Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 Aeolia.Gesang / Stromboli. Mit den Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage, 2008 Kybernetischer Realismus, Heidelberger Vorlesungen. Manutius Heidelberg 2008Der Engel Ordnungen, Gedichte. axel dielmann - verlag 2009 d e

 
sumuze meinte am 2008/06/24 23:55:
Schade,
das Ende vermasseln Sie. Entweder sie will, daß er bleibt, dann will sie ihn sehen. Oder sie will ihn nicht sehen, dann soll er gehen. Aber alles andere ist gelungen, mein Kompliment. Für einen Mann nicht schlecht. 
albannikolaiherbst antwortete am 2008/06/25 00:02:
@Sumuze. Meinen Sie mich oder Malos?
So weit ich die Erzählung (?) verstehe, h a t die Frau ihn ja angesehen. Oder lese ich das falsch? Und ob die Frau auf die letzte Frage geantwortet hat, und was, darüber schweigt sich Malos aus.
Kann aber sein, daß ich da völlig auf der Leitung stehe. Geht es aber nicht darum, daß sie s i c h nicht sehen will, im übertragenen Sinn? Das entspräche dann auch meiner Erfahrung. 
sumuze antwortete am 2008/06/25 00:25:
Ich meine schon den Erzähler,
wer immer das bei Ihnen ist.

Nein, daß sie ihn angesehen hat, habe ich nicht heraus gelesen. Sondern daß sie sagt, sie wolle ihn am liebsten gar nicht sehen, aber dennoch haben, daß er bleibe. Er interpretiert es dann so, als wolle sie 'gar nichts' sehen. Und sie stimmt dem zu.

Nun, ich denke, die Szene ist in dem Moment vorbei. Danach werden die Augen aufgemacht und alle sind beieinander. Sonst ginge die Szene weiter, was, wenn ich es jetzt nochmals lese, auch möglich ist. Zwar ein wenig gestelzt, aber dennoch denkbar. Dann wäre mein Einwand allerdings falsch. 
albannikolaiherbst antwortete am 2008/06/25 06:36:
@Sumuze.
Ob gestelzt, weiß ich nicht. Vielleicht gab es ein Zwischenspiel, das die Situation (das "Setting") vorübergehend auf eine Metaebene hob - so würde i c h so etwas handhaben; ich kenne ähnliche Situationen aus meiner, sagen wir, wilden Zeit. Ich fürchte aber, daß sich Malos nicht äußern wird, um >>>> nicht seine Tarnung zu entblößen. Andererseits hatte er selber >>>> den Vorschlag gemacht, ihn als Roman zu erfinden, und mir sein Paßwort geschickt, das ich dann einfach an andere Dschungelautoren weitergeleitet habe. Nein, Moment, das habe ich bezüglich einer anderen, nur "eigenen" Idee getan, nicht bei Malos... Hm. Sie machen mich jetzt unsicher, ob hinter Malos nicht sowieso eine Frau steckt.

Die Fußnoten sind die Geschichte. Fällt mir plötzlich ein.
[Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (98).]
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