didymus meinte am 2007/09/09 23:39:
@HerbstUnd es i s t ein gutes Gedicht.
Woher wissen Sie das....
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4237832/#4245354
albannikolaiherbst antwortete am 2007/09/09 23:51:
@didymus.
Wenn S i e es nicht merken, wird es Ihnen auch niemand erklären können; ich selbst zu allerletzt. Jede Erklärung erklärte hinweg.(Dies aber, vielleicht, hilft: Ein gelungener Text vermittelt immer das Gefühl: Das ist nicht von dir geschrieben. Gelungene Dichtungen werden, und zwar je länger sie in der Welt stehen, zunehmend unpersönlich, - als hätten sie mit einem selbst, der sie schrieb, genau so wenig oder so viel zu tun wie mit irgend einem Leser. Man kennt die Umstände der Entstehung, kennt sie genauer als irgend einer sonst, aber die Vermittlung in die Dichtung selbst läßt sich nicht mehr ganz herstellen - - als wäre eine Brücke weggebrochen, die in sie hineinführte.)
[Poetologie.]
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4237832/#4245376
parallalie antwortete am 2007/09/10 00:09:
sobald ein text dem, der ihn geschrieben hat, das gefühl vermittelt, ihn, den schreiber, exakt so zu spiegeln, als wäre der text sein spiegel, dann läuft der schreiber tagelang mit diesem spiegel vor seinem gesicht herum und wiederholt den text und die worte: ich bin's, ich bin's, ich erkenne mich wieder. das ist so jenseits von eigenlob und wissen und allem, was darum herum stinkt. ich verstehe diese ganze diskussion (?) mitnichten. auch das postulat des celanesken ist völlig aus der luft gegriffen. dasselbe könnte man auch mir in der letzten zeile dessen vorwerfen, was ich gestern gepostet habe, weil es tatsächlich ein indirektes celan-zitat ist. ich verrat' aber nicht, aus welchem gedicht.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4237832/#4245410





















