Randolph Carter meinte am 2009/07/02 19:03:
Zur Sache lässt sich da wohl nicht all zu viel beitragen,
denn, welche Sache, ist kaum mehr auszumachen.Die Dynamik der "Diskussion" ist allerdings ein Faszinosum.
Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, dass der anonyme "Carter" nichts mit dem pseudonymen "Randolph Carter" zu tun hat. Aber das nur am Rande.
Die Vehemenz und Ferne zur Sachlichkeit, mit der die Mehrzahl der Beitragenden zu Werke gehen eröffnet einen weiten Interpretationsraum; ebenso wie es "die Kunst" an sich auch zu eröffnen pflegt. Oft ist es wesentlich interessanter zu betrachten was der Betrachter im Betrachteten zu sehen meint, als der Schöpfung an sich Aufmerksamkeit zu schenken.
Als Verhaltenspsychologe ist mir die Psychoanalyse ein Unbehagen, aber die Konstrukte der Projektion und Übertragung scheinen hier wieder eine Bestätigung zu finden. Jedenfalls wenn man geneigt ist das Theorem von R. Simon "bad men do what good men dream" nicht einfach vom Tisch zu wischen.
Möglicherweise wäre Faulkner sogar recht angetan, auf dem Scheiterhaufen dieser Zeit zu brennen anstatt in der Flut der P-C-Nazis zu ersaufen. Aber das ist nun auch wiederum nur die Interpretation eines Betrachters....
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-harrende-maedchen-trunkene-verderbnis-von-faulkner/#5799216





















