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Ich finde es schon verständlich, wenn man sich komplett unwohl damit fühlt, wie sich, umso weiter das Dritte Reich und seine Schergen in die Nebel der Vergangenheit rücken, mehr und mehr die Heutigen sich auf verschiedenste Weise mal darin versuchen, in die Haut von Nazis zu schlüpfen. — Für mich persönlich (1972 geboren) war SS-Scherge eine von vielen möglichen Optionen beim ›Bösewicht‹-Spielen, und meine popkulturelle Prägug hab ich da mit dem ersten »Indiana Jones«-Film weg, wo die vielleicht ›coolste‹ Figur dieser gemeine Sadist ist, der sich die Hand am ägyptischen Amulett verbrennt und der beim Zusammenstecken seines Reisekleiderbügels Horror (und dann Komik) erzeugt. — Ich denke, bei (Pauschal)-Ablehnungen von heutigen Fiktionen, in denen das III. Reich und seine Protags Design-Folie für ›das Böse‹ dienen, gehen mindestens zwei Sachen durcheinander: Zum einen die angesprochene essentialistische Vorstellung eines wie auch immer personalisierten Bösen (und sei es eine unheimlich leuchtende Kugel, wie im Zeichentrickfilm »Heavy Metal«), und die entsprechend hierarchisch strenge Deutung der Offenbahrungs- und Deutungs-Prophetie zu diesem substantiellen Bösen; zum anderen das Tabu mit dem Dritten Reich fabulatorisch ›zu spielen‹. — Nichts dagegen, dass verurteilt wird, wenn seichte Verharmlosung und nachträgliche Glorifizierung Hand in Hand gehen. Wenn aber (über)-empfindliche Gemüter aufheulen und alle Welt abhalten will, sich z.B. »Der König der Löwen« (A shinig new era is tiptoeing nearer), »Endstufe« (JUST DO IT! — Do what?) oder »Hellboy« (was für ein schönes Bild des perfekten SS-Killers: der uhrwerksmechanische magische Nazi-Golem) zu gönnen, dann seufze ich immer, denn hier hat ungeschickte Lese-Inkompetenz zum überreagierenden Urteil geführt. — Ansonsten kann ich mich nur der bereits geäußerten Begeisterung darüber anschließen, dass Sie öffentlich und noch beim Lesen eines Buches Ihre Gedanken zu selbigen teilen. Sollte öfter gemacht werden.
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
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Herbst & Deters - Fiktionäre
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NEUES
albannikolaiherbst - 2009/12/11 17:08
„im land da wo wir blutrot sind”, ...
7.29 Uhr:
Feinarbeit. Die einzelnen takes müssen noch einmal dynamisch bearbeitet werden. Ich hätte ... albannikolaiherbst - 2009/12/11 17:04
„im land da wo wir blutrot sind”, ...
16.45 Uhr:
Fertig geworden. Es war eine riesen Fisselarbeit, die Dynamiken auszutarieren; hinzu kamen ... Paul Reichenbach - 2009/12/11 12:32
Narziss & Goldhaar. 11. 12. 2009. ...
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Gestern Nacht. Vor dem Einschlafen Nelly Sachs gelesen. Unruhig geschlafen, die Söllner- Debatte ... Anna Häusler - 2009/12/11 11:22
Freitag, 11. Dezember 2009
Zehn Runden um die Bahn.
Die Sonne war nur an helleren Flecken des grauen Himmels zu erkennen, eine ... Du
sa einfach Du
und...
Du
sa einfach Du
und dann Sag
immer
du zu mir
bei so...
Du (Gast) - 2009/12/10 19:00
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