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    <title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop)</title>
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    <description>Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop</description>
    <dc:publisher>albannikolaiherbst</dc:publisher>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-07T14:50:30Z</dc:date>
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    <title>Die Dschungel. Anderswelt.</title>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6031440/">
    <title>letzter termin beim physiotherapeuten. foi um prazer. er sagt, er hoffe, mich nicht...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6031440/</link>
    <description>letzter termin beim physiotherapeuten. foi um prazer. er sagt, er hoffe, mich nicht bei sich wiederzusehen, aber die stunden mit mir haben ihm viel freude gemacht. dito. ein monat, das sei schnell für die recoperacao. ich kann ihn nur weiterempfehlen, er macht seine sache gut. wie man da bäuchlings, nach jeder gliederverschiebung, die versen zusammengedrückt kriegt, und er dann sehen kann, wie man das bein anzieht, wenn es wo schmerzt, ohne es selbst zu bemerken, um 2-3 zentimeter verkürzt man sich dabei, und dann holt er das toki toki raus, ein kleines hartgummistiftiges stoßgerät, was er immer mal wieder an steiss und elle und knie ansetzt. und, oh wunder, es funktioniert. dann drückt er nochmal fest meinen arm an die schulter und streckt ihn lang und sagt, jetzt müsse mein mann mir nochmal öfter etwas weh tun, denn viel mehr könne er nun auch nicht mehr machen. m grinst. solche ein wahl der qual ist angenehm, aber sie ist ja auch sehr suportavel (erträglich). andererseits, mich dafür noch mal auf den asphalt schmeissen müssen, lieber nicht.&lt;br /&gt;
mir wäre jetzt nach urlaub, mich auf einem surfbrett schaukeln lassen. irgendwas anfangen, wo man weich fällt. es ist sehr heiss gerade, um zehn noch um die dreißig grad, heute ist es windig dazu, man möchte mal raus aus dem beton hier, aber heute abend ist wieder ein schulevent, ich versuch mich zu benehmen. chanel geschaut, mist, mein französisch, musste mich an die portugiesischen untertitel halten. nicht so übel. man lernt, wenn man einen ausweg will. ja. aber man braucht auch leute, die einen supporten, und das uneigennützig, einfach, weil sie einen glücklich sehen wollen. den etienne, fragt m, hast du ihn wiedererkannt, ich muss grübeln, und komme nicht drauf, m sagt, er sei ganz schön gealtert, ich komme nicht drauf, &apos;mann beißt hund&apos;, ja klar, stimmt, mit sicherheit einer der schrecklich besten filme, den ich je geguckt hab, vielleicht so wichtig wie salo.</description>
    <dc:creator>diadorim</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diadorim</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T14:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/sie-kam-nicht-doch-kann-es-nicht-lassen-wir-suechtigen/">
    <title>Sie kam nicht. Doch kann es nicht lassen. Wir Suechtigen.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/sie-kam-nicht-doch-kann-es-nicht-lassen-wir-suechtigen/</link>
    <description>&lt;sub&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot;&gt;so soll es sein... als dann... wenn auch eine sehnsucht ungestillt bleiben wird...&lt;br /&gt;
und ja wußte ich es bevor...dabei...und doch ließ mich die versuchung nicht weichen.&lt;br /&gt;
bis hierher... schicksal wird es leiten oder nicht.&lt;br /&gt;
v. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot;&gt;Ich bin ja da. Sie haben den Kontakt. Wenn Sie &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/kontinuierliches-begehren/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;--&gt; mich also sehen&lt;/a&gt;  wollen, melden Sie sich. Ich bin in keiner Weise nachtragend, will nur keine Double-Bind-Spiele, da so etwas meine Haltung zur Klarheit verletzt (Klarheit heiszt nicht, dasz man nicht mehrfach erotisiert waere; dasz man es ist, ist einfach das Leben, also normal; Klarheit bedeutet nur, dasz man - Frauen wie Maenner - sich nicht selbst beschneiden und beschneiden lassen sollten).&lt;br /&gt;
Sie sind schoen, wirken sehr intelligent, und es ist ganz gewisz ein rauschhafter Genusz, Sie als Dienerin zu haben; insofern bleibt mein Interesse bestehen. Das, aber nur das, koennten Sie fuer mich nutzen, nicht aber ausnutzen.&lt;br /&gt;
Wenn ich Sie, was ich glaube, wirklich angefaszt haben, d.h. erotisch-mythisch beruehrt haben sollte, werden Sie sich sowieso wieder melden. Das Begehren wird dann in Ihnen bleiben und wirken. Aber: den ersten Schritt musz die Dienerin tun: sie wirbt, nicht er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot;&gt;dankend nehme ich eure worte auf. es ist mir eine ehre, dass eure gedanken ein stück weit um mich kreisen. und ja...so wird es sein.&lt;br /&gt;
der durst wird mich leiten zu jener stillenden quelle...&lt;br /&gt;
ich bin mir bewußt um des schneidens und beschnitten werdens... formendes verformen... der form halber... von formlosen... schlußendlich aus der form geglitten. falsches format.&lt;br /&gt;
abart in förmchen.&lt;br /&gt;
und die erkenntnis meines lebensweges öffnet meinen geist und leitet meine wege entgegengesetzt solcher normen... wenn auch dieser weg noch lang... mein gefühl weist mir die richtung. immerdar.&lt;br /&gt;
ihr berührtet mich fürwahr... und mehr als das.so dessen seit ihr euch bewußt...&lt;br /&gt;
ich verbleibe in stiller sehnsucht... und ja... ich will sie umwerben wenn meine fesseln meinen geist entlassen.&lt;br /&gt;
v.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot;&gt;Es gibt kein Entkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.&lt;/span&gt;&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/82f9ea97d4e943c7b44eeef5b979067a&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/sub&gt;</description>
    <dc:creator>Vergils Mysterien</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Vergils Mysterien</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T13:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/fast-immer-etwas-von-liebe-kleine-bemerkung-zu-bruno-maderna/">
    <title>Fast immer etwas von Liebe. Kleine Bemerkung zu Bruno Maderna.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/fast-immer-etwas-von-liebe-kleine-bemerkung-zu-bruno-maderna/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;[Geschrieben für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.&lt;br /&gt;
Erschienen am 6. September 2009.]&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;186&quot; alt=&quot;40532320&quot; width=&quot;185&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/40532320.jpg&quot; /&gt;Mit zwölf debütierte er als Dirigent an der Scala. Später, in den 50er und 60er Jahren, wurde er zu einer solchen Schlüsselfigur der Neuen Musik, daß es Wunder nimmt, wie er so vergessen sein kann. Doch bereits in den letzten Jahren seines kurzen Lebens war er als Dirigent bekannter denn als Komponist. Denn er unterwarf sich keiner Doktrin, durchbrach schon früh das serielle Dogma in Richtung Aleatorik, hatte eine musikalische Liebesbeziehung zur tonalen Tradition, synthetisierte - man kann sagen: im guten Sinn ein früher Postmoderner - elektronische und natürliche Klänge, hatte auch nicht die mindeste Scheu vor komponiertem Gefühl. Klangcollagen wie sein Venezianische Tagebuch sind bis heute eine Legende, wie es scheue Botschaften haben, die keiner laut aussprechen mag. Wer aber mit heutigen Komponisten redet und mit Dirigenten, der wird, kommt die Sprache auf ihn, fast immer etwas von Liebe spüren. Dennoch gibt es neben Dallapicolla, für den etwas Ähnliches gilt, kaum einen so selten aufgeführten Neutöner wie ihn; wer seine Arbeiten kennenlernen will, muß auf CDs zurückgreifen; einiges ist auch als mp3 übers Netz zu bekommen. Man kann das ideologische Naserümpfen direkt spüren, das ihn nach und nach aus dem Musikbetrieb hinausgeschoben hat. Es wäre jetzt seine Zeit  anstelle daß man sich das E-musikalische Kitschbedürfnis esoterisch von Philip Glass zuschmieren läßt. Das hat man bei Ricordi wohl gleichfalls gedacht und die Grande Aulodia als CD wieder zugänglich gemacht  ein in Episoden geradezu erzähltes Konzert für Flöte und Oboe. Der Aulós (&#945;&#8016;&#955;&#972;&#962;) war eine Art doppelläufiger Schalmei: kompositorisch ein typischer Rückgriff Madernas, der über die Oboe einen vermeintlich alten Klang mit dem modernen der Querflöte mischt. Das läßt einen bisweilen schwebenden, fast überzeitlichen Ton entstehen, den in manchen Szenen scharfe Perkussionspassagen dramatisieren... keine neue Einspielung, nein, aber die Radioaufnahme von 1970 klingt frisch wie je, frei von jeder Starre und erstaunlich unhistorisch. Ich hasse es, konsequent zu sein, denn das ist tödlich, hat Maderna gesagt. Die strengserielle Musik bekam das per Publikumsverdampfung zu spüren. Daß es sich bei Maderna gleich mitverdampfte,  war, mit einem Wort, masochistisch. 

&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;Bruno Maderna&lt;br /&gt;
Grande Aulodia&lt;br /&gt;
Ricordi oggi&lt;br /&gt;
STR 57010&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;sub&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hr-online.de/website/derhr/home/presse_meldung_einzel.jsp?rubrik=4818&amp;key=presse_lang_37833434&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; &lt;b&gt;Klangbiennale des Hessischen Rundfunks&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
21. und 22. November 2009.&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Bruno Maderna gewidmet.&lt;/b&gt;&lt;/sub&gt;&lt;BR /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Konzerte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T11:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-sonnabend-der-7-november-2009-brueste-leben-roman/">
    <title>Arbeitsjournal. Sonnabend, der 7. November 2009. Brüste. Das Leben als Roman (10).</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-sonnabend-der-7-november-2009-brueste-leben-roman/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;u&gt;10.39 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Die Füße im Fußbad. Mich vorbereitend pflegen. &#1588;&#1580;&#1585;&#1577;. Vorabends auf der Ausstellung bei &lt;a href=&quot;http://sigurdwendland.blogspot.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Sigurd Wendland&lt;/a&gt;: Us Bildnis, der schiefgelegte Kopf, der aufmüpfige Blick, immer noch ein bißchen zu männlich, als hätte der Maler &lt;i&gt;diese&lt;/i&gt; Aufforderung (unbewußt) abwehren, sich ihr gar nicht erst ausliefern wollen. Angst vor Kontrollverlust? Lüsternheit hätte hineingemußt, diese weibliche, fordernde Lüsternheit: &lt;i&gt;Hälst&lt;/i&gt; du? Den Oberkörper entblößt, die Narbe, wo die Brust war, die andere Brust, die noch da ist, der Nippel erigiert. Mutig, sich so malen zu lassen, mehr: triumphierend wie die Deneuve, als sie, auf dem Balkon stehend, das amputierte Bein zeigt ( d a s zeigt sie, eben w e i l es nun fehlt).&lt;br /&gt;
Wendland hat ein sehr gutes Gefühl für Körper. Er kann &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/die-brueste-der-bart-2-naechster-auszug-aus-dem-entwurf/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Brüste&lt;/a&gt; malen, so, daß ich sie in der Hand spüre. Er kann malen, wie sie fallen. Wo sie fallen. Wie ihre Organik mit der Schwerkraft agiert. Aber er will zum einen immer ihre Verwundungen fassen (wäre dein Krebs nicht, hätte ich kein Interesse, dich zu malen, habe er zu U. gesagt), und er überlädt seine meisten Bilder mit Botschaften, meist politischen. Das Elend nahezu aller politischen Kunst. Man möchte ihm zurufen: laß das Phänomen doch mal s e i n, einfach sein, es ist schwer genug, einen Fuß zu malen, eine Hand, einen Hals. Mehr braucht es doch nicht. Der Profi spricht vom Malerischen; die scheinbar harmlosesten Bilder sind Wendlands besten: eine Landschaft, eine Aktstudie von alter Frau, die verfettet ist und besonders fette Klunker an den in die verschwemmte Taille gestemmten Händen trägt, die Bewegungsstudie einer nackten Frau, die, das linke Bein anhebend, über das Seil des Boxrings steigt. Im Atelier hängen Fotos von Ensslin und Baader, eines zeigt die beiden nach dem Geschlechtsakt: Baader dahingestreckt, sehr innig und &lt;i&gt;da&lt;/i&gt; in der kindhaften Ergebung nach dem Orgasmus, Enssling bereits wieder voll Pragmatismus, Nacktheit als Hülle.&lt;br /&gt;
U. beteuert mehrfach, daß sie immer habe mit mir schlafen wollen. Seit sie mich zum ersten Mal sah. Aber das sei halt nicht gegangen, gehe halt nicht, wegen meiner Freundschaft zu W. Der sitzt dabei und hört alles an, mir ist das peinlich, zumal uns der in sich hineingrinsende Profi beobachtet. Um es nun doch irgendwie hinzukriegen, und sei&apos;s symbolisch, versucht U., mich und ihre Freundin zu verkuppeln, mit der sie sich schon einmal in einen Mann geteilt hat, &lt;i&gt;nach&lt;/i&gt;einander allerdings; der habe die Lust gehabt, den katholischen Priester zu geben, auch Predigten gehalten, öffentliche, tatsächlich, und dabei Frauen pikant zu berühren. Die Freundin, nennen wir sie Ismaela, ist dem weißen Wal nicht abgeneigt, der aber denkt  &#1588;&#1580;&#1585;&#1577;. Dabei wäre er selber nicht abgeneigt. Aber &#1588;&#1580;&#1585;&#1577;. Ismaela, beim Abschied, spricht davon, wie reizvoll auch sie sich wölbende Bruste finde, die sie selber nicht hat und habe, ja, sie sagt es so, durchaus mit Blick auf den Wal. Die Wendland-Bilder haben das Gespräch, auch dann noch &lt;a href=&quot;http://www.baramluetzowplatz.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; in der Bar&lt;/a&gt;, völlig durchsexualisiert, es ist kein Entkommen. Es ist, als müßten wir wahrmachen, was die Bilder selber wieder schnell wegwischen - als müßten wir diese Bilder &lt;i&gt;erfüllen&lt;/i&gt;, wie ihnen die Wahrheit zu geben, die ihnen der Maler vorenthält. Eine spannende Interaktion zwischen Bild und Betrachter. Wir reden über Schwänze, Fleischschwänze und Blutschwänze, auch das aufgrund eines Bildes. Der Profi ist dabei, W. ist dabei und U., sowie Ismaela und ich. U. macht mich zum Sexualobjekt, was mir gut gefällt, auch wenn ich mich mit ironischer Delikatesse unberührbar gebe, es ja b i n, derzeit: &#1588;&#1580;&#1585;&#1577;. Auf meinem Schreibtisch das Bild, das mir &#913;&#957;&#945;&#948;&#965;&#959;&#956;&#941;&#957;&#951; geschenkt hat, die leicht gekippte Celloform ihres Körpers, die eine freie Brust. Ein rasend &lt;i&gt;schönes&lt;/i&gt; Bild, aber sanft und (bewußt?) n i c h t von der erotischen Schärfe, die der Löwin Bilder haben (ich meine nicht das im Regal, das &#913;&#957;&#945;&#948;&#965;&#959;&#956;&#941;&#957;&#951; sah und das sie verletzte, sondern die &lt;i&gt;hingebenden&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;anbietenden&lt;/i&gt; auf meinem Schreibtisch). &lt;br /&gt;
Beide Brüste für den Mann zu entblößen, ist Natur, eine für ihn zu entblößten, Erotik. Das übrigens ist die gut-perverse Erotik an U.&apos;s Gemälde: sie kann den ganzen Oberkörper freimachen, es wird fortan immer Erotik sein. Egal wo. Auch in der Sauna. Die Amputation schützt diese Frau fortan vor jeder Profanierung durch FKK. Genau das ist die Erotik der Deneuve gewesen; dies zu erfassen, war angestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Morgen sind wir in Pamplona&lt;/i&gt;, Jan van Mersbergen. Ich habe das Buch vorgenommen, das mir Manuela Reichart zur Rezension für den WDR geschickt hat. Es wird sich gut in einem, höchsten zwei Tagen lesen lassen, so daß ich, bevor ich am Montag in die Serengeti reisen werde, die Rezension ebenfalls fertighaben kann. Geldarbeit, aber der Text läßt sich gut an; eine Qual wird das nicht. Danach &lt;a href=&quot;http://www.chiragon.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Danz&lt;/a&gt;. Eines nach dem anderen, ruhig, entschieden, mich nicht nervös machen zu lassen von dem Wust an Arbeit.&lt;br /&gt;
Wegen Scelsi noch keine Nachricht von Büning. Aber ich bin da gefaßt. Sowieso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rotwein im Atelier und das Bier in der Bar vertrugen sich nicht: erzählte mir heute morgen mein Kopf. Aber er war mild mit mir. Ich mußte nur aufstehen, schon war der Kater leispfötig weg durch den.Türspalt zum Flur. Ich habe den Eindruck, mein Schwanz wird schwerer. Seltsam. Wie ein Organ, das sich, nach etwas Ruhe, bereitmacht und füllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;11.37 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich am Ende meines Lebens sagen kann: Ich wurde von Frauen g e l i e b t, dann hat sich mein Leben gelohnt. Es braucht gar nicht mehr. Doch, meinen  Sohn, meine Kinder. Aber dann kommt lange nichts. Du bist der erste Mann, der schon in mir war, bevor ich ihm begegnete; seit Ewigkeiten, sagte die Löwin. Ein ebenso magischer Satz wie &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/MEERE%2C+Letzte+Fassung./&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Du wirst mich nie wieder los&lt;/a&gt;. Die pure sinnlichste Literatur. Das Leben als einen Roman begreifen (10).&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;[&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-dienstag-der-23-dezember-2008/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Das Leben als Roman (9; 13.01 Uhr im Link) &lt;&lt;&lt;&lt;&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; .]&lt;sub&gt;&lt;/sub&gt;&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;

&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/1e4bd34a66c8412ea9a3d36960dbd74e&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-07T10:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ad-viii-id-nov-anno-2762-auc/">
    <title>A.D. VIII Id. Nov. Anno 2762 a.u.c.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ad-viii-id-nov-anno-2762-auc/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Achter Tag vor den Iden. Dies fastus. Spiele. Das Sternbild der Leier geht vollständig auf (Columella).&lt;br /&gt;
Waschmaschinenseufzer. Vino Novello. Den Arbeitstag langsam und stufenlos wegrutschen lassen. Lange nicht passiert: ich mußte ein Arbeitsangebot wegen Auslastung ablehnen. Da bleibt für Anderes weniger Zeit als ich hoffte. Und schneller rutscht das weg, als ich mir zunächst vorstellte. Wie weggetreten gerade im Geiste mit Geistern gesprochen, deren Vornamen bekannten Initialen glichen. Die auch, ja. Die eine Initiale will mich ja noch anrufen heute abend. Die andere hat schon. Dennoch sitze ich seit einer Stunde wie neben mir. Nein, wie in mir. Die Wäsche schon aufgehängt. Kurz vorm Dunkel wegen des roten Lichtes von rechts aus Westen, das Badezimmerfenster aufgemacht, den roten Ball noch sehen, der grad den Hügelrand berührte, ohne zurückzuspringen. Bis in den frühen Nachmittag hatte es geregnet. Wolkentheater um den Berg herum. Gleich-und-Gleich-gesellt-sich-gern braucht kein Telefon. Irre. Aber dennoch völlig uneuphorisch. Vielleicht so: der Blick nach außen wundert sich über den Bildempfänger, von dem er nicht so recht weiß, ob der die Bilder auch sieht, sondern der eher das Gefühl hat, der Empfänger bilde das Bild in ein Sehen, dem der Blick nur ein Alibi. Gut, bis es bimmelt und die Beschwörung des Magens erfolgt, noch ein Weilchen so sitzen in der eigenen Schwerkraft.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T18:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjoural-freitag-der-6-november-2009-mit-scelsi/">
    <title>Arbeitsjoural. Freitag, der 6. November 2009. Mit Scelsi.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjoural-freitag-der-6-november-2009-mit-scelsi/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;u&gt;11.29 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Den Scelsi fertigbekommen, nachdem ich gestern nacht fast 18 DIN-A-4-Seiten meiner Lektüre-Exzerpte zusammenhatte, dabei lief dauernd diese magisch, zugleich oft kalte Musik, ging in mich rein, ich merkte: das ist nicht &lt;i&gt;nur&lt;/i&gt; gut für meine Seele, es schiebt auch weg... so daß ich dann aufgab, h a l b aufgab (halb machte ich immer weiter); nebenbei die Löwin im Gespräch, Fotos gingen hin und her, dann war da ein mythischer Eifersuchtsausbruch, &lt;i&gt;mythisch&lt;/i&gt; ist das richtige Wort, ja, Shajarad (man s e h e es: &#1588;&#1580;&#1585;&#1577; &#1581;&#1576;&#1577;), ich bestehe noch heute morgen darauf. Etwas von dieser Stimmung soll in dem Text sein. Die Geburt der Welt aus dem Klang habe ich ihn genannt, keine Ahnung, ob mir die FAZ diesen Titel lassen wird. Soeben ging der Artikel an UF und die Löwin zum Gegenlesen hinüber; er ist doppelt so lang, wie locker ausgemacht war, wobei mir Büning allerdings mehr Platz zugestehen wolle, wenn es lohne. D a ß es lohnt, muß mein Text unmittelbar klarmachen. Und warum. Die Idee, eines meiner &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4313421/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Scelsi-Gedicht&lt;/a&gt;e zu zitieren oder auch nur drauf anzuspielen, daß ich welche geschrieben und veröffentlicht habe, habe ich übrigens wie selbstverständlich fallenlassen; es hätte sich weder gehört, noch wäre es auch nur angemessen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschlafen habe ich, um kurz nach halb acht riß mich ein Anruf &#2354;&#2325;s aus dem Schlaf: mein Junge komme etwas später (ich wollte ihm einen von gestern übriggebliebenen, mit Zucker bestreuten Eierpfannkuchen in die Pause mitgeben); ruckartig &lt;i&gt;stand&lt;/i&gt; ich. Dann runter, dem Buben sein Futter gegeben, kurz aufs Rad, weil ich Vietnamesenzigaretten holen wollte, die Schmuggler standen aber nicht da. Also Pfeife, latte macchiato und Schreibtisch. In einem Zug, wie ich&apos;s vorgehabt, wie ich&apos;s imaginiert hatte, schrieb ich bis eben durch. Darum bin ich auch mit dem Arbeitsjournal ein wenig spät dran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um halb drei kommt der Bub zum Essen, ich muß noch was einkaufen und kochen eh. Ich wollte mir die Zeit für Körper-, besonders die Fußpflege nehmen, weiß aber jetzt nicht, woher. Statt dessen werde ich sofort die &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-hess-literaturforum-laedt-ein-daniela-danz-am-05-11-im-mousonturm/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Daniela-Danz&lt;/a&gt;-Arbeit aufnehmen und alles lesen, was ich von ihr hierhab. Auch das in einem Zug. Nebenher sind noch die Essays in einer durchlaufenden Datei zusammenzufassen. &lt;a href=&quot;http://www.abendschein.ch/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Abendschein&lt;/a&gt; skypte wegen etBooks; er will unbedingt die &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Litblog-THEORIE/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; kleine Theorie des Literarischen Bloggens&lt;/a&gt; als ebook-Publikation haben, zu der es eine kleinauflagige Print-Edition geben wird. Darüber habe ich ja schon dann und wann geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--- ah, UF&apos;s Lektorat kommt bei Skype-...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...hm, ein Einwand, der für einen Satz eine längere Erklärung will, was wiederum den Artikel verlängerte. Ich warte mal ab, was Büing sagt. Indes  &#1588;&#1580;&#1585;&#1577; &#1581;&#1576;&#1577; eben schrieb: Jeder, der ihn liest und Scelsi noch nicht kennt, wird eine Sehnsucht empfinden, ihn nun für sich zu entdecken. Wenn d a s der Fall ist, hätt ich erreicht, was ich will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg06.met.vgwort.de/na/2c6ae16ea15741e789f636c45d6de456&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T11:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/non-nov-anno-2762-auc/">
    <title>Non. Nov. Anno 2762 a.u.c.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/non-nov-anno-2762-auc/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Das kommt davon, wenn man die Zeit bis zum Glockenschlag der Zigarette abwartend dennoch irgendetwas tun muß und dann meinethalben so eine Mappe hervorholt, prallvoll mit Briefen und Karten, in der Absicht auszusortieren. Aber womit ich nicht gerechnet hatte: daß obenauf die Glückwunschtelegramme für die Hochzeit lagen. Da mußte ich mich erst Mal entfernen. Vor der nächsten Zigarette, d.h. in den zehn Minuten Wander- sonst, aber diesmal Standpause, dann auch noch Fotos von mir herausgefischt. Mit so also, denk ich, und dacht ich müßte ein Satz dazu anfangen und mit sahst du aus aufhören. Habe sie alle in die Fotokiste gepackt. Von ihr natürlich auch welche dabei. Und von uns. Einmal in der Küche der ersten Wohnung, geknipst von Hiromasa, meinem Berliner Alptraum. Wenn ich schon keine Magisterarbeit zustandegebracht habe, habe ich wenigstens geholfen, eine zu schreiben. Die nämlich von Hiromasa. Mit Tippen und allem Drum und Dran. Viel konnte er mir nicht geben, aber etwas dann doch. Gab ja irgendwann kein Bafög mehr. Von &lt;i&gt;Zuhause&lt;/i&gt; (kommt mir ANH mit seiner Verwirrung ganz recht: &lt;i&gt;Ort, der hier nur noch kursiv mit&lt;/i&gt; Zuhause&lt;i&gt; bezeichnet werden kann&lt;/i&gt;...) kam mangels Masse eh nichts. Der uns dann mal in Rom besuchte. Wenig nur traute ich mich, auf den Zerreißpapierstapel zu legen. Dennoch werde ich die Mappe so schnell nicht wieder öffnen. Und seh grad den gestikulierenden MM vorm innern Aug, wie er am Samstagabend bei meinem improvisierten Vorlesen hinter den näherrückenden Gestalten dauernd mit seinen Armen ein lauter in den großen Raum windmühlte. Ich wolle mich um die Äuglein drücken. Es geht ums Sehen, ja. Sie hatte eine giftgrüne Gürtelschnalle, die enge Hose betonte ihre Magerkeit, und als ich ging mit der dama voll Rotwein: Am Wochenende sei Kostprobe für den Vino Novello, und Kastanien gebe es auch. Wohl wissend, daß ich nicht zu dieser Kostprobe fahren werde, sagte ich: Ich werds ins Auge fassen. Der Soratte auch heute wieder deutlicher im Doppel-T sich gipfelnd als als Erhabenes in dem Wolkensee.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T17:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/bruno-passagen-im-prinzip-hoffnung-gefunden-bloch-zitiert-a-v-humboldt/">
    <title>Bruno -  Passagen.  Im Prinzip Hoffnung gefunden. Bloch zitiert A. v. Humboldt. 05.11....</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/bruno-passagen-im-prinzip-hoffnung-gefunden-bloch-zitiert-a-v-humboldt/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;i&gt;Es erscheint dem Menschen so natürlich mit der Einbildungskraft die Schranken des Raumes zu überschreiten, ein Etwas jenseits des Gesichtskreises zu ahnen, welcher den Meeresspiegel abgrenzt, dass man selbst, in jenem Zeitalter, wo die Erde noch als eine Ebene oder nur unbedeutend an ihrer Oberfläche konkave Scheibe betrachtet wurde, zu dem Glauben geführt werden konnte, es gebe jenseits des Gürtels, welcher der homerische Ozean bildet, noch eine andere Wohnung für die Menschen, eine andere Ökumene, gleich wie die Lokaloka der indischen Mythen ein Gebirgsring, der jenseits des siebenten Meeres liegen soll. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;(Alexander von Humboldt)&lt;/small&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;321&quot; alt=&quot;odysseus3&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/odysseus3.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der homerische Ozean,  - was für ein gewaltiges Bild !, führt weit übers Geographische hinaus. &lt;br /&gt;
Noch immer, Ardinghello voran,  durchkämmen wir mit unbekümmertem Ernst  ruhelos ozeanische Wogen: Schlingern, landen, ankern, /bauen Städte am Strand/ von Paros und Naxos:/ Auf Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.oppisworld.de/philo/reise11.html&quot;&gt;&lt;small&gt;&lt;b&gt;Bildquelle &gt;&gt;&gt;H I E R&lt;/b&gt;&lt;/small&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Paul Reichenbach</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Paul Reichenbach</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T11:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6028124/">
    <title>m kann sich tatsächlich vorstellen, hier nochmal umzuziehen. die anwältin sagt, wir...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6028124/</link>
    <description>m kann sich tatsächlich vorstellen, hier nochmal umzuziehen. die anwältin sagt, wir bezahlten eh zu viel und da der vertrag nur mündlich verlängert worden sei, kämen wir ohne multa raus. und wir sollten auf gar keinen fall der forderung der vermieterin und schon gar nicht sofort nachkommen. ich weiß gerade nicht, was nerviger wird, die gesamte wasserhydraulik auf 17 stockwerken in allen apartments neu verlegt zu kriegen, wird mich sicher auch den letzten nerv kosten, und natürlich länger dauern, als vorausgesagt, aber die wohnung hier war sonst bei aller sp-nerverei wirklich ein guter rückzugsort. &lt;br /&gt;
wir waren beim makler, und der zeigte auch, wir zahlen mit nichten zu viel für die lage. und ich hasse umziehen. m mit seinem pragmatismus meint, davon bekäme ich eh nichts mit, ich sei dann in berlin, er würde das regeln. aber, er ist der optimist, ich bin der realist. gut, er ist optimistischer realist, und hat nicht selten recht behalten. ich will mich nur nicht damit beschäftigen, es nervt. es gibt leute, die müssen alle 2 jahre wieder umziehen, sonst fehlt ihnen was, mir reicht der 5 jahresrhythmus. und vor zwei jahren bin ich ja auch noch umgezogen, nämlich nach berlin. wo bleibt nur die ganze zeit?&lt;br /&gt;
seit drei tagen nutze ich wieder das spinning rad, ich mag mich noch nicht mit vollem gewicht auf den linken arm stützen und halte die phasen aus dem sattel kurz. aber ich merke, das zu kräften kommen, macht mich sicherer.&lt;br /&gt;
wann ich allerdings wieder in die klickpedalen steige, wenn überhaupt, steht in den sternen. im stadtverkehr sind und bleiben sie unsinn, und die stadt bleibt eben drumrum, auch sonntags morgens, wenn man sportlich fahren kann. m hat seine nun auch abmontiert, die anschauung hat ihm wohl doch gereicht, obwohl er ja nun wirklich jahrzehnte schon mit den dingern fährt, aber sich neulich eben auch, als er unerwartet halten musste, ablegte. vielleicht ist es auch das system der egg beater. ich hatte immer probleme reinzukommen, aber nicht raus, kann sein, die gummisohlen der schuhe sind zu hoch. spilled milk. jetzt hab ich die hitlerkrankheit, unmotiviertes ausstrecken des linken arms. aber links mit faust grüßen sich kommunisten, oder? ich les gerade radfahrer grüßen sich mit: kette rechts! noch nie gehört, was macht man da für gesten? es fehlen noch ein paar grad in der streckung, beugung ist fast wieder die alte. n klingt gut, vor m und a hab ich ein schlechtes gewissen, weil ich einfach nicht rein komme, mein hakelndes dichtpedalensystem, aber ich kanns auch nicht ändern, wenns mich schrägt, schrägts mich, und hätte ich dazu nur über mich allein zu befinden, wäre ich sicher ganz anders involviert. und bin ich gerade nicht involviert ist mir auch diese welt des dichtens auf einmal wieder dermaßen fremd, das es mich erschreckt, denn es ist ja doch meine, aber es ist nie so sehr meine gewesen, wie es sie für m oder a ist, kommt mir so vor. auch wenn ich ebensowenig ohne könnte. &lt;br /&gt;
das pendeln ist mir inzwischen zur zweiten natur geworden. ich will ankommen, aber bin ich wo, fehlt wieder was. mir mangelt was essenzielles, ohne dass ich darben müsste. die innere unruhe höhlt mich aus und baut einen druck auf, der sich immer wieder ungut entlädt. wird das je wieder aufhören, das war doch nicht immer so, oder? never run a changing system.&lt;br /&gt;
weiter mit text und frühstück.</description>
    <dc:creator>diadorim</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diadorim</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T10:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-hess-literaturforum-laedt-ein-daniela-danz-am-05-11-im-mousonturm/">
    <title>Das Hess. Literaturforum lädt ein: Daniela Danz am 05. 11. im Mousonturm. montgelas...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-hess-literaturforum-laedt-ein-daniela-danz-am-05-11-im-mousonturm/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;288&quot; alt=&quot;-1CC4E282-4F19-43E5-87AF-A02AC15520C3-File1_4&quot; width=&quot;174&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/-1CC4E282-4F19-43E5-87AF-A02AC15520C3-File1_4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pontus:&lt;/b&gt; &quot;Das ist der antike Name für das Schwarze Meer. Dass ausgerechnet dieser Begriff Titel für &lt;a href=&quot;http://www.chiragon.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Daniela Danz&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; neuen Gedichtband ist, hat gute Gründe: Antike Stoffe wie etwa die Epen Homers bilden die Basis ihrer Texte, die von Mythen und mythologischen Metaphern geprägt sind. Diese Stoffe sind gleichzeitig Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit aktuellsten Themen und bilden so eine Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit. In fünf Einheiten mit kurzen, eingeschobenen Prosastücken, wird eine Reise in den Nahen Osten skizziert, Menschen und Tiere, Städte und Landschaften geraten in den Fokus einer Autorin auf der Höhe ihres Könnens.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ort: &lt;b&gt;Literaturforum im Mousonturm&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;b&gt;Frankfurt am Main, Waldschmidtsraße 4, Dritter Stock&lt;/b&gt;&lt;/small&gt;&lt;br /&gt;
Zeit: &lt;b&gt;Donnerstag, 5. November 2009, 20 Uhr&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>montgelas</dc:creator>
    <dc:subject>VERANSTALTUNGEN</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 montgelas</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T08:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/bamberger-elegien-123-aus-der-zehnten-elegie-fuenfte-fassung/">
    <title>Bamberger Elegien (123). Aus der zehnten Elegie, Fünfte Fassung.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/bamberger-elegien-123-aus-der-zehnten-elegie-fuenfte-fassung/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;margin-left: 160px;&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font  size=&quot;2&quot;&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;span&gt;Was sie, die großen, vergaßen, das halten die kleineren Städte noch fest, halten am Land fest, Perioden des Jahres und Tagen aus Frühling und mittags dem Sommer, der Nacht im Dezember. Das geht dahin mit dem bleibenden Tier, bis daß man uns selbst, genkybernetisch, durch Cyborgs substituiert hat: kosmetisch normiert, Artefakte, hygienisch und glatt, allzeit Bereite, der Menge als Ding geruchloser Körper zu sein. Replikanten stehn an, korrekt auf die Null und die Eins programmiert, stehen in Schlange, die Quote nicht macht, sondern &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt; und es will, daß man&apos;s sei. Ausgestattet mit Macht, die das Besondre verabscheut, kennt er, der Kommende, Ahnungen nicht, kennt nicht die Lust, die riskiert, sondern errechnet die Rente und mißt den Genuß an der Krankenversorgung. Kein Ausweichen ist; irre das Jaulen der Melder, entfernte sich einer, den Kopf aus der Longe gezogen, das Haar noch gesträubt, unzugerittener Hengst noch, nicht Wallach, und bricht aus der Koppel, solang nicht Maschinen Empfängnis besorgen. Das kommt bald, das ist schon: Vermehrungshygiene. Dem Übergriff endlich die Fresse polieren, und sei es mit AIDS. Samenspender, kontaktlos, die Väter bespermungstechnisch entvirt; bakteriologisch bedenklos die Mütter wie Kühe bestellt. Sind ja Retorten, die Utren, und Föten genetisch designt. Kein November, der graute. Die Sommer wolln nicht mehr scheiden. Wir sehen geshaped wie als neunzehn den Tod an; so mädchenhaft stehen die Brüste im Schnee ihrer Reife, gestylten Moorleichen gleichend im Altern der trocknenden Fraun. Plastinate Mumien, bemalt wie die schmuckvollen Deckel von Schmuck-Sarkophagen, sind sie zum Sterben schön gebliebne Schneewittchen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/bamberger-elegien-122-aus-der-neunten-elegie-fuenfte-fassung/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;BE 122 &lt;&lt;&lt;&lt; &lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/36c14087fec546d2a046eadc60970e6a&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>BambergerElegien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T08:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-donnerstag-der-5-november-2009/">
    <title>Arbeitsjournal. Donnerstag, der 5. November 2009.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-donnerstag-der-5-november-2009/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;u&gt;4.32 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Am Terrarium. Scelsi, &lt;i&gt;Wo ma&lt;/i&gt; (1960).]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Wir denken Sexualität und Liebe zusammen; nicht das ist der Fehler, sondern daß wir glauben, das bleibt so. So die Lehre, die mir die Löwin erteilt, wie ich sie - bizarre Gerechtigkeit - jahrvor &#913;&#957;&#945;&#948;&#965;&#959;&#956;&#941;&#957;&#951; nicht erteilte, womit ich sie aber doch warnte und strikt auf dem Bestand ihrer Ehe beharrte. Nun beharrt die Löwin klug auf der ihren. Das hat, für mich, durchaus etwas von einer Gegenübertragung. Jedenfalls lern ich. Je älter ich nun werde, desto mehr ahne ich, wie bürgerlich-&lt;i&gt;selbst&lt;/i&gt; unsere jugendliche Aufsässigkeitsrede von der doppelten Moral gewesen ist, die wir der &lt;i&gt;Bourgeoisie&lt;/i&gt; vorwarfen; w i e wenig Lebenskenntnis dahintersteckte (und, selbstverständlich, dahinterstecken k o n n t e: man war halt erst zwanzig). Welch eine Unreife, denk ich manchmal jetzt. Wie werden die Alten, die Kinder hatten, für die sie sorgten, die Köpfe über uns geschüttelt haben. Es wäre der Idealfall einer Liebesbeziehung aber, sagte &#913;&#957;&#945;&#948;&#965;&#959;&#956;&#941;&#957;&#951;, wenn sich die Partner von ihren erotischen Obsessionen gegenseitig erzählen, ja sich mit ihnen sogar aufputschen könnten, ohne daß immer gleich Verlustangst ins Spiel kommt, die hinter Eifersucht ja doch mit mehrerem oder minderem Recht s t e c k t. Menschen sind uneindeutig, mein Grund-Satz seit einigen Jahren. Eindeutigkeit, letztlich, ist kindlich. Und: so wenig K i n d e r mit Ambivalenz (und also mit Ironie) umgehen können - sie macht sie krank -, so wenig ist Reife o h n e sie denkbar; man kann fast sagen, daß Eindeutigkeit den reifen Menschen krankmacht, indem sie ihn auf der Stufe des Kindes verharren oder dahinein regredieren läßt. Hochmoralische Zeit, das erklärt&apos;s, sind deshalb Zeiten der menschlichen Unreife. Aus dieser Perspektive ist ein Menschenleben der Prozeß, der einen die Uneineindeutigkeiten allmählich erkennen, sie dann akzeptieren und schließlich, vielleicht sogar, lieben läßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich wirklich wenig geschlafen. Bei den Zwillingskindlein geschlafen, die herbstgrippal erkrankt sind. Rechts das Mädel, links der Bub. Gegen ein Uhr nachts, um kurz nach zwölf war ich schlafen gegangen, ging die Bölkerei los. Ich schlummerte mehr als zu schlafen, zwischendurch auf, nach Hustenstiller fürs Mädel gesucht, hingelegt; auch der Bub unruhig, und dann... er dreht sich, wälzt sich, wirft sich herum.. - knallt er mir voll den Unterarm übers Gesicht. Ich mußte aufpassen, nicht loszulachen, so komisch war das, wenn ich vom Schrecken mal abseh. Ab drei war ich dann selbst nur noch unruhig, weil &#2354;&#2325; keinen Schlüssel mit-, sondern den ihren für mich hiergelassen hatte; sie war nach der Tagesschicht gebeten worden - auch sie: welch eine Frau! -, noch im &lt;i&gt;BLOOD&lt;/i&gt;, einem der härtesten Punk-Clubs Berlins, die Tür zu geben. Man sieht&apos;s ihr ja nicht an, aber wenn sie zuschlägt, schlägt sie zu; das kann auch s c h w e r e Männer fällen. Sie entscheidet immer aus dem Bauch, wer reindarf, wer nicht. Ich seh, kurz vorher, das Blitzen in ihren Augen. Offenbar sehen andre das auch  und sehen sich vor. Lammfromm alles, wenn sie an der Tür steht. Um vier kam sie dann, da stand ich auf und blieb auf. Sie hatte sich, weißGöttin woher, ein Steak mitgebracht, daß sie dann noch in sich hineinschlang, bevor sie schlafen ging. Ich dachte, jetzt kann ich auch gleich aufbleiben. Kaffee. Zigarette auf der Allee. Und jetzt Scelsi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige in ihrer Ausführlichkeit akzeptable Lebensbeschreibung finde ich &lt;a href=&quot;http://www.scelsi.it/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; auf der Site der fondazione Isabella Scelsi&lt;/a&gt;, aber ich hab so gut wie keinen Vokabelschatz mehr. Auch die Scelsi-Booklets sind auf Italienisch. Gut, auch auf Englisch, aber das mag ich aus innerem Anti-US-Amerikanismus nicht lesen. Lieber lese ich französisch, wovon ich nun n o c h weniger als vom Italienischen verstehe. Ich werde beschwörend denken: Shakespeare, Kipling, Nabokov, Pynchon, wieder und wieder, werde es wie ein Mantra vor mich hinsummen, um mir das Englische wenigstens vorübergehend verlockend zu machen; ohne das aber gehts nicht. Was natürlich auch an der Musik liegt, mit der man tagaus tagein öffentlich genervt wird; auch die favorisiert ja das Englische. Dann wiederum sag ich mir: Mensch, Jarrett ist a u c h US-Amerikaner, Meyer Kupferman ist einer, Charles Ives war einer, Leonard Bernstein war einer. - Aber das alles ist ziemlich anstrengend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scelsi war italienischer Aristokrat von sizilianischer Herkunft. Ich finde, daß ihn schon das sympathisch macht, zumal er Außenseiter war. Ideal als Projektionsfigur für mein Ich-Ideal. Außerdem hatte er Geld. Schöne &lt;i&gt;Vorstellung&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;8.10 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung. Scelsi, &lt;i&gt;Yamaon&lt;/i&gt; für Baßstimme und fünf Instrumentalisten (1954-58).]&lt;/sub&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/November-Amaryllis.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;November-Amaryllis&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/November-Amaryllis.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/November-Amaryllis_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;So, am Schreibtisch. Latte macchiato, Cigarillo. &lt;br /&gt;
Scelsi, weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/41a1a8ac2c0441459350170780afdcd3&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T04:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/kontinuierliches-begehren/">
    <title>v. - Kontinuierliches Begehren.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/kontinuierliches-begehren/</link>
    <description>&lt;sub&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot;&gt;&lt;i&gt;Zwei Monate &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/von-v-zu-v/&quot;&gt;--&gt; &lt;i&gt;nachher&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;, erneut:&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;BR /&gt;&lt;BR /&gt;&lt;/sub&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot;&gt;Ich frage, weil Ihr Profil aussagt, dasz Sie einen Herrn bereits haben, und das Profil klingt gluecklich.&lt;br /&gt;
Der Abend freilich geht. Ich werde einen neutralen Ort waehlen. Dennoch vorab: Wollen Sie mir sexuell untertan sein? (Ich habe den Eindruck, daß Sie staendig beobachtet sind. Deshalb frage ich nach. Ich schuetze Dienerinnen.)&lt;br /&gt;
V.&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot; /&gt;

&lt;span style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot;&gt;&lt;br /&gt;ja... soweit sahen sie dies richtig... ständig beobachtet... soweit... glücklich... bis dahin.&lt;br /&gt;
ihnen untertan? wie wäre es mir möglich, dem zu entkommen? da ich doch schon ihre gefangene bin allein nach dem lauen eindruck eines virtuellen bildes.&lt;br /&gt;
meine Zeit ist eng bemessen... werde ausschau halten nach ihren zeilen. liebste grüße...&lt;br /&gt;
v.&lt;/span&gt;&lt;br style=&quot;font-family: Gungsuh;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://vg01.met.vgwort.de/na/2404e98a41ca42b485fac1d130128285&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Vergils Mysterien</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Vergils Mysterien</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T19:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/prid-non-nov-anno-2762-auc/">
    <title>Prid. Non. Nov. Anno 2762 a.u.c.</title>
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    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Tag vor den Nonen.&lt;br /&gt;
A.D. III Non. Nov. Anno 2762 a.u.c.
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Dritter Tag vor den Nonen. Am Morgen geht die Leier auf. Es ist kalt und es regnet (Columella).&lt;br /&gt;
Den Sentimentalen gestern spät nicht nur riskiert, sondern kurz vorm Abschicken gerade noch so den Sprung ins Peinliche verhindert. Beruhigt stellte ich heute fest, daß ich wirklich nichts abgeschickt habe. Willkommener (doch - es ist das korrekte Wort) konnte an der Stelle gestern das skype-Gespräch nicht kommen, das da dauerte zwei Stunden und vierzig Minuten, und dann war mir TB egal. Da wars dann sowieso schon mündlich raus, greifbar im Äther. Um sich dann vielleich irgendwann über meinem Kopfe wieder zusammenzugrummeln. Soweit es den unterbrochenen Text betrifft und die gelegentlichen Rückfälle in ein nicht Vorhandenes, weil nicht Gegenwärtiges, und somit Humbug (paßt auch irgendwie ganz gut). Aber darum gings ja nur am Anfang. So die gelegentlichen Wunden am Hacken vom vielen Drei-Schritt-Vor und Zwei-Schritt-Zurück (wahrscheinlich tausendundein Schritt versus tausend Schritte). Und das Schuhwerk ist neu. Die Verwirrung des Gemüts hilft zwar ein wenig in diesem Vor und Zurück, aber Leitfäden schreiben immer bloß Ariadnen. Vielleicht sollte ich mich endlich entschließen zu sagen, es regne. Es regnet mir um die Ohren. Aber erst jetzt. Der Tag nur grau, in den am Vormittag ein wenig Farbe kam, als unten in der Grünanlage eine Schulklasse das Kriegerdenkmal besichtigte. Die Lehrerin zeigte mit dem Finger auf die Namen, die auf den vier Seiten des Zement-Obelisken aufgeführt sind. In der Dorfschule damals die eingerahmte Fotogalerie der Gefallenen, unter den paar Vermißten das Foto eines meiner Großväter. Nachnamen-Identitäten. Familien-Identitäten. Was wahrscheinlich schon im Städtchen nur noch zum Teil gelten mag. Ich muß natürlich an die andere Gruppe der Versprengten (also nicht Einheimischen) denken, die dort im Verborgenen (ja doch) eine Art Zuflucht gefunden. MM ist so einer. Cucciolo fiel mir heute für ihn ein, ein kleiner junger neugieriger Hund. Nicht abfällig gemeint. Gegenwelt im Kleinen. Im Supermarkt den kleinen Unfall von neulich quasi geregelt mit der einen Verkäuferin. Hält sich in Grenzen, die sie selbst noch versuchen will, herunterzuschrauben. Wir einigten uns auf Fiftifty für den Kratzer, den sie abbekommen, weil sie neben mir zu stehen kam, als ich mich gerade umdrehte und beim Rücksetzen einen weiteren Bogen machte in der Gewißheit, den Platz dafür zu haben, der dann plötzlich nicht mehr da war. Arbeit häuft sich, eine Steuerveranlagung kam hinzu. Und selbst wenn es Sonntag noch klappen sollte mit S., ich müßte diesmal derjenige sein, der abwinkte. Dizzy-Spleen. NeiGe Leise, du Schmerzensreiche..., soll ich dich wecken? Wieso NeiGe Leise, das heißt doch bloß Neige? Weil man nicht sagen kann, darf, soll, muß: le neige. Geht nicht. Ach so, den frisch ausgedruckten Stapel Papier da meinst du. Am Horizonte da regte sich nitz vor lauter grau.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T18:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ich-muss-lachen/">
    <title>Ich muss lachen</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ich-muss-lachen/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;und wenn Sie liebe Diadorim auch nur eine leise, ganz leise Ahnung davon haben wie mir gerade gar zumute ist, dann wissen Sie wie sehr sie mir gerade geholfen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein Mensch mit Idealen. Ich lebe in einer Beziehung mit einem Mensch mit Idealen. Jeder hielt so fest an seinen Idealen fest, dass es kein miteinander mehr gab. Es gab nur noch das Tun um den Normen zu entsprechen. Ein Mensch wie ich kann das eine Zeit lang, dann nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja ich leide und Sie wissen warum, sie können das hier sehr genau lesen und ich wusste ich würde leiden, schon in den glücklichsten Momenten, denn ich glaube nicht an Glück und dieser Mann, an dem ich jetzt so leide half mir auch das zu erkennen. Ich bezahle mit diesem Leid dafür, dass ich von einem neuen Gleichgewicht weiß, das ich in mein Leben bringen muss. Es geht nicht darum brasilianische Ärsche zu tätscheln dass könnte ich ja haben, das brauche ich aber nicht. Its not as simple as that. Es geht nicht um stabilisierende Affären, was soll das überhaupt sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht mir immer um den ganzen Menschen, wenn ich jemandem gegenüber stehe. Aber jetzt geht es mir auch um mich als ganzen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen Sie einmal das zu denken: Eine Frau liebt einen Mann, sie ist schon lange mit diesem Mann zusammen, hat viel auf ihren Schultern getragen all die Jahre, für das gemeinsame Ziel. Ein lange Zeit war das einfach nur idealistisch und überhaupt nicht romantisch. Diese Frau trägt das Samenkorn einer anderen Welt in sich. Der Mann weiß um dieses Samenkorn, er kennt sogar den Baum der daraus erwachsen kann, kennt seinen Namen, aber er kann diesen Baum nicht pflegen, er weiß nicht wie viel Wasser er braucht, an welche Stelle man ihn idealer weise pflanzt und wie man ihn im Spätherbst zurückschneidet. &lt;br /&gt;
Die Frau weiß dass er diese Kenntnisse nicht hat. Ihrer beider Idealismus brachte die Frau so weit an den Rand, dass sie sich entscheiden musste, entweder sie gab dem drängenden Trieb des Samenkorns unter dem Asphalt nach, oder sie legte sich darauf und wartete auf den nächsten Zwanzigtonner, das er sie erlösen möge.&lt;br /&gt;
Sie entschied sich für den Tieb und ließ den Baum wachsen. Es ist ein Teil ihrer Persönlichkeit und eine Abspaltung von dem was es bedeutet hat, praktisch symbiontisch mit einer anderen Person viele Jahre lang zusammen zu leben. Um diese Beziehung zu erhalten, muss sie einen eigenen Weg finden, abseits von dieser Partnerschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind doch auch in so einer Situation, spielen in zwei Welten, sie wissen wie sich die Gegensätze befeuern, wenn Ihnen auch der spezielle Aspekt hier fremd ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UND ich gebe Ihnen Recht, hier laufen Muster und Schemata ab. Ich muss an Stiere denken, die rote Tücher sehen. Die Toreros kennen die Verhaltensweisen genau. Es ist die Offensichtlichkeit des Ganzen, die es so unerträglich macht, das fast freiwillige ins Messer rennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gründe warum es jetzt so kam, viele waren mir schon vorher klar, aber wenn ich nicht in einer Art erkannt worden wäre, als Mensch, wie noch nie zuvor, dann hätte ich das alles viel leichter ad akter legen können. Ich sehe auch hier den ganzen Menschen, begreife das diese Muster und Mechanismen dazu gehören, das es IHN ausmacht und das ich von diesem, seinem (so) SEIN profitiert habe. &lt;br /&gt;
Nun profitiert eine Andere. Eine die ihn sich sehr genau ausgesucht hat, die ganz genau weiß was sie von ihm bekommen kann, die genau das geben kann was er braucht. Dagegen kann ich nicht an, will ich auch nicht, denn ich bin auf einem Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich sage, ich habe keine Routine (scheiße gelaufen, mal wieder total scheiße gelaufen. &apos;maybe you ve been through this before, but it s my first time so please ignore&apos;), ich nicht weiß wie zu handeln ist, dann weil ich keine Mechanismen habe, die auch nur annähernd denen dieses Mannes entsprechen. In mir dämmert die Einsicht, dass Mechanismen nichts für mich sind. Er spielt dieses Spiel schon sein halbes Leben, ich habe damit gerade erst begonnen, auch in den Ästen meines Baums kenne ich mich noch nicht sicher aus und wir mögen es Spiel nennen, aber für ihn ist es in dem Moment immer ernst und das ist es für mich auch gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fürchte ich schreibe das alles in ein Missverständnis hinein, ein solches habe ich schon einmal provoziert. Ich wage den Schritt trotzdem, obwohl ich glaube, dass durch Ihr Unverständnis für SM, Ihnen vieles von dem was meine TB Einträge ausmachen nicht verständlich ist.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Anna Häusler</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Anna Häusler</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T08:38:00Z</dc:date>
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