Ifone meinte am 2008/03/25 11:56:
Und wieder
entdeckt das kulturkonservative Feuilleton einen Verbündeten, wenn es darum geht, das Kulinarische und die Genießerstrukturen an einem Subjekt zu entfesseln und sich als Leib-Gericht zu servieren. Kostend, vergnügt, verschmitzt, und ein wenig melancholisch der guten Dichtkochkunst nachtrauernd, die nicht mehr und nicht weniger zu bieten hat, als Längstbekanntes, Altgedachtes und Gutbewährtes. Hacks wird genießerisch als Symptom der eigenen Abgeschmacktheit abgeschmeckt und verkostet von denen, die sich eigentlich un - heimlich die DDR zurückwünschen, als ein System, dem sie wehmütig als Idylle der sozialistischen Katholizität und der Repräsentanzen nachtrauen, in dem man straflos so viel dichten und so wenig denken konnte.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4808457/#4811652
albannikolaiherbst antwortete am 2008/03/25 12:22:
@Ifone.
Daß ich mir eine DDR zurückwünschte, ist für mich Wessi eine eigenartige Idee. Es wäre mir darin viel zu dunkel gewesen. So etwas kommt für mich schon aus rein ästhetischen Gründen nicht infrage.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4808457/#4811742





















