Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 Aeolia.Gesang / Stromboli. Mit den Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage, 2008 Kybernetischer Realismus, Heidelberger Vorlesungen. Manutius Heidelberg 2008Der Engel Ordnungen, Gedichte. axel dielmann - verlag 2009 d e

 
read An meinte am 2009/05/06 14:59:
pastoses Pathos meets Meese
Ich stand vor ca. einem Monat oder mehr vor einem Triptychon + 1 von Anselm Kiefer, ich weiß nicht mehr wie es heißt, davor eine Betonwelle als Meer, überführt würde ich mal sagen, ich jedenfalls konnte nur überwältigt dastehen, eigentlich überzogen gesagt aber darum geht es ja. 4 riesige Leinwände, eine immer wieder ähnlich karge Landschaft, darüber eine Art Bestandsaufnahme von Zeit, in Form von Strichen und zwischendrin immer wieder ein Datum. Imgrunde vereint beide eines, von der Verwendung der Mythen mal abgesehen (die aber doch unterschiedlich eingesetzt werden) genau das zum Thema zu machen, das Überführen, Kiefer indem er durch seine mythisch aufgeladen Landschaften an einer Wahrnehmung der Geschichte kratzt, von wegen Mythen TABU TABU UND WIEDER TABU, nein eben nicht, Herfried Münkler ist doch mit "Die Deutschen und ihre Mythen" auf der Buchmesse kürzlich ausgezeichnet worden, das heißt doch auch was...
Meese ist ein Halodri, selbst Gegenstand seiner, ich weiß nicht ich kenne den Mann nicht, aber ich würde fast wetten er selbst bezeichnete es auch nicht als Kunst, er stellt es dem Markt des Massenkonsums gegenüber und feiert genau das ab was dem Markt huldigt, das ist das mythologische Grooven versprenkelter und massenhysterischer Gefühligkeit: wir sind alle so LEER wollen aber immer MEHR im Kosmos des ICH hab ich ein Rad ab und kann noch sonst was alles miteinander assozilieren, es könnte Sinn machen oder doch NICHT, WO ist der SINN, gib her die Mythen? Der lässt sich ganz einfach LEERLAUFEN wenn er arbeitet, würde ich mal sagen. Er ist ein theatralischer Eventhippie.
Komische Verknüpfung, fiel mir nur ein weil beide Künstler oder was auch immer Meese ist, genannt wurden. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 16:03:
@read An, Die Meesifizierung
der Gesellschaft entspricht glaube ich einem Trend, etwas, das nicht funktional ist, in die Funktion zu nehmen. Normalerweise hat eine Gesellschaft eine Meesosphäre, die nicht personifiziert ist. Dies wären so alle Vorgängigkeiten, die landläufig zu einem freien (irrationalen) Hintergrundrauschen gehören, das nicht eigentlich handelbar ist. Der Meesifizierung entspricht heute einer Meeseologie, welcher ihre Meesosphäre über Rationalisierungsprozesse, in die Beobachtung nimmt. Dieser Vorgang nun lässt Meesifikate entstehen, die handelbar werden, zum Wert. Meesifikate sind Papiere, die sich eine Gesellschaft über ihre Meesiokrität ausstellt. Inhaber dieser Meesifikate sind dann Meesikanten, das können Künstler sein aber auch andere Leute wie zum Beispiel Fussballtrainer oder Superstars. Wobei der Prozess der Meesifikation diese Meesifikanten in die Rationalität holt, wo sie meesozialisiert werden, Handlichkeit und Umgänglichkeit erhalten. Es entsteht dann eine Meesozialität aus Bewertungen innerhalb gestischer Märkte der Mesozität Insofern ist Meese also keine singuläre Erscheinung. Man muss ihn als Teil einer Menge von meesozialen Effekten auffassen. Meesosphärenerscheinungen. Das können dann auch Bankmanager oder Fussballtrainer oder Rap-Musiker sein. Entscheident ist, dass die Wahrnehmung an einem bestimmten Ort die eher undeutliche Meesosphäre an einer "Person" anschaulich werden lässt, wobei sie sogleich ein Kommunikationswert erhält. 
read An antwortete am 2009/05/06 16:59:
@HölderLine
Nicht schlecht Ihre Sätze ergeben sogar Sinn!

Infolge dessen wäre Meese die Wechselzentrale, die die Rationalisierungsprozesse einer Gesellschaft in einen Wert umrechnet, der anzeigt wie ist es gerade um die gesellschaftliche Meesosphäre bestellt ist, na ja das geht schon über das Wetter hinaus, Wirtschaft, Politik, Instrumentalisierung der Kunst, Ikonen der Zeit, in welcher Form auch immer, das wäre dann sowas wie ein Symptom und die Masse ist der Befund oder anders herum? Transformationsprozesse einer Denkabstraktion in eine Realkonkretion der Meesifikate für den InvestmentDUDE. Ja ja, bin ganz ihrer Meinung, mein Bänker ist David Byrne von den Talking Heads:

And you may find yourself living in a shotgun shack
And you may find yourself in another part of the world
And you may find yourself behind the wheel of a large automobile
...
And you may ask yourself-well... how did I get here?

Letting the days go by let the water hold me down
Letting the days go by water flowing underground
Into the blue again after the moneys gone
Once in a lifetime water flowing underground

aso.

Also ehrlich ich muss noch mal drüber nachdenken!
Quantensynthese?
Stimmt das so in etwa HölderLine?
Ich kenne ja doch nicht alles von Meese. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 17:08:
Ja, danke Read An
sie können ein bisschen die youtube ausdrücken, da finden sie einiges zur Meesosphäre, eigentlich alles was man wissen muss.
Danke fürs Lied.. 
gemikse antwortete am 2009/05/06 17:09:
hölderin meets meese
vom ente her
betrachtet ist die
schwimmfähigkeit das
entscheidente
einer ende 
read An antwortete am 2009/05/06 17:19:
@HölderLine
Bittschön, mach ich mal. Der ist aber auch so ein kleiner Allmachtsphantast, insgeheim, der Meese, könnt ich mir denken, immerhin er lässt ab.

@gemikse
sind Sie jetzt runderneuert oder jibbet es jetzt 2 von das? 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 17:33:
von das jibbet es viel zu viele
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/06 17:47:
@read An.
Er hat vielleicht geglaubt, daß ich den Nick "Gemiks" gesperrt hab, und sich deshalb ums e verlängert. Hab ich aber nicht, ich lösch ihn einfach nur, wenn mir danach ist. Meine referrers behaupten nun, er habe zu diesen fiesen Vorgängen auf seinem Blog eine eigene Rubrik angelegt. Ich find das, wenn es stimmt, richtig ehrenvoll. Überhaupt, jetzt gibt es schon d r e i Anti-Herbst-Blogs. Irgendwann schließen auch die sich zu einer >>>> "Achse des Guten" zusammen. Während ich poetisch weiterbombe. ن شاء ال! 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 17:53:
zu viel sex - zu wenig getrunken
schon könnts lass die körperle schrumpfen
eva - porier ! rüber in die stratopaus
lass händerl mir lass runner die lust
runner zu demm flaumig fluss 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 18:16:
vom löschen des durstes
herbst, nicht so zimperlich.
sie sollten a l l e s löschen.
dann fällt nicht so auf,
w a s sie löschen. 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/06 18:17:
@ppa.
Das darf gern auffallen. Leser, die so genau lesen, haben ein Anrecht auf Erkenntnis. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 18:37:
zusatz, kleiner
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis, jederzeit gelöscht zu werden. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 18:41:
Hier hat einer unter meinem
Namen geschrieben: Von dat jibbet viele... das war ich nicht. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 18:49:
muss man sich dran gewöhnen 
read An antwortete am 2009/05/06 18:55:
3
bislang wußte ich nur von Zweien, wissen Sie Herr Herbst ich habe schon immer nachvollziehen können weshalb Sie die anonyme Kommentarfunktion nicht sperren, sie ziehen aus allem was heraus und nehmen trotzdem in Kauf (und für sich entscheiden Sie das eh allein) dass auch andere ihr Fett wegkriegen, die Ihnen abhanden kommen könnten. Nu ja hat sich meißtens gezeigt das es nicht so ist. Und jeder der über eine lange Zeit kommentiert und dabei bleibt ist selbst so verbissen wie jeder andere, egal wie Ihnen gesonnen. Ich schlamüser mich so durch, gewissermaßen, leichter wird´s nicht, je länger man sich hier an Avatare gewöhnt, die für einen doch immer irgendwie vertrauter werden und Beziehungsgeflechte herausfühlt, bemerkt oder was auch immer, ein Stück weit Naivität im Kommentieren geht flöten, leider, vieles bleibt daher unausgesprochen, Vermeidung ist auch etwas das mich hier in der Dschungel beschäftigt, ganz einfach, weil man anfängt im Voraus zu denken, weniger um Konsequenzen abzuschätzen sondern weil alles seinen Zusammenhang hat und weil man andauernd eigentlich dran bleiben müsste die Geschehnisse zu verfolgen.

Die Achse des Guten, ich musste tatsächlich mal nach der Achse des Bösen kramen, im Weißen Haus, da bin ich jetzt bestimmt vorgemerkt.

Ansonsten komme ich nicht drum herum immer zu denken es müssen persönliche Gründe sein weshalb sich diese Personen den Riss geben, ist am Ende doch schon aufwendig sein Feindbild zu umgarnen oder sich dem ständig zu widmen, mit einer andauernden Energie, ich denke oft eigentlich sind es Leute mit denen man sonst einen Trinken gehen oder sonstwie rumparlieren könnte, aber wie gestern schon gesagt, ich selbst hab manchmal auch das Gefühl hier drin ein zu verrohen, andererseits fand ich immer, wenns nicht ganz unter die Gürtellinie ging hatte es sein Potential. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 18:57:
Die Zärtlichkeit des Possessivpronomens darf nicht so verstanden werden, als wäre mein Name mein Name. Aber das bloße Vorhandensein eines zweiten Namens bezeugt, daß die Leser, wenn auch aus Neugier geboren, ihm geneigt zu sein scheint. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 18:57:
vielleicht eine indirekte aufforderung
sich mal was mit der replikation in der desoxi-säure zu beschäftigen - falls noch nicht genügend rangezogen - je nach gusto. 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 19:01:
Ich habe ihn jetzt angemeldet,,,
das war wahrscheinlich spießig von mir. 
diadorim antwortete am 2009/05/06 19:03:
es wird viel zu wenig gelöscht.
ach, ich, ich kann gerade nicht, ich hab mich verchattet, ich muss das lassen, ich muss das lassen, ich muss mit der stand up chattery genauso aufhören, wie mit der lady chattery, ich muss mich bei allen menschen entschuldigen, die ich damit verwirre, das ist nicht statthaft, andererseits, für alle gelten die gleichen regeln und ich halte mich an die chatordnung. ich bin wirklich ein creep. meese ist harmlos dagegen, aber weibliche creeps fallen nicht so auf. und ihre creepigkeit legt man ihnen als interessanz aus, ist es aber nicht, ist nur creepigkeit.

also kiefer, 92 im alten zk-citroen von münster nach berlin für den kiefer in der neuen nationalgalerie. ich war mal schwer begeistert von dem, heute gibt es nicht mehr viel, was mich noch davon begeistert, das bild im keller der ng, euphrat und tigris, ja, aber die bleideckel, die kleider, das stroh uffm bild, schon der kieferbesitzer stallone prägte den denkwürdigen ausspruch: mein kiefer haart, nee, irgendwie ist mir dann abstrakter expresionismus doch näher, das symbolische finde ich nur noch schwer ertragbar.
deshalb mag ich auch meese in seiner deutschen erz goes boing pose nicht, da war penck schon besser. der muss mir auch den kiefer nicht noch durch die meesemenschmaschine wursten, auch wenn er ganz bestimmt ein ganz lieber junge ist, aber ich will lieber kunst von männern und frauen statt von bad guys und bad girls. no more meese and emmin. danke. 
read An antwortete am 2009/05/06 19:04:
@HölderLine
Ihn?
klingt abgespalten! 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 19:06:
Nein...
meinen Namen: HölderLine, also nicht abgespalten 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 19:08:
Da hat sich einer unter meinem Namen
angemeldet. Und ich war so stolz. Da wird
mein Wortwitz einfach okkupiert. Der Leser
scheint, die Leser scheinen. Welch ein Elend. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 19:13:
sagte schon,
muß man sich dran gewöhnen.
und es bleibt dabei: die wahren winner sind die
anonymen. die lassen sich nicht vereinnahmen.
von nichts. auch nicht von
ihrer eitelkeit. 
read An antwortete am 2009/05/06 19:14:
Ham´s bald alle ?
bin nur am Scheitel eitel! 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 19:15:
Es geht nicht
um den Wortschütz, sondern um die Suchfunktion, tatsächlich erlaube ich mir gelegentlich hier alte Gespräche nachzugucken, dazu hat ja wohl nicht nur das archiv ein Recht, aber bitte Zoro, ich sag ihnen, dass das sowoeso Unglück bringt, diesen Namen zu benutzen, sie müssen gucken, womit sie sich da infizieren. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 19:19:
watt hördellein ?
witzwortpressuren und klamaukfiguren in spiegeltekturen und worteswitzeskuren ? 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 19:24:
Wie der Scheitel mit einem "eitel" aus der Unendlichkeit gezogen worden war, verliert er sich auch wieder in eine Erinnerung, die unerschöpflich ist. Aus der Unerschöpflichkiet dieser Schatten kehren die Eitlen immer wieder. Dürfen wir am Ende das Wort wagen, sie erstünden auf? 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 19:27:
naja gut..
im fand ich es ein bisschen anstrengend, wiewohl auch nicht unlustig, aber irgendwie dann doch wieder anstrengend, gerade bei ppa, hatte ich das gefühl, mich mit mehreren Leuten zu unterhalten, ich meine schizophren bin ich selber. 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 19:30:
Da kann ja nur
der Herbst dahinterstecken. 
read An antwortete am 2009/05/06 19:31:
ich wollte soeben fragen wo er denn ist? 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 19:42:
hördellein
reagierte auf hölderline ( anonym ) - nur zur relaxation.
ich bin an doppelgängerei gewöhnt. 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 19:46:
sehen sie,
ja aber es gibt hier auch 4-und 5- fachgängerei, und das finde ich anstrengend. Aber gut, muss man sich eben dran gewöhnen. 
read An antwortete am 2009/05/06 19:51:
laissez faire
HölderLine antwortete am 2009/05/06 19:54:
gut,
wenn es soweiso kein sinn hat, sich hier anzumelden, dann gehe ich wieder anonym, suche mir einen anderen namen, und dann ich ja mal die multiple persönlichkeit hier dermaßen raushängen lassen, das es nur so kracht, dann blickt nämlich keiner mehr durch. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 19:57:
wenn der meesoaspirant - welcher kein meesoinvitriofertilisierter protoreplikant
wäre sich aufschwingt hoch zur exosphäre und da in ungebundenheit und kalter frische in intergaktischem ausmass sich zu lieben anfängt und anfängt zu schweben
so bleiben meesoderivate und und meesopapiere zurück in meesogebundener
kohäsion. 
read An antwortete am 2009/05/06 19:59:
@HölderLine
sehen Sie mal das ist die Ohnmacht der man hier ausgesetzt ist, nicht zu wissen wie viele sich des ein und selben Nicks bedienen. 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 20:24:
Gut, dann weiß
ichs eben, Read An, der Punkt ist einfach, dass ich selbst nun schon so ein mindestmaß an Verbindlichkeit nicht nur gerne habe sondern auch finde, von mir aus, dass es sonst irgendwie arg beliebig wird. Ich meine, ich bin kein Troll, der schattigen Ecke heraus, rumblubbert. Wahrscheinlich ist das ja auch egal,
weil auch ein geschützter Nick ein Nick ist, aber es geht mir hier eigentlich nicht ums rumblubbern.

Und ppa...ich habe nicht nur keine Minderwertigkeitskomplexe, und bin nicht nur eitel, sondern ich bin vielleicht sogar auch größenwahnsinnig, aber wenn ich hier personality wollte, könnt ich's echt anders machen... Im übrigen ist mir Meese schnuppe.
Er stört mich nicht. Ich ärgere mich nicht über ihn. Er regt mich nicht auf.
Ich find ihn vielleicht eher neutral egal in seinem Meesozoikum. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 20:35:
klar ist jetzt
der humor raus.
ansonsten gehts mir auch so - wollte ich bestechen, würd ich kohle rüberschieben, klar.
ansonsten ist es mir noch nicht ganz klar, wie man es diesen saufrechen anonymen lauslümmeln zeigt, echt.
naja - bilde mir ein herbst selbst ist schon nicht mehr so ganz herr der augenblicklichen lage. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 20:49:
Es kann ihn ja
wieder jeder benutzen. 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/06 20:58:
@HölderLine (1&2), ppa, read An. Laventesmus.
Ich habe - oder hatte doch lange - ein ähnliches Problem, nämlich mit >>>> Lavantes (ich such aber nur diesen e i n e n Link raus; Sie finden anderes vom ihm/denen ziemlich schnell im >>>>> Anti-Herbst; read An jedenfalls ist er schon lange ein Begriff). Also: Der trollte hier herum, anonym. Eines Tages hatte er sich registriert, woraufhin sich ein anderer empört meldete und behauptete, e r sei Lavantes, da habe sich jemand unter "seinem" Namen registriert usw. Mir war das schnuppe, ist es immer noch, denn beide trollten ja in fast gleicher Weise hier rum. In letzter Zeit ist es aber ruhig mit denen geworden, vielleicht, weil keiner mehr auf sie reagiert. Unterm Strich; registrierte Pseudonyma sind nicht kopierbar; versucht es einer, steht ein "anonym" dahinter, dann weiß man Bescheid. Es ist insofern sinnvoll, die Registraturformalie zu durchlaufen, wenn man Wert auf eine bestimmte Netz-Identität legt. Andererseits kann man sie ja auch jederzeit wechseln, anonym eh. Das Netz ist (noch) weitgehend polymorph auch in den persönlichen Erscheinungen, das ist seine nicht kleinste Chance. Werden erst einmal rules & regulations durchgedrückt, wird es auch mit dieser kleinen Freiheit sein demokratisch verstorbenes Bewenden haben. Dann wird auch hier nur noch Harmonie sein, während draußen die Leute verrecken, die zwar, so will es das Volk, verrecken dürfen, aber "Neger" darf man sie nicht nennen, weil man ihnen sonst wehtut. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 20:59:
Jetzt wird mir klar, wem
das Kleid dient. Benutzen resp. tragen kann es jede und im weiteren Sinne auch jeder, tragen, benutzen, ja. Aber schmücken wird es nur das Wortmeer.e
Ich werde am Ufer stehen, träumend, angstbesessen, weil die Wellen wie Pfeilspitzen auf meine Stirn gerichtet sind, und in der Anonymität des Sandes versinken. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 21:00:
Jetzt wird mir klar, wem
das Kleid dient. Benutzen resp. tragen kann es jede und im weiteren Sinne auch jeder, tragen, benutzen, ja. Aber schmücken wird es nur das Wortmeer.e
Ich werde am Ufer stehen, träumend, angstbesessen, weil die Wellen wie Pfeilspitzen auf meine Stirn gerichtet sind, und in der Anonymität des Sandes versinken. 
HoelderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 21:10:
Es hat mich gerade gezuckt
mich wieder anzumelden, aber vielleicht ist es doch witziger ohne. So nun gibt es also zwei, bitteschön, guten Tag HölderLine 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/06 21:13:
Da kann man jetzt
ein narzisstisches Spiel treiben, hach sehe ich wieder gut aus heute, was HölderLine? 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 21:13:
Jetzt wird mir klar
das Kleid dient. Benutzen resp. tragen kann es jede und im weiteren Sinne auch jeder, tragen, benutzen, ja. Aber schmücken wird es nur das Wortmeer.e
Ich werde am Ufer stehen, träumend, angstbesessen, weil die Wellen wie Pfeilspitzen auf meine Stirn gerichtet sind, und in der Anonymität des Sandes versinken. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/06 21:20:
hi du
ja hello again wie stehts denn so was ja na ich mein wie gehts dir denn ach gut ja
dann kanns ja mal so weitergehen was weitergehn ach ja so gut weitergehen echt was ?
gut ?
sehr gut würde ich mal sagen ! 
HölderLine antwortete am 2009/05/06 21:29:
Gut, genug gelacht für heute
Read An, sie sagten vorhin, sie wüssten nur von zweien. Meines Wissens war es aber der erste Unterschlupf unter meinem Namen mit: jibbet viel zu viele. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/07 00:04:
Gibt es einen Namen für
eine Unterschlupflyrik. Poetische Wortfolgen, in denen das Unmodische Gestalt wird? Folgen, die gleichwohl Lyrik heißen dürfen. Gut, sie reden oder meinen zu reden. Gewiß, doch das wenigste, was diesen Anspruch erhebt, ist entweder anarchistisch oder dadaistisch, schlicht weltleidend oder vielfältig bescheiden. Kleiderdienst, mit einem Wort. Und zweifelsohne aus dem Bewußtsein geschwemmt, mit dem Makel der Paradoxie versehen. Meines Wissens ist es der zweite Unterschlupf unter seinem Namen. Mein Einverständnis jedenfalls haben Sie. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/07 09:34:
Kleine Theorie des literarischen Bloggens.
Die Doppel - und Mehrfachfnutzungen von Namen sind realisierte Utopie.
Möglich wird ein statusfreies Sprechen ohne Millieu. Wo der Name unsicher wird, löst sich auch das Milieu auf - das Milieu, das Zuordnungen, Selbstbestätigungen und Erwartungen in seiner Projektion einfordert, und so, normalerweise immer das freie Sprechen hineinkrümmt in die Funktion des Sprechers als Selbstwiederholung des Milieus., das im Sprechenden als Freundfeindwiederholung zugleich Milieuwiderholung einfordert, den Sprechenden dazu zwingt, in dem er sich selbst wiederholt, die Projektion des Milieus im Sprechenden zu widerholen. Die Verflüssigung der Namen von Sprechenden hebt die Alternativen Milieu/Nichtmilieu auf und ermöglicht damit wirkliches Sprechen überhaupt. Das Sprechen wird wahrheitsfrei und entgeht damit der Lüge. 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/07 09:52:
@HölderLine. Spannend. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (111).
Fein. Würden Sie die Verlinkung auf Litblog 110 in Ihrem Kommentar selbst vornehmen? Dann müßten Sie den Kommentar noch einmal einstellen, m i t den Links. Ihren vorigen, jetzigen, würde den löschen. Aber Achtung: Direkt von oben einen neuen Kommentar auswerfen, ihn nicht in den Kommentarbaum stellen, weil sonst eventuell andere Kommentare mit wegfallen. Aber wir können es auch s o machen, daß ich hierunter jetzt einfach wie folgt verlinke:

Litblog 110 <<<<.

(Bleibt die Frage, wie ich bei einer Druck-Publikation der Kleinen Blogtheorie mit solchen "Fremd"texten umgehen kann.)
 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/07 10:42:
Nachtrag: KTDLB
Doppelpunkt: Allerdings um den Preis der Aufgabe des Körpers.

(markieren sie ihn doch einfach als Fremdtext * oder mischen Sie ihren eigenen Namen als Herusgeber so unter, dass auch er verschwindet.) 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/07 10:51:
@HölderLine.
Ach, so ist das schon ganz schön. Ich numeriere ja vor allem, und verlinke, um später die einzelnden Miszellen wiederzufinden.

Alles, was im Netz stattfindet, gibt den Körper auf: es ist in fast biblischem Sinn DAS WORT. Allerdings a f f i z i e r t einiges den Körper, was nicht Wunder nehmen muß, weil solche Affektion als Empfindung und auch als Gefühl durch das Gehirn entweder erst ausgedrückt oder sogar von ihm gesetzt wird. Mir ist kein anderes Medium bekannt, daß sich derart schnell scheinbar direkt mit dem Ganglion verschaltet. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 11:34:
ein milieu ist eine umgebung, die ein singuläres wesen mit information füttert oder
innerhalb dessen milieuspezifische codes entstehen.
der einzelne kann also nur messenger milieuspezifischer codificaions sein - er ist
selbst das milieu nicht.
das milieu kann sich nicht durch messages auflösen, es kann sich nur innerhalb
eines an sich auflösen indem es sich codifiziell erweitert.
ich setze diese anbetrachtung nicht soziologisch fort, da ein intellektuelles milieu
nicht reduktionsfähig ist und codifiziell eigentlich stets expandiert.
ich sehe da eigentlich nur konziliante aproximationsvorgänge, gesten - aber immerhin eher freundlichkeit. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 11:49:
was meinen sie mit
EINEM intellektuellen milieu, ppa ?
was wäre das - frankfurter schule oder ein herrschaftsfreier diskurs ?
z.b. nur mal so anbetrachtet. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 11:56:
alles
was im netz stattfindet ist wortkörperlichkeit - verbalmaterie - plastik.
die physis des netzkommunikationsteilnehmers bleibt meist sessil vor der tastatur,
dem monitor, dem tisch worauf das steht, bezogen zur dame vielleicht die gerade
nebendran gymnastik macht usw.
so ist das zu verstehen, alban. 
diadorim antwortete am 2009/05/07 12:03:
das mit dem wahrheitsfreien sprechen halte ich für ein gerücht. bzw die freundfeindwiederholung findet hier sehr wohl statt. ich kann hier nur für mich sprechen, ich nehme manchmal an, man sucht mich aufgrund meiner 'wahren' schreiber- und nicht aufgrund meiner avataridentität hier auf, somit wiederholt man schon, und ich wiederhole auch ein angenommenes millieu, denn, so lange ich nicht weiß, wer sich hinter wem hier verbirgt, bleibe ich misstrauisch und stellt sich heraus, man sucht mit mir hier ins gespräch zu kommen, wo ich es anderswo abgebrochen habe, wiederholte sich auch die abneigung und vergrößerte sich noch, denn das hielte ich für unlautere aufmerksamkeitserschleichung. wirkliches sprechen überhaupt existiert nicht, da sich mit sprechen eine utopie verknüpft, die man vom sprecher als person nicht lösen kann, so lange sie lebt und antwortet. allein die tatsache, dass der dschungel ein feld markiert auf dem sich zumindest ein autor als ausserhalb der dschungel existent erweist und zu erkennen gibt, bestimmt schon das millieu, egal, ob er es selbst mit avataren noch unterläuft. mir scheint dieses spiel aber zunehmend schal, mich in diadorim und stabigabi aufzuspalten. dass andere das hier anders sehen, hat meiner meinung nach beinahe mit völlig aussersprachlichen absichten zu tun, und zielt gar nicht auf die utopie des freien sprechens, was wäre das auch letztlich für eine, ohne ihre sprecher? oder, anders gefragt, welcher sinn hätte ein begriff von freiheit, der die begriffe und nicht die menschen meint? das wäre schwarze groteske. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/07 12:11:
Milieu
"Milieu" und "singuläres" Wesen sind eine Wechselwirkung, da sie einen gemeinsamen Zeichenvorrat teilen. Auch der "Widerspruch" des Singulärwesens zum Milieu muss sich aus einem gemeinsamen Zeichenvorrat mit dem Milieu bedienen, um als Widerspruch verstanden zu werden. In diesem Fall wird das singuläre Wesen negativ etabliert, als "Gegner" eingemeindet. Der Gegner nährt die Binnenspannung des Milieus von "aussen". Indem er widerspricht, bestätigt er das Millieu systolisch. Stimmt er zu, bestätigt er das Milieu als Freund diastolisch.
Zughörigkeit oder Infragestellung des Millieus. oszilieren aber im "Austausch" von Argumenten. Auch ein Austausch beruht immer auf Zulassung, genehmigte Grenzüberschreitung. Zuhören ist ein Genehmigungsverfahren. Millieus brechen zusammen, wenn sie keine Gegner mehr haben. Gute Freundschaften sind feindschaftlich stabiisierte Milieus, und als solche operativ gepflegte, und feineingestellte Feindschaften. Eine gelungenen Kommunikation ist in sofern immer ein "feindlicher" Akt, dessen energetisches Moment, aber die Beteiligen nicht zerreisst, sondern oszillatorisch formiert, in die Existenz einschwingt. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 12:20:
meesifikatsversuch
so ein sich entflechten wollender irrwitz !
posieren unter einem dach, unter einer trägerschaft gruppengestützter dynamischer
aktions-reaktionswirbeleien, das muss doch in buttercremehaufen reingehen anstatt
in sternhaufen - wohin es uns doch geradezu drängt !
promiskuitivität und prominenz schliessen sich heute nicht mehr aus und provinienz
ist kein garant für erfolg - somit lässt sich ein cruisen zwischen an sich belanglosen
nicks erklären - das jeweilige nick wird zum träger der message kaskade - geradezu
zu headLine, zum thema.
( jedenfalls für manche namedropper ) 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 12:30:
aber diadorim
glaubte hier ja noch an anderer stelle sich absolution von der kirche ihrer milieuzugehörigkeit holen zu müssen, wenn auch nur telefonisch von ihrem papst, obwohl sie es ja im selben atemzug, dann doch auch ausschloss, aber das ist ja der punkt, würd ich mal denken. Die innere Bereitschaft sich absolution holen zu müssen, oder die notwendigkeit, fällt weg, würde sie sich geschichtslos einmischen, aber da der papst oer das Millieu auch reputations und ernährungsrelevante Kanalzugänge offenhalten, muss man halt noch a bissel aufpassen, und die utopie noch bissel verschieben... das geht uns wahrscheinlich allen so. 
diadorim antwortete am 2009/05/07 12:36:
welcher papst? 
diadorim antwortete am 2009/05/07 12:39:
"Eine gelungenen Kommunikation ist in sofern immer ein "feindlicher" Akt, dessen energetisches Moment, aber die Beteiligen nicht zerreisst, sondern oszillatorisch formiert, in die Existenz einschwingt."

einrahmen, übers bett hängen und dran glauben. so sehen meiner meinung nach glaubensinhalte aus, die zum begriff beten, wie es nur ein deleuze vermochte, aber der gute begriffsmacher weiss, beyond the concept begins the world. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 12:41:
also mich
stört das nicht wenn innerhalb von replikation identität flöten geht und balz verschwindet - also halt erotische attraktivität.
das chattige singlebörsenkontaktanbahnungsgespiele ist dann raus und text wird
sichtbar.
was hat das aber für konsequenzen für sie selbst herr herbst und nicht für hölderLine ?
schaffen sie es selbst vielleicht auch nur für einen tag oder zwei ihren namen zur
verfügung zu stellen oder ist sowas für sie therapie ?
also ich benutze keinen von jemand anderem verwendeten nick, das halte ich persönlich für unlauter, ich spiele allenfalls selbst mit meinem ... 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/07 12:50:
Was bei sowas
wahrscheinlich irgendwo hinten runter fällt, ist die Konsistenzillusion. Kommunikation bedarf auch der Erinnerung an das, was einer gestern oder vorgestern gesagt hat. Wenn diese Erinnerung erschwert wird dadurch, dass es diesen "einen" nicht mehr gibt, siehts gesprächstechnisch möglicherweis auch nicht mehr gut aus. Anerderseits steht die Konsistenzillusion auch wieder für Veriennahmung. Der "eine" wird festgenagelt auf die Funktion seines "Früher." 
diadorim antwortete am 2009/05/07 12:51:
man braucht wohl noch zu mehr identität als bloss für weheanbahnungen. aber text ist hier anders text als buchtext. wenn ich in goetzens klage was unterstreiche, ne nacht drüber schlafe und morgens weiter lese, dann hat goetz nicht über nacht noch was dazu geschrieben. 
diadorim antwortete am 2009/05/07 12:53:
nein, er wird nicht festgenagelt, er kann befragt werden zu seinem früher. und er kann sich selbst zu einem früher anders positionieren. sofern er es denn selbst erinnert. harr harr. das ist was anderes. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 12:54:
also ich
konkretisiere das noch ein bissel diadorim.
man muss sich die feedbackschleifen als offen anbetrachten - als eigentlich von
rein dialekischem abgespalten - das geht dann für leute die eine art über-ich brauchen - so die starke überfigur - richtung papst, oder ppa, oder hölderLine -
also noch mehr koryphäen fallen mir dazu eigentlich nicht ein.
es kann aber auch anders laufen - und das wäre dann nichts leitendes mehr sondern
das wären dann reine kommunikative akte, die sich anhand von materie innerhalb
von z.b. hypothetischem betrachten und untersuchen derer ableiteten. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/07 12:57:
Ja, diadorim
Aber schon dieses Fragen nach seinem Früher, kann unter Umständen schon ein lästiger kapitalistischer Akt sein. Was, wenn der Befragte überhaupt keine Lust hat, sein "Früher" in den kommunikativen Handel zu werfen. Dann kann er Schweigen, aber dieses Schweigen wiederum würde ihn verdächtig machen, weil es auch eine Antwort ist, insofern ist jedes Fragen nach dem Früher für den Befragten immer ein Verhör. Auch das Schweigen wird gehört. 
diadorim antwortete am 2009/05/07 13:05:
reine kommunikative akte interessieren mich nicht, sonst wäre mein papst die textimmanenz, ist er aber nicht.
ich kann das nicht mehr lesen, an jeder ecke lauert die macht, hölderline, möge sie mit ihnen sein und foucault und allen franzosen, aber die welt ist etwas anders geworden seitdem sich deleuze einen neuen homo academicus erschreiben musste, heut wird jede philosophische fakultät von mehr deleuze überschwemmt als es ihm selber lieb gewesen wäre.
verhör, verhör, ja, sitzen wir hier zu gericht?

ok, nehmen wir an, sie sind ein untergetauchter und sie führen dieses gespräch mit jemandem, der wie sie denkt, prinzipiell, bis zu dem moment, wo man ihn auf seine identität des 'früher' verpflichtet und er 26 jahre dafür in den knast wandert. auch der wollte sicher nicht auf sein früher verpflichtet werden, andererseits hat der sein früher unter bedingungen, die er nicht als gerecht empfinden kann, im gegensatz zu ihnen, doch von seinem heutigen ich freigetauscht durch strafe. und er hätte ihnen etwas voraus, was er ihnen sicher nicht voraus haben wollte, aber mich interessierte sehr, wie so jemand zur kontingenz und einheit der person steht, auch angesichts von nürnberger prozessen etwa. österreich hat in den letzten 30 jahren nicht einen naziverbrecher verurteilt. die hatten sicher keinen, oder nur welche, die sich einfach nicht auf ihr 'früher' verpflichten lassen wollten, dafür hatte man sicher verständnis. 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/07 13:08:
@diadorim: "so sehen meiner meinung nach glaubensinhalte aus, die zum begriff beten".
Ganz kurz: Ja. 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/07 13:10:
@ppa. "schaffen sie es selbst vielleicht auch nur für einen tag oder zwei ihren namen zur verfügung zu stellen?"
Probiern Sie's aus.
Der Körper - auch ein N a m e ist Körper (nicht hingegen der Begriff) - wird es tragen, weil der Unterschied deutlich werden wird. 
HölderLine (Gast) antwortete am 2009/05/07 13:14:
ich bin
absolut ein freund der offenen feedbackschleifen, das hab ich auch gesagt, weil es kopierfeher gibt... die bewegung geht immer nach vorne in die Streuung... in die asymmetrie.

Sie müssen auch nicht Papst sagen, sie können auch Milieukzeptanz sagen, oder szenöse Zuordnung, oder repräsentationelle Konsistenz. ist doch nicht schlimm...
Und diadorim, alles was gesagt oder getan oder von irgendwem schon mal gedacht wurde, interessiert mich inhaltlich, man prüft es, wendet es und guckt was da so dran ist... mehr nicht, aber auch nicht weniger... das tuen sie sicher auch, abgleichen, widersprechen, aufnehmen, ablehnen, blabla 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 13:15:
eine freude
ist idealiter aber auch real ein reines ungetrübtes - möglicherweise gemeinsam
sich ereignendes - freuen an erfolg, an etwas was allen gut tut.
aus solchen freuden entstehen preisungen, wertschätzungsbekundungen usw.
welche als positives gruppendynamisch-wirksames feedbacking z.b. fungieren.
unter einem nick sich zu versammeln kann dies hervorragend ausdrücken, oder
unter zwei - wie hier unter zwei so bedeutungsträchtig anmutenden nicks wie hölderLine und ppa.
( so zumindest mein hypothetischer beitrag noch ) 
diadorim antwortete am 2009/05/07 13:20:
definieren sie 'gemeinsam' unter der prämisse das 'ich' viele sind, DAS ist grotesk, da sind sie also ganz mit sich eins, endlich, nachdem sie sich ums vielfache ihrer selbst versammelt haben. so verfahren kasper hauser. 
diadorim antwortete am 2009/05/07 13:23:
danke für das 'ja' an anh. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 13:25:
herbst
ich persönlich würde an kopiervorgänge grundsätzlich feindlich rangehen - also
feindselig gestimmt.
ich übernehme allenfalls mal gerne was von dem vokabular eines anderen insofern es mir gefällt.
wenn andere mit so etwas cooler umgehen können - also mit nachäffen - so weiss
ich nichtmal ob ich das gut finden muss.
aber hölderLine ist wohl schon längst an wissenschaftichem dran, so ich das sehe
und damit ist für mich das thema selbstversuch dann auch etwas unwirsch augedrückt längst prolongiert und überfigürlich abgesetzt.
keep on rollin ... 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 13:31:
also ich find's
einfach grandios,
wenns beinahe bedeutungslos ist, wer was sagt.
Man muss nicht mehr behaupten und kann so gruppendynmisch sich
preisen
einspeisen
enteisen
kaspar enthaust 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 13:41:
stolzest in ferne reiten oder um das blog rumgleiten oden des glückes frohlockend
umschmeicheln wie sich selbst, das wahre ich, zu dem alles würde
auf das man schauen darf. 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/07 13:45:
Zu den PolyIdentitäten, diadorim.
Schreibt heute >>>> die für mich nach wie vor hochkluge June. Ein bißchen schade, daß sie sich aus dem Dschungelbiotop so sehr zurückgezogen hat. Immerhin geht sie noch immer an seinem Waldrand spazieren. 
ppa (Gast) antwortete am 2009/05/07 14:03:
finde es nicht besonders gut diadorim
dass auf ns-kram und österreich ohne dezidierte fragestellung verwiesen ist.
sie sind doch autorisiert hier etwas in den masterkanalzug zu setzen - tun sies bitte
- vielleicht nicht unbedingt mit dem dumpfen und völlig verlogenen gewesenen naziquatsch sondern mit was eher zeitgemäss wertvollerem.
meinetwegen mit den aktuellen kaffeepreisen bei aldi. 
diadorim antwortete am 2009/05/07 14:04:
tja, ppa, da unterscheiden wir uns, ich finds letztlich nur bedeutungslos. aber es ist gut, daran erinnert zu werden, danke, es gibt anderes zu tun.

für das zeitgemäß wertvolle und die kaffeepreise konsultieren sie bitte stiftung warentest. 

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Michael