Häme und Privates. Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (109).
Zu >>>> dieser Hämischkeit, die mir nur dann, im Sinn von >>>> Rache, nachvollziehbar wäre; hätte ich den jeweiligen Urheber tatsächlich persönlich verletzt, meine ich, daß dennoch >>>> darauf, und zwar mit Nachdruck, zu bestehen ist, ebenso wie auf der, sagen wir, „Umklammerung mit Privatem“, die den literarischen und/oder denkerischen Texten in Der Dschungel widerfährt. Es geht darum, den Schein der Objektivität wie einen Vorhang beiseitezuziehen, der den Altar der geäußerten, bzw. dafür ausgegebenen Wahrheiten verhüllt: es geht um Bedingtheiten; hält man mit denen zurück, werden auch Gründe zurückgehalten, ja verstellt. Dabei erweist es sich freilich als problematisch, daß einer, der sich selbst verwundbar macht, andere notwendigerweise mit hineinzieht, die das durchaus selten so wollen. Deshalb wird der Angriff als Angriff auch verstanden, wenn auch, notwendigerweise, fälschlich als persönlich. Denn das Persönliche als ein Allgemeinstes zur Disposition zu stellen, trifft.
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