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Im Monotheismus ist das Wort von Anfang an als entkörperter Fetisch gedacht; nur blieb das Buch als Ding sein Leib. Man kann sagen, daß sich das Buch selbst abschafft, weil die Konzentration von den Dingen weg auf das Wort ging, weil das Wort Geist sein soll und das Buch es daran hindert, es also am Material festhält und seine Himmelfahrt nicht erlaubt. Genau deshalb halte ich, neben meiner Netzarbeit, an dem Buch fest. Überhaupt jetzt erst, da er zu zerfallen droht, wird dieser Leib deutlich. Denn das Wort selbst erfüllt sich ja viel mehr im Netz als im Buch, auch wenn das Buch symbolisch fürs Wort nach wie vor mehr als das Netz zu stehen scheint. Aber noch hat das Netz kein Ideologem, das sich für einen Tempel eignete. Es ist eine wohltuende naive Schwäche des Wortes, daß es sich noch am Vertrauten lieber festhält, als in die ihm viel mehr entsprechende Sphäre einzugehen, und daß deshalb Leute wie ich eine Chance haben, sie vorher mit den Dämonen anzufüllen, die der Monotheismus längst besiegt zu haben glaubte.
albannikolaiherbst - 9. Jan, 15:56- Rubrik: KYBERREALISM
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Herbst & Deters - Fiktionäre
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NEUES
knotscher95 - 20. Jul, 07:53
der jet fliegt bestimmt dorthin ...
In dieser Bar ist nie ein Gast wenn ich in ihr bin.
Ein Chef sitzt mir immer an seinem Tischchen gegenüber ... albannikolaiherbst - 20. Jul, 07:47
@knotscher95. Nachtrag.
Das ist mir nun g a r nicht nachvollziehbar, dieses Bedürfnis:ich würde gerne für andere sprechen können.W ... albannikolaiherbst - 20. Jul, 07:44
Gut, daß ich bisweilen auch hier ...
knotscher95 meinte am 20. Jul, 06:49:
ich schlage ihnen hiermit diese performance vor : sie verwenden ... albannikolaiherbst - 20. Jul, 05:57
Arbeitsjournal. Sonntag, der 20. ...
5.37 Uhr:
[Arbeitswohnung. Händel, Saul.]
Man kann nicht sagen, daß dies für mich eine Arbeitshoch-Zeit ... Melville - 19. Jul, 13:05
Bd2
" >>>Ein Atom-Pils!"
– Da strahlen Trunk und Trinker.
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