Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 Aeolia.Gesang / Stromboli. Mit den Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage, 2008 Kybernetischer Realismus, Heidelberger Vorlesungen. Manutius Heidelberg 2008Der Engel Ordnungen, Gedichte. axel dielmann - verlag 2009 d e

 
albannikolaiherbst meinte am 2009/06/19 09:42:
NYC-KOmmentare 5)
Zu http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ich-stand-vorm-harald-square-hotel/albannikolaiherbst meinte am 2009/05/29 09:19:
Times Square Buenos Aires.
Vergleiche >>>> Buenos Aires. Anderswelt, S. 181:
prunier (anonym) meinte am 2009/05/29 12:04:
interessant !
Für mich, der den Text übersetzt habe, sind die Farbfotos äusserst "passionnantes"! !
fragile.f meinte am 2009/05/29 16:59:
Herrliche Szene mit der Russin, Herr ANH.
Aber ich schwanke, ob ich nicht doch gleich das Buch bestelle. Aber es macht auch Spaß, auf den nächsten Tag zu warten. Es würde mich freuen, wenn Sie mir einfach so glauben, dass es auch Leser/innen gibt, die gerne solche Geschichten lesen.
SabineA antwortete am 2009/05/29 17:22:
@fragile.f
Auch mir gefällt das buch ausgesprochen sehr. Ich habe nur immer schwierigkeiten sowas zu schreiben, weil es dann gleich heisst: diese schleimer. Ich will mich nicht beleidigen lassen. Totzdem habe ich gedacht, dass es vielleicht ganz gut wäre, wenn die fans von anh sich mal mit derselben rücksichtslosigkeit zu wort melden würden wie die stänkerer. mit denen meine ich nicht die kritisch was sagen. das muss man in diesem blog dazu schreiben, sonst wird das sofort wieder mistverstanden. Das nimmt hier manchmal ein ausmass an, das einem schlecht werden kann. Im großen und ganzen halte ich mich deshalb lieber mit kommentaren zurück.
ovid (anonym) antwortete am 2009/05/29 17:29:
um ein lächeln in sein trauriges /
gesicht zu zaubern schenke /
ich ihm gern mein /
lob
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/29 17:48:
Mein Gesicht ist, Ovid.
Alles anderes als traurig. Weder in jenem noch in diesem Sinn. Dennoch nehm ich Ihr Loben gerne entgegen, da es berechtigt ist. albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/29 17:57:
@fragile und Sabine.
Nicht nötig, Sabine. Das würde ebenso langweilig, wie die Ödnisstrecken meiner diarrhoen Gegner waren (die wahrscheinlich nur e i n e r sind, der sich wie Regenwürmer teilt; auch Kragenechsen blähen den Kragen, damit sie größer wirken als sie sind; imgrunde sind es harmlose Tierchen). Es tut aber gut, wenn bisweilen mal jemand gegen die Würmer was sagt. Wenn ich das immer alleine tu, kommt das nicht gut.

Frau Fragile, ich glaube Ihnen. Morgen werde ich nur zwei Kapitel einstellen, aber sie gehören zu den mir liebsten des Romans und bereiten seine eigentliche Idee vor. Darüber verrate ich aber nix.
Allerdings hatte ich überlegt, ob ich die Wochenenden mit dem Roman überspringen sollte, einfach weil die Erfahrung zeigt, wie stark die Zugriffe ab Freitag nachmittags zurückgehn. Andererseits kann man ja auch nachlesen.
fragile.f antwortete am 2009/05/29 19:30:
Jeden Tag bitte
Sonst bestelle ich. Das ist eine Drohung :-)
Timo (anonym) antwortete am 2009/05/29 19:37:
Gestern lange beim Russen getrunken und darüber nachgedacht was Roland Barthes meinte, als er sagte, Wenn das Schreiben da ist, wwo nichts ist, wo ist es dann?
Streckenweise waren die Launen der Russen seltsam, einmal bemalten se die Tische mit Frohsin, kurze Zeit später fingen sie an mit Puschkinversen um sich zu werfen und immerzu Wodka, Wodka.
Was also ist die Laune des Schreibens? Wozu ist es da und was macht es zu etwas besonderen, zu so etwas besonderen, das Libuse Monikova obwohl sie wusste dass sie sterben wird, nichts anderes tat, als schreiben
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/30 11:47:
@Timo.
Ich glaube nicht, daß, wo nichts ist, "das Schreiben" sein kann; wo nichts ist, kann nur n i c h t s sein. Frau Moníková wird unter anderem geschrieben haben, w e i l sie starb. Ihr "Lebensmotto" ist keines einer besonderen Glückssuche gewesen; wir verarbeiten, wenn wir schreiben. Der Grund muß aber nicht pessimistisch sein. Es kann der Versuch sein, sich Themen zu nähern, sie umzuformen, aus ihnen etwas anderes, etwas Neues, auch etwas "dagegen" zu formen. Ausdruckswille... eine Ausdruckssehnsucht, die auf die passive Wahrnehmung von etwas (einer Lust, einem Schmerz, einer Begeisterung, einem Leiden) mit einer aktiven Schöpfung reagiert.
(Übrigens ist meine Erfahrung mit Puschkin & Wodka nicht anders: ab einem ungewissen Moment watet man bis über die Knöchel in Melancholie).

Schön, daß Sie Libuše Moníkovás gedenken. Sehr schön. Danke.
ovid (anonym) antwortete am 2009/05/30 13:10:
bewohner des nichts
weil sie wie eine eule /
in einem vergessenen /
schließfach und er /
in sich selbst wohnt /
ist das nicht nicht /
nichts
>>>> sumuze meinte am 2009/05/30 22:45:
Daß Sie Ihren Roman hier einstellen
gefällt mit uneingeschränkt. Gibt es eine bessere Art, im Wort selbst zu sein, als es ohne wenn und aber zu sagen? Die Frequenz ist mir egal, das Durchhalten zählt. Und die Kommentare dazu lese ich als lebende Widerlegung der Verlags-bestellten Klappentexte. Kein Druck kann das je erreichen!

Ich hoffe nur sehr, daß Ihnen dieser Schritt nicht zu einem späteren Einkommensnachteil wird. Der Betrieb ist so rachsüchtig wie die cn - jeder entgangene Cent wird eifersüchtig registriert. So groß kann keine Million sein, daß ihr nicht der Einser schmerzhaft fehlt.
albannikolaiherbst antwortete am 2009/05/31 11:52:
@sumuze. Die fehlenden Einser.
Das mit einem Einkommensnachteil ist in jedem Fall "so eine Sache". Ich habe an dem Roman, wenn es hochkommt, also mit Lesungen usw., um die 5000 Euro verdient, vielleicht 6000, da müßte ich dann aber schon s e h r gutwillig schätzen. Darin war mein Lizenzhonorar für die frz. Ausgabe mit enthalten. Bevor sich das Buch ausverkaufen konnte, gab der Verlag Schöffling & Co es in den Ramsch - ohne mich vorher davon zu informieren; ich kam durch einen Netzzufall darauf, sprach den Verleger an, erhielt eine sagen wir "ausweichende" Antwort. Die Angelegenheit war rechtlich gesehen ein Vertragsbruch und insgesamt nicht recht verständlich, da der Roman in einigen wichtigen Zeitungen besser als nur wohlwollend besprochen worden war. Ich habe mir die Rechte zurückgeholt.
Seither liegt das Buch in den Modernen Antiquariaten herum. Es ist unwahrscheinlich, daß ein anderer Verlag eine zweite Ausgabe herausgeben wird, solange man die erste für teils weniger als einen Euro bekommt. Daß etwas billig ist, ist wiederum durchaus kein Anreiz, es auch zu kaufen. Da mein publizistischer Weg immer nachdrücklicher ins Netz geht, ist es von daher nichts als konsequent, ein Projekt wie dieses nun durchzuziehen. Zum einen kann es der Anlaß sein, daß die Bücher aus den Modernen Antiquariaten verschwinden werden, zum anderen kann ich über Fotografien, objets trouvés und dergleichen eine andere Form der Präsentation entwickeln; vieles dabei hat ja einen experimentellen oder wenigstens "probenden" Character. W e n n der Betrieb rachsüchtig reagieren sollte, dann zum einen aus wieder denselben Gründen, aus denen ich seit Jahren eh längst outlaw bin; sowie, weil ich ü b e r h a u p t einen Roman am Verlag vorbei im Netz publiziere. Genau das könnte aber auch wieder der Anreiz sein für einen Verlag, das Buch irgendwann neu ins Sortiment zu nehmen. Ich bin mir ziemlich sicher, daß mein New-York-Netzprojekt ausgesprochen genau beobachtet wird. Man wird es an seinem kommenden oder ausbleibenden Erfolg messen. Sollte er groß sein, wird man von einer Nachfrage auch wieder nach dem Buch ausgehen können. Insgesamt steht das noch in den Sternen; ich kann aber nicht verlieren, nur gewinnen: entweder eine nächste Ausgabe in Buchform oder neue Leser der Netzpublikation; möglicherweise sogar beides. Eine mögliche Rachsucht des Betriebs muß mich deshalb nicht scheren.

Nach Rücksprache mit Frankreich "steigere" ich das Projekt ab übermorgen noch. Ich habe die Genehmigung, daß ab dann auch die frz. Übersetzung des Romans - entsprechend der jetzigen Aufteilung hier - in Der Dschungel eingestellt werden wird; dies übernimmt mein Übersetzer Prunier von sich aus: ich formatiere die Texte nur noch mit Bildbeigaben usw. um.
sumuze antwortete am 2009/06/04 20:39:
Ich fürchte, selbst wenn
Ihr Veröffentlichen im Netz einen 'Erfolg' (dazu s.u.) haben wird, daß dieser keinen Verlag in einer für Sie sich auszahlenden Form aus seinem altvorderen Papierschlummer heraus reißen wird. Netzinhalt ist schwer als Ware zu handhaben, also bibbert man dort und weiß nicht, wie sich nun zu verhalten. Mittelmaß weiß nie den Weg ins Ungewisse und braucht stets Anleitung oder Gewohnheit.

Außerdem ist nicht eindeutig, was 'Erfolg' denn genau hieße. Daß Leute wie einige Ihrer Leser das Projekt mögen, ist kein Erfolg, nicht für den Mainstream. Erfolg hat nur Statt vor den Mächtigen. Erfolg will zugeteilt sein wie das Ritterkreuz. Erfolg muß bemessen, mindestens aber gewährt (und damit verweigert) werden können. Ansonsten wäre er suspekt. Erfolg ist immer ein Hoheitsakt. Was allerdings Mißerfolg weder subversiv noch auf ewig adelte. Ein sich eifrig und für viele andienernder Trugschluß.

Wie auch immer, ich wünsche Ihnen viel Glück mit diesem Projekt. Und lese mit Freude weiter mit.
Habicht (anonym) antwortete am 2009/06/04 20:42:
Der OnlineRoman wird sich nicht durchsetzen.
Sie haben das auch nur gemacht weil es den Roman
schon gibt oder?
Andere stellen ihre seltsamen Romane hinein und
lassen sich von den immer selben Gestalten feiern.
Sehr merkwürdig.
Aber es ist Unsinn auf so etwas zu setzen. Es gibt auch immer
noch Leute die kein Internet haben und trotzdem Herbst lesen
wollen, was machen dje dann?
günther kleff-brutzler (anonym) antwortete am 2009/06/04 23:33:
"Erfolg hat nur Statt vor den Mächtigen. Erfolg will zugeteilt sein wie das Ritterkreuz. Erfolg muß bemessen, mindestens aber gewährt (und damit verweigert) werden können. Ansonsten wäre er suspekt. Erfolg ist immer ein Hoheitsakt. Was allerdings Mißerfolg weder subversiv noch auf ewig adelte. Ein sich eifrig und für viele andienernder Trugschluß."

sagen sie mal, frau sumuze, klingt dieser von ihnen hier fabrizierte meinungsquatsch nicht ein wenig zu apodiktisch ?
also so ein verquastes, extrem doofes getexte las ich ja schon lange nicht mehr,
wenn überhaupt, sprich jemals.
ich weiss auch überhaupt nicht, was diese an einer hand abzählbaren betroffenheitsbildchen in ihrem blog zu suchen haben ausser als eyecatcher
mit alibifunktion.
ihre textproduktion ist doch nahezu frei von politischen äusserungen und wenn
es politisch wird, dann geht es um unbezahlte blowjobs für begüterte herren
( alpha männchen ) und derer abkömmlinge.
ein wenig polemisch zusammengeschüttelt, das.
Henning Worch Drösen (anonym) antwortete am 2009/06/05 00:23:
@Herbst- "outlaw" - ein Problem.
Als Systemanalytiker und Unternehmensberater mit Limousine, schreckt mich aber ihre Verwendung des Wortes "outlaw" auf. Haben sie schon mal darüber nachgedacht, das, wer sich heute selbst als outlaw bezeichnet, so als den unrasierten Camelabenteurer oder Marlboromann des eigenen Abenteuer-Genres vorstellt, dass der unmöglich ein Outlaw tatsächlich selbst sein kann? Geht ihnen die systemtheoretische Logik meiner Bemerkung auf?
Ich denke, sie geht ihnen nicht auf, was ich als Systemanalytiker und Unternmensberater mit Limousine als tiefsitzendes Strukturproblem ihres Unternehmens bepunkten würde.
hansjürgen fogeldreier (anonym) antwortete am 2009/06/05 01:05:
aber mir !
outlaw heisst übersetzt - ich übersetze : geächteter.
also nicht etwa geachteter ( man in high regard or man of great respect )
sondern eben marlboromann ( oder wie sie dazuschöpften camelabenteurer. )
ein ganz entscheidender hinweis aus der unternehmensberatungsbranche, welcher beträchtliches an einsichtsvermögen in wirtschaftliche zusammenhänge zu befördern in der lage ist.
gerade in zeiten der weltweiten wirtschaftskrise braucht man wieder pure, nackte
und blosse ( spriche autarke ) existenz - sprich idenditätsstiftung durch essentielle charaktere, deren souveränes umgehen können mit freiheit geradezu
paradigmatisch eine selbständigkeit symbolisieren kann, welche ein allzu bequemes quaken, schreien und lärmen nach einem kuschel- und sozialstaat
aufs prickelnde zu kontrastieren weiss.
der porsche cayenne muss noch mit ins bild und der outlaw wäre perfekt.
DerFremde (anonym) antwortete am 2009/06/05 02:01:
Ha Ha Ha, wie hier mit fremdwörtern umhergeworfen wird, wundersam und mystisch und eigentlich sagt keiner etwas, jedenfalls, ja, nein, keiner sagt wirklich was, es bleibt ein großes Loch und das wird gefüllt mit all diesem Fremdwörtern, wo habt ihr die her, kommen die aus euch heraus
albannikolaiherbst antwortete am 2009/06/05 06:14:
@sumuze. "Erfolg hat nur Statt vor den Mächtigen. "
Die sind aber einander durchaus nicht grün. Und wenn ich den Begriff "Mächtige" abwäge, so ist damit ja ebenfalls verschiedenes gemeint: mächtig in welcher Hinsicht? Darauf läßt sich's schon setzen. Auch weil ich durchaus eine Vita habe, die sich nicht wie die eines Erfolglosen liest. Ich stehe zum mainstream quer, das ist wahr, bin aber sicher nicht ohne Wirkung. Es hat auch ohne Zaubertrank immer wichtige gallische Dörfer gegeben.
Offen bleibt die Frage der finanziellen Existenz. Noch gab es da aber immer einen Weg, mehr oder minder "tricky", aber es gab ihn. Unterm Strich lebe ich ja nicht schlecht, ich gehe in die Konzerte, die ich hören möchte, ich kann auch fast immer verreisen, wenn ich möchte: man muß sowas nur immer in Berufszusammenhänge einbinden. Da ich aber einen Beruf habe, den ich auch w i l l, kann ich das nicht als Nachteil sehen; für mich sind "Urlaube", "Freizeiten" usw. leere Begriffe, die ich mit Inhalt eh nicht füllen will.
Wegen der Verlage haben Sie (anscheinend) recht; aber was soll's? Das kunst-belletristische Buch geht seinem Ende zu, es wird eine Veranstaltung für absolute Minderheiten werden. Der Buchhandel stirbt schon seit fünfzehn Jahren langsam aber sicher ab; ein Freund aus der Branche schrieb mir neulich: die wissen's nur noch nicht, aber in fünf Jahren sind sie tot. Man wird andere Wege gehen müssen. In den USA, las ich vor zweidrei Tagen, hat der Umsatz von book on demand erstmals den der traditionellen Buchproduktion überstiegen.
albannikolaiherbst antwortete am 2009/06/05 06:23:
@Habicht.
Der OnlineRoman wird sich nicht durchsetzen.Mag sein, aber er könnte Segment werden, das Hand in Hand mit anderen Distributionsformen geht; übers i-phone läßt sich >>>> der New-York-Roman bereits jetzt erstklassig lesen.Sie haben das auch nur gemacht weil es den Roman schon gibt oder?Nein, sondern weil ich die Reaktion ausprobieren möchte. Wie ich >>>> dort schrieb, habe ich ein ganz anderes, sehr viel weitergehendes Projekt im Kopf. Dafür ist das jetzige ein Scout.Es gibt auch immer noch Leute die kein Internet haben und trotzdem Herbst lesen wollen, was machen die dann?Die Bücher kaufen. Noch gibt es sie ja. Es wird aber auch später Print-Optionen geben; wahrscheinlich laufen sie dann nur nicht mehr über "klassische" Verlage. Das muß kein Nachteil sein, vielleicht wird es sich sogar als Vorteil herausstellen.
Henning Worch Drösen (anonym) antwortete am 2009/06/05 11:24:
im Fond der Limousine kurz herablassend:
Ich habe vor beinahe 35 Jahren meine Karriere damit begonnen, die kleinen stinkigen Kiez-Kinos und die übergroßen Lichtspielpaläste weg zu sanieren und in ein zeitgemäßes und funktionales Konzept zu überführen: Das Multiplex. Es war damals an der Zeit, etwas zu unternehmen. Neue Soundanlagen, vollautomatische Xenonprojektoren, Große Süßwarenstände mit einer Mega-Auswahl, Kaffee aus sehr guten Espressomaschinen, über 20 Getränkesorten, mehr Säle unter einem Dach, ergonomisch designte Sitze mit mehr Beinfreiheit, gelenkschonend gepolstert, große und kleine Sääle. Mehr Auswahl. Dies in Reaktion auf die Entwicklung der Videokassette. Na gut, ich war damals schon ein Checker.
Damals hieß es: Das Kino stirbt.
Das war und ist Blödsinn, was ich immer schon wusste. Es wäre gestorben, wenn Leute wie ich nichts unternommen hätten.
Und? Gibt es heute mehr schlechte oder weniger gute Filme als damals?
Die Antwort, lautet: Es werden mehr Filme produziert. Es existieren mehr Kinosäle. Und sogar mehr cinematografische Stile. Ich habe damals schon gewusst, dass die Entwicklung auch hier auf Diversifikation hinausläuft. Eine Diversifikation, die den Bedürfnissen der Menschen einen entsprechenden Auswahlkatalog anbietet, die aber zugleich jedes einzelne Angebot um so stärker nach seinen Vorteilen zu differenzieren hat. Wer sich heute ein Video ausleiht, weiß, warum er es tut. Wer in einem Kino einen Film anschaut, weiß, warum er sich genau dafür entscheidet. Das ist das Heinz von Foerster - seelig - Prinzip: Handle immer so, dass die Zahl deiner Wahlmöglichkeiten zunimmt. (Was er nicht wusste oder gesagt hat, ist, dass nicht der Mensch so handelt, sondern der dynamische Prozess als solcher diesen Weg unaufhaltsam nimmt. Menschen, die das nicht verstehen, werden aussterben. Die Qualifikation der Zukunft heisst: Auswahl managen. Spektren erweitern. )
Das Multiplex hat das Kino und den Film verändert aber zugleich auch gerettet. Es werden heute mehr Filme produziert und angeschaut, denn je.
Mag sein, dass wir nicht mehr den netten oder leicht nerdigen Filmvorführer treffen, den man kennt und persönlich die Ohren langziehen kann, wenn bei der letzten Vorstellung wieder drei mal der Film gerissen war. Dafür haben wir den ausgebildeten und hochqualifizierten Multiplextechniker, der mehrere halb automatische Maschinen zu beherrschen hat, und sich nicht mehr um den Kartenverkauf oder den Getränkeausschank kümmern kann.
Gibt es deswegen weniger Arbeitsplätze in den Kinos?
Wohl kaum. Weil der hochspezialisierte Multiplextechniker nicht auch noch die Karten verkaufen kann, arbeitet ein extra Kartenverkaufsexperte am halbcomputerisierten Schalter, der nur Karten verkauft. Ist ihnen schon mal aufgefallen, wie viele verschiedene Beschäftigte in einem Multiplex arbeiten?
Es sind statistisch gesehen mit den Süsswarenständen ungefähr genau so viele, wie in der Zeit, als es noch die stinkigen Kietz-Kinos gab, in denen der Filmvorführer zum Teil alles machen musste: Filmvorführen, Kartenverkaufen, Kaffee machen.
Es sind vielleicht sogar mehr geworden. Und hier ist die Zulieferindustrie für die Popcornmaschinen und die Espressomaschinen noch garnicht eingerechnet.
Die Kunst besteht darin, wie ich es getan habe, an beiden Konzepten zu verdienen. Ich habe heute nicht nur Anteile an einigen Multiplexgesellschaften, sondern auch an mehreren Videotheken-ketten und inzwischen auch an einer italienischen Espresso-Marke.

Und da ich auch das Bedürfniss der Leute nach nostalgischen Anrührungen kenne, bin ich auch gerade dabei, eine Kino-Nostalgie-Kette zu projektieren.
Das werden wieder kleine Eck-Kinos sein, so wie früher, behandelt unbehandelt, mit dem nerdigen Filmvorführer, etwas härteren Sitzen, eben unbehandelt, Bio-Kinos, mit nur einer Auswahl an nicht so bunten Smarties (künstlich entfärbt) und einem korrekt gehandelten Kaffee vom Filmvorführer selbst zuhause gekocht in der Thermoskanne. Ich lasse meine Designer gerade eine etwas vergilbte Wandfarbe anmischen und in Zusammenarbeit mit Manufaktum recherchiere ich die Innenausleuchtung im Edward Hopper-Style mit handgefertigten Glühbirnenlüstern. (Kohlefaden) Wir werden wieder den Kohle-Lichtbogen- Projektor verwenden, modernisiert und den Sicherheitsbestimmungen angepasst mit Absauganlage.
In Zusammenarbeit mit Altenheimen kreieren wir gerade auch eine Gruchsmischung aus Karamel, Papptüte, verbrannten Kohlestiften. Lippenstift. Zigarre, TBC, schlechten Zähnen und verpubsten Sitzen. Zelloloid bleibt allerdings verboten, leider, wegen der Brandgefahr. Vielleicht entscheiden wir uns aber auch für um ein paar Kelvin eingegilbte Xenontechnologie, um Authentizität zu simulieren. Die Karten in solchen Biokinos mit "Charme" "Persönlichkeit", "Aura" und "Ära" werden natürlich etwas teurer sein. So um die 35 bis 40 Euro Eintritt etwa. Manufaktum ist nicht ganz billig, zumal wir auch wieder arbeitslose Künstler als Plakatmaler beschäftigen werden. Also keine Fotos als Ankündigungen, nein, handgemalte Plakate! Aber ich weiß, dass es ein Bedürfnis dafür gibt.
Unterm Strich geht es mir nicht schlecht. Sie sehen ja.... kleiner Fingerzeig in Richtung Verlagsbranche...

....das Fenster der Limousine wieder hochfahrend, bis der Silberknauf eines Spazierstockes im Schatten der dunklen Scheibe wegtaucht.

Fahr zu, Johann.
Mitglied (anonym) antwortete am 2009/06/05 11:26:
was sind denn arbeitslose Künstler?
Cohiba (anonym) antwortete am 2009/06/05 11:50:
@ Mitglied
Keine Künstler
aribert feldsteller (anonym) antwortete am 2009/06/05 11:58:
das leuchtet ein, worch drösen
nostalgie ist chic : ein verstimmtes klavier darf nicht fehlen oder eine wurlitzerorgel
- nebst player.
( die "wurlitzerorgel der gefühle" ... adorno )
plaziert diese mac cines old school ( the verryvery old & true style ) an den grossen boulevards, wo nachts noch reg(st)er publikumsverkehr herrscht.
für jede grössere stadt weltweit der magnet für liebhaber verflossener zeiten.
( pierrot luinare )
unabdingbar ein reservieren können von plätzen über reisebüros oder direkt online - vielleicht die hälfte des platzangebots ausmachend.
weckt bei mir ebenfalls höchstes interesse, zumal mir die schnelligkeit des modernen kinos meist angst macht aber ich nicht auf bewegte bilder verzichten will. sie sind sowohl ein ausgefuchster geschäftsmann, sowie sie sich ein grosses herz für die menschheit erhielten, welches sich letztenendes sogar bezahlt machen wird.
Henning Worch Drösen (anonym) antwortete am 2009/06/05 12:49:
@Mitglied
Das war gut gefragt: Ich meinte natürlich einkommensprekäre Künstler.

@feldsteller: Selbstverständlich, ich denke, dass sich ein gutes Herz immer auch ökonomisch bezahlt macht, wenn man es nicht mit nur mit reinem Gefühl verwechselt. Es muss auch unternehmensberaten, also produziert werden. Dafür braucht man allerdings auch wieder Gefühl - also: Näschen.
Weshalb ich zum Beispiel jede Art des Geldverdienens auch dem Bereich der Kunst zuschlagen würde.
diadorim antwortete am 2009/06/05 13:08:
womit mal wieder bewiesen wäre, der revolutionär iss er, henning worch drösen, hans-olaf henkel hat es in einem video von korpsy und löffler, wodu, 2000, auch schon von sich glaubhaft behauptet, es war unmittelbar einsichtig, dass man es so und nur so sehen kann: der revolutionär, das sind sie herr henning worch drösen, man wird noch das popcorn nach ihnen benennen.

http://www.hamburger-kunsthalle.de/schraegspur/tvgarden/korpys1.html
lustlacher (anonym) antwortete am 2009/06/05 14:06:
genau frau diadorim
es sind solche patenten, ausgeschlafenen mitten-in-der-welt-steher wie
worch drösen oder hans werner sinn ( von manchen recht lustig manchmal als
hans werner unsinn bezeichnet ), welche menschen in lohn und brot bringen,
insofern man ihnen die zügel einer freien und sozialen marktwirtschaft gründlichst anzulegen und stets nachzujustieren weiss.
hansjürgen fogeldreier (anonym) antwortete am 2009/06/05 14:20:
es ist eine hohe kunst wenn nicht sogar die kunst der künste überhaupt mit geld umgehen zu können, ganz egal ob man es an einem tag verspielt, es seinen nachkommen hinterlässt oder ein amphitheaternachbau in mozambique oder auf den osterinseln damit finanziert
diadorim antwortete am 2009/06/05 14:56:
i m deeply possessed, "ain't this what living is really all about!
here's your fifty bucks, mary..."
vivi furyhorse (anonym) antwortete am 2009/06/05 15:11:
26 dollars ...
... baby-doll-artefucks !

u forgot - frumpish fogeldreier
hansjürgen fogeldreier (anonym) antwortete am 2009/06/05 15:16:
danke vivi
für die ergänzung.
16 aufwärts würd ich sagen, egal ob mann oder frau.
weiteres müsste juristisch zu verhandeln sein.
vielleicht kennt ja worch drösen einen guten advokat
für eine anzuformulierende petition
( nein nicht petting, vivi )
yes we can (anonym) antwortete am 2009/06/05 15:38:
we are so glad
to read here about money maybe possible to give away.
so U should consider in every second of yer freetime
whom u could give yer not useable bucks.
diadorim antwortete am 2009/06/05 15:46:
refuseable bucks and careholder venues, what do we need more?
averagecounter (anonym) antwortete am 2009/06/05 16:00:
not much more
even a government, what could not care for every fart ( u call that wohlfahrt )
of every citizen.
u have to do yer own thangs and particularly to ask yerself, what u can do for
yer country to get wealthy and fulla rich, fat and deeply green meadows.
in germany u should goin on planting ( yer last ) trees.
slipvisitor (anonym) antwortete am 2009/06/05 16:23:
"oh lord have mercy with the people of england with the terrible food, these
people must eat "
200 motels / m.o.i.
Henning Worch Drösen (anonym) antwortete am 2009/06/05 16:42:
Die Scheibe der Limousine
noch einmal herunterlassend:
es ist klar, dass in einer Ökonomie nie, und ich betone - nie ! irgend etwas verschenkt wird. Schenken ist unmöglich. Nichts geschieht in der Natur ohne ein Backlash, auch dort wo wir freiwillig schenken, tauschen wir - gegen Freude, gegen ein Lächeln oder gegen ein Gegengechenk.
I'm not jesus. Und ich brauche es auch nicht zu sein.
Ich habe nichts zu verschenken. Nur zu tauschen. Ich mag mein Geld ebenso wie ein Lächeln. Und ich mag Geschäfte.
Eine Ökonomie, die sich dieser Sache nur tief genug bewusst wird, ist automatisch eine lebbare, soziale.
Umgekeht muss sie aber auch immer genau wissen, was sie hingibt, wenn sie etwas haben will.
Schauen sie sich nur das Gesicht von Hans Olaf Henkel an. Ein verspannter Workoholik, glatt gepresst, unsinnlich. Mit Verhärtungs - und Spann-Mustern an den Wangen und um die Mundwinkel...auch er hat sehr viel geben müssen...
Ich vergas zu erwähnen, dass die Altenheime in meinem Konzept selbstverständlich an den Umsätzen der Nostalgie-Kinos beteiligt werden. Sie haben etwas gegeben, eine Information, und sie bekommen dafür etwas zurück.
aribert feldsteller (anonym) antwortete am 2009/06/05 17:02:
man muss ganz einfach den sozialneid aus den leuten herausprügeln, herr worch.
ich verstehe ihre laxe, betuliche, generöse und irgendwie kurzsichtige haltung
eigentlich überhaupt nicht.
sehen sie sich doch volksverhetzer oder etwas "demokratischer" formuliert - demagogen wie o. lafontaine an !
und da können sie rugig und sachlich bleiben ?
im fond ihrer limousine tja aber verlassen sie mal ihr gefährt und schnuppern sie mal rein in wahlveranstaltungen von prekariatsnahen parteien.
ihenen werden die augen überquellen angesichts der nervösen agiatationen und
lautstarken argumente.
ein mann ihres schlages - ein unternehmer guter alter unternehmertradition zuwelcher auch ein wolfgang grupp gehört aber eben nicht so ein renegat wie herr götz werner - männer ihren schlages sollten nicht verzärteln, sprich effiminieren und anfangen sich etwas vorzumachen.
das volk will ertüchtigt sein, es braucht elementare anreize und nicht nur wohlmeinendes entgegenkommen.
reicht man den kleinen finger - herr worch drösen - so ist dann die ganze hand dran, den neidgelenkten faulenzern gar.
Albert Hammond (anonym) antwortete am 2009/06/05 17:44:
Für mich wirkt dass kein bißchen herablassend wenn einer im Internet das Fenster seiner, wie nennt der arme Pechvogel es, herablassend....
Da möchte man doch zu gerne rufen, "ja, ich bin neidisch," nur damit er sich nicht vorkommt, wie jenes Gefühl dass wir haben, wenn wir zum Mond schauen und wirklich den Eindruck haben, dass dort niemand ist der uns zuhören kann.
Henning Worch Drösen (anonym) antwortete am 2009/06/05 17:46:
mich betrifft, ich habe ja meine Vorkehrungen getroffen und auch einige Lenkwaffen hier an Bord.
Nun, aber letztlich will ich auch nicht predigen, ich fürchte, die Dummen werden sich aufreiben in überflüssigen Kämpfen oder Behauptungen. Die anderen werden Erfahrungen machen und lernen.
Früher ist man immer davon ausgegangen, dass ein Mangel eine Korrekturbewegung verursacht. Das war richtig, solange es ums Essen ging.
Heute haben wir mit dem furchtbaren Problem zu tun, dass Dummheit ein Mangel ist, der nicht bemerkt wird. Der Dumme empfindet keinen Bildungshunger wie einen leeren Magen, und wird deshalb auch nicht für Bildung auf die Barrikaden gehen, so wie früher für einen satten Bauch. Das ist das Problem. Gewisse Zukunftskonzepte setzen Bildung vorraus, heute viel mehr als Essen.
DerDippel (anonym) antwortete am 2009/06/05 17:49:
Gnädiger Herr, passen sie auf, dort liegt eine Pfeife, oh entschuldigung,
das sind ja Sie
aribert feldsteller (anonym) antwortete am 2009/06/05 18:03:
jetzt machen sie mal platz dippel
oder sie fangen eine.
( also dass man hier immer erst ungemütlich werden muss, um damit solche strolche
wie dippel ins benehmen zu setzen )
ja werter worch drösen - sie haben vorgesorgt sicherlich auch mit einer gehörigen portion panzerglas und einem unauffälligen begleitfahrzeug, vermutlich einem
bmw der z-serie in denen zwei kampferprobte laura crofts sitzen und auf lesben machen.
allzu viele gebildete bürger sind doch gerade die gefahr für unsereins.
sie wissen doch dass der akademisierte proletarierer frech wird und vorlaut ansprüche formuliert.
da werden sie schon sehen bei aller vorliebe für konkurrenz, wettbewerb und
rivalität ob nicht eines tages bei immer mehr gebildeten leuten etwas dreistes
und gar nicht mehr pittorekes ihne dann auf der nase herumtanzt, bevor es ihnen
dann diese abschneidet.
bestürzt mich ihre blauäugigkeit
( verzeihen sie mir den etwas hypervebtilierten ton. )
diadorim antwortete am 2009/06/05 18:13:
feldstelleresk und wirklich böse möchte man das nennen.
aribert feldsteller (anonym) antwortete am 2009/06/05 18:18:
wenn sie aber den
MECHATRONIKER meinten - herr worch drösen - ja da gäbe ich ihnen recht.
aslo einen lauteren, wackeren und teamfähigen spezialisten, welcher auch bei einem
spitzenverdienst von vielleicht 1800 € brutto noch vergnügt unbezahlte überstunden macht und womöglich noch auf ein weihnachts gehalt verzichtet sollte
es einem betrieb mal etwas schlechter gehen.
ein sauberer gutausgebildeter kollege eines mehrkörperensembles ohne hohe materielle ansprüche - das liesse sich womöglich züchten.
slipvisitor (anonym) antwortete am 2009/06/05 18:20:
genau feldstalker
das ist dann der typ der so gut wie alles unter den augen aller macht und das noch
dauerhappy.
Henning Worch Drösen (anonym) antwortete am 2009/06/05 18:27:
Nun,
das Risiko muss man wohl eingehen. Die Alternative wäre, eine gebildete Elite, die ein Heer von Ungebildeten befielt und alles richtig macht, was zu bezweifeln war. Wobei das Bildungproblem ja auch die Reichen betrifft.
Aber vielleicht haben sie Recht, zu viele Bescheidwisser verderben den Brei. Besser wenn alles so bleibt, wie es ist, und wir unsere Schäfchen ins Trockene bringen.
aribert feldsteller (anonym) antwortete am 2009/06/05 18:36:
ich werde diesen ort auch hiermit verlassen
zumal im fernsehen auf dem sender phönix gerade guido westerwelle übertragen wird.
see u later alligator ...
p.s.
man sieht sich ja sonntag beim golfen, hoffen wir dass der wettergott bei laune ist !
slipvisitor (anonym) antwortete am 2009/06/05 18:40:
na endlich
du flitzpiepe.
also so ein rehchen hab ich ja echt schon lange nicht mehr gesehen.
so ein geschnatter.
Henning Worch Drösen (anonym) antwortete am 2009/06/05 19:11:
Herr Herbst
Ich habe mich schon mit Christoph Hein zusammengetan und denke, sie gehören zu uns. Wir Outlaws müssen zusammen halten.
 

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