read An meinte am 2008/03/30 16:03:
@Aikmaier, Ifone, herbert hurka
Man könnte aber auch sagen: Als Gott uns die Augen geöffnet hat, hat er uns blind gemacht. Augen schließen heißt dem ganzen Orchester lauschen.
Tasten, hören, riechen, schmecken ist Sehen mit besserem Verstärker.
Licht allein ist viel zu laut.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4822264/#4824807
Aikmaier antwortete am 2008/03/30 17:10:
@ read An
ja, in diese richtung wollte ich ein wenig stupsen. aber ifone spielt lieber pingpong (vielleicht auch nur pong). im grunde schien mir seine/ihre brutale metapher vom "ausstechen" der augen spur zu einer anti-religiosität und -katholizität zu sein, der ifone auch in der HACKS-DEBATTE immer wieder en passant ausdruck verlieh (stichwort "Katholizismus/Postmodernismus/Antiliberalität").ich vermute da eine/n klassische/n aufklärer/in à la bayle bis mendelssohn, aber: er/sie geht nicht darauf ein. schade.
übrigens scheint mir die pointe an findeiss' obiger prosadichtung eben in der umkehrbewegung zum schluß zu bestehen.
lassen ihn beten zu uns.
darin steckt doch mehr kommentarwürdige sprengkraft als in der alten "glaube fordert blindheit"-leier. oder?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4822264/#4824912
knotscher95 antwortete am 2008/03/30 17:15:
@readAn
sehr schön, readAn.wäre es nicht noch etwas konkreter zu sagen :
tasten, hören, riechen, schmecken UND sehen ist sehen mit dem ...
verstärker.
licht allein ist viel zu laut.
--- ?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4822264/#4824922
albannikolaiherbst antwortete am 2008/04/01 06:04:
@read An. Die Augen zu schließen.
Heißt aber nicht, daß man blind ist. Man schließt sie, wenn es um das geht, was Ihnen vorschwebt, immer sehend.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4822264/#4828659





















