noch umgezogen, nämlich nach berlin. wo bleibt nur die ganze zeit? seit drei tagen nutze ich wieder das spinning rad, ich mag mich noch nicht mit vollem gewicht auf den linken arm stützen und halte die phasen aus dem sattel kurz. aber ich merke, das zu kräften kommen, macht mich sicherer. wann ich allerdings wieder in die klickpedalen steige, wenn überhaupt, steht in den sternen. im stadtverkehr sind und bleiben sie unsinn, und die stadt bleibt eben drumrum, auch sonntags morgens, wenn man sportlich fahren kann. m hat seine nun auch abmontiert, die anschauung hat ihm wohl doch gereicht, obwohl er ja nun wirklich jahrzehnte schon mit den dingern fährt, aber sich neulich eben auch, als er unerwartet halten musste, ablegte. vielleicht ist es auch das system der egg beater. ich hatte immer probleme reinzukommen, aber nicht raus, kann sein, die gummisohlen der schuhe sind zu hoch. spilled milk. jetzt hab ich die hitlerkrankheit, unmotiviertes ausstrecken des linken arms. aber links mit faust grüßen sich kommunisten, oder? ich les gerade radfahrer grüßen sich mit: kette rechts! noch nie gehört, was macht man da für gesten? es fehlen noch ein paar grad in der streckung, beugung ist fast wieder die alte. n klingt gut, vor m und a hab ich ein schlechtes gewissen, weil ich einfach nicht rein komme, mein hakelndes dichtpedalensystem, aber ich kanns auch nicht ändern, wenns mich schrägt, schrägts mich, und hätte ich dazu nur über mich allein zu befinden, wäre ich sicher ganz anders involviert. und bin ich gerade nicht involviert ist mir auch diese welt des dichtens auf einmal wieder dermaßen fremd, das es mich erschreckt, denn es ist ja doch meine, aber es ist nie so sehr meine gewesen, wie es sie für m oder a ist, kommt mir so vor. auch wenn ich ebensowenig ohne könnte. das pendeln ist mir inzwischen zur zweiten natur geworden. ich will ankommen, aber bin ich wo, fehlt wieder was. mir mangelt was essenzielles, ohne dass ich darben müsste. die innere unruhe höhlt mich aus und baut einen druck auf, der sich immer wieder ungut entlädt. wird das je wieder aufhören, das war doch nicht immer so, oder? never run a changing system. weiter mit text und frühstück. diadorim - Donnerstag, 5. November 2009, 11:33- Rubrik: Tagebuch
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v. - Kontinuierliches Begehren.Zwei Monate --> nachher, erneut:
Ich frage, weil Ihr Profil aussagt, dasz Sie einen Herrn bereits haben, und das Profil klingt gluecklich. Der Abend freilich geht. Ich werde einen neutralen Ort waehlen. Dennoch vorab: Wollen Sie mir sexuell untertan sein? (Ich habe den Eindruck, daß Sie staendig beobachtet sind. Deshalb frage ich nach. Ich schuetze Dienerinnen.) V. ja... soweit sahen sie dies richtig... ständig beobachtet... soweit... glücklich... bis dahin. ihnen untertan? wie wäre es mir möglich, dem zu entkommen? da ich doch schon ihre gefangene bin allein nach dem lauen eindruck eines virtuellen bildes. meine Zeit ist eng bemessen... werde ausschau halten nach ihren zeilen. liebste grüße... v. Vergils Mysterien - Mittwoch, 4. November 2009, 20:33- Rubrik: Tagebuch
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