Th. Findeiss (Gast) antwortete am 2008/11/12 22:45:
was ich damit sagen will
ich weiche ab und kann mich den gesetzen die hierorts walten länger nicht ergeben durch einen zufall oder starren regen trat wandlung ein in meinen grauen zellen ich kann nicht wie die schwestern wollen leben nicht liebe ich das nichts das bei uns herrscht ich sah den ast gehalten mich zu halten an anderes geschlecht ich lieb hinfort die runden wangen nicht wie ehegestern nachts ruht ein bärtiger auf meinem bett und wenn die schwestern erst entdecken werden daß ich leibhaft bin der taten meines nachbilds täterin und ich nicht meine schranke muß feuer mich verzehren und verberg ichs verrät mich bald die plumpheit meines leibs
"daß ich leibhaft bin der taten meines nachbilds täterin"
gestern, da war vollmond und vorgestern auch, ich kann mich täuschen. die zapfen sind ein wenig liederlich wenn man zu lange in farbtiegel schaut, da können die stäbchen putzen wie sie wollen, den nachwirkenden fleck kann man immernoch sehen aber in einem anderen licht der lichtung, dichtung im wald vor bäumen, die ganz erschrocken waren über das was sie hörten, jemand hatte ihnen gesagt ihr seht den wald vor lauter lauter nicht, es scheint seltsam hinter´m berg... kann man was verbergen oder berge aufschütten, zehn jahre davor stehen und warten ob einer antwortet, der lurlaberon ist gar nicht weit weg, von dort aus exportieren sie zwerge, schon ganz lange, in die gärten meiner nachbarn, das habe ich heute morgen gelesen und das ist gut so. was ich damit sagen will weiß ich auch nicht, weil ich nicht weiß was Th. F. über mir damit sagen will aber das mit den nachbildern stimmt, das ist gut formuliert! augenwischerei oder nystagmus behebt solche nachwirkungen, meißtens von ganz allein. echo. wo sind denn die kommata lory? was will man sagen, sagen sie schon, aber eigentlich schreibe ich lieber mit der fahrradfrau!
seit fünf stunden läuft hier nichts. muß ich erst wieder zur selbststeuerung greifen, von der vergänglichkeit des lebens im allgemeinen, von meiner unvergänglichkeit im besonderen schreiben, vom triefenden elend, körperbetonten zweikämpfen und flennenden dritten in fernen landen. seit fünf stunden läuft mir die zeit davon, zeit, die ich nicht habe, die du nicht hast, herzensgute sentenzen für flache dispositionen. die würfel sind gefallen, die letzten blätter, und unaufhörlich ver.zer.ge.rinnt die zeit. ohnmächtiges weitertreiben, unverdrossen setz ich den realismus in gang. und doch: auf der stelle stehen und weiter. kybernetisieren sozusagen, ich mach mal return. in der hoffnung, dass es hier bald. oder sonst. ich selbst. selbst.
DerUnbedarfte (Gast) antwortete am 2008/11/13 20:26:
Reden Sie schon wieder vom Geschlechtakt, oder von jenen langen Nasen, die man allenthalben im Zug trifft, sie tragen allesamt Schimpfwörter in ihren Köpfen und wenn man sie läßt hat man immer den Eindruck es ist ganz und gar still im Kopf
DerUnbedarfte (Gast) antwortete am 2008/11/13 20:35:
Geht doch. Muß ich erst anfangen mit einem kühlen und ebenmäßigen Fluß der Worte. Und wenn er eintaucht ins Dunkle des Tunnels, stocken für einen Augenblick die Zeilen, kurzes Würgen an den Fensterplätzen und Räuspern im Gang. Dann wieder die Stille, die entsteht wenn die Fackel an den Scheiterhaufen gelegt wird. Takt oder Akt? Die Achsen rattern gleichförmig wie die Knochen beim Geschlechtsakt.
DerUnbedarfte (Gast) antwortete am 2008/11/13 20:39:
Und ich, ich musste eben zum ersten Mal in meinem Leben lachen, irgendwo hier in diesem Blog war von Kindesmißbrauch die Rede und zwar ging es dabei um einen Schülerstreik, was kommt dem Mann denn da abhanden wenn Schüler streiken, ei, ei, ei, das wird übel enden
Der Unbedarfte (Gast) antwortete am 2008/11/13 20:42:
Drei Einträge in kürzester Zeit. Leute, steigt ein in die Zahnradbahn auf den Gipfel. Hab Konfetti und Schnipsel im Koffer. Für alle genug. Und wenn es oben regnet ein anthropologisches Sexualsymbol in der Jackentasche. Oben gibt es keine Schranken, nur ein Bekenntnis: Einschwung der Gefühle.
DerUnbedarfte (Gast) antwortete am 2008/11/13 20:45:
Aber sagen Sie, was ist denn besser, dass Schüler streiken oder von alten Männern angesprochen werden. Ich meine, streiken ist besser oder, ich mein, was wollen solche Säcke?
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
albannikolaiherbst - 2009/12/06 09:43 Arbeitsjournal. Sonntag, Nikolaus ...
8.39 Uhr:
[Am Terrarium. Mozart, Andante und Variationen in G.]
Bis acht Uhr geschlafen, weil, als ...
ist seit 2003 Tagen online,
zuletzt aktualisiert am 2009/12/06 09:45
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