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... das Frühlingsdunkel, bevölkert und vieltausendfältig, zwei und zwei niemals Einsamkeit suchend, sondern einfach das Fürsichsein, das Fürsichsein, das für sie angeordnet und geschaffen wurde von der Frühlings-Dunkelheit, dem Frühlingswetter, dem Frühling, den eine amerikanische Dichterin – eine große, eine Frau, und daher weiß sie es – Mädchenwetter und Burschenglück genannt hat. Was durchaus nicht der erste Tag war, durchaus nicht der Morgen im Garten Eden, denn Mädchenwetter und Burschenglück sind die Summe aller Tage, der Becher, die Schale, den Lippen einmal in der Jugend dargeboten und dann nicht mehr; dargeboten, um jene einsame Zeit zu löschen oder zu schlürfen oder auszutrinken, und selbst das manchmal verfrüht, zu bald. Denn die Tragik des Lebens ist, daß es frühreif sein muß, nie abschließbar und nie abgeschlossen, um Leben zu sein; es muß vor sich selbst sein, sich selbst voraus, um überhaupt gewesen zu sein.
Die Stadt, dtsch. von Elisabeth Schnack.
[Es sind diese - menschlich - wahren Ist-Sätze, die sich so wenige heute mehr zu schreiben trauen. Die Sätze mögen nur bedingt stimmen; es nimmt aber ihrer Wahrheit nichts. Bedingt zu stimmen, kann im Gegenteil eine Notwendigkeit für Wahrheit sein; genau deshalb dürfen solche Sätze in einem Roman nie relativiert werden. Es braucht die Unbedingtheit der Aussage. Oder der Satz, und damit der ganze Roman, wird müßig: also müßig, daß man ihn liest: beide.] [Poetologie.] 
albannikolaiherbst - Sonntag, 12. Juli 2009, 21:43- Rubrik: Zitate
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