Ifone meinte am 2008/05/14 18:36:
@Entschuldigung Herbst,
ich wollte hier nicht mehr schreiben, nur noch die vergangenen Gespräche erforschen, aber jetzt---sehe ich....Das Gedicht ist so unendlich aufgehoben im kulturpolitisch Angesagten.
So unendlich abgesichert im instantan Korrekten
So gut verankert in der längstschonkommunizierten Jahresschrift der Gnosisantignosis
So wahnsinnig überraschend ganz brisant 15 Jahre nach dem
Bocksgesang von Botho Strauß.
Nichts wird hier riskiert. Kein Fragen. Keine Zukunft. Kein Tasten nach Verständnis. Kein Wenden des Blicks auf neue Materien, die eventuell in den letzten 150 Jahren entstanden sein könnten.
Gegenwart ist schlecht. Rationalität ist böse. Das Ungefähre, der Zauber, der Mythos regiert das Pathos.
Ein Pathos,für das sich das Gedicht dann auch noch mal halb absichernd, halb beschwichtigend kläglich entschuldigt, indem es den "Pathosvorwurf" vorwegahnt. Das ist nicht schön, Herbst, eben kläglich, nicht klagend.
Böen Harfen und Lichtelfen,,,,,, nein, das gefällt mir nicht.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926213
knotscher95 antwortete am 2008/05/14 18:58:
wenn schon jemand dabei ist, dann meins auch noch.
Also a. herbst, falls es sie interessiert :Für mich beginnt der text erst ab „geist ist aseptisch“ interessant
zu werden.
Vorher explizit da wo wüsten, gelage datteln tümpel und teiche
dicht aneinandergepackt sind, ist mir das zu unübersichtlich.
Die schlussfolgerung – es entstünde daraus schönheit – teile ich nicht.
( je weiter vom matsch weg desto eher „schönheit“ – s o seh ich das )
„er sieht nur noch moral“
ich würde eher sagen er sieht nur noch prüderien
( moral ist für mich noch was viel umfassenderes als sexualmoral )
- wobei sie von mir aus die fragestellung gar nicht involvieren müssten,
ob sich weibliche prüderien nicht gerade aus einem allzu unreflek-
tierten männlichen begattungsdrang – ERGABEN, durch das die frau die
lust in onanistische praxisformen überführte ...
an anderer stelle : BOLLWERK : EROBERN. ( diskurs mit femme ... )
Also eine militante auffassung über sexualität find ich echt lasch.
Sexualität am ende noch mit waffen-prothetik kombinieren :
kein wunder wenn frauen das dildo als surrogat bequem benutzen können.
( was mir selbst heute dergestalt auch zum ersten mal SO auffällt )
Der phallus ist doch mehr als eine waffe oder ein neutrales werkzeug –
ein wenig mehr respekt sollte man schon vor dem körper haben.
Ich habe es im bett übrigens noch nie erlebt, dass mir eine frau gram gewesen wäre,
hatte ich mal ein erschlaffungsproblem gehabt oder eine ejaculatio praecox.
Ich finde eher, dass sexualität etwas anderes für die frau ist, etwas was sie mit-
gestalten will – und was sich nicht ausschliesslich über die primären sexualorgane
vermittelt.
So wie der mann den weiblichen körper, den er ja nicht hat ( abgesehen von canalis
analis und der mundöffnung ) zu erfahren sucht ( ertasten etc )
So will es die frau eigentlich auch.
Bloss muss es ihr nicht unbedingt klar sein und dem mann auch nicht.
Warum dies nicht klar sein muss, ist eine folge von subsistenzbestreitungszwängen.
Ich glaube aber, dass sogenannte primitive gesellschaften viel relaxter mit sexualität
umgehen und dass wir uns über den grandiosen umweg der automatisierten ge-
sellschaft, um den wir vor allem klimatisch gesehen nicht herumkamen, dem wieder nähern, natürlich auf einem ganz anderen und viel erlebnisorientierteren und sensilbleren niveau.
( Was auch viel polygamer sein könnte, find ich )
Desweitern verkörpert lustfeindlichkeit ein regulatorisches interesse.
Woraus dieses interesse herrührt ist sicherlich höchst diffizil.
Das kann mit neurotischer verklemmtheit beginnen und gesellschaftspoltitisch
in irgendwelchen verquasten theorien enden.
Fest steht jedoch, dass der massenmensch alleine schon kaum in der lage ist, kommunikations-störungen zu beheben.
Treten kommunikationskrisen auf, so wird in der regel ein therapeut benötigt,
der es den meisten erst einmal beibringen muss, wie sie sich gegenseitig zu respektieren
haben.
Das heisst ihre jeweiligen bedürfnisse sich mitzuteilen und anhand derer sich fair zu
neu-strukurieren, jedoch UM hinterher z.b. wieder lust haben zu können.
Den satz :
„War denn zu schöpfen nicht jeher auch töten?“ ff.
finde ich echt peinlich.
Dass sie selbst keine angst vor ihren sätzen haben wundert mich etwas.
Käme ein derart schöpferischer mensch auf sie zu, sie würden ihm das messer reichen,
weil die idee so bestechend ist, klar, aber verallgemeinern ?
Ich meine ein mörder ist doch für uns eine psychopatholologische erscheinungsform.
Mal abgehen vielleicht vom auftragskiller ( oder antiquiert aufgefassten soldaten )
Schade dass ihr ansonsten anregendes pathos sich mit solchen geistigen peanuts
abgibt.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926266
albannikolaiherbst antwortete am 2008/05/14 19:04:
@ ifone: Böen, Harfen und Lichtelben.
Klar, daß Ihnen die nicht gefallen. Sie gefallen denen ja auch nicht, und sie schließen Sie aus. So bleibt es zumindest - gerecht.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926282
albannikolaiherbst antwortete am 2008/05/14 19:09:
@knotscher95.
Sehn Sie sich einfach mal in den Hühnerfabriken um, aber ein normales Schlachthaus reicht schon. Das wäre n i c h t - töten? Daß ich von Mördern sprach, sehe ich nicht. Ich spreche vom Stoffwechsel, zu dem das Töten und Einverleiben anderen Lebens g e h ö r t. Daß man sich irgendwann für den Vegaterismus entscheiden kann, ist ja einerseits nur eine Ausflucht (als lebten Pflanzen nicht), und andererseits ist er bei Kindern sogar gefährlich.Das nur mal dazu. Interessant aber, daß Sie sofort auf Mörder kamen.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926296
knotscher95 antwortete am 2008/05/14 19:49:
kleine ergänzung
ansonsten bekommt man das töten ja nicht mit.( und insgesamt etwas weit hergeholt - da reicht nicht mal meine fantasie aus
um das mit soffwechselvorgängen zu assozieren - also "töten" mit "hervorrufen"
zu umschreiben, naja nicht mal dilettantisch für meine begriffe )
dazu dann :
sexualität wird ja desöfteren mit sterben oder tod in verbindung gebracht
( auf raten ) - ich finde, das wäre aber anders ausgedrückt.
ich war mal ein echter kämpfer, a. herbst, ein harter typ.
und ich kannte auch mal echt harte jungs.
( glücklicherweise beides schon zig jahre her )
aber ein pathos von turnieren und schwertern usw. war da nicht dabei.
auch keine lust an einem potentiellen töten
wenn es sein hätte müssen, hätte man die karla schneekopf halt ausgepackt
und abgedrückt.
( aber strikt aus notwehr )
ich finde gut, dass das zur zeit gesellschaftlich absolut nicht zur debatte steht.
und dass man darüber entspanntere begegnungsformen ENTWICKELN darf.
wenn sie aber solche entwicklungsprozesse womöglich mit einem drohenden energieverlust verknüpfen, so schlösse ich mich dessem sofort an.
das hat für mich aber irgendwie nichts mit gewalt zu tun, theoretisch -
sondern mit kreativem neuland.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926371
read An antwortete am 2008/05/14 20:02:
Für Ifone
UNGEFÄHR DASWenn das Ungefähre nicht zwischen den DINGEN wäre,
säße ich in einem Zimmer ohne Tür,
in einer Zitadelle die niemand einnehmen will,
ich könnte Dich im Nebenzimmer phantasieren,
meine Wange an die Wand pressen und dabei vergessen,
dass wir Schwellenläufer sind,
dass WIR die Türen aus den Angeln heben,
um dem Fremden zu begegnen.
Denn in der Fremde spricht unsere innere Heimat zu uns lauter,
erst im Fremden, dem Ungefähren lernen wir uns kennen.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926398
knotscher95 antwortete am 2008/05/14 20:17:
readAn
wann haben sie denn das letzte mal eine zitadelle gesehen ?geht das nicht irgendwie ohne kriegerisches vokabular ?
hat man ( hier wahrscheinlich erstrecht die frau, wirklich etwas zu verteidigen ? )
ich denke eher, dass man / frau etwas zu entdecken hat und zwar sich selbst
jenseits dieses ganzen kriegerischen quatsches.
wenn man aber hinter dem kriegerischen quatsch nichts mehr vermutet,
seinen körper zum beispiel, also seine rezeptoren, na dann weiss ich auch nicht.
irgendwie zu antiquiert für mich.
da hat ifone schon ein wenig recht.
( obwohl er sich für meine begriffe vom kriegerischen noch nicht besonders deut-
lich bislang abgrenzte )
ich habs ja gerade angedeutet : die leute die wirklich knallen, wenns drauf ankommt, sind unter umständen die smartesten fellas.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926436
read An antwortete am 2008/05/14 20:30:
@knotscher
Eben, die soll ja gestürmt werden.Was hätte ich sonst schreiben sollen, steriles Puppenstübchen, mit pädagogischer Anleitung wie ich zu spielen habe, ganz genderpragmatisch?
Mach nen besseren Vorschlag!
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926471
knotscher95 antwortete am 2008/05/14 20:44:
readAn / etwas salopp vielleicht
vielleicht entsterilisiertes puppenstübchen.ja jokus.
es ist ja schon schwer genug, eine "keimfreie"welt - eine welt der körperhygiene
mit sexualfeindlichkeit in verbindung zu bringen.
ich vermute das glatte gegenteil.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926497
read An antwortete am 2008/05/14 20:59:
@knos
Nochmal! Das sterile Puppenstübchen, die Zitadelle soll eben weg. Desweiteren hat das auch nichts mit Eroberungswünschen zu tun und über Körperhygiene oder Nichtkörperhyg. habe ich auch nicht gesprochen.
Es ging um die Ratio und um das Dazwischen, Ungefähres, Geahntes, Fremdes.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926535
Ifone antwortete am 2008/05/14 21:15:
@aber read An
Gut, aber.... warum dann so das Ungefähre nur beschwörn
mit Elfen, Geistern, Schnickschnack und Tapeten?
Sitzt's nicht längst im Nacken dieser Zukunft uns
eingesperrt wie unsichtbar in Kernen und Raketen?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926583
knotscher95 antwortete am 2008/05/14 21:18:
readAn
aua - readAn, da hab ich echt was missverstanden.....
( frage mich gerade ob ich nicht mein kommentar zu hygiene ff
am besten gleich wieder lösche.
ich wollte mich ja auch mit dem posten ein wenig zurückhalten,
und selbst wieder ein bisschen ans basteln gehen.
bitte also auf ... etwas salopp vielleicht nicht reposten.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926591
read An antwortete am 2008/05/14 21:36:
@Ifone
Auf die Frage kann ich keine umfassende Antwort geben, außer die dass der Mensch im Innern die Neigung hat zu einem rasenden "Fetischpriester" / Elfen & Geisterbeschwörer (verstanden als heilende Kraft mit seinen Wunden umzugehen) zu werden, vielleicht gerade aus diesem Grund weil uns solches im Nacken sitzt!
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926628
Ifone antwortete am 2008/05/14 21:52:
@red Ane
Ja, der Fetischpriester, das stimmt schon, aber eben die von mir angesprochene Sphäre enthält ja eben auch die ganze Magie. Deshalb finde ich eben das Labor eines Quantenphysikers oder einen Forschungsreaktor zur Kernfusion ebenso zauberhaft und magisch wie ein Elfenreich, das wollte ich nur damit ausdrücken. Also insofern würde ich sagen, sind das Ungefähre und die magischen Eemente ja in der Technik auch enthalten, ich zum Beiepiel habe hier mal begründet, warum ich mich ifone nenne, also das war ein kleiner Witz, weil das iphone von apple eben eine magische Anziehungskraft auf Leute ausübt. etc.... das Ding hat fetischcharakter, und ich bin weit davon entfernt, dass nun gegenüber den Elfen und Magiern früherer Zeiten als mindermagisch abzuqualifizieren. Auch ein Handy hat heilende Kraft. Ich kann damit zum Beipiel an einer Unfallstelle einen Artzt anrufen.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926664
Ifone antwortete am 2008/05/14 21:56:
@noch dazu
auch ein handy versteht niemand so ganz, ausser der Technikpriester, der es entwicklet hat, deshalb ist es eben für die meisten magisch.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926667
read An antwortete am 2008/05/14 22:10:
@Ifone
Das mit dem Namen Ifone gibt mir jetzt zu denken, wobei das Handy keine Anziehungskraft auf mich ausübt, Sie kann ich zumindest fragen wie Sie ticken oder was da bei Ihnen tickt.Das Technik auch Überleben sichert ist richtig und das auch Forschung solche Einblicke gewähren kann genauso, das eine schließt das andere ja nicht aus. Das Handy dagegen übt magische Kraft aus weils der Laie nicht versteht, Elfen, Geister oder andere Phantastereien oder allgemein Mythen helfen aber beim verstehen.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926714
Ifone antwortete am 2008/05/14 22:16:
@read Ane
Keine Angst, ich bin hier kein Beauftragter der firma ;-) Sie interessiert es vielleicht nicht, aber die Masse, der durchschnittliche User hat angestanden wie bei einem konzert von Robby williams nach Karten
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926732
albannikolaiherbst antwortete am 2008/05/14 22:21:
@read An, Ifone, Knotscher.
Ich finde keinen plausiblen Grund, es wahnwitziger zu finden, an Elfen und Geister zu glauben, als wenn jemand an Gott glaubt. Gottesgläubig dürften 2/3 der Weltbevölkerung sein, so daß ihnen vermutlich auch Dschins etwas sagen... bzw. sagen k ö n n e n, und zwar auch dann, wenn es sie nicht gibt.Im übrigen beginnt die Zweite Elegie so:
beizubehalten, als wie einen Glauben ihn weiterzuehren,
das ist's. Das Unzuverein|barende ist es. Es adelt,
was dem Gerät als ein Bruch logischen Schließens verwehrt ist.
Uns, die wir naß sind, erhebt er, wo Technik, die trocken ist, ausfällt.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926743
read An antwortete am 2008/05/14 22:26:
Ja, das ist doch die interessante Entwicklung, die Leute übernachten sogar vor den Läden, um diese neuen Technikikonen sofort in der Hand zu haben, den neuen Fetisch ohne den keiner mehr auskommt, dabei klaut´s Ihnen ja keiner weg. Technik hält heute von allein Einzug in die guten Stuben.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926756
knotscher95 antwortete am 2008/05/14 22:43:
@ a. herbst
da hab ich überhaupt kein problem mit.mit elfen usw.
auch nicht mit bejahung von extase und leidenschaft
ich habe eher ein problem damit, das kriegerische re-mythifiziert zu fühlen
in einer zeit in der selbst kampfjets schon so gut wie keinen piloten mehr brauchen.
das kriegerische hat mir z.b. meine jugend versaut ich wurde zum kämpfer
erzogen.
die folge war, dass ich zwar fit war wie 2 turnschuhe aber nichts in der birne hatte.
es war aber auch eine andere zeit, eine technisch viel unterentwickeltere zeit.
da könnte man es sich noch erlauben, kämpfer zu züchten.
heutzutage fehlen die ingenieure.
aber auch die fantasie, oder die schönen formulierungen für die sie ja hervorragend prädestiniert sind zu sorgen.
wiegesagt ich persönlich kollidiere nur mit dem kriegerischen und spreche auch
nur meine privatmeinung aus.
was weiss ich welcher rezipient was und wie braucht ?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926806
read An antwortete am 2008/05/14 22:45:
@ANH, Ifone & knos
An Fabelwesen zu glauben, kommt bei Kindern vielleicht sogar noch ehe sie mit irgendeiner Religion vertrautgemacht werden, sicherlich abhängig vom vorgeprägten Elternhaus. Zu phantasieren lernt man auch nicht, es erzählt einem keiner. Das kommt von allein, spielerisches Entdecken der Welt.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926810
Ifone antwortete am 2008/05/14 23:23:
@read An
dem stimme ich voll zu. Du Kunst besteht wohl darin, wissenschaft und technik so zu vermitteln, dass sie als etwas,
nun ja, fabelhaftes, angenommen werden kann.
@herbst, trocken und nass, da wär ich nicht so sicher, haben sie schon mal an einem motorrad gebastelt?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4926922
albannikolaiherbst antwortete am 2008/05/15 00:09:
@Ifones zu read An.
Technik i s t n i c h t fabelhaft, sie ist nur zweiwertig, reine Mechanik. Sie kennt keine Transzendenz. Und daß Sie Erdöl mit Nässe verwechseln, ist bezeichnend. Trinken Sie mal Erdöl, Sie werden schon sehen. Was aber an Wasserniederschlag an Motor und Fahrwerk ist, ist etwas, gegen das das Fahrwerk versiegelt werden muß, indes es in den Leib ganz aufgeht und Lebensträger ist. Technik lebt nicht, da können Sie sich drehen und wenden, wie immer Sie wollen. Wohl aber vermittelt sie den S c h e i n von Leben. Da mag ich nicht mittun.(Daß sie dem Leben dienen kann, ist unbestritten; ob sie es tut, hängt davon ab, wer sie, der ein Werkzeug ist, führt - und wozu.)
Nach wie vor, ich habe nichts gegen die Wissenschaft und auch nicht durchweg etwas gegen Technik, eher im Gegenteil. Sie aber zur ultima ratio machen zu wollen, halte ich nicht nur für gefährlich, sondern für verderblich.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4924996/#4927022





















