Du weißt, daß ich vom Schicksal überzeugt bin. Ich glaube nicht an Freiheit, wiewohl sie eine gute, sehr gute Arbeitshypothese ist. Wie Gott bei Kant: eine regulative Idee.
Korrespondenz - Dienstag, 6. Oktober 2009, 22:55- Rubrik: FrauenundMaenner
Leute unwissend rumkommentieren, und hämend, werde man sich bitte erst einmal darüber klar, was mit "Schicksal" gemeint sein könnte.
(Des' unerachtet werden Möchtegern-Ovids Kommentare nach wie vor ungelesen gelöscht; kommentiert jemand auf einen solchen direkt, fällt sein Kopf unterm Fallbeil gleich mit.)
diese Aphorismen bringen doch nicht weiter...solche Formeln könnte doch genau so gut ein Hitler, ein Napoleon, ein Albert Schweizer, ein Mengele oder ein Franz von Assisi oder sonstwer auf seinem Nachtschränkchen stehen haben. Bleibt doch völlig austauschbar. Und George Simon steht im Maschinengewehrfeuer und sagt sich Kant vor.
Ich bin. Ich glaube. Ich denke.
Das viele Ich, dass immer nur ein Ich meint, nämlich dieses Ich, verrät die komplette Leere solcher Formeln.
Nee Nee Nee, das ist mir zu müde.
Ich züchte Tomaten.
Ich kaufe mir ein Golf.
Ich will überleben und schaue, wie's die anderen machen.
Also sortiere ich mich ein, als Partikel der Wärmemenge.
Schon das Wort Schicksal als Substantivierung gehört aus dem Verkehr gezogen.
vielleicht interessiert es Sie zu erfahren, dass Sie laut einer Leserumfrage nach fünf potentiellen deutschsprachigen Literaturnobelpreisanwärtern auf Platz 4 rangieren.
da wurden dann aber s e h r handverlesen sehr wenige Leser befragt, Leserinnen gewiß, sòwieso nur, und von denen beinah nur die, die keine Bücher lesen.
Indes, auf diesen Preis tät' ich gern präventiv eine Hypothek aufnehmen; meinen >>>> Sie, ich find' eine so voraussichtige Bank?
Liebe schütteln.
Aus dem Ärmel. Aus dem Fell.
Wie nur wie frage ich Dich G. machst Du das wenn Du sagst ich könnte was dafür?
Könnte ich, ich würde mich schütteln, wie eine Hündin ließe ich mich selbst frei, von der Leine... aber ich bin nicht Hündin, bei mir setzt sie sich fest die Pest, chronifiziert sich, ist nicht mehr zu heilen.
Liebe. Ist nur Chemie.
Liebe ist Schmerz.
Liebe ist Verätzung für den Rest des Lebens.
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Anna Häusler - 2009/12/21 14:59 Montag 21. Dezember 2009
Jetzt hatte ich eigentlich etwas total Schlaues und Wichtiges über Männer und Frauen schreiben wollen, ...
albannikolaiherbst - 2009/12/21 08:14 Arbeitsjournal. Montag, der 21. Dezember ...
7.35 Uhr:
[Arbeitswohnung. Händel, Messiah.]Sehr gelöst gestern nacht in der >>>> Bar. Dabei ...
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zuletzt aktualisiert am 2009/12/21 20:24
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