albannikolaiherbst meinte am 2007/09/02 18:40:
Die Anfangsversion noch mal.
Da ich dauernd ändere, stelle ich das Gedicht noch einmal so ein, wie es heute früh eingestellt wurde - sonst ist die Diskussion nicht nachvollziehbar.das steht weit offen dar
In Fenstern die Gardinen
wehn wie ein blondes Haar
sie wehen übers Meer
da steht es an der Küste
vertraut und innig licht
als ob ich von ihm wüßte
und dächte es mir nicht
als wäre es nicht schwer
ganz nahe den Salinen
den Kopf, den langsam müden,
wo meine Kämpfe waren
und Leidenschaft, und Not
im Südlicht aufzubahren
und sinnend nur zu schaun
es gehn dort leise Fraun
und bringen ihren Gästen
den Kaffee, um zu testen
ob er schon schmeckt.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4221195/#4222312
walhalladada antwortete am 2007/09/02 19:27:
Wenn ich das jetzt so lese, dann scheint mir 'der Tod' im letzten Vers durch seine explizite Nennung zu gebannt. Warum also nicht das Personalpronomen einfach beibehalten...?(Ihr französischer Übersetzer hat es einfach; er kann 'Tee' mit 'lethé' übersetzen :)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4221195/#4222419
parallalie antwortete am 2007/09/02 20:39:
Ich habe heute nach der Version mit den beiden "--" am Ende und den Fragen nach dem letzten Reim mal das Reimschema notiert:ABCBDEFEFDCAGHGIIJJ-
und festgestellt, daß nur Not (H) keine Reimentsprechung hat. Insofern eckt die Version mit "schmeckt" doch arg an.
Also ich ließe es leer:
For the Snark was a Boojum, you see.
Carroll, The Hunting of the Snark
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4221195/#4222623
albannikolaiherbst antwortete am 2007/09/02 23:29:
Hm, lieber Parallalie.
"schmeckt" haben aber nun b e i d e Versionen. Und "schmeckt" muß auch bleiben. Nur das mit dem Tod ist für mich ein Problem (und ein paar Füllwörter in der ersten Version waren eines, die keinen anderen Sinn hatten, als den Rhythmus zu erfüllen; aber das ist jetzt beigelegt).
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4221195/#4223120





















