stabigabi5 meinte am 2008/09/10 15:54:
ich wollte noch was zum pop schreiben. aber es verlässt mich irgendwie die lust. ich war mal ganz umgehauen von einer andy warhol retrospektive, auf der letzten kursfahrt vorm abi. ich hab mich schrecklich verfahren mit der tube, und als ich endlich, kurz vor öffnungschluss, vor diesen riesenrorschachgemälden stand, dachte ich einfach nur: irre. und, doof, dass jetzt der y nicht dabei ist, den ich ja noch liebte und der auch mit auf kursfahrt war.frau x erzählte mir neulich folgenden witz. fragt ein psychiater seinen patienten, dem er ein rorschachbild hinlegt, was siehst du. der patient: ein rorschachbild. ich glaube, das in etwa ist mir damals an warhol aufgegangen. ich muss gar nichts erkennen. es gibt nichs zu erkennen. das hat mich minutenlang ganz klar gemacht.
später erkannte ich nur, dass es sich komisch anfühlt, nicht mehr neben y zu sitzen, nicht mehr in den pausen rumzuknutschen. ich wusste nicht so recht, was ich nun mit meinen armen machen sollte, und erkannte, dass das leben, ohne einen zweiten nahen körper, sich echt kälter anfühlt.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5180897/#5182045
albannikolaiherbst antwortete am 2008/09/10 15:57:
@stabigabi5.
Das ist ein wundervoller Text. Und die schönste Liebeserklärung an Warhol, die ich je gelesen habe. Deshalb möchte ich weder eine Entgegnung noch sonst etwas dazu schreiben, einfach nur ein: Ja.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5180897/#5182051





















