Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 Aeolia.Gesang / Stromboli. Mit den Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage, 2008 Kybernetischer Realismus, Heidelberger Vorlesungen. Manutius Heidelberg 2008Der Engel Ordnungen, Gedichte. axel dielmann - verlag 2009 d e

 

die diskordance von malos.

es gibt keine balance mehr, auch nicht so, dass ich sie herstellen könnte oder er sie herstellen könnte. malos ist fort. ich war bei seinem hotel, nachdem er auf keinen anruf mehr reagiert hat. "herr m. ist abgereist", hat mir der portier gesagt. wann? habe ich gefragt. "vor zwei tagen bereits." ob er irgend etwas für mich hinterlassen habe. "Nein, frau..." dschuba... "frau dschuba, gar nichts." er hat bezahlt? der portier zögert. er habe nicht bezahlt? "ich darf darüber keine auskunft geben. sind sie eine verwandte?" aber sie kennen mich doch! rief ich, ich bin ein paarmal hiergewesen, sie sassen immer da an dieser rezeption. er tat, als hätte er keinerlei erinnerung an mich.
dann bin ich in sein büro gefahren, er hat mir davon erzählt, das wenigstens wusste ich.
"darf ich fragen, wer sie sind?" fragte der mann, zu dem man mich führte.
ich bin seine frau, sagte ich.
ein ganz abfälliges lachen. "herr m. ist nicht verheiratet, wir hätten ihn hier andernfalls nicht..." diese bemerkung brach er ab, räusperte sich und wurde ärgerlich. "wenn ich sie nun bitten darf..."
ich bin seine frau, beharrte ich.
"dann werden Sie dokumente haben."
ich trage sein zeichen, sage ich.
"sein zeichen? wie meinen sie das?"
ein cutting, sage ich.
"bitte verlassen Sie diesen raum", sagte er.
ich könne es ihm zeigen, wenn er wolle, ich sei nicht prüde.
"wenn sie nicht sofort gehen", sagte er, "dann rufe ich die polizei."

malos' zeichen ist aufgebrochen und hat wieder zu nässen angefangen. es war schon längst verheilt. ein wunderschönes zeichen, das skalpell setzte kurz über der rechten brustwarze an. jetzt habe ich das gefühl, es zerstört sich selbst. und alles fängt von vorne an. wenn ich das überlebe.

Name

Url

Meine Eingaben merken?

Titel:

Text:


JCaptcha - du musst dieses Bild lesen können, um das Formular abschicken zu können
Neues Bild

 

[Unhandled macro: comment.url]
 

Michael