Kein Ausweg ist.
Da wir nach Gründen entscheiden und es der schwerste Grund ist, nach dem wir entscheiden – sonst entschieden wir ja nicht -, ist die Entscheidung zwingend; sie wird nicht von uns, sondern von unserm Grund gefällt. Sich dagegen grundlos zu entscheiden, ist unmöglich und w ä r e dann auch gar keine Entscheidung, die ja ein bewußtes und/oder unbewußtes Abwägen, Wiegen, von Gründen ist. Insofern ist der schwerste Grund a l l e i n e der Grund, alle anderen Gründe sind keine Gründe, nur sah man das vor dem Wiegen nicht.
Entschieden wir uns hingegen n i c h t nach Gründen, sondern - ja, nach was, das nicht ein Grund w ä r? - aufgrund eines gar nicht bewußten Motivs, wäre die Entscheidung erst recht eine determinierte und alle Freiheit der Entscheidung ganz genau so dahin. Hätte man nun aber lauter gleichberechtigte, gleichschwere Gründe – es könnte zu einer Entscheidung nicht kommen; man würde wahnsinnig darüber vor notwendig verzweifelnder, irrer Passivität.
Entschieden wir uns hingegen n i c h t nach Gründen, sondern - ja, nach was, das nicht ein Grund w ä r? - aufgrund eines gar nicht bewußten Motivs, wäre die Entscheidung erst recht eine determinierte und alle Freiheit der Entscheidung ganz genau so dahin. Hätte man nun aber lauter gleichberechtigte, gleichschwere Gründe – es könnte zu einer Entscheidung nicht kommen; man würde wahnsinnig darüber vor notwendig verzweifelnder, irrer Passivität.
[S41, Berlin/ICE Berlin-Nürnberg.]
albannikolaiherbst - Freitag, 13. Juli 2007, 16:03- Rubrik: NOTATE
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