Zur Öffentlichkeit Der Dschungel.
Grndsätzlich gibt es bei den Leuten eine Tendenz, "ihre" Gedanken nicht öffentlich sehen zu wollen. Das führt dazu, daß öffentlich eine völlig andere Anthropologie dargestellt und veröffentlicht, vor allem:Menschen anerzogen wird, als tatsächlich wirkt. Man nennt das doppelte Moral. Wenn ich solche Gedanken wie die Ihren nun veröffentliche, so unterläuft es das Heucheln der Gesellschaft... eines, das in uns hineinerzogen worden ist und von uns selber wie ein Virus weitergegeben wird... dieses Nie-sich-zu-dem-stellen-was-man-ist, sondern Fassade zeigen. Damit stecken wir alles und jedes nahezu unheilbar an. Ich will das nicht mehr tun. In diesem Sinn k a n n ich Ihnen Ihre Bitte nicht erfüllen. Und Sie sollten das Gespräch mit mir einstellen. Es gibt genügend Menschen, die die Geheimtendenz der Gesellschaft - und also ihre Formen der seelischen Unterdrückung - mittragen. Es ist eine der bürgerlichen Gesellschaft, weil sie auf V e r k a u f aus ist und deshalb täuschen will, notwendige.
Wer mit mir spricht, spricht immer öffentlich. Ich bin Künstler und nicht interessenvertrender Anwalt.
[Beschäftigt uns ein Gedanke, verfolgen wir ihn, führt er zu Schlüssen, dann ist er a u c h unserer oder er w i r d zu unserem - und als solcher muß er publizierbar sein. Wäre dem anders, man könnte uns von außerhalb auf eine rein-private Person herunterzwingen. Die Dschungel lassen sich aber nicht fremdbestimmen, auch nicht sozial.]
albannikolaiherbst - Sonntag, 27. November 2005, 05:32- Rubrik: Arbeitsjournal
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