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Ich lese hier eigentlich auschließich das Arbeitsjournal, sowie diverse Kommentare, oder die Tagebucheinträge von Cellini, die mir noch ganz wichtig erscheinen. Und komischerweise kann ich ihnen dieses seltsame Leseverhalten meinerseits vermutlich sogar genau erklären: Sie reden immer fort davon, dass dieses Blog im Grunde genommen ein fortlaufender Roman; doch ist ihnen irgendwann schon einmal in den Sinn gekommen, dass eigentlich sie selbst diesen Roman bestimmen und vielleicht sogar unbewusst steuern? - Ohne persönliche Unterstellung, doch ich denke tatsächlich, dass sie ein Werk mehr oder weniger forcieren, um ein Denkmal zu setzen, welches zu Lebzeiten ungebührig und keinesfalls sein darf, Die alles entscheidende Frage ist doch, wie kann ein Mann, der in den zurück liegenden Jahren etliche Bücher veröffentlicht hat, nicht von deren Erlös leben, geschweige denn ein angemessenes Leben führen kann? - Dieser Gedanke, nämlich, dass Menschen, die andauernd kreativ und künstlerisch tätig sind, nicht von ihrer Arbeit leben können, macht mich sehr traurig und lässt mich zugleich an den Grundprinzipien der Gesellschaft zweifeln. Wie kann es sonst sein, dass ein unbedeutender, aber für den Staat so wichtiger Beamter im Durschnitt mehr an Verdienst und Sicherheiten genießt, als ein Künstler auf all seinen unsicheren Pfaden, der zudem weitaus mehr riskiert, weil er niemals weiß, wohin ihn seine ungewisse Reise eigentlich führt.
Es ist irgendwie seltsam, doch die Menschen scheinen tatsächlich auf den Konsum spezialisiet zu sein, und keineswegs auf irgendeine Art von Kunst. Seltsam deshalb, weil wir beinahe unsere gesamte Geschichte, und somit auch unsere Erinnerung, fast ausschließlich den sogenannten Künsten zu verdanken haben, wozu übrigens ebenfalls die Wissenschaften zählen.
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Kontakt zu Alban Nikolai Herbst:
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Herbst & Deters - Fiktionäre
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NEUES
Paul Reichenbach - 2009/12/11 12:32
Narziss & Goldhaar. 11. 12. 2009. ...
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Gestern Nacht. Vor dem Einschlafen Nelly Sachs gelesen. Unruhig geschlafen, die Söllner- Debatte ... Anna Häusler - 2009/12/11 11:22
Freitag, 11. Dezember 2009
Zehn Runden um die Bahn.
Die Sonne war nur an helleren Flecken des grauen Himmels zu erkennen, eine ... Du
sa einfach Du
und...
Du
sa einfach Du
und dann Sag
immer
du zu mir
bei so...
Du (Gast) - 2009/12/10 19:00
Bruno Lampe - 2009/12/10 18:49
Heute 8
Bevor ich dann zu MM fuhr, klingelte noch das Telefon. Die Mutter der Neffen war’s. Das, was sie mitzuteilen ... mein begehren
gealtert über viele/
nächte schleicht das/
du...
ovid (Gast) - 2009/12/10 16:49
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zuletzt aktualisiert am 2009/12/11 14:28
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