cellini meinte am 2008/11/27 09:50:
"reaktionär"... "re:aktion"... in frage stellen...
ich verstehe nicht, wieso der allgemeinen mundläufigkeit mit der begrifflichkeit „reaktionär“ auch immer wieder die geschmackliche grundnote „rechts“ auf die zunge gelegt wird, denn die nationalsozialisten bezeichneten ihre g e g n e r als reaktionär. reaktionär=rückwärts gewandt, oder: re:aktion… und?, was ist daran so schlimm?. re:aktion kann auch bedeuten, die dinge grundsätzlich in frage zu stellen, tabus zu brechen, sie zu öffnen, was nicht gleichzeitig aussagt, dass man gegen etwas ist, beides können menschen aber sehr häufig nicht voneinander unterscheiden, ich denk da beispielsweise an den kolumbianischen philosophen nicolás gómez dávila… auch er wird als reaktionär bezeichnet, sah sich selbst als „authentischer reaktionär“. bin im büro, deshalb verlinke ich das erstmal so… http://www.zeit.de/2004/10/L-Davila?page=1
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/zum-vermeintlich-reaktionaeren-der-dschungel/#5348516





















