„Wie’s drinnen aussieht, geht niemand was an.“
So erzwingt Trauer, so erzwingt Not, daß sie einsam bleibe. So macht sie sich heilig und unberührbar. So verweigert sie dem, den sie befällt, ihren Ausdruck. Kollektiv darf sie laut werden, nicht aber persönlich. Sie soll sich abstrahieren, verdinglichen. Damit wir sie beiseitestellen können. Als etwas, das stört. Als wäre sie nicht.
(CCCLXXXXVIII).
(CCCLXXXXVIII).
albannikolaiherbst - Dienstag, 6. Juni 2006, 12:32- Rubrik: Paralipomena
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