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Arbeitsjournal
10.35 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
Dann doch die Einladung I.R.‘s angenommen, um viertel nach acht hier aufgebrochen, dann ging das bis nach ein Uhr nachts; ich lag kurz vor zwei im Bett. Also kam ich erst um halb sieben hoch. Na gut. An Argo, ff: Der Text erwähnte nun schon so mehrfach Dietrich von Bern, daß ich die Sage aus dem Board herunterholte und noch einmal ganz las, mit dem Nachspiel in den Nibelungen, Etzels Saal, das Gemetzel, schließlich Dietrichs seltsam der Himmelfahrt Mohammeds ähnelndes Ende; daß der Rappe Buraq gewesen, wird indes nicht erzählt.  Abermals der Eindruck einer höchst groben Sagenstruktur, grob an Character, grob an Ausarbeitung, imgrunde wird immer nur draufgehauen. Spannend allerdings die Grausamkeit der oft als so zart hintertragenen Krimhild, der späteren Gattin und Rächerin Siegfrieds: hier ist die Rächerin schon als unberührt empfangene Gewaltlust da. Bestellt die Veroneser ein, damit Blut fließe; wer je den Zweikampf gewinnt, bekommt einen Kranz und einen Kuß auf den Mund, von ihr, ja, der Jungfrau. Insgesamt vergibt sie über sechzig solcher Küsse. Dann immerhin doch noch etwas mehr als drei Argo-Seiten von den täglich geforderten vier geschafft; allerdings nun in zeitlicher Drängnis. An die Galouye-Montage werde ich jetzt erst kommen. Das Cello muß bis zum Nachmittag warten, wenn mir ohnedies mein Junge wieder Unterricht gibt. Gemeinsam danach zur Familie hinüber, wo ich den Abend verbringen möchte mit ihm, den Zwillingskindlein, लक्ष्मी. Da sollte die Montage denn mit allen nunmehrigen Einschüben stehen, vielleicht auch schon die Akkordeon-Klänge wenigstens roh untergelegt an den Stellen, die das verlangen.
Till Kreuzer war da, guter Kontakt, und sein Partner von >>>> i.e., so waren denn das Urheberrecht wieder Thema, und seine möglichen Alternativen. Die beiden haben ein Konzept, von dem ich einiges vermute; nur sprechen sie nicht frei darüber. Chili con carne gab‘s, und ich fürchte, wir haben zu dritt eine dreiviertel Flasche >>>> Knockando niedergemacht, die I.R. irgendwann auf den Küchentisch stellte, als wir die Biere bereits mit Eiswürfeln tranken, weil der Kühlschrank geleert war. Klug saß die Übersetzerin dabei, die für >>>> Benjamin Steins Roman „Die Leinwand“ literarische Scoutin in die USA gewesen ist. Dann ging‘s mit politischer Korrektheit spöttisch ein wenig hin und her, in deren, aber, gender-Gestalt. - Guter Abend,. den ich doch eigentlich schwänzen wollte.
Jetzt also an >>>> die Montage. Zum Arbeitsfortschritt vielleicht noch später ein eigener Beitrag. Und am frühen Morgen versicherte mich eine Katze ihrer sich rollenden Lüsternheit.

albannikolaiherbst - Donnerstag, 17. Mai 2012, 11:03- Rubrik: Arbeitsjournal
 Argo-TS 535neben & 5359 Uhr:
[Arbeitswohnung.]Dreieinhalb Stunden zur Nacht geschlafen, wir waren fast bis halb eins >>>> in der Bar gestern abend, Broßmann, der Profi, ich. Saßen draußen, um zu rauchen, der Profi fror sehr schwer. Dabei saß er unter dem Glühpilz. Mit Broßmann Reifen an Reifen zurückgeradelt: Luetznuttenstraße, links scharf ab, Kanal und Tiergarten, Brandenburger Tor, Unter den Linden hinauf, an der >>>> Komischen Oper vorbei, an der Staatsoper vorbei, der Liebe Knechtes Straße, schon unser Berglein und rauf. Noch die Löwin angerufen, dann ins Bett. Um zehn nach halb fünf hoch, Pavoni usw., um fünf vor fünf am Schreibtisch gesessen und ausgezeichnet vorangekommen, fast sieben Seiten Argo überarbeitet.
Dann den Scanner angeworfen für die Typoskriptseitenproben, mich über Picasa, abermals, geärgert, die DTs‘e skizziert, ans Arbeitsjournal.
Abends bin ich von Der Linken zu einem privaten Treffen eingeladen; ob ich hingeh, weiß ich noch nicht; es geht selbstverständlich ums Urheberrecht. So viele Urheber finden sie nicht, die so dagegen sind. Ist ja auch ein bißchen bizarr. Mich interessiert die ästhetische Seite aber immer mehr als die ökonomische, die ich schon irgendwie, auch wenn es eng ist, zurechtbiege. Ich bin ich erster Linie auf der Welt, um etwas zu erschaffen, nicht um zu konsumieren. Der Satz klingt aber radikaler, als sein Inhalt zu sein scheint: auch hier geht‘s um Genuß.
Muß gleich los, um in einem Altersheim Stimmen aufzunehmen. Mit fiel sehr auf, daß es in meinen Hörstücken so gut wie nie alte Leute gibt; das spiegelt die gesellschaftliche Realität, zwar, aber eben drum ist ihr zu wehren. Wenn ich zurückbin, geht es dann direkt an die Endmischung des Galouye-Hörstücks, mit der ich bis zum Freitag abend fertigsein möchte, vielleicht schon vorher, so daß meine Redakteurin am Wochenende schon mal hören und danach kritisch anmerken kann für eventuelles Nacharbeiten.
Über meine Hausverwaltung habe ich mich geärgert;: seit einem halben Jahr operiert man von dort mit einem schriftlichen Umgangston, der die Funktionärs-Kapos der DDR wiederauferstehen lassen will, als wären die nur untot gewesen. Vampiren gehört ins kalte Herz ein Pflock, sonst breiten sie sich aus. Also werd ich van Helsing befragen, Peter Cushing war der beste.
15.24 Uhr:
Abermals extrem tief unter der >>>> magischen Decke geschlafen, zu Mittag, nachdem ich von den Tonaiufnahmen zurückwar und Cello geübt hatt, dies allerdings nur eine statt anderthalb Stunden; ich werde die fehlende halbe Sunde noch nachholen.
Ergreifend, durch so ein Heim zu gehen, dessen Bewohner zu 80 bis 90 Prozent dement sind; es gibt auch jüngere Demenzkranke in einem eigenen Stockwerk; ich hätte hineinschauen dürfen, mochte aber nicht, nicht nicht aus Scheu, sondern, so drückte ich das auch aus: „Es ist kein Zoo.“ Entsann mich sehr meines Zivildienstes. Wir sprachen mit den noch hellen Menschen, fünf sprachen für das Mikrofon, lasen gut, eine alte Dame geradezu hinreißend. Unterhielten uns auch etwas über das Leben-für-sich.
Als ich zurückkam, fand ich den nächsten Liebesbrief der Hausverwaltung, wieder in diesem Kapo-Ton: Wir fordern Sie nachdrücklich auf! Es geht darum, daß einige Mieter, unter anderem auch ich, außen an ihrer Haustür einige wenige persönliche Zeichen angebracht haben, bei mir ist es etwa ein barock-surreales Bild aus Tiger und Frau und tropischen Blumen von Briefumschlagsgröße. Daneben hatte ich zwischen meiner und der Haustür meiner Nachbarin einen Druck >>>> meines Strombolibuches gehängt. Den riß man ab und legte das Blatt mitsamt dem Liebesbrief vor meine Tür.
Es wurde uns Mietern, allen, auch untersagt, etwas Eigenes an die Briefkästen zu kleben; die Beschriftung, vorgenommen von der Hausverwaltung, dürfe nicht verändert werden - dies ebenfalls im Ton der Drohung. Eine Rücksprache bei meinem Anwalt ergab, daß die Aufforderung rechtsunwirksam ist. Ich solle den Brief einfach ‚Ablage senkrecht‘ entsorgen, - aber „reagier nicht darauf; manche Bälle hält man flach“. Sie werden mir aber allmählich zu oft geworfen. Ich wohne hier seit 1994, bin, glaube ich, als Mieter der älteste aller; solch ein Ton ist völlig neu.
Egal, später; erst einmal an die Galouye-Montage.

albannikolaiherbst - Mittwoch, 16. Mai 2012, 15:38- Rubrik: Arbeitsjournal
Argo-TS 5289.20 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
Nun bin ich wieder allein... nein, ‚allein‘ ist ein falsches Wort, vielmehr: hier für mich.
Seit viertel vor fünf auf, was anstandslos ging, nachdem ich die Früharbeit in den letzten zweidrei Tagen schleifen ließ; ohne jedes schlechte Gewissen, übrigens und erstaunlicherweise, ja den Sonntag nahezu ganz ans Private vergab; nicht einmal an mein Cello bin ich gekommen. Dafür flanierten wir über den Flohmarkt, ein Wahnsinnsschnäppchen, sogar, für mich, vietnamesische Schmiedekunst:  Einfach am Tellerrand zu schleifen, an Ton oder, dann wird das Ding rasiermesserscharf, am Wasserschleifstein: es geht durch die Härchen des Unterarmes wie durch Butter. Männer & Messer, ein eigenes Thema, Kleider & Frauen & Schuhe, um einmal wieder mit Frohsinn genderinkorrekt zu sein. Nur daß sich das immer wieder bestätigt, wobei die Ausnahmen reizvoll sind.; Männer, Kleider & Schuhe hielte ich allerdings, in dieser Kombination, für bizarr.
Bis knapp neun Uhr an Argo gearbeitet, gekommen bis TS 533 oben, zwischendurch die Löwin geweckt, die gestern nacht wieder in Wien war. Es sei ein lustiger Flug gewesen; sie erzählte von einem, ja, Saunabeamten; „Niedereastreich leijder“ sagte sie in ihrem da plötzlich ziemlich breiten Dialekt, der nicht ohne Jiddisch ist, wollte aber partout nicht erklären, was das denn sei, also ein „Sauna-Amt“. Sie treffe sich Mitte der Woche mit ihm auf einen Nacktgang im siebten Bezirk, erzählte sie launisch, um mich zu ärgern. Ich nahm‘s mit der Gelassenheit einer Schleiereule hin, der man die Wachsamkeit nicht anspürt. Wobei ich, um bei der Wahrheit zu bleiben, schon ziemlich müde gewesen bin. Und heute früh, nachdem ich mal nachgebrowst habe, bin ich mir sicher, daß es ein Sauna-Amt nirgendwo gibt auf der Welt; sondern das ist eine abgefeimte Anmache gewesen, die sofort auf fallende Hüllen konzentriert war. Indem man sie denkbar macht, sind sie schon unten.
Routine wieder. Ja, wozu? „Es ist Selbstbestimmung, tricky, weil sie so tut, als wärest du von Pflichten bestimmt. Man befolgt sie wie einen inneren Befehl, was zu starker Produktion führt. Befolgte man sie nicht, man ließe sich insgesamt schleifen. Ich verstehe das schon.“ So führte es die Löwin aus. Den Befehlscharacter gibt dem hier die öffentliche Form: man müßte sich schämen, erfüllte man nicht, was so offiziell sich vorgenommen ist.
Jetzt will ich noch etwas, nachdem ich Post durchgeschaut haben werde, mit den Klängen fürs >>>> Galouye-Hörstück experimentieren; ich brauche Legierungen für einige der Schnitte. Das Akkordeon bietet sich an, vielleicht mit einem bißchen Cello gemischt. Unter den Epilog habe ich am Sonnabend Ligetis Cellosonate gemischt, den zweiten Satz, was ziemlich gut funktioniert. Aber ich will ja diesmal keine Fremdmusiken verwenden, die immer Referenzen auf Anderes sind, als wir es aus uns selbst erzeugen; damit fällt eine sehr bestimmte Rhetorik meiner Hörstücke weg, die einem Geländer gleicht, an dem man sich festhält, besser noch: einem Netz, über dem man equilibriert. Ich will‘s jetzt ohne Netz, und fortan. Stelle die Weichen.
Danach wieder ans Cello, Mittagsschlaf dann. Nachmittags erst einmal, endlich, die Kagel-Kritik für die FAZ, dann Galouye weiter. Abends erst Familie, danach vielleicht >>>> in die Bar. Das wär denn dieser Tag.
Gehn wir‘s, Leserinnen, an. (Was reitet >>>> solche Leute, wer also reitet sie n i c h t? Können doch wegbleiben. Aber nein, ich bin ihnen Sucht. Von denen müßt ich Eintritt nehmen.)
17.44 Uhr:
Einiges geschafft. Die Mauricio-Kagel-Kritik ist geschrieben und bereits abgegeben, für Galouye hab ich einiges an Klängen produziert, aber noch nicht einmontiert, weil die Arbeit an der Rezension dann doch wieder intensiver war, als ich sowas immer voraussehe. Und gleich wird mein Junge fürs Cello kommen, da ist natürlich an eine andere Klangarbeit gar nicht zu denken.
Einige Korrespondenz, darunter, was mir wichtig ist, >>>> das da.
Sundowner, heute mal simpel. Dazu ein Zigärrchen. Gearbeitet wird aber trotzdem.

albannikolaiherbst - Dienstag, 15. Mai 2012, 17:54- Rubrik: Arbeitsjournal
13.20 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
Seit sechs Uhr morgens an >>>> dieser Kritik zu gestern abend gesessen und soeben eingestellt. Zeitdruck, privat begründet aber. Melde mich ausführlich aber erst am Abend. Hier nur das Annoncement.

albannikolaiherbst - Montag, 14. Mai 2012, 13:16- Rubrik: Arbeitsjournal
 10.30 Uhr:
[Arbeitswohnung, noch.]
Wie viel ich derzeit schlafen muß! Bekam eine magische Decke geschenkt von ungeheurer Weichheit, ja Zärtlichkeit. Wer sich darunter ausstreckt, fällt sofort tief in Schlaf und kommt gar nicht zu sich, wenn es an der Zeit wär. Das ist nicht zu fassen, aber ist.
Also - wieder - erst um halb acht auf oder um sieben; ich war zu benommen, um das jetzt noch zu wissen. Durch ein unterirdisches Rohrsystem aus Träumen geglitten in der Nacht, ich erinnere mich. Aber nicht an mehr.
Dann an den Schreibtisch, anderthalb Seiten Argo geschafft. Schließlich noch, eben, >>>> die Kritik eingestellt, die ich für die FAZ über Hans Sommers Orchesterlieder geschrieben habe. Wenn so etwas von mir in einer Zeitung erschienen oder vom Funk gesendet worden ist, warte ich immer zweidrei Wochen ab, bevor ich den Text dann zusätzlich online stelle, wo er zugänglich auch bleibt.
Jetzt aber hinaus auf die Straße, um ein wenig über den Flohmarkt zu schlendern: Sonntag ist. Ich lasse Sonntage nur zu, wenn jemand bei mir ist. Dann s e i der Sonntag auch. Allerdings werde ich draußen noch ein paar Töne für das Galouye-Hörstück nehmen; wo viele Menschen sind, bietet sich das an. Ans Cello werde ich nachmittags gehen. Und abends sind wir in der Komischen Oper: >>>> Xerxes-Premiere. Ich werde morgen darüber schreiben: hier in Der Dschungel.
Wenn‘s sich ergeben sollte, werde ich Ihnen später noch eine unmoralische Geschichte erzählen, die mich das Leben selbst niederschreiben lassen möchte. Das hat es mir vorhin gesagt. Sie hätten mal sein Lachen hören sollen -
Früher Nachmittag: Die pure Lebenslust im Mauerpark.
Prenzlauer Berg im Mai.

albannikolaiherbst - Sonntag, 13. Mai 2012, 16:03- Rubrik: Arbeitsjournal
9.20 Uhr:
[Arbeitswohnung.] Knifflige Stelle mal wieder, auf TS 523, in Argo, die ich zwar löste, aber quasi die gesamte Früharbeitszeit ging dabei drauf, von wiederum der leider und auch nichtleiderhalber zugegeben werden muß, so früh sei sie gar nicht gewesen; denn das g i n g schon lang bei Broßmann und seiner entzückenden, einer antilopenbeinigen Freundin, deren Läufe je hinten eine zur Ferse gestreckt Naht glimmen haben. Damit sie nicht in sie biß, wie es ihre, jedenfalls in Afrika, Natur, bekam die Löwin ein Riesensteak auf den Teller gelegt, wobei Broßmann selbst sie manneshungrig noch übertrumpfte, derweil wir zwei kulinarisch eher vornehmen Menschen, seine Freundin und ich, vorsichtig, wie es zumindest meine Natur, mit dem Fleisch umgingen, vegetarisch-sozusagen, wenn auch, de facto, ganz genauso carnivor. Ich brauchte überdies einen Bissen Meer dazwischen.
Ein Rosato des Nero d‘Avola, der mir bis dahin unbekannt; ich schmeckte aber Segesta hindurch, den Gang zum Tempel hinauf an den Spalieren, beidseits, der von Cuttern mehrerer Jahrzehnte gequälten Agaven, - sogar das Hutzelmännchen, von dem ich zum Unwillen einer politisch Korrekten >>>> darin geschrieben habe - je! nun kaufen Sie‘s endlich, das Buch, wie oft soll ich es denn noch sagen? -, tauchte auf dem Umweg über Zunge und Gaumen an meinen Innenlidern auf und grantelte wie damals; ein hinreißender Salat, in den wir auch, von vorgestern abend übriggeblieben, den knoblauchgeschwängerten Rucola taten, führte zu der Bemerkung, unser Umgang am folgenden Tag müsse sich auf kulinarisch ähnlich gezeichnete Menschen beschränken - wie dem auch sei, wir hatten nicht auf den Balkon gekonnt, das Pseudogewitters wegen, dessen Urgrund sich lediglich abgießen wollte. Also in der Küche. Die Löwin, irgendwann legte sich quer über einen Ast, der bei Broßmann vom Hof her, darauf ein prächtiger Baum mit japanischsten Blüten in Rosa, durch das Küchenfenster hereinreicht, und ließ die Pfoten runterbaumeln, erschöpft von derart opulenter Gastronomie; wir Männer saugten (sogen?) an den Zigarren, Frau G. erzählte von einer Reise nach Catania, womit wir dann wieder bei Sizilien wären. Ich verschwieg ihr mein mythisches Buch, hatte überhaupt nicht mehr recht Lust, über Literatur zu sprechen, ja sogar einen, zuvor, der kleinen Anfälle gehabt, die mich bisweilen sagen lassen, daß ich zu schreiben aufhören werde - so, wie ein Reisender, der immer wieder dieselbe Tour von Kontinent zu Kontinent unternimmt, nur um am Zielort, kaum das Flugzeug verlassen, ins Flugzeug wieder umzukehren. Genau so hat damals mein, damals, Freund Volkhard App, immer wieder Züge bestiegen, aus denen er grad kam... gleich noch auf dem Bahnsteig, vor Lesungen, immer: „Ich reise wieder ab!“ Und bleibt mit doppeltem Genuß, wenn er sich überwunden hat. Man beredete ihn, immer wieder: „Das kannst du doch nicht machen!“ „Bitte, bleiben Sie!“ „Man hat sich so auf Sie gefreut.“ Da wird eine Lesung schließlich zum Gütebezeig an der Menschheit und das Honorar zum Gegengäbchen eher, das man aus Nachsicht einstreicht. Bon.
Tagsüber hatte ich, nach Argo, arbeits‚mäßig‘ kapituliert, zum einen, weil immer noch nicht das Tonfile aus Köln kam, zum anderen, weil mein Sohn auf das geschickteste sich meiner Gegenwart versicherte; die Löwin hat es hingekriegt, daß ich ihm mein altes iPhone schenkte... ich meine, der Bursche hat ein Mobiltelefon, das dem iPhone überlegen ist, nur nicht im Design der Anwendungen, aber sonst kann es mehr als das; spielt aber keine Rolle. Fetisch ist Fetisch. Nun ist er beglückt und der Löwin, ich bin sicher, lebensabschnittslang verpflichtet, sagen wir, bis es ums Vierer- oder dann Fünfer-Ifönchen geht. Wiederum ich selbst flirte mit dem Gedanken an ein Mac-Airbook, aber bekam einen Anruf wegen >>>> meines Parfums: man habe da... gleich drei... gibt es nicht mehr... das sei ein seltenstes Schnäppchen - von dessen Gegenwert allerdings in Uttar Pradesh eine Familie ein Jahr lang leben könnte, vorausgesetzt, daß sie verschwenderisch ist. Aber Luxus besteht in dem, was man sich gar nicht leisten kann und eben deshalb leistet; als Millionär einen Jaguar zu fahren, ist schlichtweg banal - hingegen Jaguare und Hartz IV die wahre Kombination ist und eines Menschen würdig: Voilà, un homme!
Jetzt sah ich: in der Dropbox liegt das Tonfile endlich. Damit werde ich mich noch vor dem Celloüben beschäftigen; durchhören, schneiden, ins Hörstück montieren, das ich nachmittags noch einmal ganz abhören, eben auch: vorführen will. An den Reinschnitt der Endmontage wird es dann ab Dienstag gehen; am kommenden Freitag will ich fertig damit sein.
Im Gespräch über das Buch einer devoten Frau warf ich übrigens, jedenfalls fast, meinen schon alten Plan des >>>> Melusine-Walser-Buches um: was, wenn einmal ein Mann als Dominanter erzählte?:: wie das geschieht. Offen, in die Szenen klaren Geistes gehen, vom Reiz der Übertretungen.
Hier schrien Katzen nachts. Sowie der Regen aussetzte und ein Dampf aus den Beeten aufstieg, nachtdurch tropisch in Berlin. Lüstern glüht diese Stadt in Grün, sowie sie neu das Licht trifft, das bereits heiß ist, weil zeugend, im Wortsinn, von dem kommenden Sommer. Man wird ganz taumelig von solcher Fruchtbarkeit, in der, zumal, immer schon der Tod gärt für einer andren, eines andren Empfängnis. Ich wiederhol es hier aus des Maien gegebenem Anlaß: Kleine Tierkunde
Sommers gehen Frauen wie junge Gazellen
durch die Stadt, grazile Pumps an den Füßen,
die Waden hochgestreckt, und in dem süßen Locken,
das in den Blicken steckt, virile fast und schnelle,
sind rote Willen zu vermuten,
die ihre Gründe noch nicht kennen,
doch präsentieren, was man hat: so brennen
sie im Schritt und fluten vor Erwachen,
Sie schauen sich nach Birkenruten um
und lachen leis beim Schlendern,
um zu verbergen, daß sie bluten.
Sie suchen, stolz und eingehakt,
den Löwen an den Straßenrändern,
der sie zu schlagen wagt.
ANH, >>>> Der Engel Ordnungen.
albannikolaiherbst - Samstag, 12. Mai 2012, 10:27- Rubrik: Arbeitsjournal
11.15 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
Bis eben an Argo gesessen, ich muß ein bißchen was umbauen; bis TS 524 oben bin ich gekommen;: langsam wächst mir das gesamte Geschehen wieder völlig präsent in den Kopf. Gehe hin und her, denke nach, setze mich wieder, schreibe um. Gefährlich ist, daß manches, was ich auf ersten Blick für einen Erzählfehler halte, von der Konstruktion verlangt wird: plötzlich wird es klar, offenbart sich, man bekommt Schlaufen in den Kopf, die schillern. Ich erinnere mich dann auch wieder an die Situationen, in denen ich den Text so, bewußt so, hinwarf, und daß ich ganz ebenso bewußt die Bearbeitung vermeintlicher Widersprüche auf nach Abschluß des Rohlings konzipierte. Da sitze ich nun drin: was ist haltbar, was ein nicht zurückgebundener Faden?
Jetzt aber erst mal ans Cello.
Guten Morgen. Mit >>>> Galouye kann ich noch immer nicht weitermachen; noch immer fehlt aus Köln das Ton-File. Indessen ich mich zu >>>> der Urheberrechtsdebatte noch melden werde. Aber nicht jetzt gleich.
Es gebe Menschen, sagte die Löwin, die hätten das unbedingte Bedürfnis, etwas Neues, rein aus sich selbst, in die Welt zu setzen. Für die gälten andere Gesetze, weil Notewendigkeiten; sie seien aber nicht in der Mehrheit. Die meisten gruppierten sich in der Kleinfamilie und ihre Arbeit zu deren Erhalt um sich her. Genau das mache eine solche Konstruktion für Künstler schwierig.
Lange gesprochen.
Selbstverständlich ist eine sozial orientierte Demokratie für die anderen, eben die allermeisten Menschen, die am wenigsten unrechte Staatsform.

albannikolaiherbst - Freitag, 11. Mai 2012, 11:23- Rubrik: Arbeitsjournal
10.55 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
„Haben Sie geraucht?“
„Selbstverständlich.“
„Das war nicht klug.“
„Aber nötig.“
„Wie auch immer, die Wunde schließt sich gut. Kann aber noch ein bißchen dauern, bis alles heil ist, ist ja eine Knochenwunde. Ich denke, wir können die Behandlung abschließen.“
Wovon ich ausgegangen war, aber dieses berichte, weil ich auch >>>> den Bericht abschließen will. Immer noch war die Helferin eine Gazelle mit den Augen einer eventuell ein bißchen zu jungen Circe: nicht nur für mich zu jung, sondern prinzipiell(: Zur eigentlichen Entfaltung ihrer Zauberkraft fehlt es noch an Unmoral). - Soweit zu Alex 1, Kiefer- und Zahnchirurgie, 10 Uhr vormittags.
Zurück aufs Rad, der Schal war völlig überflüssig. Die Kastanien stehen in kompakter, dabei riesig hoher ausladender Pracht, einige Bäume schneien bereits. Berlin ist eine Sommerorgie.
Seit fünf am Schreibtisch, viel geschafft. Argo bis TS 520 Mitte. Gleich geht‘s ans Cello, und für nach dem Mittagsschlafen hoff ich >>>> für Galouye, daß aus Köln endlich der USB-Stick mit den von meiner Redakteurin eingesprochenen An- und Absagen im Briefkasten liegt; am Sonnabend sei er auf die Post gegeben worden. Falls ja, wird einmontiert, falls nein, schreibe ich endlich die Kagel-Kritik.
Abends, in der Musikschule, Cellovorspiel meines Jungen. Danach dann gebratene Meeresfrüchte auf mit Olivenöl, Knoblauch, Zitrone und etwas Pfeffer angemachtem Rucola. Um von der Sinnlichkeit zu sprechen, nachdem es gestern nacht Steaks und Spargel gab, sowie, als Dessert, Gorgonzola zu Malt Whisky und süß‘stem schwärzesten Espresso.

albannikolaiherbst - Donnerstag, 10. Mai 2012, 11:22- Rubrik: Arbeitsjournal
Ich bin noch da, war bloß tief in der Arbeit, und heute ging ein heftiges Putzen los aus gegen den Abend gegebenem Anlaß. Ein Arbeitsjournal, wie Sie's gewöhnt sind, wird heute noch folgen, ein eigener Beitrag auch. Also bitte ein wenig Geduld - ich bin bereits wieder auf dem Sprung.
ANH
9.5.2012, 11.04 Uhr
albannikolaiherbst - Mittwoch, 9. Mai 2012, 11:02- Rubrik: Arbeitsjournal
6.55 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
Seit halb fünf auf, kurz vor fünf am Schreibtisch, knappe zwei Stunden Argo, bis TS 504 Mitte gekommen; wie gestern unter Schnitt, aber aus anderem Grund. Vorgestern nacht mit meinem Jungen, der hier schlief, lange lange aufgewesen, so erst gegen acht Uhr morgens aufgestanden, einzwei Seiten Argo bearbeitet, dann den Jungen geweckt, gefrühstückt mit ihm, am Cello gewesen und frühnachmittags bereits in die Komische Oper geradelt, wo >>>> das Homoki-Buch vorgestellt wurde, in dem es auch von mir einen Aufsatz, eine Art poetisches Manifest, zur Oper der Gegenwart gibt.  Wunderbar das Wort des Moderators, Jürgen Ottos, „Diskursbude“ - s o auch, nur „Bude“ ist mir zu lässig, mein eigenes Verständnis dieser umgreifendsten, nach wie vor, aller Kunstformen - mit sämtlichen Risiken, die in ihr liegen, etwa dem puren Repräsentierens; dem entspricht das größte Risiko des Pops durchaus, oder dieses ihm: nämlich pures Entertainment, aufgebürgerlichter Broadway.
Kurz mit Homoki geplaudert, den ich persönlich noch nicht kannte.  Komische Oper Berlin, oberes Foyer. Au dem Podium Flierl, Otto, Homoki.Dann mit Broßmann, der mitgekommen war, in die Arbeitswohnung zurückgeradelt und einmal >>>> das Hörstück, wie es bislang klingt, durchgehört und besprochen. Er wird mir zweidrei O-Töne zu bearbeiten helfen. Die Idee mit dem Cello und dem Akkordeon habe ich endgültig fallen lassen; auch Broßmann fände das Experiment nach Stand der Dinge zu ablenkend. „das Ding ist schon dicht genug“, sprich: es würde Hörer dekonzentrieren. Allerdings ist mir der Gedanke gekommen, das Stück um noch ein paar Stimmen anzureichern, nämlich um diejenigen alter Stimmen, zum einen, um den Bereich auszuweiten, zum anderen, weil mir auffiel, daß auch ich in meinen Stücken ausgesprochen selten alte Menschen integriere, was der gesellschaftlichen Tendenz entspricht, sie abzuschieben. Wenn man das mal merkt, muß man gegensteuern, zumal, wenn sich das so anbietet wie hier.
Jedenfalls verstrich der Sonntag, an dem ich mich dann noch >>>> für nachher http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97013074/ etwas vorbereitet, die bisherigen Statements gelesen, aber davon Abstand genommen habe, meinen eigenen Kurzbeitrag zu der Tagung schriftlich zu formulieren. Ich mag mich nicht festlegen, Stichpunkte reichen. Ich werde entweder heute abend oder morgen berichten. Jedenfalls hatte ich gestern schlichtweg keine Lust, ein Arbeitsjournal zu führen. Wenn mich diese Unlust, denn das ist es, überkommt, hab ich zwar immer ein kleines schlechtes Gewissen; andererseits will ich mich nicht nötigen lassen, auch von mir selbst nicht. Es hätte auch rein gar nichts gebracht, tat mir viel besser, nachdem mein Junge nicht fürs Cellospiel kam, sondern bei seinem Freund E. blieb, daß ich mir selbst den dritten Teil von Vivaldi 399, Erster Satz, erarbeitete, was gar nicht so schwer war, wie ich es befürchtet hatte. Viel schwerer fallen mir lange Bindungen und Rhythmusänderungen mitten im Strich. Das krieg ich einfach (noch?) nicht hin. Außerdem bewegt sich mein Handgelenk nicht frei, vielleicht bin ich zu alt, kann sein; jedenfalls geht immer der ganze Unterarm mit; ebenfalls schwierig ist es für mich, den Daumen gegenüber dem zweiten Finger zu halten - was man braucht, um lässig durch die verschiedenen Lagen zu rutschen. Für meinen Jungen kein Problem, aber bei mir schnalzt er, der Daumen, immer wieder unter den Zeigefinger, was ganz falsch ist. Ich habe schon überlegt, ob ich ihn mir, damit sich die richtige Stellung automatisiert, für alle nicht-Cello-Zeiten irgendwie unterm zweiten Finger fixiere, vielleicht mit einem Gummiband, keine Ahnung, so daß er sich dran gewöhnt, dieser Daumen, gegenständig zum zweiten Finger, dem Mittelfinger also, sich auszurichten.
Bevor ich aufbreche um zehn, werde ich jedenfalls noch eine Stunde üben. Mit dem nächsten Schnitt des Hörstücks will ich warten, bis die „alten Stimmen“ da sind, bis auch der Stick mit den An- und Absagen der Redakteuerin da ist, und vielleicht, weil mir noch vier Minuten Zeit fehlen, schreibe ich mir für weitere „Zufalls“stimmen noch ein paar Stellen aus Galouyes Büchern heraus. Die Arbeit ist diesmal, da ich so früh angefangen habe, ein wenig inkonsistent; ich bin es sonst gewöhnt, des Abgabedrucks wegen, wie im Rausch durchzuarbeiten; jetzt unterbreche ich immer wieder. Vielleicht ist das nicht schlimm, das Ergebnis protestiert ja offenbar nicht; dennoch hat‘s was von einem dauernden c.i. - Sie dürfen raten, was ich meine.
Jetzt will ich mir noch einen Stichpunktzettel schreiben, nachdem ich Argo für heute wieder beiseitegelegt habe. Dann wecke ich die Löwin, die am Mittwoch aus ihrem Wien mal wieder nach Berlin kommen wird. In den dann folgenden fünf Tagen werde ich ohnedies nicht am Hörstück wirklich arbeiten können, noch wollen, auch wenn ich ganz sicher auch mit ihr einmal anhören werde, was bis dahin fertig ist. Ich hab das ja gerne, Arbeiten, während sie entstehen, durchzusprechen. Übrigens ist das nie anders gewesen; Künstler, die ihre Werke bis zur Vollendung unter Verschluß halten, sind mir ziemlich fremd: ich schaffe gern aus dem Prozeß heraus, habe weder Probleme, über Fehler, Irrtümer usw. zu sprechen und sie vorzuzeigen, noch, wenn mir jemand „von draußen“ hineinspricht; meine Arbeit reagiert aufs Draußen sowieso und immer.
Guten Morgen.

albannikolaiherbst - Montag, 7. Mai 2012, 07:29- Rubrik: Arbeitsjournal
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Herbst & Deters Fiktionäre:
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Kontakt ANH:
fiktionaere AT gmx DOT de
NEU ERSCHIENEN
EINFÜHRUNG IN DIE ROMANE:
NEUES
albannikolaiherbst - 2012/05/17 11:12
Unvatertägiges Argo- und GalouyeJournal ...
10.35 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
D ann doch die Einladung I.R.‘s angenommen, um viertel nach acht hier aufgebrochen, ... albannikolaiherbst - 2012/05/17 10:29
Das DTs für den 16.5.2012.
4.50 - 8.30 Uhr:
Argo-ÜA, ff.√ [Gekommen bis TS 540 oben.]
8.30 - 9.45 Uhr:
Die Dschungel:
DTs nachtragen ... @GB-Jeremias.
Was denn stehe hier, historisch, still? Positionen,...
albannikolaiherbst - 2012/05/17 10:24
Tut mir leid.
Ich bin...
Tut mir leid.
Ich bin nicht persönlich eingebunden,...
FB-jeremias (Gast) - 2012/05/16 21:03
@Phorkyas zur Solidarität.
Weniges wäre mir unangenehmer, als kauften meine...
albannikolaiherbst - 2012/05/16 15:50
albannikolaiherbst - 2012/05/16 15:42
Diesmal mit Vampiren. Das Argo- und ...
Argo-TS 535neben & 5359 Uhr:
[Arbeitswohnung.]Dre ieinhalb Stunden zur Nacht geschlafen, wir waren fast ... albannikolaiherbst - 2012/05/16 15:34
AEOLIA-GESÄNGE. Das Buch. Schmutztitel. ...
>>>> Aeolia 36/Stromboli 48: DAS BUCH
Aeolia 35/Stromboli 47 <<<< @Schlinkert & Hütt.
Danke an Sie beide!
Ich habe die Stimmen alter Menschen...
albannikolaiherbst - 2012/05/16 15:21
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Phorkyas - 2012/05/16 15:18
Il bacio di Tosca
Schöne Koinzidenz zu alten Stimmen und Urheberrecht,...
Hans Hütt (Gast) - 2012/05/16 13:30
Wenn Sie Glück
haben, ist in der Seniorenresidenz ein Geburtstag zu...
Norbert W. Schlinkert - 2012/05/16 13:21
albannikolaiherbst - 2012/05/16 08:47
Das DTs des 15.5.2012.
Argo-ÜA ff, bis TS 533 oben.
Galouye-Hörstück: Klänge (Akkordeon und Cello).
Rezension für FAZ ... albannikolaiherbst - 2012/05/15 17:55
Zurück in die Routinen. Ein fallendes ...
Argo-TS 5289.20 Uhr:
[Arbeitswohnung.]
N un bin ich wieder allein... nein, ‚allein‘ ist ein falsches ...
JPC

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Zuletzt aktualisiert am 2012/05/17 11:12
IMPRESSUM
Die Dschungel. Anderswelt
Herbst & Deters Fiktionäre
Redaktion:
Hessisches Literaturforum im Mousonturm
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60316 Frankfurt am Main
ViSdP: Alban Nikolai Herbst
Technische Betreuung: Michael Geiger.
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