Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 Aeolia.Gesang / Stromboli. Mit den Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage, 2008 Kybernetischer Realismus, Heidelberger Vorlesungen. Manutius Heidelberg 2008Der Engel Ordnungen, Gedichte. axel dielmann - verlag 2009 d e

 
albannikolaiherbst meinte am 2009/05/23 11:06:
In Form gelöscht.
Ich habe einige Kommentare aus diesem kleinen Kommentarbaum herausgelöscht, um eine Dramaturgie der Kommentare zu formen. Dazu siehe >>>> dort
Joula (Gast) antwortete am 2009/05/23 18:16:
Der Philologe
Albin Lesky hat einmal - bezugnehmend auf eine Antigonedramaturgie von Jean Anouhil - darauf aufmerksam gemacht, dass man die Tragödie daran erkenne, dass eigentlich nichts geschieht. Oder anders gesagt: Immer dort, wo nichts geschieht, befindet man sich in einer Tragödie.
In einer Tragödie geschieht nichts. Es gibt keine Handlung, da von vorn herein klar ist, dass die Figuren alle auf abschüssiger Ebene in Richtung ja...was eigentlich.... sich zubewegen.
Die Tragödie hat kein Ereignis. Keine Handlung.
Im Gegensatz zum Drama.
Bei einem Drama hat man es grundsätzlich mit einem balanceoffenen Gebilde zu tun, auch wenn es sich am Schluss auf eine Entscheidung hin zuspitzt.
Die Tragödie dagegen ist immer schon entschieden.
Ich fürchte, dass der Dschungel nun, wenn nicht schon seit längerer Zeit, in seine tragische Phase eingetreten ist.
Zeit ohne Geschehen.
Cellini wird weiter ihre Texte simulieren.
Diadorim den Ameisenbären beträumen
Und Herbst seinen fleischigen Penis.
Jeden Morgen.
Bis in alle Ewigkeit.
Kühler werdend.
Frierend.
Kalt.

Und dazwischen: Zeitungsartikel, Opernkritiken.

Dabei ist es völlig egal, wer Sumuze, Cellini, Herbst, Reichenbach...etc.... "wirklich" ist.

Ob Avatare oder nicht.

Dass es egal ist, macht die Ereignislosigkeit.

Das Austauschen von Argumenten, zeigt, dass sie tauschbar sind, und darin - egal.

Die Argumentmaschine.

Verlorenheit macht sich auf die Suche nach ihrer Zeit.

Insofern haben Herbst, Cellini, Sumuze, Diadorim, HölderLine, ppa - alle Recht.

Es wird auf ihrem Grabstein stehen: Sie haben sich nie gestritten. Sie hatten alle Recht.

Dazwischen: Zeitungsartikel. Opernkritiken. Geldnöte - ja - auch.

Sie waren geteilter Meinung - und tauschten sie untereinander aus.

Jeden Morgen.
Bis in alle Ewigkeit.
Bewegungslos.
Vor Hitze frierend.
Tragisch. 
diadorim antwortete am 2009/05/23 18:28:
also los, dann fangen sie an, mit dem streiten. reden sie denn überhaupt mit uns? nein, haben sie nie getan. sie summaryfetischist. setzen sie sich doch zu uns, wo ja auch auf ihrem grabstein nichts anderes stehen wird. der friedhof der nuscheltiere hat viel platz. er bestattet auch propheten, günstig, diskret und zuverlässig. 
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/23 18:45:
@diadorim zu Joula.
Er redet mit sich selbst, ununterbrochen. Und damit er es nicht merkt, loggt er sich unter verschiedenen Namen ein. Das Tragische h i e r: W i r merken es, er selber nicht. Wenngleich er es tut. Wahrscheinlich hat >>>> Frau Bürger genau das mit Autismus gemeint
Joula (Gast) antwortete am 2009/05/23 19:43:
an die Sonne
muss ich auch. 

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