albannikolaiherbst meinte am 2009/06/05 11:23:
Es ist immer gefährlich.
Von einem Gedicht auf Autobiografie zurückzuschließen, jedenfalls Eins : Eins. Oft liegt ihm ein Anlaß zugrunde, eine Art Text-Initiation; das heißt aber nicht, daß der schließlich fertige Text mehr als nur den Ansatz beinhaltet. Was daran liegt, daß Texte sich oft eigendynamisch von ihrem Ansatz entfernen und eigene Wirklichkeiten herstellen. Das sollten sie sogar.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/entsteigende/#5740789
diadorim antwortete am 2009/06/05 15:20:
auf der zeitachse ist jeder text autobiographisch, er beanspruchte für die ihm zugrunde liegenden denkbewegungen kapazitäten an autorenlebenszeit.nur, ja, das ist wahr, er lässt sich nicht gegen zeit rücktauschen.
idee für einen faustpakt: der autor handelt mit dem teufel aus, dass er gegen ende seines lebens seine werke gegen lebenszeit, die sie zu schreiben gekostet haben, rücktauschen darf, sämtliche den werken zugrunde liegende anlässe werden ihm aber unerinnerlich in dem moment, wo er sie zurücktauscht.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/entsteigende/#5741273
albannikolaiherbst antwortete am 2009/06/05 15:24:
Böser.
Pakt."Was bekomme aber dafür ich?" fragte der Rote und schlug den Takt mit dem Huf.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/entsteigende/#5741282
diadorim antwortete am 2009/06/05 15:32:
nun, dem teufel werden die werke zum eigenen fleisch und blut. der autor sieht an ihm, was er war, ohne es mehr zu wissen, was er gewesen ist. es wäre so etwas wie die entstehungsgeschichte der melancholie, denke ich mir.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/entsteigende/#5741298





















