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KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER
(...) die Verbindung einer triebhaften, männlichen Animalität mit Geist, wie sie gebildete Frauen, wenn sie sexuell sehr erregbar sind, schätzen, steht >>>> leider nicht an jeder Straßenecke herum. meine doktorarbeit seziert auf den männlichen zweibeiner, der nicht gut gegenüber den instinktmäßigen vorfahren abschneidet... (...) mit dem verlust des instinktes, dem natürlich gegebenen, geht viel verlustig. (...) langfristig ist instinkt gewaltiger als kurze mutationen mit neuen intellekten.
albannikolaiherbst - 18. Jun, 00:21- Rubrik: KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER
albannikolaiherbst - 12. Mai, 08:15- Rubrik: KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER
[Antwort auf >>>> dort. Ich möchte das Thema aus >>>> der anderen
Diskussion eigens herauslösen, die bereits aufs engste mit >>>> jener zusammenhängt;
und tue das aber nicht, um >>>> Verzweigungen
zu unterbinden, sondern um dem Thema einen gesondert deutlichen
Wert zu verleihen. Es liegt freilich in der Natur der Sache,
daß es sich immer wieder auch anderwärts, und mit Recht,
Ausdruck verlieh und weiterhin verleihen wird. Hier aber wäre
der Raum, einzelne Formulierungen auf ihre „Gender“-Gehalte
abzuklopfen; ich ziehe im übrigen das Wort „Geschlecht“ vor,
weil es im Deutschen einen sinnlichen Moment mittrans-
portiert, der sich im Englischen als einem nicht-Muttersprachlichen
für mich ins Abstrakte verliert.]
Liebe Frau femme,
ja, „der Stecken regt sich“, allein schon, weil ich einen habe und ihn mag.
…, und? Soll ich mich jetzt geprügelt fühlen? Das hätten Sie vielleicht gern.
Aber nein; es sei denn, Sie hätten Lust daran. Sie ist ja das, was uns die Geschlechterdifferenz zu schenken vermag; bekanntlich werte ich Geschlechtslust höher als jede Erkenntnis, und zwar, weil ich sie für eine Erkenntnis h a l t e. Das Paradoxon dieser Formulierung sagt sehr viel über meine Lebens-, also Kunsthaltung.
(...) Aber im Ernst: Mein "Lamento" mag auf Sie, "Herr" ANH (Ihrem Geschlecht entsprechend), hilflos wirken, aber es mußte einfach gesagt werden.
Worauf bezieht sich Ihr gänsegefüßteltes „Herr“, auf mein Geschlecht oder darauf, daß >>>> Ihr Lamento auf mich hilflos wirkte?
Bevor ich mich auf >>>> Ihre sehr männliche numerisch geordnete Aufstellung
inwiefern ist numerische Ordnung männlich? Mir sind nicht wenige Wissenschaftlerinnen bekannt, die ebenfalls mit Ordnungssystematik arbeiten, und zwar auch im „Gender“-Bezugsfeld; haben die jetzt unkritisch Patriarchales übernommen oder taten sie's, weil Ordnungen auch in Argumentationsfeldern Übersicht ermöglichen?
Punkt für Punkt beziehe,
dem folge ich nun.
Eines vorweg: Das Thema >>>> dieser Linie ist hoch spannend und Erkenntnisse fördernd. Zu einem uninteressanten Thema (wie z.T. Ihre > >>>> Littell-Notate) hätte ich nichts gesagt.
Was finden Sie daran uninteressant? Mir will es bei Ihrem Seitenhieb so vorkommen, als nutzten nun S i e ein patriarchales Kampfmittel, nämlich die nicht begründete Behauptung. Im Rahmen deutscher Geschichte k a n n es eigentlich nicht uninteressant sein, wenn ein Buch die Wähnung nahelegt, daß man selber zu den Verbrechern gehört hätte, hätte die eigene Lebens- zu einer anderen historischen Zeit stattgefunden. Es bedeutet nämlich, daß sich möglicherweise an den wirkenden Strukturen gar nichts oder nur wenig verändert hat. Ich kann Ihr „uninteressant“, Frau femme, deshalb nur als eine Form der psychischen Abwehr deuten.
Doch um so unangenehmer fällt der penetrante phallozentrismus mancher beiträge auf.
Dann zentrieren Sie doch die Vulva dagegen, Ihre eigene, oder die der Erkenntnis-an-sich; immerhin bezieht sich der Phallus in der Argumentationsfolge auf, im weitesten, sozusagen pynchonsten Sinn auf die Rakete – also auf Technik als vermeintlich männliche (phallische) Erfindung mitsamt ihren Folgen, zu denen der Krieg nun ganz sicher ebenso gehört wie die Geschirrspülmaschine.
1) Meine >>>> Brandrede bezog sich auf >>>> read Ans in meinen Augen bedenkenswerten Beitrag über "Läuse lausen", auf den keiner der genannten Herren in mehr als nichtssagenden Zweizeilern reagiert hat. N i c h t auf ihren Beitrag zu Eliasson, der zeitgleich zu meinem Kommentar gepostet wurde (siehe >>>> meinen einschränkenden Kommentar dort).
Statt nun aber Ihrerseits read Ans Beitrag zu bedenken und die Bedenken als Kommentar zu formulieren, vielleicht auch die Ergebnisse Ihres Bedenkens, springen Sie auf die Metaebene und beklagen sich, d a ß ihn niemand bedenkt. Eine produktive Kritik findet nach meinem intellektuellen, ich gebe gern zu: männlichen Geschmack aber nur dann statt, wenn sie mit dem, was sie kritisiert, aufräumt und etwas Anderes dagegenstellt. Daß Sie genau das nicht getan haben, hat in mir den Endruck eines puren Lamentos erzeugt.
2) Ja, das gestehe ich Ihren Beiträgen durchaus zu. Zumal Sie der einzige zu sein scheinen, der diesen grauenhaften Funktionalisierungsdrang Ifones als die Gefahr erkennt, die er darstellt.
Da wäre es aber wirklich fein, sprängen Sie meinem Ansatz bei und beleuchteten ihn vielleicht aus der Mütterseite. Für den Vater sorge ich, real und metaphorisch, schon selber.
Auch reden Sie dem Mythischen das Wort, das seit je aus den großen Müttern und Göttinnen herströmt.
Ein gewagter Relativsatz, der seiner Belege harrt. Die Diskussion über Mütter und Göttinnen wird spätestens seit Bachofen intensiv geführt, und zwar durchaus ambivalent, so daß Ihr „seit je“ mir, der poetologisch an sich auf Ihrer Seite steht, viel zu kurz und viel zu banal, vor allem viel zu esoterisch ist, frauenbündlerartig unerotisch zumal.
Zugleich muß mir Ihr im Schilde geführter Machismo, etwa >>>> Ihre Äußerungen in Punkt 4 , nicht gefallen, oder?
Nein. Dazu habe ich sie auch nicht geschrieben, damit sie Ihnen oder irgendwem sonst gefallen. Die Passage lautet: Sie werden nicht ernstlich erwarten wollen, daß wir statt diesen Punkt zu umkreisen, wir Kochrezepte austauschen oder uns Adressen weitergeben, wo man hübsch Tai Chi lernen kann. Unterdessen gibt es auch Männer, die sich an Tai Chi begeistern, und Kochrezepte, vor allem, tausche auch ich aus. Vor allem: Ich koch sie auch nach. Wobei ich zugebe, daß mich mein Machismo, den ich übrigens sehr an mir mag (und meine Erfahrung lehrt, außerhalb theoretischer Diskussionen mögen Frauen ihn auch), dazu anhält, sie nach männlicher Willkür und Gewürzlage immer wieder abzuwandeln.
3) Ja, sehen Sie, von den Argumenten, die "teilweise in einem Austausch von Wissen bestehen" (wohl wahr), sehe ich eben zunehmend weniger.
Dann fragen Sie nach. Jeder Mann täte so. Oder monieren Sie, wo etwas wie ein Scheinwissen daherkommt, und tauschen es durch eigenes Wissen aus. Das hülfe weiter.
Und ich sehe ein Gefälle am Werk, das verteufelt nach >>> Doing Gender riecht (hier mit Link, damit ein Austausch von Wissen gewährleistet ist).
Wo bitte? (Ich verlege diese Diskussion unter anderem deshalb hierher, damit nachvollziehbar Argumente ausgetauscht und begründet werden können. Mehr, als Ihnen und anderen, die möglicherweise Ähnliches empfinden, den nötigen Platz einzuräumen, kann ich im Rahmen Der Dschungel kaum tun.
Da fallen read Ans Beiträge unter den Stammtisch
Sie fielen in e i n e m Punkt, und auch da nur Ihnen zufolge, unter den Tisch, von dem ich nicht verstehe, weshalb Sie ihn einen Stammtisch nennen. Zumal Stammtische von Frauen auch sehr gerne und sehr ausgebig genutzt werden – übrigens immer schon wurden; man hat sie zu früheren Zeiten einfach nur anders genannt und bewertet. Einen valenten Unterschied zwischen nach Bierdunst riechenden Stammtischen, die ich selbst übrigens meide wie das Weihwasser, und nach Kaffee duftenden Kränzchen, die ich aus Gründen meines inneren Verlangens nach Geschlecht gemieden hätte, kann ich aber nun wirklich nicht erkennen.
, während Ifone sich in unendlichen Wiederholungen seiner Ressentiments gegen Religion, Katholizismus, Kunst im allgemeinen, Kunst im Besonderen, Feuilleton ergeht, die wir alle schon aus dem ersten Posting entnommen haben, um dann auch noch mit dem Beiträger-Status "geadelt" zu werden!
Wurde er ja nicht, da er nicht drauf einging. Im übrigen befinden Sie sich auf einer Literatur-Seite, und solche „Adelungen“ werden vorgenommen, wenn ein S t i l spitz genug ist, um in Der Dschungel eine weiteres Biotop zu eröffnen; mich interessiert dabei der Inhalt – ob ich also einig bin oder nicht – nur in eingeschränktem Maß. Ich bin da ausgesprochen formzentriert. Manche Beiträger empfehlen hier Bücher, die ich selbst g a r nicht schätze oder noch gar nicht kannte, wie Sie >>>> der Peter-Hacks-Diskussion entnehmen können; ich selber empfehle wiederum, was andere Beiträger nicht schätzen, siehe >>>> meine Littell-Notate oder auch die Einschätzung Pynchons, die Ifone absolut nicht zu teilen scheint. Deshalb werde ich seine Meinung aber nicht beschneiden. Voraussetzung, hier auch als Beiträger und nicht nur Kommentator mitwirken zu können, ist allein die Kraft der Formulierung: des sprachlichen „Form-Gebens“, das auch eines des Sujets sein kann. Bei Ifone wäre dieses die Polemik. (Etwa bin ich in fast allem, das er äußert, ganz anderer Meinung als >>>> Henryk Broder; ich kann ihn nicht einmal leiden. Dennoch komme ich nicht umhin, seine Feder zu schätzen.)
Gut, es ist Ihre Site, you're the boss. Aber als interessierte und von Ihrer Urteilskraft bislang nicht enttäuschte Leserin muß ich da schlucken.
Das verstehe ich, verstehe ich sogar gut. Ich schlucke auch selber, da meine Auffassung vor allem von Kunst eine grundsätzlich andere als Ifones ist; bei allem gepflegten Machismo tendiere ich da zu ausgesprochen „matriarchalen“ Ansätzen. Sowohl für >>>> WOLPERTINGER als auch für >>>> die ANDERSWELT-Bücher gibt es signifikant mehr Taufpatinnen als -paten, und für >>>> das Sizilienbuch sowieso.
Denn ich lese von Ifone dieses hier: >>>> "Das liegt daran, dass ich Dogmatiker bin und ich aufgehört habe, mich für Ästhetiken in der Kunst zu interessieren. Mich für Befindlichkeiten, Geschwafel, Verse, Gefühle, Liebe, Leibe oder Kriege in der Kunst oder in der Literatur zu interessieren." Goodness! Wie kommt so ein Mann dazu, sich anzumaßen, über Kunst zu diskutieren, wo ihm alles, was ihr fundamental ist, ostentativ am Phallus vorbeigeht?!?
Das müssen Sie i h n fragen – und dann sehen wir, ob er sich auf die Fragestellung einläßt, die ja an den „basics“ ansetzt. Um Ihnen da entgegenzukommen: Da meine >>>> Pynchon-Arbeit unter anderem zu diesem Ergebnis kam: Sprecherin 2 Die Rakete als Symbol sowohl der Vernichtungskraft des zivilisatorischen Fortschritts als auch der Befreiung vom (männlichen) Todestrieb.
Sprecher 2 Denn imgrunde ist all dies, ist die Verherrlichung der Technik, ist die sogenannte Kriegskunst, sind Haltung und SichamRiemenReißen - erwachsen aus der Reduktion der Erscheinungen auf das Wort – nie etwas anderes gewesen als die Abwehr gegen die Vieldeutigkeit der Mütter, bei denen das männliche System der Geschichtsmechanik im Ahistorischen der Matrix nun wieder ankommt.meine ich, schon gut verstehen zu können, weshalb Ifone Pynchon so ablehnt.
Den wollen Sie als Beiträger küren?
Siehe oben.
Good luck with that!
Wünschen Sie's, wenn er sich drauf einläßt, i h m. Sie werden wissen, >>>> wie hart hier bisweilen geschossen wird. Nicht ohne Grund schalten weibliche Beiträger Der Dschungel, die es auch gibt und derer ich gerne weitere hätte, die Kommentarfunktion unter ihren Beiträgen, namentlich im Tagebuch, vorsichtig aus.
4) + 5) Ich erwarte, daß Sie Herren aus Ihren Spielzeugburgen herauskommen, aufhören über "die Bombe" wahlweise als abstrakte Energie oder als eigene Identität zu sprechen ("depersonalisiert", und sie dann als "Beobachter" bezeichnen!), und e n d l i c h hinterfragen, daß all diese ach so bedrohlichen Dinge der militärischen Moderne aus der patriarchal-agonalen Struktur herkommen.
Wer hat das bestritten? Aber sie sind d a. Wir bekommen sie nicht weg, indem wir die Struktur der Sprache ändern, einmal abgesehen davon, daß, w e n n wir sie so wegbekämen, wir insgesamt die technische Zivilisation wegbekämen. Das ergäbe dann ein riesiges Massensterben. Daß Technik immer in erster Linie aus im weitesten Sinn militärischen Überlegungen entstand, ist bis zum Internet doch sehr deutlich. Militärische Überlegungen sind aber zugleich immer auch solche des Überlebens gewesen. Um das mal mythisch auszudrücken: Natur g i b t nicht nur Leben, sie nimmt es auch. Letzteres schränkt die Technik ein – oder versucht, es einzuschränken. Insofern ist Technik nicht nur eine Erfindung des (patriarchalen) Teufels, sondern eben auch eine des Heils. Auf die Medizin muß ich da gar nicht erst zu sprechen kommen.
Einer Struktur, die nicht nur in heutige Sozialsysteme, politische Klüngel und internationale Machtspiele reicht, sondern auch in literarische Bewegungen. Das müßten gerade Sie, Herbst, in Ihrer angeblich solitären >>>> Hochschätzung für Marianne Fritz
Wieso angeblich? Und worauf bezieht sich Ihr „angeblich“? Darauf, daß ich Marianne Fritz hochschätze oder darauf, daß ich das „solitär“ tue, oder darauf, daß meine Hochschätzung Marianne Fritz für „solitär“ hält?
erkennen! Aber nein… Die Frage nach der Zukunft dieser Struktur stellt keiner, hingegen Techno-Biologie, deren innere Frauenfeindlichkeit ich Ihnen nicht zu erklären brauche.
Gerade Ifone hat nach der Zukunft gefragt und seine Meinung dazu kundgetan, von der wiederum ich meine, daß sie Kinder mit ganzen Badewannen ausschüttet. Daß er es so forciert tut, hilft aber der Erkenntnisfindung mindestens insoweit, als es Fronten extrem verdeutlicht. Sie müssen mir da mein militärisches Vokabular gar nicht ankreiden; es entspricht der Realität.
6) Da zitiere ich Sie: ""Herr" hat in schriftlichen Auseinandersetzungen mit appellativem Charakter immer ein starkes Moment des Polemischen". Eben. Nicht umsonst ist der Krieg der "Vater" aller Dinge. Für den Frauen schon appellativ nichts taugen!!
Hier ahne ich ein Frauenbild, daß ich für verkitscht halte. Sowohl das u.a. israelische Militär als auch ganz besonders die Widerstandskämpferinnen der IRA, der ETA und der Palästinensischen Befreiungsbewegung offenbaren doch, wie sehr gut sich Frauen zum Kriegführen eignen. Die Lager haben im übrigen gezeigt, mit welch sadistischer Energie auch Frauen ihren „Bewacher“-Status ausgelebt haben und weiterhin ausleben, siehe >>>> Lyndie England in Abu Gharaib. Daß in der Geschichte der Kiegführung Frauen, grob gesprochen, so wenig vorkommen (aber wenn, dann haben sie's in sich), liegt meines Erachtens mehr an mangelnden Gelegenheiten – aufgrund der patriarchalen Machtstrukturen, die Frauen bestimmte Betätigungen vorenthielten – als an einer „anderen Art zu sein“. >>>> Ihr Verweis auf >>>> Kessler/MacKenna trägt insofern selbst den Huf des Teufels links. Wenn Frauen die Raketen abfangen, statt sie loszuschießen, läge auch das, den Genderforschungen entsprechend, an einer sozialen Konditionierung. Die übrigens häufig genug versagt hat.
7) Weder Argument noch Wiedergabe, sondern nüchterne Einschätzung.
Ich nenne sie gefärbt.
< Übrigens eine, die sich ebenso auf Ihre "7 Punkte" erstrecken kann: reinster Stepptanz. Sie kritisieren wirklich, daß ich polemisch verkürze? Interessant. Weil ich als Frau nichts im Krieg verloren habe? Nein, das traue ich Ihnen doch nicht zu.
Nein, ich kritisiere nicht, daß Sie polemisch verkürzen. Im Gegensatz zu >>>> Ifones großer Polemik ist die Ihre aber auf eine Person, oder auf eine sehr beschränkte Zahl von Personen, bezogen. Ifone zieht aus Einzelerscheinungen eine allgemeinverbindliche Aussage ab, die, da sind wir völlig einig, gefärbt ist. Das gehört aber zur Polemik dazu. Ob sie „sitzt“, wiederum, ist nicht eine Frage ihres Inhalts, sondern ihrer Formulierung.
Dennoch: Ifone darf sich in endlosen Suaden ergehen und wird dann für seine "wunderschöne" Polemik gelobt. Ich hingegen ecke sofort an, obgleich mein Impetus sich von dem des genannten "Herren" nicht unterscheidet.
Das klingt jetzt beleidigt. Zumal Sie doch zu meinen scheinen, daß sich Ihr Impetus rein geschlechtlich schon von dem des genannten „Herren“ unterscheide. Übrigens sind auch Ifones Einlassungen, wie gleichfalls die meinen, immer wieder „angeeckt“ - ja diese Aneckerei ist geradezu ein Merkmal Der Dschungel.
Wohl die Sprache, worüber ich auch heilfroh bin.
Sie sind zu früh und zu schnell froh. Ich sehe die Unterscheidung in der Sprache nämlich nicht: Sie halten sich an die Grammatik, an die semantischen Verkürzungsgepflogenheiten, brechen auch die Syntax nicht auf – das tut hier nur Knotscher95 -, Sie tendieren sogar zu Substantivierungen, welches ja, sprachlich betrachtet, Verdinglichungen sind, und verwenden eine Vielzahl „gender“gemäßer Ideologeme.
Zugleich möchte ich Ihre Aufforderung, mehr Vieldeutigkeit in diese Diskussion zu bringen, aufgreifen. Dafür vertröste ich Sie aber auf mein nächstes Posting.
Ich bin gespannt. Sie sind hier auf jeden Fall, Frau femme, sehr willkommen.
PS.: 8) Ja, read An ist das einzige Bollwerk
Das wäre k e i n militärischer, technischer, phallozentrischer Begriff?
hier. Schlimm genug. Da müssen Sie nicht stolz drauf sein!
Zugleich war mein Streiten
„war mein Streiten“ - siehe Verdinglichung.
gegen "die Männer" dieses Threads natürlich verkürzt. (Nein! Wie kann sie nur...)
nun verleberwursten Sie sich wieder beleidigt.
Z.B, würde ich herbert hurka ausdrücklich ausnehmen wollen, gerade wegen seines notwendigen kommentars zu Ifones Eloge der Jungnazis.
Ich habe keine Eloge „der Jungnazis“ gelesen; Sie meinen sicher eine Eloge „a u f die Jungnazis“. Aber auch davon habe ich bei Ifone nichts gelesen.
Geschlechtersprache 2 (Glaubensbekenntnis) <<<<
albannikolaiherbst - 2. Apr, 08:07- Rubrik: KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER
>>>> June. generell jedoch scheint es einen boom zu geben hin zu masochismus und
submission, der mir in seiner inflationären allgegenwärtigkeit beinahe schon wieder lähmend langweilig erscheint.ANH. Seien Sie gnädig. Diese Tendenz hat erst begonnen, sich auszuleben. Ich habe in einigen Texten >>>> klarzustellen versucht, weshalb, und übernehme das gegenwärtig radikal in meine Poetik. Das fängt überhaupt erst an. Die emanzipierten Geschlechterbilder sind ins Rutschen gekommen.Das schlägt Funken, Funken des sich-Sperrens, nicht-Wollens, Funkenstrahlen des Widerstands und Kampfes. Der wegspringende, immer neu daraus hervorspringende Funkenkranz um kränzt die Wahrheiten, macht sie überhaupt erst sichtbar. Er hat etwas von einem Heiligenschein; dessen Strahlen - - - D o r n e n  sind, indes.  [Perversionstheorie.
Poetik/Poetologie.]
albannikolaiherbst - 10. Dez, 06:36- Rubrik: KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER
Grundüberlegung dessen, was vielleicht daz u herauszuschälen ist:
Die Dummheit des Patriarchats liegt in den Müttern, nämlich daß es nicht sieht, daß s i e die eigentliche Gefährdung männlicher Positionen sind und nicht etwa die ihrer Dynamik nach aggressive Schönheit. Man formuliert, um sie zu bannen, Formen der femme fatale, also distinkte Körper, die man sich, etwa durch ihre Vermarktung, zu unterwerfen versucht und zugleich (>>>> auch ich selber, ja!) idolisiert, übersieht aber ganz, daß die eigentliche, das Männliche * Unterminierende von dieser Schönheit gar nicht kommt. Denn sie ist ebenso distinkt wie der Wille, wie ein Ziel, wie ein Feind, wie etwas, das sich erjagen läßt. Deshalb ist die Distinktion aller Schönheit als sichtbar Konturiertes dem männlichen Prinzip nahest verwandt **. Nicht so das weibliche, mütterliche Prinzip: sein Element ist die Ungeschiedenheit, sind Dämmerung und Wärme (Thomas Mann spricht, leicht geekelt, über den Ersten Aufzug Walküre, von der Kuhstallwärme der Musik), Vereinigungen, Ent-icht-heiten wie die Mutter-Kind-Duade, wenn noch ein Ich gar nicht ist. Zu denken an die frappante Fähigkeit der Mütter, zu spüren, wenn es ihrem Kind nicht gutgeht, und als hätte sie selber Hunger, erwacht sie nachts, da hat sich der Säugling noch gar nicht gerührt, aber w i r d sich gleich rühen. Ein Mann hingegen schläft weiter und merkt nichts. Kann er auch nicht, denn e r ist n i c h t in der, sagen wir, ‚großen Verbindung‘. Aber wird in sie sozial hineingewoben. Die Kuhstallwärme füllt schließlich die ehelichen Wohnzimmer g a n z. Und ist kein Mann mehr, nur noch Frau; sie kann unterdrückt sein, wie sie will, imgrunde bestimmt s i e. Es ist ein heimlicher Kastrationsakt, in den sich der Mann, der ein Heim baut, entweder freiwillig begibt; dann w i l l er „heim“ und zurück in die Mama. So riechen denn die Küchen. Und/oder er wird hinein verführt und merkt‘s gar nicht recht. Aber plötzlich hat er „Aufgaben“... Und hat, da liegt die Dummheit (oder doch zumindest Naivetät), die Müttermacht selbst restauriert. Deutlich ist das in offen-patriarchalen Gesellschaften, etwa in südmediterranen, in denen Frauen auf eine im Vergleich mit Nordeuropa sehr viel offenere Weise unterdrückt, zugleich aber Mütter heiliggehalten werden. Da kommt es dann s c h o n vor, daß der zu spät heimkehrende Mann draußen vor der Tür schlafen muß. Erbärmlicher kann sich Machtverlust bei gleichzeitiger öffentlicher Macht- Behauptung, einer ziemlich leeren Zurschaustellung, gar nicht gestalten. Alle Gefahr, die von der distinkten Schönheit auch nur irgend einer Amazone wie der femme fatale ausgeht - Triebgefahr, Rauschgefahr, Verlust der männlichen Übersicht, das sogenannte Denken mit dem Schwanz -, ist dagegen n i c h t s.
Es könnte sein, daß die Brutalität primitiver bzw. ordinärer Männer ein unbewußter Reflex gegen genau diese schleichende Vereinnahmung durch Kuhstallwärme ist. Und zwar auch und gerade dann, wenn diese einfach strukturierten, meist dummen Männer sie selbst hergestellt, das Weibchen also an den Herd gezwungen haben, wo es sein Strahlen verliert, das die Mütter aber auch gar nicht mehr brauchen. Vielmehr: Es hat seine Zwecke erfüllt. Und verläßt die Distinktion ihrer Schönheit wieder.
58 <<<<
[*) Achtung! Männlich/Weiblich: Hier wird s y m b o l i s c h gesprochen. Es wird von S t e r n b i l d e r n gesprochen, also von Konstellationen, >>>> Konfigurationen. Sie durchziehen als Allegorien die Menschen; doch die Menschen - als distinkte Subjekte - sind gar nicht gemeint. Wir sind, in dieser Hinsicht, Hüllen; modern gesprochen: Träger von Informationen außerhalb unserer selbst.
**) Freilich wird sie oft zu einem matriachalen Zweck eingesetzt; sie ist dann Waffe und als solche ein Vorschein; nicht aber als Phänomen-an-sich, also als ihre Erscheinung. Dieser Begriff spielt völlig zu Recht auf die göttliche ‚Natur‘ der Schönheit an.]
albannikolaiherbst - 26. Feb, 11:31- Rubrik: KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER
a) Beziehungsbedürfnis (Nest) ./. Triebbedürfnis (Schöpfung).
b) Der soziale Vater ist oft ein anderer als der genetische. Deshalb vollzieht sich in ihm eine Wandlung wie die von der lüsternen Frau zur Mutter nur sehr selten in ebendem Maß; zu spüren ist sie allerdings auch; nur richtet sich das nicht-väterliche, sondern zeugend-männliche Element in ihm dann nach außen – wobei dieses Außen durchaus ein Introspektives, Imaginäres sein kann; Realisierungswille hängt von individueller Triebstärke ab.
(Aber selbst w e n n genetischer und sozialer Vater identisch sind, überwölbt innerhalb der Familienkonstellation der soziale Vater den genetischen; und es kommt eine sehr ähnliche Dynamik in Gang, die sich einerseits schützend um die Familie deckt, andererseits hinausschießt. Oder auch, anders herum: Entmannung als Garant familiärer Stabilität [ ausführen; evtl. die Reihe Mütterlichkeit-Inzesttabu-Impotenz usw.].)
c) Die Bindung des Sexus an Liebe ist ein Akt der Domestizierung, die vor allem das Bürgertum betrieben hat, das Liebe zugleich an das Eigentum-am-anderen band. Zuvor waren Ehen vor allem pragmatische Schutz- und Interessengemeinschaften, was d a allerdings - im „Volk“ - meist zu Ungunsten der persönlichen Freiheit des weiblichen Parts modelliert war. Interessanterweise wird mit der Initiation der Liebesehe durch das Bürgertum nunmehr auch die persönliche Freiheit des Mannes eingeschränkt (bzw. die notwendige Grundlage für ‚doppelte Moral’ gelegt), das Individuum also insgesamt ‚gebunden’, nämlich jenseits von Geschlechtspräferierung. Wodurch es, ganz im Interesse einer auf kalkulierbaren Marktgewinn angelegten Ökonomie, seinerseits kalkulierbar wird. Insofern ist die bürgerliche Liebesehe der gesellschaftliche Posten einer Bilanz. Indem zwar - im für die ökonomische Entwicklung maßgeblichen (der Welt das Maß gebenden) Westen - ‚Ehe’ spätestens mit der kapitalistischen Postmoderne als kleinste Staats- und Produktionseinheit auseinanderfällt, b l e i b t doch der moralisch (internalisiert) an Liebe gebundene Sexus kalkulierbar; vom anarchischen (=unkalkulierbaren) Trieb ist die Spitze gebochen. Und zwar sogar dann, wenn der weiter vorgeschrittene, arbeitsteilig perfektionierte Produktionsprozeß unterdessen Vereinzelung fordert. (Die er auch bekommt und emotional im ‚Single’ ideologisiert). [Perversion.]
albannikolaiherbst - 14. Dez, 11:15- Rubrik: KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Herbst & Deters - Fiktionäre
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NEUES
Melville - 18. Jul, 22:56
Bd1
crap-us-cul(e)
der beschissene Morgen nach einer durchzechten Nacht. Es waren aber diese Augen. Ich ... walhalladada - 18. Jul, 21:30
Hänschen Wurst fühlt sich ganz einverstanden ...
Hänschen Wurst fühlt sich ganz einverstanden ! Paul Reichenbach - 18. Jul, 19:52
Proteus Hanswurst. 18. 07. 2008. ...
„…
Von Leuten verfolgt, nahm er die Gestalt / eines Löwen an oder einer Flamme, /eines Baumes, der ... Paul Reichenbach - 18. Jul, 19:49
>>>>Der Blogger Hanswurst ...
>>>>Der Blogger Hanswurst heißt Proteus ;-) albannikolaiherbst - 18. Jul, 14:52
気 und Lancôme oder Die Aufladung. ...
(...)
Wie aus der wolkenzerrissenen Bamberger Nacht nun die Sonne,
Anahit, meine Geliebte, heraufsteigt. ...
DIE DSCHUNGEL.ANDERSWELT
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zuletzt aktualisiert am 18. Jul, 22:56
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