Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop

Marlboro, Prosastücke, 1981 Die Verwirrung des Gemüts, Roman, 1983 Die blutige Trauer des Buchhalters Michael Dolfinger, Lamento/Roman, 1986 Die Orgelpfeifen von Flandern, Novelle, 1993, 2001 Wolpertinger oder Das Blau, Roman, 1993, 2000 Eine Sizillische Reise, Fantastischer Bericht, 1995, 1997 Der Arndt-Komplex, Novellen, 1997 Thetis. Anderswelt, Fantastischer Roman, 1998, (Erster Band der Anderswelt-Trilogie) In New York, Manhattan Roman, 2000 Buenos Aires. Anderswelt, Kybernetischer Roman, 2001, (Zweiter Band der Anderswelt-Trilogie) Inzest oder Die Entstehung der Welt, Der Anfang eines Romanes in Briefen, zus. mit Barbara Bongartz, 2002 Meere, Letzte Fassung 2007. Bei Volltext. Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen, Poetische Features, 2004 Die Niedertracht der Musik, Dreizehn Erzählungen, 2005 Dem Nahsten Orient / Très Proche Orient, Liebesgedichte, 2007 Meere, Letzte Fassung 2007 Aeolia.Gesang / Stromboli. Mit den Bildern von Harald R. Gratz. Limitierte Auflage, 2008 Kybernetischer Realismus, Heidelberger Vorlesungen. Manutius Heidelberg 2008Der Engel Ordnungen, Gedichte. axel dielmann - verlag 2009 d e

 
daad (Gast) meinte am 2006/01/25 16:10:
please help the poet ...
Please help the poet Gennadji Ajgi in Moscow!



Gennadij Ajgi born in 1934 in Schajmursino (at the time part of the Autonomous Chuvash Soviet Republic), is a great European Poet. The Chuvashian lyricist has been writing since 1960 in the Russian language (following the advice of Boris Pasternak) and has received a numerous amount of awards amongst others the German Petraca price and the price of the Académie Française. In 1992/93 Ajgi was fellow in Berlin as part of the artists program of the DAAD (German Academic Exchange Service). During this time period he published “Aus Feldern Russland“ (From Russian Fields) together with his translator Felix Philipp Ingold and has enchanted many listeners and readers.



We have received a cry for help from Moscow. Gennagij Ajgi who recently accepted to take part at the P.E.N. congress in Berlin in May has fallen ill and lies in a Moscow clinic. The hospital costs are large and exceed the modest amount covered by the families insurance. P.E.N. in Germany has set up a donation account to help Ajgis family with the hospital bill.



Commerzbank of Darmstadt; Germany

IBAN: DE 3750 8400 050 - 130808907

BIC: COBADEFFXXX



Please help with a donation and please help soon. The reserve assets and donations of his friends and family in Moscow have already been used. Every Euro Counts! Please pass this call for help to your friends and family.



Berlin, January 2006

Nina Hartl, DAAD

Ursulla Setzer and Herbert Wiesner, PEN-Zentrum, Germany

Ulrich Schreiber, internationales literaturfestival berlin







Bitte helft dem Dichter Gennadij Ajgi in Moskau!



Gennadij Ajgi, geboren 1934 in Schajmursino (damals Tschuwaschische Autonome Sowjetrepublik), ist ein großer europäischer Dichter. Seit 1960 schreibt Ajgi auf Rat Boris Pasternaks in russischer Sprache. Der tschuwaschische Lyriker hat nach dem Preis der Académie Française von 1972 zahlreiche hohe Auszeichnungen erhalten, u.a. den deutschen Petrarca-Preis. 1992/93, als Ajgi Gast des Berliner Künstlerprogramms (DAAD) war, erschien sein Band „Aus Feldern Russland“ (Suhrkamp Verlag); zusammen mit seinem Übersetzer Felix Philipp Ingold hat Ajgi in vielen gut besuchten Lesungen seine Zuhörer verzaubert und als Leser gewonnen.



Jetzt erreichte uns ein Hilferuf aus Moskau. Gennadij Ajgi, der vor kurzem noch zugesagt hatte, im Mai 2006 am Internationalen P.E.N.-Kongress in Berlin teilzunehmen, ist schwer erkrankt und liegt in einer Moskauer Klinik, deren Kosten die Mittel der Familie Ajgi und deren bescheidenen Versicherungsschutz auf ruinöse Weise übersteigen. P.E.N. Deutschland hat, um Gennadij Ajgi und seine Frau zu unterstützen, ein Spendenkonto eingerichtet:



Commerzbank Darmstadt

Konto 130 80 89 07

BLZ 508 400 05



IBAN: DE 3750 8400 050 - 130808907

BIC: COBADEFFXXX



Bitte helfen Sie mit einem Betrag. Und bitte helfen Sie rasch; die Reserven und die Spenden der Moskauer Freunde sind bereits aufgebraucht. Jeder Euro zählt! Und bitte leiten Sie diesen Aufruf an Ihre Freunde und Bekannte weiter.



Berlin, im Januar 2006 
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/25 16:28:
So ganz fair ist das jetzt nicht.
Den einen gegen den anderen auszuspielen. Eine Einladung zum Internationalen Literaturfestival Berlin habe jedenfalls ich nie bekommen, wenngleich Ulrich Schreiber und ich einander kennen. Möge also Herr Ajgi das Geld erhalten und ich meine Arbeitswohnung und Existenz verlieren. Diesen Eindruck macht nämlich das Posting. Wer immer das jetzt hier hineingestellt hat,wird schon wissen, weshalb er/sie sich nicht registriert.

Daß diese meine Bemerkung nicht gegen Herrn Ajgi gerichtet ist, wird meinen Lesern ganz sicher klar sein. Aber ich bin fassungslos, mit welchen Mitteln vorgegangen wird, um mir die Arbeitsgrundlage zu nehmen. 
ferromonte antwortete am 2006/01/25 18:35:
lieber alexander
bitte mailen sie mir ihre kontoverbindung. ich kann zwar selber meine rechnungen nicht bezahlen, aber DAS halte ich jetzt nicht mehr aus. auch wenn es nichts ist und vielleicht nur die zeche eines abends - ich möchte ihnen was überweisen. 
LeserIn (Gast) antwortete am 2006/01/25 18:58:
Armut in Deutschland
Mann-Frau-Kind in 3 Wohnungen und der Papi bettelt im Internet um die Miete. 
ferromonte antwortete am 2006/01/25 19:06:
schwer zu verstehen für ihrerEinen. wahrscheinlich unmöglich zu begreifen. bemühen sie sich nicht. ätzen sie, mehr ist nicht drinnen in dieser inkarnation. 
didymus (Gast) antwortete am 2006/01/25 20:12:
150 Euro im Monat sind nun wirklich nicht viel ...
Hallo,

das ist nicht viel Geld, das kann man doch aufbringen... Trotz HartzIV und anderen sozialen Schweinereien leben wir hier doch im Vergleich ganz gut. Mich würde mal interessieren, was die Nachfolger von Franz Hodjak im Monat ausgeben können und müssen. Aber das ist weit weg und heißt Rumänien. Doch zurück nach Ostberlin, Dunckerstraße. Eine Bekannte von mir, die ich monatlich unterstütze, ist Malerin und wohnt in ihrem Atelier um die Ecke. Sie malt gern gute Bilder. Zurzeit frieren ihr die Farben ein. Nun hat sie garnichts mehr zu essen. Das macht aber nichts. Das bisschen, was sie braucht, verdient sie sich mit Hotdog-Verkauf. Gelegentlich verkauft sie ein Bild, dann verkauft sie eine Zeit lang keine HotDogs. Nun ist HotDog nicht jeder Manns Sache. Kafka zum Beispiel hat bei einer Versicherung gearbeitet. Jahnn, der große Autor des großen Buches "Fluß ohne Ufer" war Orgelbauer. Greßmann in Pankow hatte schnell seine B riefe verteilt und dann wieder seine Gedichte geschrieben. Die 150 Euro sind nicht viel Geld. Die kann man doch schnell aufbringen. Ich drück Ihnen die Daumen. Und lassen Sie sich nicht von den Zeitgenossen niederdrücken. Sie sind doch stark. 
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/26 11:24:
@ferromonte. Und einiges auch für andere.
Ich danke Ihnen, Lieber, aber das möchte ich nicht. Sehen Sie, es geht hierbei doch auch darum, jene anzusprechen, die sich - was ich völlig in Ordnung finde - vermittels der Tausende Downloads bei mir bedienen; nicht alle von denen könnten das bezahlen, und für die müssen Downloads auch frei sein. Das ist ein Gebot des Geistes und der Kunst. Aber es wird auch solche darunter geben, die sehr wohl können und denen es selbstverständlich ist, daß sie, wenn sie ins Kino oder Theater gehen, dafür ein Eintrittsgeld entrichten. Wer das wiederum nicht zahlen kann, sollte freien Zugang haben oder einen verbilligten. Denn Kultur ist allgemein. Aber einige müssen sie finanziell tragen, das ist immer so gewesen und auch ganz logisch. Es wird von der fiktionären Website - ich kann das an den referrers gut ablesen, oft aus Instituationen heraus heruntergeladen, seien es Universitäten, seien es sogar Behörden (eine Zeit lang dauernd das Bundesinnenministerium, lacht), Zeitungen oder Firmen. Die dort arbeiten, h a b e n ein Einkommen (und, nebenbei gesprochen, eine gesicherte Altersversorgung), denen sind kleine Beträge zumutbar. Wobei Zuwendungen auch ganz anders aussehen könnten, ich will ja wirklich nichts geschenkt: Es gibt auf der Site Vorträge genug, die ich gegen Honorar halten und dann diskutieren könnte usw. Oder: Jemand in, sagen wir, Norderstedt, ist bleibend interessiert und spricht mit Veranstaltern vor Ort: "Ladet den einmal ein!" Oder er geht in den Buchhandel, schaut und sagt: "Wie? Sie haben keinen Herbst hier stehen?" Unsoweiter.
Nein, lieber ferromonte, von Ihnen möchte ich kein Geld. Vielleicht aber lädt mich ja Wien einmal wieder zu einer Lesung ein; und dann trinke ich sehr gerne einen Heurigen auf Ihre Kosten.

P.S.: Dennoch brauche ich Ihre emailAdresse; ich komme an mein web.de-Konto, weil es gesperrt wurde, nicht mehr heran, also auch nicht an einige Adressen. 
ferromonte antwortete am 2006/01/27 19:59:
ferromonte (at) gmx.net
den newsletter krieg ich aber noch, zuletzt am 18.1. - 
albannikolaiherbst antwortete am 2006/01/27 20:21:
Der Newsletter.
Wird über ein völlig anderes System verschickt, und da das mittlerweile Hunderte Adressen sind, die ich einzeln durchsehen (oder Katanga, meinen Webmaster, darauf ansetzen) müßte, ist dieser Weg einfacher. Fein, jetzt hab ich sie ja wieder. 

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