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man sich ich mir überlegen muss, ob ich meinem Ärger bei der Lektüre der Kommentare nachgeben soll, weil es die schmeißfliegenhafte Geschäftigkeit schlichter Gemüter auf eine selbst lenken könnte. (Außgerechnet! - Aber um diesen Ausruf zu verstehen müsste man mich kennen, was die Einfältigen nicht mal könnten, selbst wenn sie die Gelegenheit bekämen...)
Faulkner ist, in diesem Punkt zumindest, unstrittig. Dass Sie damit Anstoß erregen sein Schreiben wahrzunehmen oder gar zu beachten, es aber nicht kategorisch zu negativieren, dieser Anstoß entspringt einem vergleichbaren Geist wie die "puritanische Correctness der Nichtrauch-Religiösen".
Sie haben es durchaus richtig erkannt, die Schwere der Erkenntnis allerdings (vielleicht, wenn denn wirklich?) verkannt. Hier und heute wird nicht mehr verdammt, wer es schriebe, sondern wer es wagt es nicht zu verdammen.
Homer würde seine Illias in Sicherungsverwahrung schreiben, und viele Maler malten ihre Werke - die dann auch nicht im Louvre landen würden - im Freigang.
Dass die Kommentation sofort von dem was Faulkner zum Ausdruck bringt wegschwenkt, ist zeit- und trendgemäß. Für den Gesundheitsfetischisten haben die Amerikaner den Begriff "Health-Nazi" geprägt. Das kann man auch auf die fanatisch auf Political-Correctness bedachten Intoleranten anwenden.
Natürlich sind Sie in deren Augen ein Faschist, denn sie leisten den Correctness-Nazis Widerstand. Und wenn Sie sich noch ein wenig gedulden, werden Sie vielleicht erleben, wie Faulkner und Nabukov zusammen mit Bildern von Böcklin und Pagliei auf Scheiterhaufen aus Virginia-Tabak eingeäschert werden.
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
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