Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 d e

 

20.5.08 20.15 - Di - knapp über 14°C - verregnet

… und gestern abend noch ein Gewitter, heute noch eins, aber weiter fort. Aber die Arbeit schmeißt alle meine Pläne um. Gar nichts habe ich heute abgeliefert. Einfach zu lang der Text, und ich zu spät aufgestanden, weil ich wieder keine Ende fand, auch nicht mit dem Wein mal wieder. Drum geht die Abstinenzchose wieder los. Diese leichte Benebeltheit heute ließ mich auch wieder sämtliche Libido-Register spüren, so daß ich mich auch noch dauernd durch die entsprechenden Seiten klickte. Das ist dann der innere Wind. Auf löst sich das Körperhaus. Ich dachte, schlafen würde helfen, aber das schaffte ich nicht, sondern lag hellwach nur eine halbe Stunde lang im Bett. Zuvor hatte ich ein Brot mit Schinken und Käse so schnell in mich hineingewürgt, als würde ich dadurch etwas ungemein Wichtiges verpassen. Erst heute Abend gelang es mir, mit einer gewissen Ruhe zu essen, nachdem ich noch mal schnell nach Amelia gefahren bin, um Post abzuholen, die O. mittlerweile der Neffenmutter übergibt. Auf dem Weg in die Oberstadt holte ich mir auch noch neuen registrierten und unterschriebenen Mietvertrag von der Immobilienagentur ab. Shake hands & „Wie geht’s“, Land des Lächelns quasi. Der Mietvertrag stak in einer Klarsichthülle, die ich dem einen Makler wiedergeben wollte, nachdem ich ihn herausgezogen, um darin zu blättern. Ich aber sollte sie behalten. „Wohl als Gadget?“, sagte ich. Da begann er im Laden herumzusuchen, um mir nun wirklich ein Gadget zu geben: Kugelschreiber oder Schlüsselanhänger. Er fand nichts... Und fast wollte ich ihn trösten, als ich sagte, daß sei doch nicht so schlimm! Ich weiß nicht, ob ich ihn damit glücklich gemacht habe, als ich dann den Laden mit einem 0815-Kugelschreiber verließ, den er mir dann in die Hand drückte, wahrscheinlich eher aus dem Büromaterial stammend, als für Kunden gedacht. Bei Neffens (der eine hat Fieber) rührte man Kuchenteig. Ich aber arbeite noch ein Weilchen weiter.

Name

Url

Meine Eingaben merken?

Titel:

Text:


JCaptcha - du musst dieses Bild lesen können, um das Formular abschicken zu können
Neues Bild