ConAlma meinte am 2006/10/28 09:44:
Weblogs und Dichter von heute
Off topic? Nein, hier kann nie etwas off topic sein, weil alle Themen ständig ineinanderfließen - dieser Kommentar würde genauso gut >>hier passen, aber da ist die Seite schon so gefüllt.Ich fand über einen braven >Zitierer zu >>diesem Artikel, dessen Titel allein schon etwas Poppiges hat und die Darstellung eines simplen, einfach ratgebergestützten Weges zum Literatentum (ja, so verkürzt steht es da!) gibt. Demokratisches Dichten sozusagen. Beim kollektiven Projekt spreizt sich in mir etwas: denn bei aller Wechselwirkung im Diskurs und wie öffentlich die Werkstatt auch aussehen mag: das eigentliche W e r k will ich vom Zugriff anderer geschützt wissen! So stieß mich nicht nur am Dichter in der Überschrift.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/2861426/#2861611
albannikolaiherbst antwortete am 2006/10/28 13:34:
Aber der Zugriff anderer geht ins Werk e i n.
Und das ist gut so. Nur muß letzten Endes die Entscheidung beim Autor liegen, und zwar, glaube ich, radikal subjektivistisch - die Gesetze der Kunst, die es - als randunscharfe freilich - g i b t, sind davon selbstverständlich unbenommen. Etwas anderes ist es, wenn auf Zielgruppen angelegt wird; dann sind Autorenteams, weil sie mehrere Wunsch-Dispositionen abdecken, hilfreich. Nur fällt das eben nicht mehr unter Kunst. Meines Wissens gibt es verschwindend weniges, das anders zur Kunst wurde, jedenfalls originär/primär. Die reproduzierenden Künstler - in Orchestern, am Theater, in Bands - sind abermals etwas anderes, und auch Jazzer schaffen gemeinschaftlich bisweilen Großes.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/2861426/#2862290





















