albannikolaiherbst meinte am 2004/09/30 13:32:
Die Geschichte läßt sich erweitern, um einem Kind die Urszene verständlich zu machen.
"Schlafen Frau und Mann miteinander, dann schreien sie ganz oft. Sie schreien, weil es so schön ist. Aber es klingt, als täte ihnen etwas weh. Das liegt daran, daß in diesem schönen Gefühl immer auch die Erinnerung mitschwingt, daß sie ihre Körper einmal g a n z ineinander auflösen konnten und daß das noch nicht geht. Deshalb ist in den glücklichen Schreien der Paare jedesmal ein wenig Schmerz mitzuhören."Und um den Vereinigungstrieb zu erklären:
"Sie versuchen es immer wieder. Versuchen immer wieder, ganz ineinanderzuschlüpfen. Manchmal gelingt es mehr, manchmal weniger. Und neuerlich probieren sie es."
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/348542/#348569
Blogluder antwortete am 2004/09/30 15:00:
Das ist so wunderbar,
das muss ich meiner kleinen Schwester erzählen. Sie wird das verstehen und lieben, ganz sicher.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/348542/#348680
Titania Carthaga antwortete am 2004/09/30 17:12:
Unglaublich klar. Wahr.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/348542/#348842
albannikolaiherbst antwortete am 2004/09/30 17:29:
Les no-nés.
(Ich habe das Bild fotografiert. Aus dem Katalog. Urheberrechtlich ist das bedenklich.)
Von Anselm Kiefer für - unter vielen anderen - meinen Sohn.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/348542/#348861
simon antwortete am 2004/10/27 13:15:
Unglaublich schön. Es erweckt in mir! den Wunsch, Nachkommen zu haben.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/348542/#379800





















