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Denn braucht es, was wirkt, daß es wahr ist? Ist Freiheit selbst nicht Illusion? Ließ sie sich anders ertragen, Natur, ihr Unbedingtes, solang man nicht glaubt, selbst zu entscheiden, und folgt doch? Was läßt sie denn übrig vom Geist? Besser, wir schauen nicht hin. Solln vor der Physis hinab auf die Knie? Roboter tun so, Gerät, das Programmen gehorcht, aber doch wir nicht. Waschmaschinen, praktisch gebastelte, die! Tragisch erfüllt sich die Genesis >>>> technisch, in fremder techné, die es doch abwenden sollte, die Dinge für Dinge erschaffend, und immer Sturköpfe weiter, so lebhaft gewiß ist das Ich autonom. Bis wir mal ernstlich erkranken. Dann erst vertraun wir uns der Chemie an und rufen nach ihr, rufen sie an, fordern den Determinismus jetzt ein. Austauschbar sind die Organe; wir wolln sie dann austauschbar wissen. Wie hilflos das Selbst, unser vorgeblich freies. So lang es gesund in Funktion war. Danach werden Föten zu Formel und Nutzzeug. Wir nähren in Schalen Gene und Ei, Reproduktionsgut, steril archiviert. Gravidität wie bei Viehzucht. Kein Blick ist, kein Handschlag, was nicht Biologisches wäre, nicht Liebe, selbst Mutterliebe, enzymische, nicht, die vom Hormon kybernetisch organisiert ist. Kein Zufall noch Schuld. Schuldlos, so fallen die Blüten und tanzen im Herbstwind; der Fluß, schuldlos, er fließt unaufhaltsam dem Wehr zu, trägt die Geschicke, turbinen zershredderte neben des Steinmüllers Haus, zum Rathaus unter die schmalere Fußgängerbrücke, als Gischtkraft, in Strudeln, und weiter. Wie können wir hoffen, mehr als ein Bündel aus konditionierten Reflexen zu sein? >>>> BE 120
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albannikolaiherbst - Donnerstag, 8. Oktober 2009, 18:15- Rubrik: BambergerElegien
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