tja meinte am 2007/02/09 20:24:
türisch
schön, dass sie ihre türgeschichte erzählt haben. ja, es ist richtig, die tür zu öffnen, gleicht einem wagnis. man findet nicht immer das vor, was man sich gedacht hat. leider gibt es nicht wenige zeitgenossen, die schwellen wie luft behandeln und ich fürchte, man ist zum teil selber schuld, weil man die tür vielleicht mit falschen signalen behaftet hat. so stolperts halt hinein. hinzu kommt, dass man vor eintritt auch nicht auf akustische rückmeldung des insassen eingehen kann, weil mensch mit musik (kopfhörern) im ohr nix hört. also doch einschließen... und wer geht ans telefon... ach, alles so alltagskram, der die türen umgibt. heute las ich noch bei salber, dass anais nin wohl eine ganz verbotene tür geöffnet hat! vor diesem hintergrund ist der alltagstürentrott lappalie. dennoch interessant, wie menschenhausarbeiter das heute regeln.
mfg
Biggy (herrn lampe das du anbietend)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3302237/#3302433
Bruno Lampe antwortete am 2007/02/10 19:01:
Liebe Biggy,danke für Ihren Kommentar, aber leider ist das Du für mich ein Scheunentor, über dessen Schwelle ich ungern stolpere und schreibe lieber:
"liebe Grüße" statt "mfg"
herzlich sagt das
Bruno Lampe
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3302237/#3305225
albannikolaiherbst antwortete am 2007/02/10 20:06:
Dichter duzen "d e n" Leser.
Nicht etwa - Leser.Man hält das gern für arrogant, doch wahrt seine Haltung allein die Kategorien.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3302237/#3305453
tja antwortete am 2007/02/10 20:58:
kein problem- ich duze im leben draußen eher selten- hier im netz läuft es meist umgekehrt. ich muss halt aufpassen, bei IHREN offenen schönen toren, mit dem interessanten lesestoff.lg
Biggy (um die stolperfalle herumgehend ;) )
p.s.: herr herbst, ich wusste weder, dass ich SIE hier ebenfalls auf ein duzen hin angesprochen hätte noch dass SIE das sprachrohr von herrn lampe sind. ( auch nicht bös gemeint)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3302237/#3305596
Bruno Lampe antwortete am 2007/02/10 21:24:
Nicht, daß mir das Duzen fremd sei: es braucht... Vertrauen. Und Kennen. Was ein schnelles Du a priori herstellen will, ohne daß es da ist. Für mich ist das auch kein Problem, das zu sagen. --- Und Herr Herbst (mit dem sich mein alter ego mittlerweile ja doch auch duzt (was auch seine Zeit brauchte)) ist durchaus nicht mein Sprachrohr. Ich nehme an, er denkt ähnlich wie ich. Und erkannte sich wieder. --- Wie ich ja auch dem Sinn seines Kommentars durchaus beipflichte.unabgekürzte liebe grüße
Bruno Lampe (stolpernd)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3302237/#3305629
albannikolaiherbst antwortete am 2007/02/10 21:38:
@biggy.
Ich lese in Der Dschungel selbstverstständlich auch in den Tagebüchern mit, die ich nicht (mehr) schreibe, aber doch vertrete, stelle Gedankenverbindungen her und reagiere bisweilen auf sie und mit ihnen. Nämlich dann, wenn sich etwas zumindest vemeintlich Allgemeines daraus kondensieren läßt. Bisweilen könnten sich scharf konturierte oder polemisch zugespitzte Sätze daraus gewinnen lassen. Mein Einwurf, auf den Ihrerseits nun wieder Sie reagierten, gehört eigentlich in die >>>> Paralipomena. Die Dschungel ist ja nicht als Plauder- und Meinungsstube gedacht, sondern alles, eben auch das Persönliche, werden als Material für weitere Dichtung betrachtet. Das - und n u r das - ist hier Programm. Es wird nur nicht von vornherein geschieden, sondern Akzidentielles (das in anderen Zusammenhängen, etwa dem Persönlichen, Substantiellstes sein kann) und Substantielles werden zusammengehörig gezeigt. Sagen wir: Schlamm. Nicht schon je "gereinigter" Geist.[Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (82).
81 <<<< .
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http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3302237/#3305649
tja antwortete am 2007/02/10 21:57:
zwillingsröhrchen
als überschwängliche natur lasse ich mich stolpern und dahin fließen, wo es mir gefällt.das duzen/ nichtduzen ist mir wurst, schlammKÄTSCHEN im netz kenn ich noch nicht und das dschungliche credo werde ich schwimmend, stop/lernd(end), ernst und lächelnd hiermit kennen lernen. den substanziellen link fand ich klasse, herr herbst. dahinter steht einiges, was mich nachdenklich stimmt.
lg an SIE beide
biggy (mitunter schmutzig im geist, die ernsthaftigkeit IHRER standpunkte respektierend)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3302237/#3305687





















