Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 Aeolia.Gesang / Stromboli. Mit den Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage, 2008 Kybernetischer Realismus, Heidelberger Vorlesungen. Manutius Heidelberg 2008Der Engel Ordnungen, Gedichte. axel dielmann - verlag 2009 d e

 
albannikolaiherbst meinte am 2008/11/27 14:05:
Gloria ODER Peter Hacks und seine Denunzianten.
Wenn es stimmt, >>>> was Reichenbach annimmt, daß >>>> Gloria in die Reihen der posthumen >>>> Peter-Hacks-Jünger zählt, dann wirft das auf den Vorwurf ein gänzlich anderes, vielleicht sogar neues Licht. Er bezieht seinen giftigen Nektar dann nämlich d a her und ist nolens volens an die Geschichte der DDR gebunden, welches derjenige Staat des deutschsprachigen Kulturraums gewesen ist, der die hitlerdeutsche Tradition des Denunziantenwesens nicht nur mit großen Talent fortgesetzt, nein, auch mit Meisterschaft perfektioniert hat. Peter Hacks selber ist durchaus kein lauter Gegner des Regimes gewesen. Das muß ihm niemand zum Vorwurf machen; doch um so bitterer ist es, wenn sich um sein Erbe nun solche Denunzianten kümmern, die er selber zu fürchten vielleicht Recht gehabt hätte.
Wiederum ist denen ihre - sagen wir - Neigung an sich kaum zu verübeln, da man sich für Prägungen so wenig verantworten kann wie für Erbgut; man bekommt sie ungefragt mit und wird sie nicht wieder los. Ist man zugleich Regimegegner, hat man deshalb einen Konflikt auszutragen, der sich auch unbewußt nicht leugnen läßt, sondern man muß das aktiv tun und sucht sich, ist der alte Gegner dahin, neue Projektionsflächen, zum Beispiel im Netz. Seit >>>> montgelas' Dschungelbeitrag zu Hacks scheint sich dafür Die Dschungel anzubieten, schon weil, w i e bei Hacks, in ihr mit einer Form von Klassizismus gespielt und auch geliebäugelt wird, die jene Denunzianten für Hacks alleine proklamiert wissen möchten – wobei sie ganz außer acht lassen, in welch komplett anderer Geschichte als der der DDR Die Dschungel steht und aus welch einer anderen, zum Beispiel postmodernen, Geschichte sie ihre Prägungen bezieht (die sie so wenig zu verantworten hat wie ein solch historisch gewordener Denunziant die seinen; w i r jedenfalls waren bei den Jungen Pionieren n i e und haben diesen Mangel auch nicht durch Pfadfindereien zu beheben versucht, sondern blieben von Grund auf stolz und allein). 
Gloria (Gast) antwortete am 2008/11/27 15:51:
Die Aufgeregtheit ...
... lieber Herr Herbst, mit der sie hier Ihre konservativ-reaktionäre Verwirrtheit kultivieren, läßt mich die schlichte Seelenruhe vorziehen, die niemand vortäuschen kann. Am Ende muß ich mich noch schämen, an dieser kollektiven Entgeisterung teilgehabt zu haben. Mit sidelichem Gruß. 
albannikolaiherbst antwortete am 2008/11/27 16:06:
@Gloria.
Inwiefern meinen Sie, ich sei aufgeregt und gar verwirrt? Ich bin völlig ruhig und sehr orientiert. Weshalb ich abermals frage, was es denn sei, das Sie auf diesen Sites für reaktionär halten? Was meinen Sie, wenn Sie den Begriff verwenden? Diese Antwort sind Sie nach wie vor schuldig; "schuldig" ist hier sehr wohl auch gemeint. So lange Sie dazu nicht antworten, ist die Verwirrtheit möglicherweise eher auf Ihrer Seite; nach wie vor nehme ich aber an, daß Sie ganz im Gegenteil eine sehr bewußte Absicht antreibt. Das soll sie freilich auch dürfen, da bin ich ganz Voltaire; die in meinem Beitrag zum Ausdruck kommende Reaktion verfolgt einen anderen, einen unpersönlichen Zweck, für den >>>> Ihr Kommentar nichts als die Initialzündung war. 
Jonas (Gast) antwortete am 2008/11/27 16:17:
Ist doch klar, was uns stört!
Unser zweimal jährlich erscheinendes Hacks-Journal heißt -> LINK Argos. Aber immer wieder werden wir mit Ihrem Argomüll konfrontiert. Das nervt. Ansonsten sind Sie uns völlig egal. 
albannikolaiherbst antwortete am 2008/11/27 16:27:
Lieber Jonas,
>>>> das tut mir von Herzen leid; aber ich kann es wirklich nicht ändern. Zudem sind ARGO und ARGOS ganz sicher etwas Verschiedenes, auch wenn sich wohl allebeide lieber von Άργος als von αργός herleiten möchten. 
Gloria (Gast) antwortete am 2008/11/27 16:51:
Schlusschor
Argos und Argo, zwei Schiffe, sie fahren
Über den Ozean der Zeit.
Argo kommt abhanden mit den Jahren.
Argos bleibt in Ewigkeit. 
knotscher95 (Gast) antwortete am 2008/11/27 16:53:
Also wenn ich mir die blogs so durchsehe , so lebt das doch von anonymität.
Es ist doch selten ersichtlich wie ein blogbetreiber heisst
( oder wo er wohnt usw. )
Manchmal kann man nicht einmal per e-mail einen privaten kontakt zu einem
Blogbetreiber anbahnen.
Wo wäre da der unterschied bitte zu
a. einem kommentator der „anonym“ postet
oder
b. einem kommentator, der registriert postet.
auszumachen ?
Der registrierte kann zudem ja noch seine mailadresse freischalten und wird
Damit erkennbarer als der blogbetreiber womöglich selbst.
Desöfteren wird auf einen seriösen kommentarstil geschielt.
Das geschieht mitunter aus wirklich harten, „reaktionären“ thesen heraus.
Verläuft eine kontradiktion mithilfe einer anderen härte als der einer elaboriert-
Codifizierten, so ist das dann ( was vielleicht punk ist oder prollig ) trollen.
Einen hassvorwurf kann man aber auch einer sprache machen, die sich inner-
Halb einer hochsprachlichen gerahmtheit befindet.
Es ist doch denkbar schwer, die motive eines widersprechenden emotional
Zu konnotierten, bzw. deren emotionale konnotiertheit als wo anders
zu erkennen als innerhalb seiner eigenen interpretationsgewohnheiten.
Unterstellungen fangen übrigens da an, wo man seinen gegenüber nicht nach
Desen Motiviertheit fragt.
Ich könnte als blogbetreiber einen knotscher ganz simpel fragen :
„knotscher, warum machen sie das so ?“
der könnte das sagen : „lieber herr knotscherfrager, weil es mein stil ist.“
Dann könnte der blogbetreiber sagen :
„dieser stil deckt sich nicht mit meiner erwartungshaltung an stilistisches.
Versuchen sie ihren stil ein wenig anzupassen, oder ich sperre sie.“
Ich sags mal so ich selbst lasse in meinem privaten raum mitunter mehr zu als
So mancher andre.
Allerdings habe ich auch meine grenzen.
Nun erreicht die jemand bei mir, so zähle ich runter.
Der countdown fängt bei mir so etwa bei 10 an.
Bin ich bei null angekommen und ein angezählter hat sein verhalten nicht geändert
Ist feierabend.
so eine toleranz erwarte ich eigentlich von keinem anderen.
annähernd aber schon. 
SabineA antwortete am 2008/11/27 17:00:
bleibt in ewigkeit -
Wer hat hier eigentlich die "konservative" position, der herbst oder die hacksjanerin? Echt klasse, der kommentar von gloria 
Knotscher95 (Gast) antwortete am 2008/11/27 17:21:
Biene, für dich
Mach ichs mal kurz.
Leben liegt mir nicht.
Aber kennen muss ich es.
Cut.
Ewigkeitsbleiben 
knotscher95 (Gast) antwortete am 2008/11/27 17:35:
da ist halt schon wieder einer, der knotscher nachäfft.
wenn das das systemische jetzt sein soll, naja.
billige nummer echt, knotscher x.
also ich poste hier ab sofort nicht mehr und wechsele eh den namen.
was das überhauüt soll ist mir ein rätsel.
es ist halt literatur, die womöglich noch zu faul ist auf fragen einzugehen.
womöglich.
adios. 
gegenknutscher (Gast) antwortete am 2008/11/27 17:45:
@gloria
meinen informationen zufolge war die argo eine bessere schwimmerin als argos, ihr erbauer. was auch richtig sinnvoll ist, denn es passte viel mehr drauf. 
knotscher95 (Gast) antwortete am 2008/11/27 17:49:
Ich sag mal so, ist eine sprachlich billige nummer.
So wenig elaboriert, an die grenze des grundrauschens, erste ansätze
konnotierten grunzens.
Cut.
Suche wirklich nach einer diskreten, dem schweigen nächsten ausdrucksform.
Könnte mich bequem wegtrollen.
Der countdown jedenfalls.
Weiche nicht vor dem hellen, eher vor dem grellen.
Geschrei 
Bulgakow (Gast) antwortete am 2008/11/27 18:51:
Aber Sandra Völker war auch eine gute Schwimmerin und so symphatisch 
LeanderSukov antwortete am 2009/05/26 17:18:
Lieber anomymer Jonas,
ich will hoffen, Sie haben nicht wirklich etwas mit der Hacks-Seite von Andre Thiele zu tun. Denn natürlich wäre es sehr schade für den verehrten Hacks, wenn sich jemand mit seinem Werk beschäftigen würde, der so fahrlässig und dämlich mit Literatur umgeht, wie Sie es hier demonstriert haben.
Zudem ist es nicht wirklich vernünftig, einer Einrichtung die älter ist vorzuwerfen, sie würde die neuere Einrichtung stören. Dieses Blog gab es schon Jahre vor der thiel'schen Hacks-Seite.
Ich hoffe, es handelt sich bei Ihnen lediglich um einen Cowboy, der Indianer spielt; ich hoffe also, Sie schmücken sich mit falschen Federn. 

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