Weisheit.
Zu lernen, jedem ironischen oder hämischen Einwand sachlich zu begegnen; ‚sachlich’ bedeutet: dem G e g e n s t a n d nahe, um den es geht. Und sich auf keine Rhetorik mehr einzulassen. Ganz innig und gleichzeitig klar an Objekt und Subjekt des Interesses zu bleiben. Das schließt die eigenen Emotionen ein, die nicht wegzudrängen oder zu überspielen, sondern ganz ebenso darzustellen, also zu benennen sind. Das ist wirklich eine Aufgabe, und sie schließt jegliche Ironie und alle strategische Rhetorik aus. Es wäre eine Erkenntnisform, die nicht mehr kämpft.
albannikolaiherbst - Montag, 2. Oktober 2006, 01:42- Rubrik: NOTATE
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