diadorim meinte am 2008/11/22 14:09:
andreas neumeister hätte ich gerne gehört und gesehen. in berlin habe ich ihn im frühjahr leider wieder verpassen müssen. könnte köln sein ist eins der wenigen bücher, das stadtraum in text zu fassen weiß, ohne zu erzählen.ein gefühl von sockelleisten von den wänden reißen, vom ende der wand, beton-mafia und direct-flight writing. die rückübersetzung der begriffe. selten steht es einem so vor augen. nichts ist geprosed. alles ist und automatisiert. man weiß gar nicht so recht, wohin das buch jetzt stellen, ich versuch es in der skyline zu platzieren. bücher wie wohnschmaschinen. aufzüge wie einraumschonungen. wenn die fassade wirklich rollt.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5336390/#5338421
as (Gast) antwortete am 2008/11/22 20:04:
pop
blablaba--wie leider 95% der kommentare und auch des originals
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5336390/#5338965
diadorim antwortete am 2008/11/22 22:59:
there s modern design in the dschungel line
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5336390/#5339275
walhalladada antwortete am 2008/11/22 23:06:
hole schon mal die liane, as( )!
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5336390/#5339294
antwortmaschine (Gast) antwortete am 2008/11/23 01:35:
die antwort : antwortmaschine liegt mir schon so gut wie auf der zunge - fragt sich eigentlich nur welcher.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5336390/#5339422
antwortmaschine (Gast) antwortete am 2008/11/23 01:46:
übrigens sollte man die z3 und die eniac und den anderen kram nicht ausser acht lassen, verhandelte man ernsthaft über computer.der biologismus-affront war aber echt ne billige nummer.
selbst wenn so gloriose erscheinungen wie gloria sich in ihrem masochismus sonnen.
und das als täterperspektive ausgeben.
naja - viele grüsse.
kommentarfunktion jetzt beschränken auf registrierte anwender.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5336390/#5339430
albannikolaiherbst antwortete am 2008/11/23 06:33:
@diadorim zu Neumeister.
eins der wenigen bücher, das stadtraum in text zu fassen weiß, ohne zu erzählen.Hier liegt mein Problem mit dem Buch: es berauscht mich nicht, es transzendiert nicht; es sei denn, man faßte Repetitionen usw. als Teile eines Mantras auf. Das war eine Idee, die nach Neumeisters Vortrag >>>> David Link hatte und worüber wie fünf dann backstage ein bißchen sprachen. Deutlich ist für mich der subkutane kritische Ton bei alledem, der auch etwas moralisches hat, das ich zwar abnicken kann, aber meine eigene Reaktion auf Stadt ist nie die auf eine "objektive" Textlandschaft, sondern ich sehe immer Geheimnis. Ich kann auch nicht verstehen, weshalb man eine Prosa schreibt, 'ohne zu erzählen'. Ich selber w i l l erzählen und will auch Erzählungen lesen; die Mantraidee, die etwas h a t , einmal beiseite, wird es mir sonst zu pragmatisch, ja profan. So sehe ich Städte nicht, sondern, wie ich im THETIS-Vorspiel schrieb: JEDE PFÜTZE OZEAN.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5336390/#5339505





















