Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 d e

 
Widmung gestrichen, ANH 251107 *


>>>>Diese Toleranz und largeur des Herzens, die Alles "verzeiht",
weil sie Alles "begreift", ist Scirocco für uns.
Lieber im Eise leben
als unter modernen Tugenden und andren Südwinden!<<<<<


Diese Rubrik wird für alle meine Kritiker eingerichtet, die meinen, mich mit persönlichem Schmutz bewerfen oder sonstwie der Unmoral zeihen zu müssen. Ich werde, was als derartiger Kommentar hier eingestellt werden wird und mir übel will, nicht löschen. Das ist ein Versprechen. Jedermann darf einen Schlammballen nehmen, zielen und zu treffen versuchen.
Wenn in anderen Rubriken unsachlich und/oder persönlich und/oder unterhalb der Gürtellinie auf mich gezielt werden wird, werde ich das fortan dort kopieren, dann löschen und ersatzhalber hier einstellen, so daß für diese meine Kritiker selbst die Gefahr nicht mehr besteht, ihre Zielscheibe mit einem Spiegel zu verwechseln.

[>>>> Arbeitsjournal, 16.50 Uhr.
*) Nach etwas Nachdenken. Sie hat
zu sehr, und zu speziell, focussiert. Die
Links lassen sich ohnedies den Beiträgen
entnehmen.]
ferromonte meinte am 24. Nov, 16:25:
danke herbst, ich habe meinen diesbezüglichen eintrag in meinem eigenen weblog aufgrund ihrer eigenen änderungen in dieser sache wieder deaktiviert und nehme ihren webspace in anspruch:

mein kommentar, den herbst löschen "musste", lautete also (vielleicht nicht ganz genau):
"jetzt sind sie wieder in ihre eigene psychofalle getappt, herbst, schade, damit vermasseln sie alles."
das bezog sich auf >>herbsts antwort, die er maximilian prang hier gab.
nachdem ich insgesamt angetan war von seiner art, dieses virtuelle "seminar" zu moderieren, las ich heute diese antwort herbsts - und stellte fest, dass es wieder geschehen ist:
wenn jemand in seiner kunstanschauung nicht kohärent schwingt mit herbst, beginnt dieser um sich zu schlagen. schluss mit der sachlichkeit, beethoven stimmt nicht, der rattenfänger wird mit den 68ern und einem langem marsch durch die institutionen verknüft, keine bezug mehr auf das, was sein vorredner sagte. es ist das eine psychopathologische reaktion, die immer wieder eintritt bei ANH. man mag ihn noch so sehr schätzen, diese erfahrung wird man immer machen müssen, wenn man die dreistigkeit besitz, andere ambitionen und ansichten zu haben als er.

daher mein kleiner kommentar; ich weiß wovon ich spreche, habe es selbst oft genung erlebt.

ps: vorschlag: ändern sie den titel dieser rubrik, vielleicht in "kritik an herbst" oder ähnlich; dieses ANTI-HERBST trieft (übrigens interessante wortwahl: anti-herbst. wie anti-christ, wobei der christus dann dem herbst entspricht), und diskriminiert mögliche kritiker von vornherein. man muss nicht gegen sie sein, wenn man sie kritisiert. es kann sogar das gegenteil der fall sein.

nochmals edit:
ich schlage ihnen auch vor, den ganzen text zur eröffnung der neuen rubrik zu ändern. er scheint im affekt geschrieben und wirft kein gutes licht auf ihren umgang mit kritik und kritikern. 
rostschleifer (anonym) meinte am 24. Nov, 16:54:
ja ... und ...
wo bitte ist der
PRO-HERBST? 
Lore Heft (anonym) antwortete am 24. Nov, 17:23:
Der Pro-Herbst befindet sich nun streng außerhalb dieser vier Bildschirmecken in den anderen vier Wänden herbst´scher Fugen-Dicht-Kunst seines Weblogs. Dort darf nun nur noch fro-ho-lockt und dem Ego des Meisters gehuldigt werden. ferromonte hat da schon recht und ich mag noch hinzufügen: WERKSTATT ist das noch lange, lange nicht, denn bisher wird dort nur gelehrt wie Herbst denkt, schreibt, wie Herbst korrigiert, wie Herbst weg- und auslässt, redigiert, lektoriert, eben die Lehre dessen, wie die Welt sich um Herbst dreht. Wer sich für das Schreiben interessiert, dem sei z.B. das Weblog von Andreas Eschbach empfohlen. Kein Dichter, dieser Eschbach, eher Schriftsteller, der dem Interessierten kein Guru oder Gott sein will, sondern die Wahl der Mittel jedem selbst überlässt und lediglich Wege aufzeigt, die man gehen kann. 
buschwindchen (anonym) meinte am 24. Nov, 19:40:
das finde ich jetzt nur noch albern.
wer in seiner vorlesung gewesen ist weiss doch, dass herbst ganz klare vorstellungen hat. und für die hat er ja wahrscheinlich auch die poetikdozentur bekommen. da ist es doch nur logisch, wenn einer seine positionen vertritt. ich fände das eher komisch, wenn das anders wäre und verstehe die aufregung jetzt nicht.
ausserdem hat er deutlich gemacht, dass für ihn unterhaltung und kunst verschiedene sachen sind, und hat das begründet. ich teile diese ansicht übrigens nicht. aber ich habe auch noch von keinem ein argument dagegen gehört. deshalb interessiert mich das sher, und ich finde auch, was in der werkstatt passiert, spannend und aufschlussreich. sowieso dass herbst seine vorlesung für alle zugänglich macht und dass er sich damit so angreifbar macht, das finde ich ungewöhnlich und kenne ich so von anderen nicht. mir ist das auch nicht wichtig, ob ich in allem übereinstimme. ich will lernen, und das kann ich hier. und das will ich mir das nicht von sachen, die irgendwie nicht hingehören, miesmachen lassen. Ich finde, dass man einen psychisch krank nennt, wie ferromonte das in seiner kritik unterstellt, eigentlich unerhört. Ich finde, dass das was von denunziation hat, womit ich nichts zu tun haben möchte. 
ferromonte antwortete am 24. Nov, 20:18:
ja, klingt unerhört, das verstehe ich schon. ich bin übrigens auch kein arzt und stelle hier keine diagnose, ich vertrete nur meine eigene erfahrung, die ich in drei jahren hier in den dschungeln gemacht habe. es geht auch gar nicht um irgendwelche diagnosen, sondern um die rubrik, die er hier für meinereinen eröffnet hat.
wenn sie mit herbst d'accord sind, ist das schön für sie und sie sollten sich drüber freuen und nicht hier (wo nur die bösen verleumder und schlammbatzenwerfer ihr unwerk verrichten, lanzen brechen). gehen sie und lernen sie von herbst, was sie zu lernen haben.
ich habe nur meinen gelöschten komment hier eingetragen und eine kleine erklärung für verwunderte herbst-frischlinge angefügt. mein kommentar entspringt einer sensibilität und erfahrung, die sie mit dem delinquenten nicht haben und nicht haben können.
ecco.
wenn sie einmal einen eigenen (von herbst verschiedenen) standpunkt haben sollten, und ihn in den dschungeln posten, werden sie beginnen zu verstehen, wovon ich spreche...
(und machen sie sich keine sorgen, herbst wird mich klagen, wenn er sich denunziert fühlt, das hat er mir deutlich versprochen!) 
H5-58 antwortete am 24. Nov, 20:34:
sich sollten sich was schämen ferromonte!. zusätzlich haben sie sich jetzt ein eigentor geschossen. ein kommentar, der auf ihrer persönlichen sensibilität und erfahrung, die sie anscheinend mit herbst gemacht haben, beruht, hat in der rubrik werkstatt überhaupt nichts zu suchen. dort schreiben junge menschen, die für sich einen weg suchen, schreiben zu können... die ihren weg erst einmal finden müssen. jeder dozent, zu dem ich als künftiger schriftsteller gehe, um zu lernen, hat seine eigene position. gehe ich zum nächsten dozenten, vertritt dieser eine völlig andere position.... ich kann zu 10 dozenten gehen und lernen, verschiedene wege kennenlernen, und blickwinkel, damit ich einen eigenen blickwinkel für mich selbst entwickeln kann. und da kann ich froh sein, wenn mir einer wie herbst über den weg läuft. sie sollten sich wirklich was schämen ferromonte. herbst hat richtig gehandelt, ein kommentar der eine solche grundlage hat, hat in dieser so sensiblen rubrik nichts zu suchen. punkt. 
ferromonte antwortete am 24. Nov, 20:38:
interessante aussage, H5-58. vor allem, dass ich mich schämen sollte. sprechen sie mit ihrem psychotherapeuten darüber, es werden sich welten auftun!
(dass mein ein-satz-kommentar in der werkstatt nicht am ort war, sehe ich übrigens auch so. es war eine spontane sache. daher habe ich herbsts kritik-rubrik auch gerne angenommen und mein posting hierher verlagert.)

haben sie die beiden kommentare von maximilian prang und anh, um die es ging, auch gelesen?

edit: wenn sie schreiben lernen wollen, lesen sie die wirklich guten dichter, und vermeiden sie veranstaltunge wie diese hier. und schreiben sie selbst, schreiben sie bis ihnen die finger abfallen. wenn das nicht genügt, hat alles keinen sinn. 
Flieger (anonym) antwortete am 24. Nov, 20:59:
@ ferromonte
Du kommst mir vor wie einer von der alten MG. Ich weiss noch genau, wie die in die Seminare von Alfred Schmidt reinsind, um da zu stören. Schließlich hat Schmidt sie rausgebrüllt. Es hat da gar keinen anderen Weg gegeben, so verfehlt der auch war. Man kam gegen das ständige Stören der MGler nicht anders an. Ich fand das damals peinlich, die MG und Schmidt, beide zusammen. Ich hätte aber auch keinen anderen Weg gewusst. Bei dir weiss ich auch keinen. Ich finde es sogar bezeichnend, dass Herbst dir noch ein Forum aufmacht, wo du sagen kannst, was du willst, und er verspricht, das nicht zu löschen. Klar macht er das polemisch, aber das ist doch wohl das Mindeste, dass er das macht. Es ist schließlich sein eigener Blog. Ausserdem verlinkt er noch auf dich, und da kannst du dann doch schreiben, was immer du willst. Er macht noch drauf aufmerksam, dass du das da tust. Was Offeneres gibts doch gar nicht. Mir will nicht in den Kopf, wie man so blöd sein kann, das nicht zu sehen. Tut mir leid, aber du stellst dir doch selbst ein Bein. Übrigens scheinst du die anderen Kommentare von Herbst zu den anderen Texten nicht gelesen zu haben und auch nicht, wie er auf den Kommentar von parallalie reagiert hat. Der ist doch auch anderer Meinung gewesen als Herbst und zwei oder drei andere von den Studenten waren das auch. Ich habe den Eindruck, du willst hier mit einem privaten Krieg, den du vielleicht mit Herbst hast, das ganze Projekt torpedieren. Einfach nur um zu stören, weil dir was nicht passt. Vielleicht ist es umgekehrt und du bist das, der mal nachdenken muss. 
ferromonte antwortete am 24. Nov, 21:07:
nein flieger, du kapierst leider gar nichts. das hier findet ja extra hier in der neuen rubrik statt, um eben den pädagogischen prozess der werkstatt nicht zu stören. ich störe niemanden, und ich torpediere kein projekt.
ich weiss auch nicht wer alfred schmidt und die MGler sind. sollte man das wissen?
parallalie ist einer von den ganz wenigen adlati, die herbst kritisieren dürfen. und ja, ich hab das mitbekommen, wie sein komment gelöscht wurde.
um mich mach dir keine sorgen, schau lieber dass du nicht stolperst!

wieso schreibt ihr alle hier, in der schlammecke, und postet nicht brav eure texte im der werkstatt?

schönen abend. ich empfehle mich für heute, habe wichtigeres zu tun ... 
ferromonte antwortete am 24. Nov, 21:19:
wut und verletzungen - gefühle - sind immer größer und stärker als der verstand;
ob das in meinem fall der fall ist, kann ich nicht sagen. wovon sollte ich jetzt so verletzt sein?

ich habe nicht gesagt, dass herbst ein schlechter dichter ist, das würde ich nie sagen, selbst wenn ich es denken würde (was ich nicht tue.)

es geht im grunde nur um den einen satz oben, den herbst nicht mitten in der werkstatt stehen haben wollte. schräggedruckt, in meinem ersten posting in diesem thread. und der satz bezog sich auf zwei kommentare, einen von m. prang und den drauffolgenden von herbst.
wieso kann das keiner erfassen? 
sirenomele (anonym) antwortete am 24. Nov, 21:44:
natürlich kritisiert herbst wenn herbst kritisiert.

ein dichter oder schriftsteller hat keine poetologie, weil er sie sich zufällig ausgedacht hat. das wäre schlimm. natürlich vertritt dieser dichter/schriftsteller seine ansichten. natürlich hält er sie für wahr. natürlich gehen sie einher mit seinem handeln, seinem empfinden. dass die werkstatt also von diesen ansichten beherrscht wird, ist logisch. wer das nicht möchte, der macht eben nicht mit oder, wenn er sich ans bein gepisst fühlt, soll er eben gediegen zurückpissen. oder: seine ansichten zurückbehalten - die nimmt ihm keiner weg - .

es wäre ja genauso irrsinnig, an einer uni ein wissenschaftliches fach zu studieren und anzunehmen, man wäre von bestimmten professoren und deren theorien nicht beeinflusst. - man denke vielleicht an platons akademie - eine universaltheorie gibt es nicht und ebensowenig eine ultimative lehre, wie zu schreiben sei. was anh tun kann, ist, sein empfinden, sein wissen zu vermitteln, seins und kein anderes. - ich habe im übrigen noch nicht bemerkt, dass dies sprachempfinden sonderlich beschränkt wäre. - über die vorlieben muss man nicht reden, sie sind leicht erkennbar.

in einer schreibwerkstatt kann es doch im besten fall nur darum gehen, den eigenen geschmack zu schulen und die eigene auseinandersetzung mit sprache zu befruchten. es geht um kein wissen. wissen können computer vielleicht vermitteln, geschmack nicht. und dazu muss man schlicht so etwas wie vertrauen zum lehrer haben.

dabei hat anh ein besonderes verfahren: ein therapeutisches verfahren vielleicht, denn er sagt seine meinung nicht durch die blume. auch ich hatte für ca. zwei minuten das gefühl, mir bliebe die luft weg. danach setze ein erkenntnisprozess ein... und jetzt? ist fast alles, was ich bisher gemacht habe, für den mülleimer.

war es also gut, sich dem auszusetzen? JA! denn ein ganzes bündel von flausen sind gleich mit im mülleimer gelandet und ich bin immer noch dabei, sie dankbar zu verabschieden - und das betrifft grundsätzlich nicht nur mich. jeder, der schreibt, hat flausen, sonst würde er vielleicht auch nicht schreiben. und wer glaubt, er würde im schreiben besser, wenn man ihm nur über den kopf streichelte hat sich geschnitten.

ein letztes: ob jemand neurotisch ist oder nicht, spielt doch keine rolle oder nur für den, der meint, er habe das entscheidende vokabular gefunden, das ihn weit genug von seinen demütigungen distanziert. entscheidend ist, was der je einzelne aus neurotischen energien macht. entscheidend ist, ob der andere damit umgehen kann oder nicht. entscheidend ist, ob der 'andere' das gefühl hat, dem 'einzelnen', seinem ego, nicht standhalten zu können. sowas ist immer schade und mit schmerzen verbunden.

wie gesagt, auch mir wurde der kopf gewaschen und ich habe ganz bestimmt eine andere meinung als anh. auf dieser site ist kein platz dafür - aber ist das vollkommen egal gegenüber der aussicht auf selbsterfahrung und erkenntnisgewinn. 
parallalie antwortete am 24. Nov, 21:46:
du tropfst dich selbst hinein in die scheiße als nachhall derselben und tappst immer in dieselben fladen brauner üppigkeit auf grüner flur und haben dich immer so leicht am wickel daß du bloß noch dumpf grunzen kannst und dein nee klingt wie mäh und immer wieder nein ich bin’s nicht gewesen das habe ich so nicht gemeint und hängst doch wieder in der mitte zwischen da und da was soll das also dieser ganze mist mit dem plaudern als müßt’ ich erzählen wie’s mir geht einem der mich fragt wie’s mir geht bloß weil er meint das nun fragen zu müssen ---- „DAVE!!!!!“ [mal sehen, ob er (d.i. ferromonte - weil's nun unter noch was anderes gerutscht ist) merkt, wen ich mit dem du meine [den scheiß-adlatus kann er sich sowie als gemsbart an seinen hut stecken]] 
ferromonte antwortete am 24. Nov, 22:39:
@sirenomele:
in dem was sie sagen, sehe ich keinen widerspruch, ich finde es im gegenteil sehr richtig. wie ich oben schon sagte: lernen sie etwas, solange sie etwas zu lernen haben.

in meiner wahrnehmung ging es aber in dieser konkreten sache um etwas anderes. es geht weder um poetologie, noch um pädagigisches. es geht vielmehr um ein kippen ins machtspiel. wenn sie die beiden angesprochenen kommentare lesen, können sie es erfassen.

prang:
"Sie haben zu meinem ersten Text angemerkt: "Sie wollen sicher nicht dem Leser nach dem Mund reden." Doch, in gewisser Weise schon. Ich versuche zu sein wie der Rattenfänger von Hameln, mit Leseratten. Es wäre ungeschickt, Zwölftonmusik zu spielen. Ich versuche eine Mischung aus Beethoven und Jay-Z."

herbst: "Dann sollten Sie Lore-Romane schreiben. Dagegen ist nichts einzuwenden; aber: Insoweit ich hier von Literatur spreche, geht es mir um Grundlagen für Dichtung. Wobei Ihr Beethoven-Beispiel ziemlich hinkt, da gerade dieser Komponist zu seiner Zeit in einigem zurechtgestutzt wurde; ich denke da insbesondere an die Bläsereinsätze in der Dritten; um von den späten Streichquartetten zu schweige, die - Höhepunkte der globalen Kompositionskunst insgesamt - noch bis in die Fünfziger des letzten Jahrhunderts selbst Musik-Experten für mißlungen galten."
sowie: "Der Rattenfänger von Hameln erinnert mich an den "langen Marsch durch die Institutionen" der 68er, die ernsthaft glaubten, die Institutionen subversiv unterlaufen zu können, aber ihrerseits geradezu restlos von den Instanzen unterlaufen worden sind. Abgesehen davon, daß "ich will möglichst viele Leser erreichen" immer schon voraussetzt, man wisse, was diese zu lesen vermögen und was nicht. Ich halte diesen Satz in seiner Endkonsequenz für manipulativ und arrogant, auch und gerade, wenn er aus einer starken Menschenliebe heraus gesprochen ist. "

herbst kann nicht akzeptieren, dass prang "den lesern nach dem mund reden" möchte, indem er eben soviel leser wie möglich erreichen möchte. da sich das für herbst selber ausschließt, kann es auch nicht ziel des m. prang sein. (DAS finde ich eine ungeheuerlichkeit. denn es ist ein verdammt hoher anspruch, soviele leser als möglich zu erreichen - und dabei natürlich höchste qualität zu halten, aber das versteht sich ja wohl von selbst -, einen künstlerisch höheren kann ich mir im moment gar nicht denken.)
dann: was macht herbst aus prangs beethoven: er reißt ihn aus dem satz, verbrämt ihn musikwissenschaftlich und versteigt sich in die späten streichquartette, die ja so verkannt waren bis vor wenigen jahrzehnten. prang aber wollte ganz etwas anderes sagen mit diesem satz, in dem beethoven vorkam.
dann der rattenfänger von hameln.
letztendlich dieser schlußsatz, wo er wieder auf diesen unfassbaren anspruch prangs, für möglichst viele leser schreiben zu wollen zurückkommt:
" ... ich halte diesen Satz für manipulativ und arrogant, auch und gerade, wenn er aus einer starken Menschenliebe heraus gesprochen ist. "

dieser letzte satz ist eine glasklare "freud'sche projektion", um den vielzitierten "versprecher" abzuwandeln. denn herbst wird immer dann so ignorant und destruktiv, wenn seine eigene manipulation und arroganz - auch und gerade wenn sie aus einer starken menschenliebe heraus gesprochen ist - nicht so wirkt, wie er es will und gewohnt ist.
ausnahme: frauen. da bemüht er sich mehr, denn sex ist seine religion .. aber das ist ein anderes thema. 
parallalie antwortete am 24. Nov, 23:05:
cathedra petri 
sirenomele (anonym) antwortete am 24. Nov, 23:15:
@ferromonte

leider stehe ich, was den konkreten streitpunkt betrifft, gewissermaßen von natur aus zu sehr auf anh's seite (das ist, wie gesagt, nicht in allen punkten so.) ich finde es aus mehreren und nicht zuletzt aus politischen gründen wichtig, dass eine literatur (und eigentlich nicht nur diese), die rattenfänger van hameln spielen möchte, vermieden wird und jedes mittel gut genug ist, sie zu verhindern. denn das ist nicht nur eine meinung, sondern ein hochbrisantes politikum.

ja, das ganze ist ein machtspiel. und es ist offensichtlich so, dass man da nur mitspielen kann oder man hat eben keine lust dazu. 
ferromonte antwortete am 24. Nov, 23:18:
erklären sie mir ihren standpunkt; und welche politischen gründe sie meinen.
(der anspruch des herrn prang scheint mir nicht, rattenfänger von hameln mit seinen lesern zu spielen, sondern sie, wied er r.v.h. - zu fangen. das ist eine metapher. und ich verstehe sie als enorm hohen künstlerischen anspruch.) 
Helkmeyer (anonym) antwortete am 24. Nov, 23:33:
"denn sex ist seine religion"
das hat ja jetzt hier ein ausmaß angenommen, daß einem nur noch schlecht werden kann. was redest du ihm da nach @ferromonte? der mann hat eine dozentur an einer universität und du stellst ihn hier in ein licht, das ihm da ziemlich schaden kann, wenn das ganze nicht wieder so hochpathologisch wäre, wie du es hier vorführst. Selbst wenn sex seine religion sein sollte, was hat das in der diskussion überhaupt zu suchen, die hier geführt wird? von sex war überhaupt noch nie die rede bisher. also was für ein neid ist das eigentlich... da kann man doch nur noch geekelt sein und hoffen, daß herbst diese ganze rubrik einfach wieder offline stellt. einmal abgesehen davon, daß ich mich mich frage, wer du überhaupt bist, so verhindernd in einen laufenden prozeß von textkritik einzugreifen. bei der du selbst dich ja nicht einmal eingibst, wie es diese jungen leute tun. von dir habe ich außer moralischer biederkeit noch überhaupt nichts erfahren. mach dich doch selbst mal verwundbar. 
zartes schlammbaellchen (anonym) antwortete am 25. Nov, 09:04:
@Helkmeyer: ferromontes einlassung erschliesst sich einem nur, der hier regelmaessig mitliest. herbst versteht dieses weblog als literarisches gesamtkunstwerk und die mitschreibenden avatare als romanfiguren. strukturell ist leider die enge verzahnung von gut und boese in diesem roman verlorengegangen, seit dieser nebenstrang mit dem anti-herbst eingefuehrt wurde. da wird das lodernde feuer leider zur ersterbenden glut. die werkstatt sehe ich eher losgeloest - stilistisch wie inhaltlich - vom eigentlichen weblog. sie handelt zwar ebenso von herbst als hauptfigur des romans, hier als lehrer, lenkt aber vom eigentlichen kuenstlerischen schaffen des autors etwas ab. und ja, ich lese seit langem diesen weblog als roman. die avatare sind nicht eindeutig identifizierbar, einige gestalten treten in mehreren avataren auf die buehne, was es wiederum spannend macht, herauszufinden, wer wer ist. einige provokationen sind bestimmt gar nicht so gemeint, versuchen vielmehr die handlung voranzutreiben, wendepunkte in der erzaehlung zu erzeugen. viele der grossen meister haetten an dieser literarischen spielform ihre helle freude gehabt. ja, wenn es im internet leben geben soll, so findet man es hier, wo es virtuell entsteht! 
Helkmeyer (anonym) antwortete am 25. Nov, 11:05:
"so findet man es hier"
danke für diese interessante erklärung. ich habe mir so etwas gedacht, aber mir ist das ausmaß nicht bewußt gewesen, weil ich nicht oft in blogs lese. das macht aber jetzt neugierig. wobei ich dann aber gleich die frage habe, ob nicht hinter ferromonte herbst selber steckt, der damit einen ziemlich wirksamen sturm im wasserglas lostritt. in der werkstatt hat er ein beispiel mit einem wasserglas gebracht. vielleicht will er den studenten zeigen, wie literatur im internet entstehen kann, die nirgendwo anders so möglich ist. das schreiben sie ja selbst. eine stärkere identifizierung mit figuren kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, wie sie hier bei fast allen geschieht. er redet vom ende der schriftkultur und führt sie gleichzeitig hier weiter. nicht als spiel, sondern indem sich alle richtiggehend verausgaben, wütend werden oder verteidigen. jedenfalls machen sie dabei mit, ohne das zu merken. also vielleicht findet er hier, das ist ja ein für ihn beliebtes wort, die form, in der literatur überlebt. eine aktive form, etwas, das nicht starr in buchdeckeln bleiben muß, sondern sich immer weiter entwickelt. was ja eine idee der moderne immer gewesen ist. kennen sie andere internet-publikationen, wo so etwas auch schon gemacht wird? das interessiert mich jetzt sehr. 
sch(l)äferstündchen (anonym) antwortete am 25. Nov, 11:22:
ein faszinierender gedanke...
@helkmeyer:
gerade erst wach geworden, fiel mein augenmerk sofort auf ihren gedanken, ich finde ihn außerordentlich faszinierend. wenn hinter ferromonte wirklich herbst selbst stehen sollte, sollten wir dem avatar noch ein wenig feuer liefern, damit er weiter brennen kann. der von der realen person erfundene avatar geht auf seinen erfinder los… gute vorstellung. ich frage mich, ob avatare merken, dass sie zur romanfigur werden. 
ferromonte antwortete am 25. Nov, 11:27:
ihr seid so ahnungslos ... (und wie herbst selbst verwendet ihr den begriff des "avatars" falsch. daran erkennt man eure manipuliertheit deutlich.) 
sch(l)äferstündchen (anonym) antwortete am 25. Nov, 11:48:
Teekesselchen
@ferromonte:
.... hmm... das der ursprüngliche begriff "avatar" der alten sprache sanskrit entlehnt ist, ist auch mir bekannt. im hinduismus wird mit dem begriff eine gottheit benannt, die freiwillig menschliche gestalt annimmt, um die transformation des (kollektiven) bewusstseins zu unterstützen. die begrifflichkeit "avatar" beinhaltet aber in der heutigen zeit noch eine andere definition: es sind künstliche von realen personen erfundene wesen... (siehe secondlife)... es gibt genug computerspiele, in denen avatare erst einmal erfunden werden müssen, bevor man sie überhaupt anfangen lässt zu spielen.

insofern wäre das doch eine schöne begrifflichkeit für das alte spiel "teekesselchen". es werden gleiche begriffe umschrieben, die unterschiedliche bedeutung haben, so wie z.B. "stift" und "stift"... einmal ist es der stift, mit dem ich schreibe und die andere bedeutung definiert sich durch die gängige bezeichnung eines auszubildenen, nämlich auch "stift". sie kennen das spiel sicherlich noch, es hat doch immer so einen spaß gemacht. 
ferromonte antwortete am 25. Nov, 12:03:
ich kenn das teekesselchenspiel leider nicht, vielleicht, weil es das in wien oder österreich nicht gibt, oder weils eben nur ich nicht kenne.
(aber hier ist "avatar" immer falsch verwendet, weil wir nur nicks oder log-ins hier haben, oder meinetwegen sind. ein avatar im internet oder in der world der games ist eine 3d- figur, oder ein bild (internet), das den user "vertritt". dabei geht es um die psychologische funktion diese bildchens/der figur, das/die die virtuelle welt "realistischer" macht ... )
wie geht dieses teekesselchen-spiel denn genau? 
sch(l)äferstündchen (anonym) antwortete am 25. Nov, 12:15:
geben sie mal bei der wikipedia das wort teekesselchen ein, ich kann leider nicht verlinken, ich habe nicht diese kenntnisse - ich versuch das mal so, ich weiß aber nicht, ob das klappt. http://de.wikipedia.org/wiki/Teekesselchen

in diesem fall müsste man sagen: in meinem teekesselchen sitzt eine hinduistische gottheit, die als mensch auf die erde gekommen ist. die andere person sagt dann: und in meinem teekesselchen sitzt eine figur, die von einer realen person erfunden wurde. die anderen müssen dann eben diesen begriff erraten. es gibt teekesselchen der gleichen begrifflichkeit mit bis zu 15 verschiedenen bedeutungen, das kann ganz spannend werden.

ich bin übrigens der meinung, dass sobald einem nick eine definierte persönlichkeit zugeordnet werden kann, ist es kein nick mehr, sondern ein avatar, eben ein erfundenes wesen - egal, ob als schriftlich definierte persönlichkeit, oder als 3d-abbildung. selbst diese 3d-abbildung muss definiert werden, sie bekommt eine entsprechende kleidung, erzählt etwas über ihre hobbies, hat eine familie, und verfasst einträge... lassen sie doch mal zwischenräume zu ferromonte. man könnte es so sehen... und ich sehe das so. 
zartes schlammbaellchen (anonym) antwortete am 25. Nov, 12:31:
@Helkmeyer: sie befinden sich hier auf dem langen weg der f i n d u n g. who is who? ferromonte ist tatsaechlich n i c h t herbst, was langwierige recherchen meinerseits ergeben haben.
@ferromonte: avatare sind nicht ausschliesslich bildchen-platzhalter fuer kommentierende user in foren. der begriff avatar ist im internet nicht so eng gefasst, wie sie es gerne haetten. schlagen sie einfach mal im wikipedia nach. da es bei herbst nicht die moeglichkeit gibt, sich als bild-avatar zu platzieren, reicht der kunstname des eingeloggten als avatar voellig aus. mein avatar lautet "zartes schlammbaellchen" und ist eine ironisierung des eingangstextes zu diesem thread. nur, wer bin ich wirklich? wer versteckt sich hinter meinem a v a t a r, meinem stellvertreternamen? um es noch biblischer zu formulieren: ich bin l e g i o n! mich gibt es hinter verschiedenen namen. meine erfundenen charaktere umfassen eine grosse bandbreite an i m a g e s und nicht immer muss hinter einem dieser meiner avatare das versteckt sein, was ich wirklich bin. es gilt hier m o e g l i c h k e i t e n zu studieren. das ist sehr spannend! 
ferromonte antwortete am 25. Nov, 12:33:
@sch(l)äferstündchen:
schönes spiel, kannte ich nicht.
oh, gern lass ich zwischenräume zu. in meinem realen leben sowieso. nennen sie unsere nicks und log-ins ruhig avatare, ich wollte das nur klarstellen, weil es eine kleine ungenauigkeit herbsts ist. (und er ja anderen auch keine kleinen ungenauigkeiten zugesteht. und ich es amusant finde, wenn seine schüler ihm sowas dann einfach nachmachen ... )
sehen sie es also ruhig so, ich weiß ohnehin was gemeint ist. :)

name korrigiert. 
sch(l)äferstündchen (anonym) antwortete am 25. Nov, 12:45:
sie haben das "l." vergessen. mein avatar heißt nicht schäferstündchen, sondern sch(l)äferstündchen... oh, ein blick auf die uhr sagt mir, dass ich viel zu früh aufgestanden bin, ich muss wieder ins bett. sie müssen wissen, ich treibe mich in der nacht viel rum, am tage schlafe ich meistens. heute abend gehe aber nicht auf die piste, ich werde weiterhin damit beschäftigt sein, meine figuren zu erfinden. 
ferromonte antwortete am 25. Nov, 12:45:
@zartes schlammbällchen: sie können den begriff "avatar" verwenden wie sie es möchten, und auch erweitern, jetzt weiss ich ja, wie sie es meinen. die wikipedia bildet uns weiter und klärt uns auf, und demgemäss war meine obige beschreibeung ja gar nicht "so eng gefasst, wie ich es gerne hätte" (wie kommen sie denn da drauf?).

ich gratuliere ihnen zu den profunden ergebnissen ihrer langwierigen recherchen meine inkongruenz mit herbst betreffend. ich hätte ihnen das innerhalb weniger sekunden mitteilen können.

wenn es ihnen leichter fällt, mit vielen identitäten zurechtzukommen, dann tun sie das ruhig. für die, mit denen sie kommunizieren, wird es höchstwahrscheinlich dadurch nicht leichter, bzw. ist ein persönlicher austausch schwieriger. es ist ja auch eines der großen netz-themen herbsts, diese anonymität im internet, der reiz, wer sich hinter den "avataren" verbirgt. jeder nutzt die möglichkeiten für seine bedürfnisse, nicht wahr. 
zartes schlammbällchen (anonym) antwortete am 25. Nov, 13:45:
@ferromonte: um ihnen ein vertrautes ziel zu geben, tue ich hiermit offen kund: i c h bin herbst. Ja, ich bin Alban Nikolai Herbst. Und auf meiner Tastatur gibt es neben Großbuchstaben auch - ähem - Umlaute. Mal schauen, wie lange Sie gegen Türen anrennen, hinter denen sich n i c h t s verbirgt! 
ferromonte antwortete am 25. Nov, 14:07:
ich renne gegen keine türen an, lieber herbst! :) 
sirenomele (anonym) antwortete am 25. Nov, 14:15:
der von hameln
@ferromonte

um diese frage zu diskutieren, sollte man sich eigentlich zu nem bier zusammensetzen. ich versuche nur mal, anzudeuten:

was ich mit politicum meine: jedes werk, sagen wir jede künstlerische äußerung und auch eine literarische, ist politisch, ist ein statement zu einer (gesellschaftlichen, politischen, ästhetischen...) situation, in der sie stattfindet. das muss vorausgesetzt werden. jede ästhetische äußerung bietet immanent antworten auf fragen, die immer offen sind - und eben mit jeder äußerung neu beantwortet werden. das kann diese äußerung nun wollen oder nicht, sie spricht, weil sie eine form hat und eben so ist, wie sie ist.

es mag monologische literatur geben, die einfach in der schublade bleibt. wer an die öffentlichkeit geht, nimmt ihr gegenüber einen standpunkt ein.

ja, der rattenfänger van hameln könnte eine strategisch gute sache sein. ich fand es im konketen fall 'prang' aber nicht ausgemacht. (und das müsste man eben jetzt näher betrachten und den anderen, mit dem man da redet, am besten präsent haben) - (hatte vor zeiten auch mal so eine idee: zunächst einfach mal so tun, als würde es sich um eine unterhaltungsshow handeln. und dann - die erkenntnistheoretischen prämissen langsam unterlaufen. - ich hatte es "das neue pop-theater" genannt. aber, das ist tatsächlich arrogant bzw. irgendwie nicht p.c. - ich meinte damals, es gäbe keine andere möglichkeit, die leute zu erreichen.) 
Netzkritiker antwortete am 25. Nov, 14:15:
Oh terrormonte!
Sie sind ja ein Dussel! Das kleine klumpige Schlammbällchen kann niemals Herbst sein! Ich muss das wissen, schließlich führe ich die Registratur in diesem Laden! 
ferromonte antwortete am 25. Nov, 14:36:
@sirenomele:
naja, da sagen sie mir nichts neues. es geht wohl nur darum, wie man mit der metapher "rattenfänger von hameln" umgeht. ich verstand jedenfalls unter dieser metapher das ziel, einen so komplexen text zu verfassen, dass eine ungewöhnlich breite schicht von lesern etwas damit anfangen kann; wiewohl jeder eine andere geschichte rauslesen würde. wirklich gute literatur kann das durchaus ...
warum das politisch nicht korrekt (was für ein blödes wort) sein sollte, sehe ich ad hoc leider nicht. 
albtraumnikolaiherbst (anonym) antwortete am 25. Nov, 14:38:
wiewowas???
nunmehr fast zwei jahre ist es her, da man mich in meinem schloss an der spree einsperrte. ein glück, dass ich mit einem selbst gebastelten papierfaltboot entkommen konnte. schon damals, es war der 28. januar 2006, outete ich mich in aller öffentlichkeit. wie konnte das in vergessenheit geraten? da ich nun endlich eine eigene schreibschule führe, habe ich genügend geld euch alle zu verklagen, was ich hiermit gerne tue!

egebenst, ihr micky mouse.

p.s. den nobelpreis werde ich der doofen lelineck klauen, die zicke, die. 
PRIVAT antwortete am 25. Nov, 14:41:
Privatsphäre
Unglaublich, wie hier mit der Würde des Menschen umgegangen wird. Sie sollten sich alle was schämen! 
andante antwortete am 25. Nov, 14:48:
kann mal jemand erklärn was hie los geht??? versteh kein wort mehr...schade echt!!! 
femmediagonale (anonym) meinte am 24. Nov, 20:57:
unabhängig davon, ob herr herbst den norman bates gibt oder einer ist oder auch keiner...
-wer ihn so betitelt und sich dennoch mehrere jahre mit ihm auseinandersetzt, anstatt ihm fern zu bleiben, kann "auch" nicht normal sein. das ist in der psychologie klar definiert.

ihr seid langweilig und habt langeweile, habt keine partner, kinder, freunde; keinen erfolg in dem was ich macht, und holt deswegen euer trinkwasser aus der kloschüssel.

beschäftigt euch mal mit der welt -und nicht mit euerm fragmentierten hirn. 
ferromonte antwortete am 24. Nov, 20:59:
willkommen im club, femmediagonale :-) 
rostschleifer (anonym) antwortete am 24. Nov, 22:39:
omg
(oh mein gott) ...

ihr habt ja dermaßen
frust und langeweile,
dass es zu den
ohren rausspritzt. 
BS (anonym) meinte am 25. Nov, 00:21:
Was mich hier fuchsig macht:
daß hier keiner richtig liest, vor allem nicht Herbsts Gegner.
Ich bündele mal:

1. Herbst sagt in seiner Vorlesung, daß er gegen "U" ist. Er begründet das auch und argumentiert eigentlich marxistisch. Scheint keinem aufgefallen zu sein. Auch nicht, daß er später nicht-marxistisch (materialistisch) argumentiert, sondern sogar religiös. Das sagt er auch, aber das tut hier nichts zur Sache.
2. Einer seiner Studenten sagt: Ich will aber U. Darauf sagt Herbst: Dann sind Sie bei mir falsch. - Das finde ich logisch. Nach seiner sehr programmatischen Vorlesung kann er verlangen, daß man von ihm nicht verlangt, jemandem die besten Wege zu zeigen, wie man U produziert.
3. Am Anfang von Herbsts Vorlesung (http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4446859/) sagt er: 'Doch können Sie ja in Ihren Erwägungen meiner Argumente andere ästhetische Position mit einbeziehen und gegen die meinen auf- oder abwägen.' Und erklärt darunter: 'Haltungen, die sich selber von vorneherein relativie­ren, führen in aller Regel nicht weiter, sondern schwächen die Kraft ihrer Argumente zuguns­ten des Gegners." Das heißt, er sagt: Meine Position ist relativierbar, aber ich will nicht selbst derjenige sein, der sie relativiert. Sondern das müssen Sie, meine Leser, tun. Das heißt, er verlangt von ihnen, selber zu denken.
Bisher ist in keinem der Werkstatttexte, die ich gelesen habe, eine solche Relativierung zur Sprache gebracht oder ein solches Selberdenken gemacht worden, mit Ausnahme von dem Text von Herrn Prang. Auf den hat Herbst, wie hier kritisiert wird, mehr oder minder scharf reagiert. Damit sind m.E. aber nur die Positionen abgesteckt, es ist noch gar nichts über die Qualität des Textes von Herrn Prang gesagt worden. Im Gegenteil hat Herbst, wie ich das sehe, dem Text noch geholfen und ihn rein nach sprachlichen Gesichtspunkten zu seinem Vorteil redigiert.
4. Herbst stellt sich in seiner Vorlesung ganz exemplarisch gegen den Mainstream. Man kann ihm da folgen oder nicht. Aber es muß erwartet werden können, daß mit Argumenten reagiert wird, nicht mit Unterstellungen. Was hier momentan vor allem durch ferromonte passiert, sind aber Unterstellungen. Ferromonte hat nicht ein einziges Gegenargument gebracht, das am Text geblieben wäre.
5. Es gibt zur Zeit eine starke Kritik an Herbsts Vorlesung. Sie steht auf dem Weblog von Turmsegler (http://turmsegler.net/20071123/fallen-im-kopf/). Herbst hat in einem Arbeitsjournal gestern oder vorgestern auf diese Kritik verlinkt und angekündigt, daß er auf sie erwidern wird. Das finde ich interessant und bin sehr gespannt. Deshalb kann man doch wohl nicht sagen, daß sich Herbst mit Kritik nicht sachlich auseinandersetzt. Ich habe im Gegenteil den Eindruck, daß er sich Zeit für sie nehmen will. Dagegen sind die hier gegen ihn ins Feld geführten Vorwürfe alle seltsam persönlich gefärbt (Sex zum Beispiel, das war verräterisch und Helkmeyer hat da recht) und gehen meinem Eindruck nach ins Irrationale. Ich habe von ferromonte auch noch nichts gelesen, was sich wirklich mit der Vorlesung auseinandersetzt. Sondern es scheint ihm maßgeblich um die Person von Herbst zu gehen. 
ferromonte antwortete am 25. Nov, 09:57:
es ist immer eine persönliche sache, wenn man den mund aufmacht. für herbst selbst ist ebenfalls alles persönlich, auch wenn er es als "werk" tarnt. zutiefst persönlich. daher bin auch ich persönlich, und ich kritisiere die person herbst, wie er mit anderen umgeht. sex und herbsts einstellung zu frauen spielen eine wesentliche rolle um sein onlineverhalten zu verstehen. dass sex für sehr viele ein schreckliches tabuthema ist, weiss ich schon. da kann ich euch nicht helfen. denkt, was ihr wollt. wenn ihr aber in den "dschungeln" nachlest, wie herbst (literarisch?) damit umgeht, wird euch das mehr bringen.
ich sehe ja, dass das alles aus dem ruder läuft und genau nichts bringt, deshalb lasse ich es auch sein (bis zum nächsten spontanen moment).

zu herbst präambel seiner VO: ein linkischer versuch, sich gegen kritik zu immunisieren. (sie werden sehen, wie er auf kritik an seiner VO reagieren wird.)

was sie alle nicht begreifen ist: herbst gibt sich auf geschickte weise den anschein, als würde er auf kritik eingehen, als würde er kritik zulassen, das soll auch (weniger geschickt) diese rubrik zum ausdruck bringen. in wahrheit diesen all diese aktionen aber nur dazu, sein ego zu schützen. er lässt keine kritik zu, nicht einmal im ansatz. und er lässt auch keine anderen sichtweisen zu.
sie vereinfachen prangs satz, viele leser erreichen zu wollen, mit "U-machen", wogegen sich sogar herbst wehren würde, weil er die unterscheidung U und E ablehnt. der meinung bin ich übrigens auch.
was sollte daran schlecht sein, viele leser zu erreichen? das muss überhaupt nicht trash bedeuten; es könnte aber leicht zu trash werden, wenn der falsche mensch ans werk geht: d.h., es verlangt sehr viel vom schreibenden, um diesen anspruch zu erfüllen. die komplexität eines solchen werkes kann man wohl nur ahnen.
herbst aber, dessen bücher eher wenig gelesen werden - und nicht, weil sie so schlecht wären - weist die möglichkeit, sehr viele leser zu erreichen, zurück. das muss von ihm entwertet werden, weil es nicht seines ist. trotzig wird immer wieder von ihm moniert, was er für ein jahrhundertschriftsteller ist, was für ein genie. wenn das nicht alles persönlich ist ... ich wäre auch persönlich betroffen, wenn meine bücher nicht verlegt würden (wäre ich schriftsteller). einen großteil an herbsts veröffentlichungsproblem trägt aber seine person. er zerstreitet sich mit allen und jedem, denunziert lektoren (und harmlose poster wie mich) hier in seinen "dschungeln" und beschimpft sie. begeht jede indiskretion. stampft ganze jurys in den boden, weil er wieder keinen preis gewonnen hat. die ursachen für dieses soziale problem, das herbst da aufgebaut hat, sind tief in seiner persönlichkeit verankert, und diese erkenntnis allein ist grund genug, ihn nicht anzugreifen. wie bei vielen persönlichkeitsgestörten menschen ist es aber oft schwer, das zu erkennen, weil der betroffene auf den ersten und den zweiten blick auch unverdächtig aussieht. daher passiert mir leider doch immer wieder der fehler, mich auf solche sachen wie das hier einzulassen.
mir permanent unterstellungen zu unterstellen langweilt mich höchstens. es gibt genug leute, die genau wissen wovon ich rede, die aber lieber schweigen, als sich den mund zu verbrennen: den man sich hier immer verbrennen muss, weil kaum jemand klar denken kann: entweder unterliegt man herbsts faszination und verteidigt ihn, oder man sagt lieber nichts, weil man die kunst und raffinesse, mit der er jede kritik verdreht, mißversteht und in den boden stampft, fürchtet.
dass ich trotzdem gelegentlich es wage, gotteslästerung (kritik) an eurem guru zu üben, ist eine schwäche, die ich mir gerade abgewöhne.

genug jetzt von diesem thread, meine lebenszeit ist mir zu kostbar, um weiter zu machen. wenn ich nicht mehr antworte, ist das der grund, kein anderer. wer mit mir dringend kommunizieren will, kann mir eine mail schicken.

schönen sonntag euch allen. 
Jeth (anonym) antwortete am 25. Nov, 11:00:
Prima Idee...
... ferromonte, Ihre Lebenszeit nicht mehr hier zu verschwenden. Hoffentlich halten Sie sich auch an Ihren Vorsatz. 
Schlammfontaene (anonym) antwortete am 25. Nov, 12:45:
hi ferromonte
kann das sein dass dir herbst mal ne braut ausgespannt hat? dann wuerde ich kapieren, was hier abgeht. 
Titania Carthaga (anonym) antwortete am 26. Nov, 16:45:
@Schlammfontäne: Selbst wenn es stimmte: es ginge niemanden hier etwas an. Soviel Stil sollten Sie wahren. 
sirene (anonym) meinte am 25. Nov, 13:14:
Gegner
@ferromonte: in die Dschungel gehören Gegner, die eine Stirn haben. Sie haben defintiv keinen Schwanz... ähem, ich meine Stirn. Wenn Sie markieren wollen, dann sollten Sie sich nicht darauf beschränken, ihren Arsch zu zeigen und in die Ecken zu scheißen. Und Sie müssen aufpassen, dass ANH sie nicht in dieser gebückten Stellung erwischt. Holen Sie doch einfach mal Ihren Schwanz aus der Hose, wenn Sie denn einen haben. 
schreiben wie atmen antwortete am 25. Nov, 17:13:
Meine Güte...
Was für ein Sirenengesang! Meine Ohren hören ihn als formidablen Furz im All - immerhin!
Während in -zigtausenden von Köpfen sekündlich neue Welten entstehen, wird hier Dreckschmeißen im olympischen Format geübt.
Gehen sie doch einfach alle ans Schreiben ihres eigenen Krams. Sobald das Ergebnis ihnen ein freudiges und überzeugtes Nicken entlockt ist es immer noch Zeit nach draußen zu gehen.... 
noelnoe (anonym) meinte am 25. Nov, 13:27:
die sonne ...
... ist rund. 
sho-shan-nah antwortete am 25. Nov, 16:16:
viel
Feind, viel Ehr. :) 
albannikolaiherbst meinte am 25. Nov, 17:47:
Von ferromonte unter das Arbeitsjournal kommentiert und dort gelöscht.
ferromonte meinte am 25. Nov, 11:06:
sie verwenden seit jahren den begriff "avatare" falsch. eine kleine ungenauigkeit, aber genauso symptomatisch wie der ewige fehler statt "das blog""der blog" zu schreiben.
(den begriff "avatar" gibt es erst, seit bilder eine grössere rolle spielen in der virtuellen welt des internet. bis dahin waren nicks und logins das gebräuchliche. ein avatar im web ist einfach etwas anderes, aber das werden sie nie begreifen - und es spielt auch keine rolle.)

17.35h @herbst:
wenn man bedenkt, dass diese ganze schlammschlacht wohl kaum entstanden wäre, hätten sie ihre rubrik "anti-herbst" nicht demonstrativ etabliert, in deren anmoderation sie diese schlammschlacht (gegen mich) quasi ja ausgerufen haben - da finde ich es schon erstaunlich dreist und heuchlerisch, wie selbstgerecht und bestürzt sie sich jetzt geben. war das nicht vorauszusehen? 
albannikolaiherbst meinte am 11. Dez, 18:32:
ANHs Minderwertigkeit. Abermals von ferromonte.
(Von ihm >>>> dazu eingestellt am 11.12. um 18.20 Uhr und von mir dort gelöscht. 18.35 Uhr: Jetzt scheint er es selbst gelöscht zu haben; gut daß man schnell ist.)

ferromonte meinte am 11. Dez, 18:20:
@herbst:

eine Gruppe deutlich angesetzter Hausfrauen
was meinen sie bloß damit? und woher wissen sie so genau über die berufe fremder frauen auf einem weihnachtsmarkt bescheid?

Das liegt aber nicht an BDSM-"an-sich", sondern ist ein Prozeß, der alles ergreift, das demokratisiert und Volksgut wird, egal, ob es sich um einen Sport, um gutes Essen oder halt um BDSM handelt.
Es liegt in der Logik der Demokratie, daß die Dinge ihr Niveau verlieren, einfach deshalb, weil etwas, wenn es allgemein ausgetragen wird, nur auf dem Niveau derer ausgetragen werden kann, d i e es austragen.
ein völliges missverstehen von demokratie. demokratie und niveau widersprechen sich keineswegs. hier liegt eine verwechslung von demokratischen prinzipien mit menschlichen schwächen vor. ihr hass auf die demokratie, herbst, kommt aus ihrem minderwertigkeitsgefühl und dem glauben, dass sie als diktator (oder dessen vorstufen) ein wichtigerer mensch wären, als sie es in dieser "demokratie" sind, die den namen nicht verdient.

Ich weigere mich, von Kranksein zu sprechen, weil das einen organischen oder psychischen Ausfall bedeutete, der Lebensfunktionen gefährdet oder doch beeinträchtigt.
völliges missverstehen des begriffes "krankheit". krankheit ist immer eine störung, mit fließenden grenzen, der zustand der vollkommenen gesundheit ist genau genommen ein ideal. dennoch gibt es deutlich bemerkbare zeichen einer krankheit, psychischer wie physischer. kranke, vor allem psychisch ernsthaft kranke, haben selbst meist keine krankheitseinsicht, sondern setzen alles daran, "normal" zu sein und die umwelt "erkrankt" zu sehen (oder niveaulos, dumm, demokratisch, was auch immer).

Letztlich gehört BDSM für mich in die Kunsttheorie.
natürlich, wie ALLES in ihre kunsttheorie passt.

Gewaltsamkeit ist eine Grundlage jeglichen Lebens. Es scheint mir eher so zu sein, daß von Kranksein eben dort gesprochen werden müßte, wo sie fehlt, bzw. nicht ausgetragen wird oder nicht ausgetragen werden darf.
blanker unsinn. hätten sie nur ein einziges semester biologie studiert oder einfach nur in der schule aufgepasst, würden sie so einen nonsense nicht behaupten können, ohne komsich zu wirken. im gegenteil: leben entsteht und hält sich nur aufgrund enorm kreativer, intelligenter vorgänge und abläufe, die wir nicht wirklich verstehen (bis heute) und die uns nur höchste achtung und grösste bewunderung abringen können. gewalt hat darin überhaupt keinen platz.
gewalt ist immer ein ausruck von großer angst. und angst ist eine menschliche eigenschaft, und nicht eine grundlage des lebens. (beachte dazu dieser widerliche mythos des "krieges als dem vater aller dinge". ein anachronistischer satz aus vergangenen jahrhunderten, dem noch immer erschütternd viele "menschen" anhängen.)
als menschliche eigenschaft ist die angst die ursache für gewalt und krieg;
 
ferromonte antwortete am 11. Dez, 18:59:
es wäre besser gewesen, sie hätten meine eigene löschung akzeptiert und das hier nicht eingestellt. ich hatte es ja deshalb gelöscht, weil ich nach dem durchlesen sah, dass es auf sie verletzend wirken könnte.
aber sie lechzen ja nur so nach selbstbemitleidung (auch so eine sadistisch-masochistische eigenschaft) .. . dann seis drum.
korrigieren sie aber wenigsten den beitrag so, daß er dem von mir geposteten und wieder gelöschten auch entspricht. 
albannikolaiherbst antwortete am 11. Dez, 20:00:
ferromonte fff. (an der anderen Stelle gelöscht).
ferromonte antwortete am 11. Dez, 19:43:
bei dem geifer (und der ist um einiges stärker und heftiger als meine unhöflichkeiten), den sie gegen mich in ihrem tagebuch (sie nennen es arbeitsjournal) loslassen, muss es allerdings etwas grundlegend anderes als amusement sei, was sie empfinden. aber glauben sie ruhig weiterhin, es sei amusement. ANH's welt.
ich bin weit weniger naiv, als sie vielleicht glauben. (am liebsten würde ich sagen: auch tiere sind keine tiere. womit ich meine, dass wir tiere wie menschen völlig falsch einschätzen, wenn wir mit diesem biologistischen blick auf sie zugehen.)
sie verstehen mich einfach nicht, das ist es, was mir so schwer fällt einzusehen. aber jetzt habe ich es doch wieder einmal kapiert. 
albannikolaiherbst meinte am 6. Jan, 08:00:
Herr Sommer anonym am 6. Januar 2008 um 7.40 Uhr:
>>>>Sie reden einen unglaublichen Blödsinn Herr Herbst, aber wie Sie diesen
Blödsinn begründen, das ist schon fast großartig, wenn es eben nicht
solch ein Blödsinn wäre.
<<<<
 
herbert hurka (anonym) meinte am 20. Feb, 18:27:
flatz
Dieses Angebot ist richtig flatzisch - und eine verklärung der dornenkrone 
herbert m hurka (anonym) antwortete am 2. Mrz, 16:41:
@den Löscher: Flatzisch als Schimpfwort?
Absurd! Kennen Sie denn nicht den österreichischen Aktionskünstler Wolfgang Flatz, der in seinen Aktionen Arrangements schafft, mit denen er Gewalt auf sich zieht - damit zeigt, dass die Gewalt auch bei den Allerbiedersten (wie dereinst dem Stuttgarter Kulturreferenten) schnell die Kontrollen durchschlägt? Ein Künstler, der Opfersituationen erfindet und körperlich, d.h. buchstäblich seinen Kopf hinhält. 
albannikolaiherbst meinte am 7. Mrz, 14:16:
Der Stoff geht nicht aus.
Daniil Iwanowitsch Juwatschow (anonym)* antwortete am 7. Mrz, 01:46:
Eine ehrliche Antwort von einem Faker wie Alban Nikolai Herbst? Das erwarten Sie? Von einem, der sich hier fast alle Antworten selber schreibt?

[*) Ich hab's aber, weil's da so schön ist, >>>> stehen gelassen. Schauen Sie einmal, auf wen >>>> der Link führt, mit dem der Name dort unterlegt ist. Sollte wirklich e r es sein? Das wär ein rechtes Blogodötchen.] 
andy on. persson (anonym) antwortete am 10. Mrz, 05:02:
Allg. ad differenz / @ alban & herbert

Ich verfolge hier am rande einen geplanten „coup“ ( ? ) mit der
sog. „deutschen kultur“, welcher sich sicherlich ausschliesslich
auf die dt. schriftkultur beziehen wird.
( den bogen von schubert über pop bis stockhausen spannt
man zusätzlich in einem zeitungsartikelchen doch nicht etwa - ? )
Nun ist ein text vielleicht eine >autonome entität im wirts-
körper des verfassers< und muss im entstehungsprozess selbst
(mit)reden, aber dann in der regel doch in einer sprache, der
man so weit es geht ja wohl mächtig ist.
Sie schrieben
„ selbst wenn sie von uns selbst verfasst wurden ( die texte )
bleiben sie ( diese ) hinterher manchmal fremd.“
Gerade wenn man sich grundsätzlich der deutschen sprache
bedient - von was ich irgendwie ausgehe - bedient man sich
ja anscheinend dem referential-system dieser dt. ( sprach ) kultur.
Wenn dieses nun fremd zurückwirken kann, so erübrigte sich
für mich zumindest eine weitere erörterung der hiesigen
schriftkultur hinsichtlich einer total-identitätsstiftungsmög-
lichkeit, welche falls nicht ausdrücklich relativiert, schliesslich
als „eskamotiert“ zu beschreiben wäre.
< der ausdruck befremd( -end oder – lich ) anstatt fremd hätte
mir übrigens besser gefallen >
Sprache ist aber exakt als materialität auffassbar und kulturell
gesehen somit einer exklusiven verortbarkeit – erfreulicher-
weise immerhin - wohl partiell entgrenzt.
... schliesslich auch wieder völlig egal ob nur befremdend oder
fremd(-artig )
„Gequatsche“ war – ( enschudigen sie es mir bitte ! ) so schlecht
wie gelogen.
andy o.p.
( & die vögel des zoroaster desw. in toto cognoscendum cum patre non
absoluto in communitate urbis et - orbis - ? )
( is / 0 ) 
albannikolaiherbst antwortete am 10. Mrz, 05:47:
@andy on. persson.
"welcher sich sicherlich ausschliesslich auf die dt. schriftkultur beziehen wird"

Das ist die, in der und für die ich tätig bin, die ich wie keine andere verstehe (was eben auch bedeutet, daß ich sie fühlen kann); die ich bei allen Charakterfehlern, die sie hat, liebe und aus der und für die ich noch in ihrem Absturz Schönheiten formen möchte. Deshalb trifft mich Ihr Argument nicht, so plausibel es auch ist. Außerdem hindert Sie ja erst einmal niemand, >>>> den Verbeen-Artikel zu übersetzen und auch in die englischsprachige Wikipedia einzustellen. Und in die französischsprachige, in die italienischsprachige, die spanischsprachige. Usw. 
anda on. persson (anonym) antwortete am 10. Mrz, 06:02:
das gefühl transportiert
in die nesseln seztz man sich ja gewöhnlich selbst
sowie in die sessel dazu.
nun bin ich selbst eher der sessile charakter, der gepflogenheiten
manchmal unterschätzt : sie bedienen den schwarm.
ihre liebe ist ist ja ihre liebe :
aber streitet man dafür ?
ich selbst kenns eher so, als dass man sie als waffe nach aussen richtet :
sie verschmilzt mit einem anspruch an tapferkeit.
ich hab das hinter mir.
zu jedem preis.
aber insgeheim beneide ich sie.
sie haben etwas was ich längst verlor.
im übrigen natürlich ein danke.
sie sind generös.
on. ks. 
andy on. persson (anonym) antwortete am 10. Mrz, 06:29:
.ich kau ihnen das nochmal zu

Trieberörterungen - wenn ich mich recht erinnere als triebdyade
thanathos vs eros ( triebe ) hinlänglich beschrieben -
sind ein relikt aus den zeiten domestizierbarer frauen.
Was sich daraus ergibt ist für viele rein spekulativ.
„Primat eines unbewussten“ klingt zynisch.
Aufschiebung von sexuellen wünschen kann durchaus
erkenntnisfördernd sein aber ein austauschen des sexualpartners
greift dem ( schnell ) vor.
Schafft man es noch in der antizipation dessen seinem bildungsstand
entsprechend sich erweiternd zu verabreden, so darf sich vieles erübrigen.
sex'n power, not mightiness ...
ist ja eh egal.
om
andy 
albannikolaiherbst antwortete am 10. Mrz, 07:04:
"ein relikt aus den zeiten domestizierbarer frauen".
Das klingt, als gäbe es solche nicht mehr. Was ich für einen eklatanten Irrtum halte. Bei Männern übrigens auch. Die Domestizierbarkeit hat eher noch zugenommen, ja ist für den durchindustrialisierten Menschen signifikant geworden; die gesamte Valenz des "politisch Korrekten" erweist das und der vorauseilende Gehorsam gegenüber rules and regulations
albannikolaiherbst meinte am 29. Mrz, 17:49:
Von Anaking.Skywalker.
Hierher am 29. März 2008 verschoben:

Anaking.Skywalker antwortete am 29. Mrz, 17:39:
Was ist diese "Lyrik" doch für ein Schwulst!
Die Leute von Peter-Hacks.de haben einfach recht: Albern, NikoLaus, Ribbentropf (siehe hier: http://www.peter-hacks.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1118).

Der Kommentar bezieht sich >>>> darauf.

Das hat jetzt den entschiendenen Vorteil, daß ich die Beiträge in dem von diesem Denunzianten genannten Forum nicht eigens kopieren und hierhertransportieren muß. Machen Sie sich von der bei www.peter-hacks.de herrschenden Dummheit einfach selbst einen Begriff. Ein befreundeter Verleger nannte die Beiträger der Hacks-Site übrigens gestern in einer Email "des Teufels Kotze". Ich finde, man tut selbst Mefistofeles' Auswurf damit einen Tort an. 
albannikolaiherbst antwortete am 29. Mrz, 19:02:
@Anaking.Skywalker.
Ihr Kommentar wurde hierher verschoben, nicht, weil Sie etwas gegen meine Arbeit gesagt haben - so etwas lasse ich immer stehen -, sondern weil die Art, in der Sie es taten, unkultiviert, ja sogar beleidigend und auf etwas bezogen ist, das ich nicht zu vertreten habe, nämlich auf meinen Namen. Es wäre im übrigen ein Zeichen von fehlender Feigheit, wenn Sie Ihren Namen ebenso offen zeigten, wie ich den meinen. So aber, bei derartigen Kommentaren, gehören Sie jenen Charakteren der DDR an, die mit großer innerer Häme andere Menschen denunziert haben. Solche Charaktere gibt es auch anderswo, ich weiß das wohl; aber Sie berufen sich ja auf einen DDR-Dichter, bzw. dessen posthume Gefolgsleute - derer er sich, selbst wenn er wollte, nicht mehr erwehren kann.
ANH