Gott kotzt in die Demokratie.
Ich will von euch keine Güte
von der hab ich selber genug
und den Wein nicht, den Demeter besser
keltert als ihr, und füllt mir die Fässer
- doch daß ihr ihn trinkt für den Flug,
verlang ich, anstell' im Gebrüte,
wie einer sich richtig verhalte,
meine Zeit für euch zu vertun
und mit Correctness zu verplempnern,
die selbst am Schwanz herumzuklempnern
es wagt. - Ich schuf, du dummes Huhn,
ihn euch für Rausch und nicht die alte
moralisch aufgestockte Brühe,
die ich von euch zu saufen kriege,
bis meiner ganzen Schöpfung schlecht
geworden ist vor lauter Recht.
Wie um ein Aas umkreist die Fliege
das, was ich wollte, daß es blühe
und suppt die Scheiße von der letzten
Sauge, es zu vergälln, noch drauf.
Anständigkeit? Seid besser wild,
und fickt, statt mild.
Anstatt daß ihr den Ausverkauf
von Lebenlüsten, stumpfgewetzten,
mit fadem Wissen wohlverhalten
als Rücksicht auf den Nächsten plant
und ins soziale Fahndungsraster
das, was noch pulst, sperrt: Laster.
Teufel haben die Wege gebahnt,
euch zu erkalten
und mich, den elenden Alten.
von der hab ich selber genug
und den Wein nicht, den Demeter besser
keltert als ihr, und füllt mir die Fässer
- doch daß ihr ihn trinkt für den Flug,
verlang ich, anstell' im Gebrüte,
wie einer sich richtig verhalte,
meine Zeit für euch zu vertun
und mit Correctness zu verplempnern,
die selbst am Schwanz herumzuklempnern
es wagt. - Ich schuf, du dummes Huhn,
ihn euch für Rausch und nicht die alte
moralisch aufgestockte Brühe,
die ich von euch zu saufen kriege,
bis meiner ganzen Schöpfung schlecht
geworden ist vor lauter Recht.
Wie um ein Aas umkreist die Fliege
das, was ich wollte, daß es blühe
und suppt die Scheiße von der letzten
Sauge, es zu vergälln, noch drauf.
Anständigkeit? Seid besser wild,
und fickt, statt mild.
Anstatt daß ihr den Ausverkauf
von Lebenlüsten, stumpfgewetzten,
mit fadem Wissen wohlverhalten
als Rücksicht auf den Nächsten plant
und ins soziale Fahndungsraster
das, was noch pulst, sperrt: Laster.
Teufel haben die Wege gebahnt,
euch zu erkalten
und mich, den elenden Alten.
albannikolaiherbst - Montag, 10. September 2007, 09:35- Rubrik: Gedichte
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 979 mal gelesen





















