Aikmaier meinte am 2008/04/14 01:34:
@ ANH; Ifone, die Romanfigur
Ja, natürlich!Sie haben Recht, Herr Herbst Ich frage mich seit der Hacks-Debatte, womit ich es bei Ifone eigentlich zu tun habe: Er schaltet isch bei der Kunst ein, will aber gar nicht über Kunst reden; er brennt eine Polemik nach der nächsten ab, will aber kein Dogmatiker oder Polemiker sein; er hält Literatur für größtenteils irrelevant was "den Vektor" angeht, entwirft aber mit seiner Joul-regulierten vektoriellen Gesellschaft einen Text, der im besten Sinne literarische Utopie ist; er führt städnig Thomas im Mund, dabei stammt sein in eben dieser Utopie entworfenes Modell staatlicher Regulierung direkt aus eem 19. Jahrhundert und steht ind er Traditione Hegelianischen Staatsdenkens (und damit im Gegensatz zum Smith'schen Markt-Denken, dem anderen großen Modell zur Vergesellschaftung im langen 19.) .
Und überdies scheint er ständig beliebig lange Beiträge in der Dschungel schreiben zu können, scheinbar selten durch Schlaf, Nahrungsaufnahme oder gar ein weiteres Privatleben unterbrochen. (Er kann sogar den weißGott fixen steppenhund immer wieder zum Antworten antreiben!)
Ich fragte mich also: Wie geht das? Wer oder was ist Ifone?? -- -- Natürlich eine Romanfigur, wenn nicht ausschließlich von Pynchon, dann vielleicht eine Kreuzung aus Lems Ijon Tichy und Walsders Fink! Klar. Da fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren.
Und es beruhigt mich auch. Es bietet meinen Minderwertigkeitsgefühlen gegenüber der Ifone'schen Allgegenwart und argumentativen Omnipotenz ein willkommenes Gegengewicht: Er ist ebenso Romanfigur wie ich und alle die anderen Beiträger hier Figuren eines großen ANDERSWELT-Romans aus der virtuellen Feder des ANH sind!!
Das stimmt mich so irenisch, dass ich gleich selbst stimme, und zwar in Ifones leidenschaftlichen Appell mit ein:
Ich empfehle übrigens mal den Begriff Vitalismus in Bezug zur Begeisterung von Intellektuellen für den ersten 1. Weltkrieg zu untersuchen.
Recht! Recht! Und da empfehle ich gleich, die ähnlichen Anfansgbuchstaben von "Vitalismus" und "Vektor" auf ihre fatale graphematische Affinität zur V2, der berüchtigten Wunderwaffe aus Nazi-Deutschland, auf die sich gar ein Thomas Pynchon literarisch bezog, höchst stirnrunzelnd zu befragen!!
Befriedigt lächelnd kann ich jetzt einschlummern...
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4859679/#4860758
knotscher95 antwortete am 2008/04/14 01:50:
@ ifone
Naja ifone, hab grad das philosophische quartett geglotzt und da sassensie plötzlich.
Also ihr anthropo-regulatives-sozialpsychologisches modell ( „menschenkirche“ )
sprang da deutlich heraus.
Ich hätte ihnen gerne noch ein hypervektorialitätsmodell entgegenentworfen,
das ihren kugeligen rundkullernden zeitVEKTORbegriff ein wenig überflogen hätte,
aber mir ist die lust nun endgültig am denken und nachdenken vergangen.
Ich bin ein prekärer monoadaptertypus, dessen integrität nicht zur debatte
steht.
Wie sie zitierten :
In den zeiten des verrats sind die landschaften schön.
Wie hässlich sie plötzlich sind, die landschaften
Moral ? – hat man vorzuleben.
Reinheit ? – findet man nur in sich selbst.
Sauberkeit im sprachlichen ausdruck ?
Formulieren sie ihr gezeugs grösstenteils einfach um.
Mal schaun ob sies draufhaben ?
Ich greif jetzt zur dauerpulle.
Inhaltlich haben sie mich nämlich schon restlos überzeugt.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4859679/#4860766
knotscher95 antwortete am 2008/04/14 05:04:
Q .betrayel
Irgendwie scheinen sie es sich nicht unbedingt bewusst zu sein,mit wem sie sich da anlegen, ifone.
Das hat auch irgendwie kaum etwas mit herbst zu tun,
schon eher etaws mit frühling.
Oder winter.
DAUERFROST.
Ich möchte ihre anschnallgurte sehen.
Ich möchte ihr kind sehen das bibbert,
ich möchte ihr kind in der sonne zerplatzen sehen, ifone.
Ich möchte sie sehen der dabei zuschaut.
Ich möchte derjenige sein der sie killt.
So einfach ist das.
Ein rädchen das sich dreht.
Ein commanderspruch und schon geht’s los..
Eine invektive.
Eine laune.
Kein wink, ifone.
Nur so.
Eine lappalie.
Sie in ihrem hobbykeller, ach kleiner proselyt du/sie
der permanenz : betreiben geschichte.
Ich sags ihnen jetzt :
Sie sind wirklich verdorben.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4859679/#4860799
knotscher95 antwortete am 2008/04/14 05:38:
@ ifone 1II / ad menschentum.
damit sie noch eine literaische qualiuätsperspektive anmutend sich gerierenKÖNNEN : wie gesagt : das haben sie vorzulegen, nicht ?
da bin ich aber mal gespannt
wie das in ihrem fall aussieht. ?
ich hoffe ja dass sie mich nicht enttäuschen.
ihr hannibal lecter.
ihr schleimscheisser.
ihr professor.
ad - latuissimus.
frank zappa :
it should be easy to see, the crux of the bicscuits is the apostrophee.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4859679/#4860807
albannikolaiherbst antwortete am 2008/04/14 06:01:
@ Aikmaier.
>>> V.[Vektorismus. Vatikan. V2. Victoria. V.]
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4859679/#4860813
steppenhund antwortete am 2008/04/14 08:59:
@Aikmaier
der Ordnung halber - und weil angesprochen - darf ich darauf hinweisen, dass auch ich nur eine Romanfigur bin, die vielleicht etwas liebevoller ausgestaltet wurde. Immerhin bekam ich Bilder und den Ansatz zu künstlicher Intelligenz.Vielleicht lassen sich solche Figuren aber nur von der Realität abschreiben;)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4859679/#4860977





















