Andreas (Gast) meinte am 2006/01/30 01:38:
Ich finde es großartig, mit welchem Mut du deinen Weg gehst. Daher unsere Unterstützung. Weniger Unterstützung findet bei uns ebay, die das Prinzip des Bietens schon längst durch Mechanismen unterminiert haben, die mit "Ersteigern" nichts mehr zu tun haben.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1483366/#1485497
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/30 06:32:
Das habe ich, Andreas.
Nicht in der Hand. Ich habe auch meinerseits einen auktionstechnischen Fehler gemacht, über den mir eine auktionspfiffige Freundin schrieb. Er ist im Nachhinein nicht mehr zu ändern.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1483366/#1485542
Peter Schlemihl (Gast) antwortete am 2006/01/30 06:50:
Heute vor 225 erblickte Adelbert von Chamisso die Schatten der Welt
Das Lied von der Freundschaft.1) Thöricht ist's, dem sanften Glühen,
Das die Freundschaft mild erregt,
Jene Wunden vorzuziehen,
Die die Liebe grausam schlägt.
Liebe nimmer uns erscheine,
Freundschaft bleib' uns zugewandt!
Wer verläßt Italiens Haine
Für Arabiens heißen Sand?
Für das flüchtige Entzücken,
Das die Liebe sparsam bringt,
Wie viel Qualen uns durchzücken,
Welcher Schrecken uns umringt!
Liebe mag die Blicke weiden,
Wenn ihr Opfer sinkt ins Grab;
Freundschaft nahet sich dem Leiden,
Trocknet ihm die Thränen ab.
Drum der Liebe bangen Schmerzen,
Ihrer Trunkenheit entflohn,
Woll'n der Freundschaft wir die Herzen
Reichen uns zu schönerm Lohn.
Uns die Freundschaft zu versüßen
Noch mit einer schönern Zier,
Laß mich dich als Bruder grüßen,
Gieb den Schwesternamen mir!
———
Freundschaft ist ein Knotenstock auf Reisen,
Lieb' ein Stäbchen zum Spazierengehn.
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Übersetzung der »Stances irrégulières de Cérès à Adelbert«, welche Mme. Duvernays Ablehnung des von Chamisso gemachten Heiratsantrages enthielten: A l'amitié douce et paisible
Pourquoi préférer les tourmens
Qu'éprouvé une âme trop sensible
Sous les lois du Dieu des amans?
Loin de nous pareille folie,
Que l'amitié file nos jours,
Le ciel brûlant de l'Arabie
Vaut-il celui des Troubadours?
Si l'amour offre quelques charmes
Ah! combien il cause des maux!
L'inquiétude et les alarmes
Eloignent de nous le repos.
Voit-il sa victime expirante
Le cruel rit de ses douleurs,
Mais l'amitié compatissante
S'empresse d'essuyer nos pleurs.
Fuyons l'amour et son ivresse,
Que notre encens purifié
Jusqu'au trépas brûle sans cesse
Sur les autels de l'amitié.
De son culte aimable et sincère
Augmentons encore la douceur,
Recevez le doux nom de frère
Et donnez-moi celui de sœur.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1483366/#1485558





















