infopessimist meinte am 2008/10/06 19:12:
nein, nein, so aber dann auch nicht. die vermuteten, prognostizierten, befürchteten radikalen umbrüche durch das internet werden nicht dadurch wahrer, dass man sie ins absurde steigert. kommunikation im internet ist nur eine zusätzliche fassette: man kann es machen, man kann es auch lassen, wie fast alles übrigens. dass gespräch und körperlichkeit in ihrer bedeutung durch ausgerechnet ein asynchrones medium abgelöst werden sollen, lässt sich nicht beobachten, höchstens behaupten. dass die "reproduktionsfunktion des sexuellen" ausgerechnet durch das internet in den hintergrund geraten soll, ist angesichts der tatsächlichen revolution durch die pille schon eine gewagte feststellung. der weg vom internet über aids zur anthropologischen revolution ist ein bisschen kurz geraten. das zusammenspiel von literatur und theorie meint nicht, alles mit allem in verbindung zu bringen. das erledigen andere viel gründlicher - da kann ich ja gleich feuilleton lesen.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5238356/#5238783
stabigabi5 antwortete am 2008/10/06 19:35:
das tun sie wohl nicht gern, was? es gibt ja auch noch den wirtschaftsteil, heute mit großem mäzen der landwirtschaftsinnung. 600 gemälde. allerhand. da darf man nicht meckern.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5238356/#5238837





















