****** (Gast) meinte am 2006/01/27 14:53:
ja äusserst beklemmend
Was soll dieses schöngeistige Gerede über einen Text, der nichts anderes ist als ein pseudopornografischer Tagebucheintrag eines spätpubertierenden selbstgefälligen 51jährigen Möchtegernliteraten, der sich mit einer jungen Frau nach verpasstem Opernabend mit drei Flaschen, wie einfallsreich, in ihrer warmen Wohnug volllaufen lässt. Ist sie dann auch abgefüllt und bezogen auf ihre eigenen Wünsche nicht gefügig , wird sie zum Abschuss frei geredet, bis es geht, die Arschbacken auseinander, den Schwanz geleckt, na ja sehen Sie, das kennt frau doch von ANH.Und neben aller Nichtachtung trotz immer wieder"Ich bin kein Vergewaltiger" wird dann spätestens am nächsten Morgen das Internet zum Forum. Da wird dann beklemmend gefügig gemacht, was Herrn Herbst auch noch beklemmend ausreicht.Spätestens jetzt wird die Seele dahinter voller Not ein zweites Mal empfindlich verletzt.Schon die Überschrift ist herbsttypisch entlarvend und männlich herabwürdigend. So holt sich Herr Herbst nachnächtlich einen runter und kommt literarisch verbrämt, was in der Nacht nicht gelang. Das ist der Missbrauch durch das veröffentlichte Wort. "Na hören Sie mal"Im Internet, in der Veröffentlichung missbrauchen sie die Frau dahinter ein zweites Mal, stellen sie bloß, würdigen sie herab, verletzen sie öffentlich...Ein Buch kann man deshalb verbieten, zurecht, solche Veröffentlichungen stellen an den Pranger und zwar die Frau.. sie sollten verboten werden. Ihr nachträglicher Internetexhibitionismus ist ein Missbrauch der besonderen Art.. Sie haben von Frauen nichts begriffen...schämen sie sich..
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1475437
LeserIn (Gast) antwortete am 2006/01/27 15:35:
Rätsel
XY läßt sein Alter Ego YZ (...) erzählen, von Armut, Alkohol, Mißbrauch, Gewalt, Sex, mehr Alkohol und noch mehr Alkohol. Der wenig liebenswerte Protagonist bietet kaum Identifikationspotential, von seiner Liebe zu Büchern und der haarigen häuslichen Situation abgesehen. Aber das will XY auch nicht - er zwingt keinen Leser, zu verstehen oder zu tolerieren, er erzählt einfach, geradeaus, packend, in einfacher Sprache, punktgenau und schnörkellos. Das ist spannend, überraschend, glaubhaft, und vor allem aus dem letztgenannten Grund hinterläßt es einen ganz seltsamen Nachgeschmack - fast schon Bitterkeit, wüßte man nicht, wie es weitergegangen istFrage: Wem ist diese Rezension gewidmet?
(Na klar...oder?)
Antwort: Nein! Charles Bukowski!
Merke: Oft täuscht der erste Anschein
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1475723
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/27 16:29:
Das schon finden Sie Pornografie? (@****** (anonym). Danach @LeserIn).
Aua. Der Biermeier schimpft.Aber.
1) W a s sollte gelingen?
2) Was s o l l t e gelingen? (und warum?)
3) "(Bleibt.)"
[Es geht dem Biedermeier offenbar darum, Intimes aus den künstlerischen Darstellungen herauszuhalten. Deshalb auch sein Hinweis auf mein verbotenes Buch, das, so steht's ja nun in dem Urteil, ein Kunstwerk ist, aber gegen das Privatrecht verliert, "weil es reicht, wenn auch nur e i n Bekannter des Klägers den Kläger darin zu erkennen m e i n t". Daß der Biedermeier sich erdreistet, das Anonym ****** zu verwenden, entlarvt allerdings seinen Character ohnedies. Leser Der Dschungel wissen, was hier gemeint ist.]
Zur LeserIn:
Dem Gebot der "Schnörkellosigkeit" mag ich nicht immer folgen, hier, in diesem Text, ist sie nötig, allerdings. In anderen, komplexeren, aber nicht, d a ist das Gebot, als unbedingtes, literarische Anorexie. Ich hoffe, Sie verstehen, daß ich "für die Sache" auch gutgesonnenen und lobenden Kritikern widerspreche.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1476039
DieSalome antwortete am 2006/01/27 16:50:
wieso verteidigen Sie sich da überhaupt?
ich denke mal, es ist immer eine art erschrecken vor sich selbst, wennman worte wieder liest, welche man selber gesagt bzw. geschrieben. wie oft
erscheinen sie uns im nach hinein unpassend, nicht akzeptabel für den
geführten diaolog. jedoch, es wird immer wieder so sein,
dass man dinge, mit einem zeitlichen abstand bedrachtet, anders tun würde.
und sei es nur mit anderen worten. die dem eigentlichen ereignis dann eine
ganz andere wendung geben würden. und überhaupt vorausgesetzt, der dialog ist wirklich geschehen. wer weiß das aber?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1476146
******* (Gast) antwortete am 2006/01/27 17:08:
die Weinnase rümpft sich
Auweia, habe nichts anderes erwartet, wäre ja auch ein Stück Einsicht und Nachdenken notwendig, was bei Ihnen allerdings in diesen Zusammenhängen nicht erwartet werden kann.Seltsam, dass schon dreist ist, der öffentlich nur ein paar Sterne benutzt, weil darin Erkennbares aufscheint.
Sie erdreisten sich dagegen die Fickgeschichte einer Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag öffentlich zu verbreiten, was hingegen ihren Charakter entlarvt. Weiß doch zumindest die Leserin, jene Seele, die in dieser Nacht mit ihnen zusammen war und die in ihrer Person die Stichworte für ihren Dialog gab, wer gemeint ist, und ist empört und verletzt. Aber das schert sie einen Dreck.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1476238
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/27 18:23:
Woher nehmen Sie Ihre Gewißheit.
Daß hier ein reales Begebnis erzählt ist? Die Dschungel erzählen L i t e r a t u r und sind kein Dokumentationsunternehmen. Wer auch nur etwas herumliest, weiß, daß Reales allenfalls - und auch dort sehr oft entstellt - im TAGEBUCH vorkommt, auf der Hauptseite aber nicht - von Polemiken, Spielen wie bei ebay und ähnlichem einmal abgesehen. Oder Reales wird mit Fiktivem so gemischt, daß jeder Leser beides als Erzählung liest. Den Zusammenhang zu einer vermeintlichen Nacht stellen vielmehr S i e her, und zwar mit einer Absicht, die sehr durchschaubar ist und doppelt mies. Denn hätte es eine solche Person und solch eine Nacht gegeben, zerrten nun S i e das ins Licht. Dabei gibt es keinen Hinweis auf irgend eine Person in diesem Text, ü b e r h a u p t keinen, keinen Namen, keine Physiognomie, nicht einmal eine Geste, nichts. Insofern ist es mir restlos rätselhaft, wie Sie wissen können, was eine Leserin, die vorgeblich mit mir in jener Nacht zusammengewesen sei, beim Lesen dieses Dialogs empört. Und auch, woher Sie von dem ebenfalls völlig ungenannten männlichen Dialogpartner auf mich schließen, gehört in die Grundstufe Gynmasium zurückverwiesen, wo man lernt, daß eine Erzählung eine Erzählung und deren Protagonist mitnichten deren Autor ist. Einmal ganz abgesehen davon, daß ich einen solchen Text ganz gewiß vorher mit der vermeintlichen Frau abgesprochen hätte, wenn es eine solche "Bettgeschichte" denn überhaupt gab. Und eine vermeintliche Empörung wäre ganz absurd, wäre doch vorher die E i n w i l l i g u n g eingeholt worden, und zwar bis in den Titel. Ich hätte danach auch sicherlich einige Male mit der Frau telefoniert oder meinethalben gemailt. Wer immer sich hinter Ihnen versteckt, hat mit Sexualität ein Problem; aber das ist rein I h r e, nicht meine Sache und gehört wahrscheinlich zu einem Therapeuten, der heilend eingreift.In diesem Sinn, ich möchte Ihre Verklemmung ungern zum Thema machen, da ich noch weniger gerne verletze:
ANH
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1476615
******* (Gast) antwortete am 2006/01/28 07:12:
aus dem Wissen
Als seien Personen nur erkennbar über die Nennung von Namen oder die Beschreibung ihrer Physiognomie. Die Worte, der Dialog, die beschriebenen Vorgänge machen sie erkenntlich, für die zumal, die sie ausgesprochen, erlebt haben. Das müssten Sie Herr Herbst, der "Meister des Wortes", doch wissen auch ohne Grundstufe Gymnasium. Die Worte, der Dialog, die beschriebenen Situationen, gesprochen in der weinseligen Nacht, eingehüllt in die Intimsphäre der Privatheit eines warmen Zimmers, verdichtet am nächsten Morgen danach und veröffentlicht, nach draußen getragen, das empört.Nicht ich, Sie selbst haben die Nacht und die Person ans Licht gezerrt durch Ihren veröffentlichten Dreiakter und den von Ihnen selbst eingeräumten Zusammenhang (Der Wein war schlecht). Das wissen Sie so genau wie ich.. So sind alle Versuche der Rechtfertigung und Erklärungen nur Ablenkungsmanöver, fiktional einzukleiden, was seine Wirklichkeit dem nächtlichen Dialog abschreibt, öffentlich zur Schau stellt und beklemmend verletzt. So haben Sie im morgendlichenNachrausch und nach lauem Tee die Einwilligung eingeholt, danach gemailt und telefoniert, alles binnen einer Stunde, wieso eigentlich danach, wo es doch eigentlich nur um ein Davor gehen kann. Sie haben ja auch die Einwilligung eingeholt für ihre Auslassungen im verbotenen Buch, so dass ja die vermeintlich unbegründete Empörung, die ja nun gerichtsrelevant ist, ganz absurd wäre. Herbstliche Rechtfertzigungslogik.
Sie haben ein Problem, Herr Herbst, und das ist Ihr Problem, Ihnen fehlt der Mut zur persönlichen Wahrheit, der Sie sich doch öffentlich so verpflichtet haben. Fürchten Sie Weiterungen?
Sie haben Ihren fiktionalen Text ganz einfach der Dreiflaschennacht abgeschrieben und am nächsten Morgen verdichtet dokumentiert, so schlicht und einfach ist das, so unfiktional wie empörend. Das können Sie natürlich öffentlich nicht erklären. Hier geht es um Privaträume, die Sie verletzt haben, und da fürchten Sie ..na ja Sie wissen schon.
Also schweigen Sie Herr Herbst, wenn Sie zur Wahrheit schon nicht fähig sind...und lassen Sie Ihre herbsttypischen arroganten Therapieempfehlungen und schon stereotypen Problemzuweisungen in Sachen Sexualität. Auf dem Hintergrund Ihrer langjährigen Therapieresistenz entlarven solche Auslassungen nur Ihre Hilflosigkeit in der ernsthaften Auseinandersetzung.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1478271
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/28 08:25:
Lächelnd.
Woher glauben Sie, das alles zu wissen? Oder welche Absicht verfolgen Sie damit, die Leser es glauben zu l a s s e n. Was gewesen ist, w e n n es gewesen ist, könnten doch nur zwei wissen, niemals drei. Davon wäre die eine, die sich vorgeblich beklagte, nicht gefährdet. Sie stünde nur Angesicht in Angesicht mit dem Eigenen, und allesdies jetzt wäre nichts als ein Versuch, dieses Eigene vor sich selbst zu verstecken. Das erklärte dann auch den moralischen Vorwurf, der dem Autor gemacht wird. Er wäre dann eine - >>>> Verschiebung.Auch der Mann in dem Text stünde, selbstverständlich, vor dem Eigenen, und das ist ebenfalls nicht durchweg angenehm. Meine Protagonisten allerdings stellen sich. Immer. Sonst ließe ich sie nicht auftreten. Und sie sehen sich an und begreifen. Vielleicht.
Interessant ist allerdings Ihr Vorwurf, ich sei zu Wahrheit nicht fähig. Komischerweise wird mir die Wahrheit wie im Fall des verbotenen Buches so auch hier gleichzeitig zum Vorwurf gemacht. Ja, Sie, '******', fordern mich sogar noch a u f, sie 'einzugestehen' und nennen mich gewissermaßen einen Lügner, weil ich hier n i c h t tue, was mir vorgeworfen wird. Das läßt mich auf die, ja sicher: entfernte Möglichkeit kommen, Sie seien ein Rechtsanwalt der Gegenseite, der mich zu provozieren versucht.
Es wird noch lustiger. Ich hätte die Sätze 'einfach' aus der Wirkl,ichkeit abgeschrieben und dokumentiert, schreiben Sie. Ich hoffe, Sie meinen den S i n n dieser Sätze, denn das funktioniert sonst nicht. Ein 'abgeschriebener' Dialog erhält im Text einen völlig anderen Rhythmus, also auch andere Worte, bekommt Verknappungen, neue Wendungen usw. Sonst würde er durchhängen,im übrigen auch zu lang werden. NUR: Wenn ich bestreite, die Sätze 'dokumentiert' zu haben, alleine dann schon, werden sie als Dokument verstanden, mißverstanden: ah, das ist g e s c h e h e n! rufen dann alle. Wenn ich es nicht bestreite, dann aber nun auch. Und Sie, der das in Gang gebracht hat, drehen das herum und sagen: Schaut mal, was für ein unmoralischer Mensch!
Selbstverständlich ist das die Absicht dahinter.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1478315
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/28 08:59:
Stellen Sie sich einmal vor, liebe Leser.
Ich riefe die vermeintliche junge Dame a n und fragte: „Sag mal, bist d u das, die mich in Den Dschungeln wegen unseres Dialogs so attackiert?“ Und sie sagte entweder ja, dann würd ich fragen: „Soviel Mut bringst du nicht auf, mir das ins Gesicht zu sagen? Ah, pfui! Wir hatten das Posting doch abgesprochen, sogar über den Titel hast du gelacht!“ Oder aber sie sagte: „Nein, ich habe damit nichts zu tun.“ Was sag ich, liebe Leser, dann I h n e n? Schreibe ich davon nämlich hinein, dann hat der/die selbsternannte ****** sein/ihr Ziel e r r e i ch t, schreibe ich es n i ch t hinein, dann aber womöglich auch. Der/die selbsternannte ****** hat ein hohes intrigantes Potential, ich kann uns alle nur warnen. Dieses Potential spricht dafür, daß auch der/die selbsternannte ****** eine meiner eigenen Erfindungen ist. Übrigens schon deshalb, weil der/die selbsternannte ****** (oh er weiß, wie mich treffen!) nunmehr die ‚tatsächliche’ ****** aus dem Tagebuch verstellt und allein durch die Okkupation des Nicks ungewiß macht.
[Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (61).]
Aber wie soll ich die Figur eines literarischen Dialoges anrufen können? Fiktionen haben in aller Regel kein Handy. Und einen Festanschluß sowieso nicht.
>>>> 62
60 <<<<
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1478351
albtraumnikolaiherbst (Gast) antwortete am 2006/01/28 11:43:
die wahrheit!
sehr verehrte damen und herren,nach rücksprache mit meinen fiktiven e-mail freunden, sehe ich mich genötigt, den vorhang über meiner eigentlichen existenz zu heben: mein name ist nicht alban nikolai herbst, nein, vielmehr heiße ich micky mouse und lebe in einem kleinen schloss an der spree. das schloss hat niedliche gitter vor den fenstern. die wollen hier nicht, dass ich aus dem fenster falle! die wände der räume hier sind schön weich und mit gummi wattiert. ich trage auch keine drei pullover übereinander, sondern nur einen einzigen weissen, den mir der butler immer hinter dem körper zusammenbindet.
leider hatte ich mich gestern um 18:27 uhr selbst verraten, als ich folgenden satz in die dschungel stellte:
“ wer auch nur etwas herumliest, weiß, daß reales allenfalls - und auch dort sehr oft entstellt - im tagebuch vorkommt, auf der hauptseite aber nicht - von polemiken, spielen wie bei ebay und ähnlichem einmal abgesehen. oder reales wird mit fiktivem so gemischt, daß jeder leser beides als erzählung liest.“
tja, alles nur erträumt, ihr lieben! die spenden werde ich aber behalten, sie bereichern mein taschengeld.
nein, es geht mir nicht schlecht. vielmehr bin ich genial und berühmt und verdiene eigentlich den nobelpreis für literatur, den man mir längst gegeben hätte. aber dann würde ich ihn als unter meiner würde stehend ablehnen. nein, annehmen würde ich nur ein kleines königreich mit vielen hofdamen, die ich rund um die uhr zwischen den mahlzeiten und meinen schreibversuchen beglücken könnte.
ach, die pavoni zischt hinter mir! pavoni ist der name meines zimmermädchens hier im schloss. sie bringt mich immer in einen raum mit vielen anderen königen und prinzen, dort darf ich dann essen. hier muss niemand arbeiten. wir sind doch schliesslich adelige! mir geht es ja so gut! jetzt, nachdem ich mein wahres ich gezeigt habe (nämlich mein „mich“), kann ich dieses internetexperiment beschliessen, damit ich mehr zeit für die schreibschule habe, auf die mich meine reichen eltern geschickt haben. und wenn ich dann erst mal aus der pubertät heraus bin, kaufe ich mir ein eigenes auto und muss dann nicht mehr mit dem fahrrad zur schule fahren.
egebenst, ihr micky mouse.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1478679
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/28 12:15:
Auch Mick(e)y Mouse wird hier begrüßt.
Und ihr wird versichert, dieser süßen Maus, daß wir uns über die rege Anteilnahme ausgesprochen freuen. Offenbar ist die Resonanz auf meine Texte d a... und zwar auf die allerpfiffigste Weise. Denn wie gut und wie viel muß das Mäuschen gelesen haben. Ach über die Begierde! (Lacht).
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1478793
micky mouse (Gast) antwortete am 2006/01/28 12:39:
e
immer wenn ich auf meinem alten notbook (schon wider!) das wort micky eintippe hüpft das "e" aus der verankerung und läuft zwei mal um den tisch. mein butler hat es aber gerade eingefangen. welch ein klück!
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1478870
******* (Gast) antwortete am 2006/02/01 14:38:
gutta cavat lapidem
Es arbeitet in Ihnen, weil Sie etwas merken, begreifen nicht. Sich stellen, das allerdings wagen Sie nicht.Und das Lächeln ist auch der Unruhe gewichen, Ihnen geht das nach, ach Göttin. Sie müssen darüber nachdenken und es hat etwas Entkräftendes. Sie Armer, denken Sie eigentlich mal an die Frauen, denen Sie das antun, und zwar bevor Sie es antun, Sie sozialer Möbelträger?
"Wissen Sie, liebe Frau, bei einem poetischen Ansatz, der Fiktion und REALITÄT zusammennimmt, war das zu erwarten...Es verunsichert, das wohl ...wie jetzt Sie." damit ist das dann erledigt für den Mann Herbst. Jetzt muss er seinen Mann stehen...und zwar umso präsenter er ist. Das ist der Umgang mit von Ihnen an Frauen, jungen Frauen, vor älteren haben Sie ja Angst, also an jungen Frauen durch Ihre Übergruiffe ausgelösten Verletzungen, Verunsicherungen. Welch heldenhafter Ton des Alban Nikolai Herbst, er lässt sich mit den eigenen Waffen nicht schlagen, nein, auf in den Kampf.
Es verunsichert, das wohl, wenn auch nur ganz verzögert, aber doch eher selbstverliebt larmoyant und ohne wirkliche Einsicht. Und es wird sicherlich bald wieder verstellt, was es letztlich und forwirkend mit derjenigen macht, die sich durch Sie n a c k t in die Öffentlichket gezerrt sieht, in ihren intimsten Äußerungen und Bereichen vor aller Welt bloß- und ausgestellt, nur weil Sie meinten, es sich, wie Sie immer betonen, literarisch nachträglich schuldig zu sein. Nach dem lauen Tee, wieder in der kalten Stube, die junge Frau öffentlich noch einmal beklemmend, was Ihnen erst einmal offenbar genug ist, t i e f bloßzustellen. Welch abartiges Tun.
Der Dialog sagt deutlich, was in der Frau vorgegangen ist, ohne dass ein Herr Herbst etwas bemerkt hätte.
Es wird gefickt oder ich gehe.
Welch männliche Anmaßung, Gewalt und Rache eines feigen alten Mannes an einer jungen Frau.
Hat sie sich, die junge Frau, voller Scham und ihr peinlich doch konkret dem winterlichherbstlichen Zugriff in den Arsch verweigert und den Fick versagt.
"Ficken Sie mich, ficken Sie mich! Aber fassen Sie mich nicht an!"
Das ist in der männlich diskriminierenden Veröffentlichung Missbrauch , Herr Herbst, Missbrauch an Seele und Körper einer jungen Frau, die dahinter steht, das geht beklemmend tief.
Aber das verstehen Sie nicht, der Sie sich doch in letzter Zeit so sehr als sadomasochistischer Sachverständiger in Sachen Missbrauch exponieren. In Ihrem Selbstverständnis braucht das eine Frau, eine junge zumal, geradezu therapeutisch.
Und diese abgrundtiefe Verachtung der Frau kommt dann noch daher mit dem Anspruch, ein gelungenes Textchen verfasst zu haben, gar Literatur. Das ist wirklich lächerlich, Literatur, gar ein Kunstwerk, wie kümmerlich und schändlich zugleich..
Unabhängig davon verliert das angebliche Kunstwerk (Dieses "textchen" ist keines, Herr Herbst.) gegen das Privatrecht auch gegen das ganz private Menschenrecht einer jungen Frau. Das müssten Sie doch eigentlich endlich wissen nach jahrelangen gerichtlichtlichen Auseinanderestzungen darum.
In Gerichtsverhandlungen wirkt bisweilen strafmildernd, wenn eine "öffentliche", d.h. in Anwesenheit der Betroffenen, Wiederholung vermieden werden kann, so komprimiert sie, die Wiederholung auch daherkommen mag.
Der in der nachnächtlen Ausnüchterungsphase ins Netz gestellte Dreiakter verletzt dreifach die Seele, die Not der jungen Frau, die dahinter steht und von Ihnen, Herr Herbst, ausbeuterisch zum Gegenstand, zum Objekt Ihres voyeuristischen Veröffentlichungintersses gemacht hat. Das ist krank.
Das ist auch nicht mit drei Flaschen zu entschuldigen, im Ggenteil, sie zeigen nur den Weg; da musste sogar ein schlechter noch her vom Türken, den der alte Mann noch holt, um zum Ziel zu kommen.
Und ö f f e n t l i c h verletzend ist es zumal, Herr Herbst, als könnten, was gewesen ist zwischen zweien, doch nur zwei wissen. Welch naive wie verlogene Schutzbehauptung. Erstens ist die Geschichte aus einer beweinten Nacht durch Sie weltweit veröffentlicht, zweitens sind Sie mit der jungen Frau im öffentlichen Raum nicht Unerkannte und drittens teilen sich die Beteiligen Zweiten und Dritten durchaus mit, wenn auch nur im tiefen Vertrauen und in großer Not, weil nicht ertragen werden kann, was durch Sie ausgelöst worden ist.
Ach, Sie haben gefragt, und sie hat es Ihnen nicht gesagt?
Es gibt auch eine Öffentlichkeit außerhalb des Netzes, oder Herr Herbst? Und wie Ihre Frauengeschichten, ins Netz gestellt, z.T. auch anders öffentlich verarbeitet, wie also Ihre Frauengeschichten, meist junge, auf die Sie als Mann doch so stolz sind, die Mundzumundrunde machen und in den Kreisen kolportiert werden, das wissen Sie doch auch. Was das für eine Frau bedeutet, unabhängig von der Verletzung unmittelbar an ihr selbst, und was die auf sie gerichteten wissenden Blicke bedeuten oder die sie dann immer dafür hält, das spielt für Sie keine Rolle. In diesem Zusammenhang fehlt Ihnen das Feingefühl, das Gefühl überhaupt, für Frauen sowieso. Das ist schäbig.
Da helfen auch alle nunmehr in Szene gesetzten wortreichen Ablenkungsmanöver nicht.
Sie vergessen dabei, worum es eigentlich geht.
Was gibt Ihnen eigentlich das Recht, dieses Eigene der Frau ins Netz zu stellen, das frau "vor sich selbst" nicht eigentlich verstecken, dann aber doch verstecken will, vor allem vor seiner Veröffentlichung schützen will??!! Was gibt Ihnen das Recht, Herr Herbst, das Recht, mit diesem Eigenen, dem ganz Privaten und Intimen, einer Frau so s e l b s t h e r r l i c h , voyeuristische Bedürfnisse bedienend, umzugehen, dieses Eigene im umfassenden Sinne zu verraten durch Ihre Veröffentlichung.
Da können Sie noch so sehr literarisch verbrämen und durch angeblich Vorabsprachen, die es übrigens nicht gegeben hat, rechtfertigen wollen.
Nichts kann eine solche Verletzung rechtfertigen, nicht nur wenn ein Bekannter, eine Bekannte der Klägerin die Klägerin darin zu erkennen meint, sondern es genügt schon, wenn die Klägerin sich darin erkennt und weiß. Herr Herbst begreifen Sie doch endlich. Hier geht es um ein grundlegendes Persönlichkeitsrecht, auch für Frauen, auch für die noch jungen, die Sie ja so lieben, aber nicht eigentlich achten.
Und da fällt Ihnen, wie könnte es anders sein, als Begründung für das eventuelle Verhalten einer Frau bezogen auf das ihr Eigene nur ein "deformationserklärender" psychologischer Verweis ein.
Aufschlussreich, dass dem M a n n, vor das Eigene gestellt, i h m also, das "nicht durchweg angenehm" ist, während die F r a u, vor das Eigene gestellt, sie also, sich "vor sich selbst zu verstecken" versucht.
Welch feinmännliche Differenzierungen in der Beschreibung und Wahrnehmung der "Seele" und der "Not" einer Frau, die dann aber der Öffentlichkeit zum Fraße hingeworfen werden.
Sie sind da viel bemüht wortreicher, wenn es darum geht, sich aus i h r e m Dilemma zu reden, den lieben Lesern geradezu beschwörend den Sachverhalt pädierend erklären und nochmal erklären und hin und her wenden, ohne dass Ihnen Ihre Verteidigungsrede gelingt, im Gegnteil. Da werden im Nachtrag sogar Handys und Festanschlüsse bemüht. Sollte wohl witzig sein angesichts des Themas. Das ist ihre Art des Umgangs mit einem Problem, das Sie haben und das Sie anderen bereiten.
Sehr schwach Herr Herbst, sehr einfalls- und hilflos.
Sie erfinden dazu auch noch ein Gespräch mit einer jungen Dame, in dem Sie sie dann, was die typisch herbstliche Seite schlaglichtartig entlarvt, auch noch beschimpfen, beschimpfen müssen, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken. "Soviel Mut bringst du nicht auf, mir das ins Gesicht zu sagen? Ah, pfui!..!
Warum "du" und nicht "Sie", ach ja fikrional. Sie denken aber auch an alles, Herr Herbst.
"Wissen Sie..bei einem poetischen Ansatz, der Fiktion und Realität zusammennimmt liebe Frau ist jedenfalls mit Angriffen in dieser Weise zu rechnen, und zwar um so mehr, je p r ä s e n t e r I C H b i n."
Ah ja, da ist er ja wieder, der eigentlich Getroffene und Geschändete, Alban Nikolai Herbst.
"A h, p f u i !!"
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1497793
albannikolaiherbst antwortete am 2006/02/01 14:57:
Verzeihen Sie, aber Sie wissen g a r nichts.
Sondern kühlen, wie immer anonym, ihr Mütchen an einer Fantasie, die in Ihnen selbst wühlt und der S i e sich nicht stellen können. Sie tragen ein höchstprivates Probem, von dem ich nichts weiß, da ich Sie (vermutlich) nicht kenne, hier öffentlich an m i r aus, um sich be s s e r zu fühlen. Glauben Sie mir, Sie haben mein Mitgefühl, sogar fast Sympathie. Und um Ihrer selbst willen würde ich Ihre letzten Kommentare gerne löschen, es geht aber leider nicht, aus Gründen, die ich anderweitig oft dargelegt habe: sie verstießen gegen das ästhetische Vorhaben. So müssen Sie sich nun, es tut mir leid, blamieren, auch wenn die Blamage als Denunziation gemeint ist. Dazu gehört selbstverständlich Ihre nette Form, sich hinter einem Pseudonym zu verbergen, das jemanden ganz anderes meint, dem Sie damit - da Sie ja nicht nachdenken mögen - vielleicht sehr viel mehr schaden, und dazu einem Kind, auch das gilt Ihnen nichts, als jener vermeintlich realen Frau, auf die es in dem in Rede stehenden Text aber auch wirklich nicht einen einzigen Hinweis gibt. Sie unterstellen aber anderes: unterstellen, und das hat sicher seinen Grund. Dennoch nehme ich Sie ernst, denn ich nehme den Schmerz ernst, der offenbar in Ihnen wirkt und beim Lesen von Literatur virulent wird. Literatur w i r k t so, wenn sie gut ist, auch Sie kommen darum nicht herum. Da hilft es nichts, wenn man die Darstellung erotischer Geschehen - auch verhinderter oder nicht gewollter - aus der Literatur hinauszensieren möchte. Ich kann Sie, wenn Sie das anders sehen, nur inständig bitten, gegen mich wegen dieses Textes zu prozessieren. Ich habe aus dem Verbot eines meiner schönsten Bücher gelernt und werde den Teufel tun, etwas so zu schreiben, daß eine vorgeblich gemeinte Person sich öffentlich erkennbar fühlen kann. Wobei es sich bei dem Text, der in Ihnen nun offensichtlich so furchtbar wühlt, um L i t e r a t u r handelt. Ich kann das, scheint's, nicht oft genug sagen. Und, nebenbei, auch g e n a u zu lesen, kann niemandem schaden. Der männliche Protagonist des Dialogs ist ja doch anders, als Sie es beschreiben, nicht derjenige gewesen, der um den Arschfick b a t. D a s kam von der Protagonistin. Psychodynamisch nennt man, was in diesem Zusammenhang erzählt wird, einen double bind. Aber Ihnen das zu erklären, würde Ihnen auch nicht mehr helfen. Und nun geben Sie Ruh.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1497919
******* (Gast) antwortete am 2006/02/01 15:44:
löschen sie
Natürlich müssen Sie so widersprüchlich und uneindeutig kommunizieren, obwohl Sie alles wissen.Geben Sie das Geheinmis nicht preis, sonst gibt das Geheimnis Sie preis.
Ja, löschen Sie Ihren Text.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1498216
albannikolaiherbst antwortete am 2006/02/01 15:51:
Lacht.
Sicher nicht.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1498267
******* (Gast) antwortete am 2006/02/01 16:19:
beweint
Sicher doch
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1498441
albannikolaiherbst antwortete am 2006/02/01 18:28:
Bitte jetzt nicht die Kindchennummer.
Sie haben mich öffentlich beschimpft, mich einen Mißbraucher genannt, mich krank genannt, Sie haben versucht, mich vor der Öffentlichkeit zu demütigen, Sie haben mich zwingen wollen, die Realität einer Person einzugestehen, von der ich schrieb, sie sei fiktiv, sie aber nun gerade schrieben, sie sei real und wolle öffentlich nicht auftauchen. Und dann begehen Sie noch die Untat mit diesem Anonym, von dem Sie, offenbar lesen Sie Die Dschungel ständig, sehr genau wissen, wieviel wert es mir ist. Und weil ich immer noch fest bleibe in der Sache, weil ich in künstlerischen Dingen weder erpreßbar noch korrumpierbar bin, legen Sie nun den Lesern nahe, es gebe ein Geheimnis aus dieser vorgeblich realen Nacht, eines, das mich preisgebe und das ich deshalb verheimlichen müsse... was immer das sei, daß ich vielleicht nicht ‚gekonnt’ hätte oder insgesamt impotent bin, ich weiß es wirklich nicht. Aber Sie verkennen, daß mir das ganz egal ist. Es ist über mich so vieles in Umlauf, ach herrje, wenn ich da jedesmal zusammenzucken wollte! Mag mich die Welt für impotent halten, gerne; und wenn ich es wäre, ich schriebe noch drüber, da das ja nun ein Leiden wäre, über das ich ebenso schreibe wie über Glück; und es wäre nicht mir, sondern einer körperlichen oder geistigen Krankheit anzulasten, die wiederum nicht m i r zuzuschreiben wäre, sondern irgend welchen fruchtbaren, über mich einhergefallenen Umständen. Wozu sollte ich das verbergen? Und daß die Protagonistin aus dem Dialog mit dem Protagonisten nicht schlafen w o l l t e, wird im Dialog selber erzählt. Nur, daß Sie jetzt, da Sie begreifen, daß ich nicht einzuschüchtern bin, die Kindchenkarte ziehn und mit großen verweinten Augen blicken, hat etwas rührselig Falsches.Es wäre so leicht gewesen. Sie hätten meine Telefonnummer aus dem Telefonbuch herausgesucht und mich angerufen und gesagt: „Entschuldigen Sie bitte, Herr Herbst, ich möchte meinen Namen nicht nennen. Aber ich lese Die Dschungel ständig oder doch oft, und vieles gefällt mir nicht, manches aber bringt mich dazu, immer wiederzukommen. Nun las ich diesen einen Text, und er ist für mich ganz fürchterlich. Aus persönlichen Gründen, über die ich nicht sprechen kann oder will. Ich möchte auf die Lektüre Der Dschungel nicht verzichten. Könnten Sie das tun und ihn herausnehmen? Bitte!“
Dann wäre das in mir umgegangen nach einem ersten zornigen Nein; es wäre umgegangen, und sehr wahrscheinlich hätte ich ihn mit einer kleinen Erklärung dazu tatsächlich herausgenommen und aufbewahrt für einen späteren Romantext, in den er sich fügt. Tatsächlich hänge ich nicht an den drei Dialogen, sie sind vermutlich auch noch nicht handwerklich fertig und kommen schon gar nicht an die Schönheiten meines verbotenen Buches heran, in dem aber auch L i e b e eine Rolle, nein: d i e Rolle spielt. – Alles das, jedenfalls, Frau Kommentatorin oder Herr Kommentator, wäre gegangen. Nun aber nicht mehr. Denn löschte ich jetzt, würde mir das nicht nur als Eingeständnis dessen ausgelegt, tatsächlich eine kenntliche Person verarbeitet zu haben, sondern mehr noch als ein Schuldeingeständnis, daß man so etwas nicht scheiben darf. Deshalb, Frau oder Herr Soundso (ich verwende Ihr semantisch gefälschtes Anonym sicherlich n i c h t ), kann ich Ihnen nur noch ein Taschentuch reichen.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1499142
LeserIn (Gast) antwortete am 2006/02/01 18:53:
@****** und ANH
***** Sie haben natürlich völlig recht. ANH bemüht sich recht ein, naja sagen wir mal, ekelhafter Mensch zu sein. Stolz darauf zu sein, deswegen dies in aller Öffentlichkeit kund zu tun, jedoch aber verletzt zu reagieren (Denunziant, feig, mies etc.)., wenn jemand versucht ihn zurecht zu weisen.@ANH
Sie reden sich darauf hinaus, dass es gar nicht real geschehen sei, nur eine Fiktion ist. Obwohl Sie es in Zusammenhang mit Ihrem Tagesablauf und entsprechende persönliche Umstände einbauen.
Nun dann lassen Sie uns doch einfach feststellen, dass die männliche Person, dieses Zwiegesprächs ein einfühlsarmer, egozentrischer, rücksichtsloser Rohling ist.
Ein Arschloch halt.
Und gut ists.
Somit bezieht sich diese "Denunziation" auch auf eine fiktive Person und nicht auf Sie.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1499249
albannikolaiherbst antwortete am 2006/02/01 19:10:
ach LeserIn, was suchen Sie eigentlich noch anderes hier.
Als Ihre eigene, leider offenbar nur noch sehr verschoben mögliche Befriedigung? Sie haben so wenig begriffen. W a s in der Nacht geschah, ist in meinem .Tagebuch gar nicht vermerkt. Nur daß ich über Nacht nicht da war. Und schlechten Wein getrunken habe. S i e ziehen einen Schluß. Was, wenn ich eine Nacht gehabt hätte, die beiderseits e r f ü l l t war? Was, wenn ich mit einem Freund durchgetrunken hätte? Sie konstruieren sich und den Lesern nicht nur Ihr eigenes Armutszeugnis... nein, ich will nicht böse sein, es steht ja offenbar Not dahinter... aber Sie konstruieren sich eine Projektionsfläche. Und selbst, s o l l t e alles so gewesen sein (was gar nicht geht, reale Dialoge werden anders geführt, da ist immer unendlich vieles dazwischen), so wäre doch immer noch niemand kenntlich gemacht. Aber Sie möchten so furchtbar unbedingt aus mir Ihren persönlichen Mißbraucher machen. Lacht. Ich eigne mich nicht dazu, LeserIn. Sie verschieben Ihr Problem. Und es sind immer wieder meine Texte, die so etwas zutage fördern. Das ist ihre Kraft. (Deshalb sind sie bei einigen derart verhaßt. Allein, was d i e s e r jetzt ausgelöst hat!)Interessant übrigens, daß die geballte Ladung Mißgunst so auf einmal, so geradezu versammelt auftritt, nachdem tagelang Ruhe war. Hab ich's mit einem FrauenSelbsthilfsClub, EMMA Redaktion Weblog, zu tun? Haben Sie an Ihrer Clubwand ein Bild von mir, auf das Sie alle mit Dartpfeilen schießen? Oder ist es immer nur e i n e, die sich unter verschiedenen Anonymen ergießt? Leser, zu Hilfe, wer blickt noch durch?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1499349
LeserIn (Gast) antwortete am 2006/02/01 19:41:
Wie? Was? Sie blicken wirklich nicht mehr durch!
Ich auch nicht, mit Ihnen schon gar nicht.Ich meinte: Der Protagonist des Dialogs ist ein Arschloch. Schrieb ich auch.
Habe nichts projiziert und auch keine Probleme offen gelegt. Das projizieren Sie. Aber Sie dürfen das, Sie sind ja Literat. Sie projizieren aber so haltlos und dumm, was einiges Ihrer Probleme offenlegt. "EMMA", mein Armutszeugnis, meine Probleme etc.
Wer sagt überhaupt ich wäre ein weibliches Wesen? "LeserIn" impliziert beide Geschlechter. Alles andere ist Projektion. Wenn schon anonym, dann richtig und somit gebe ich auch kein Geschlecht kund. Das tut ja auch nichts zur Sache. Nur für Sie scheint es wichtig zu sein.
Ich mache Sie zu einem Mißbraucher, wenn ich schreibe, der Protagonist ist ein Arschloch? Ihre Projekktion! Oder sind doch Sie der Protagonist. Ich dachte nicht.
Mißgunst? Meinerseits? Sie vergessen schon wieder, wer Ihnen den Tip für eBay gegeben hat, der Ihnen €€€ einbringen kann.
Nein, die LeserIn der letzten Wochen bin ich. Kein(e) andere(r).
ABER, wer so was schreibt, wohl keine Fiktion, hat grosse Defizite.
"Es ist kein Problem, daß die Frau weiter mit ihm spricht, daß man bis in die Puppen aufbleibt. Aber sich nebeneinander ins Bett zu legen - wirklich... so etwas tut man aus Achtung vor dem Körper schon nicht, nicht des eigenen und nicht des anderen Körpers wegen. Ein Körper ist heilig. Man e h r t ihn. Ihm gegenüber zerfällt jedes heilige Buch zu einem Häufchen kargen Staubs."
Dazu gibts sonst nichts zu sagen, das kann man so stehen lassen, muss man nicht weiter kommentieren.
Grüß Sie.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1499510
albannikolaiherbst antwortete am 2006/02/01 19:52:
Da sich hier viele des Anonyms "LeserIn" bedienen.
Kann ich nicht wissen, wer jeweils darunter schreibt. Ist aber auch egal. Ihren Einfall danke ich Ihnen, ganz selbstverständlich. In dem, was Sie im übrigen zu d i e s e r Angelegenheit schreiben, bin ich grundsätzlich anderer Meinung. Unser Geschlechterverständnis unterscheidet sich offenbar sehr. Festzuhalten bleibt, daß ich n i em a n d e n in dem Text, der diese Diskussion ausgelöst hat, kenntlich gemacht habe. Durch kein Wort, durch keine Beschreibung. Und ich bitte doch darum, mich darüber aufzuklären, wo das d o c h der Fall gewesen sein soll. Um gar nichts anderes geht es imgrunde. Im übrigen wird die Literaturfreiheit nun s e h r gefährdet. Bitte werfen Sie die Hälfte aller Ihrer Romane, vor allem die guten, denn die betrifft es, weg.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1499563
olivers sacks (Gast) antwortete am 2006/02/02 13:53:
das raetsel geloest!
wenn ich diesen blog richtig verstanden und analysiert habe, handelt es sich bei den nicknamen albannikolaiherbst und ****** um ein und dieselbe person? der schreibstil ist einfach zu aehnlich. eine interessante idee. so gelingt es dem autor herbst, ueber sein verbotenes buch in einer platzhalterfunktion zu diskutieren, ohne das buch selbst zu nennen. sich rein waschen von justitiablem makel. ein ernstes psychotisches problem, die schizophrenia simplex oder zu deren komplex gehhoerend , das ich gerne in meiner praxis untersuchen wuerde.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1503397
ferromonte antwortete am 2006/02/02 15:49:
dummerchen, arbeitest du mit dem zeilinger toni zusammen? dann freu dich auf gugging ... :)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1504027
oliver sacks (Gast) antwortete am 2006/02/02 17:43:
nichts gegen toni zeilinger, jedoch...
ich glaube nicht, dass teleportation das raetsel loest. da steckt eher ein psychischer defekt dahinter. ganz auszuschliessen ist allerdings nichts. um sicher zu gehen, muesste man herrn herbst in eine entsprechende versuchsanordnung bringen, die ein seitliches ausweichen durch teleportation verhindert. ich vermute, er weiss selbst nicht genau, wieviele persoenlichkeiten er in seinem blog projeziert. erinnert doch sehr an den fall von billy milligan. waere natuerlich aus juristischer sicht ganz interessant, da strafmildernd oder sogar strafaussetzend.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1504712
ferromonte antwortete am 2006/02/02 17:49:
herbst braucht keine lanze von mir gebrochen; trotzdem muß ich sie ihrer geradezu amüsanten unbedarftheit in sachen kunst erinnern. lassen sie es gut sein, sie liegen total verkehrt, es hat keinen sinn.
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1504762
oliver sacks (Gast) antwortete am 2006/02/02 18:02:
es geht hier nicht um kunst
es geht hier um krankheit. selten ist mir ein fall untergekommen, in dem ein autor, der an wahnvorstellungen leidet, diese in einem internettagebuch zum besten gibt! uebrigens verstehe ich ihre beiden saetze nicht. vielleicht ist es hier ebenso herr herbst, der aus ferromonte spricht? interessant!
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1504843
ferromonte antwortete am 2006/02/02 18:18:
ich wünsche ihnen gute besserung, und setzen sie ihre medikamente nicht ab - die folgen klingen schon an ...
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1504909
ElsaLaska (Gast) antwortete am 2006/02/02 18:29:
Hallo Herr Sacks,
>>selten ist mir ein fall untergekommen, in dem ein autor, der an wahnvorstellungen leidet, diese in einem internettagebuch zum besten gibt>>das könnte vielleicht auch an Ihnen liegen. eventuell lesen sie ZU WENIG "internettagebücher" ...
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1504952
oliver sacks (Gast) antwortete am 2006/02/02 20:20:
ja wenn da noch mehr ist...
an wahnvorstellungen, die ihren ausdruck im internet finden, so bin ich um entsprechende verlinkung recht dankbar. elsalaska ist ein schönes wortspiel. else lasker-schueler und els alaska. wer ist els?
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1505507
ElsaLaska antwortete am 2006/02/02 20:33:
>>so bin ich um entsprechende verlinkung recht dankbar
da hätte ich viel zu tun, Herr Sacks. Tun Sie sich einfach ein bisschen um, es ist alles sehr interessant da draußen.Steckt übrigens noch láska drin, sie kennen das tschechische Volkslied vielleicht? "Skoda lásky". Es geht auf die Melodie von "Ro-sa-mun-de" ...
War aber, glaub ich, zuerst da. Die Beugung láska-lásky verdankt das Tschechische übrigens Restparadigmen des Sanskrit. Sehr erstaunliche Sprache. Die einzige meines Wissens, die einen ganzen sinnmachenden Satz ohne einen einzigen Vokal vorweisen kann.
Zum Wahnsinnig-werden ...
:)
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1505576
oliver sacks (Gast) antwortete am 2006/02/02 20:55:
sprachgenie
ja, rosamunde, eigentlich komponiert vom tschechischen kapellmeister jaromir vejvoda:schon seit vielen langen jahren
liebe ich die rosamunde,
und ich denke jede stunde:
einmal muss sie es erfahren.
seh' ich ihre roten lippen
mit dem ewig frohen lachen,
möcht' ich alles machen,
um daran zu nippen!
warum lässt sie mich nur schmachten,
immer lächelt sie von ferne,
ach, ich wüsste nur zu gerne,
wie's bisher die and'ren machten.
still verborgen wie ein veilchen
lebe ich in ihrer nähe,
doch wenn ich sie sehe,
wart' ich noch ein weilchen.
aber heut' bestimmt, geh' ich zu ihr,
gründe hab' ich ja genug dafür!
ich trete einfach vor sie hin
und sag' ihr, wie verliebt ich bin.
sagt sie dann noch nein, ist mir's egal,
denn ich wart' nicht auf einandermal!
ich neh'm sie einfach in den arm
und sage ihr mit meinem charme:
|: rosamunde, schenk' mir dein herz und dein "ja!"
rosamunde, frag' doch nicht erst die mama.
rosamunde, glaub' mir, auch ich bin dir treu,
denn zur stunde, rosamunde,
ist mein herz grade noch frei.
rosamunde, schenk' mir dein herz und dein "ja!"
rosamunde, frag' doch nicht erst die mama.
rosamunde, glaub' mir, auch ich bin dir treu,
denn zur stunde, rosamunde,
ist mein herz grade noch frei.
sie sind mir ja ein sprachgenie! deutsch, tschechisch, sanskrit! holla!
http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/1469444/#1505735





















