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    <title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop)</title>
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    <description>Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop</description>
    <dc:publisher>albannikolaiherbst</dc:publisher>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-20T13:50:07Z</dc:date>
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    <title>Die Dschungel. Anderswelt.</title>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6052283/">
    <title>unverhofft meldete sich ein drehbauchautor und prof der hff bei mir. mit ihm, samt...</title>
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    <description>unverhofft meldete sich ein drehbauchautor und prof der hff bei mir. mit ihm, samt sohn und dessen freundin, liefen wir für sushi. netter abend. jo&apos;burg sei im vergleich zu sp ein dorf, meint er, wir treffen uns in berlin zusammen mit i wieder, denke ich. unverhofft kommt manchmal eben doch. ist film ein ausweg aus der chronisch unterbezahlten dichtung? allerdings, für die meisten auch nur mit professur. eigentlich hatte ich jo&apos;burg für ende januar anfang februar aber eigentlich schon geknickt, nun ja, wer weiß, erstmal i sprechen. schade, dass sich y nicht meldet, und seltsam auch, da er doch schrieb, er sei sehr an einem austausch interessiert. hm. na ja, hat vielleicht einen ganz trivialen grund.&lt;br /&gt;
und jetzt mach ich ganz unverholen werbung für meinen absolut liebsten laden von sp: &lt;a href=&quot;http://www.batucadas1000.com.br/&quot;&gt;http://www.batucadas1000.com.br/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
winzig, vollgestopft mit allem, was bei schlagen und schütteln töne erzeugt, schräge, satte, zarte, laute, krüschelige, kratzige, quietschige. sie verschicken nach überallhin, und bekannte percussionisten aus der ganzen welt kaufen dort ein. jedes mal, wenn man dort ist, entdeckt man irgendein neues instrument. ich schaue allerdings total enttäuscht an die wand, wo sonst die ziegenfüße hingen. dann läuft man los, und besorgt mir noch zwei paar, die man zurücklegte, puh. hab ich doch die anderen dem orf vermacht, das wäre nun doch schade gewesen. ein sack voll klingender dinge. weihnachtsgefühle, bei schwülen 36 grad.&lt;br /&gt;
katerstimmung: ich will nicht, dass du fliegst, ich will auch nicht, dass ich fliege. aber irgendwie wollen wir es ja auch doch so. ein bisschen, oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ah, der drehbauchautor..., genau, er schreibt eigentlich nur pornos, oder musikvideos. zensur kann so sexy sein, die rehabilitation des schwarzen balkens war lange überfällig, sexiest thing in life bleibt der strichcode:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=7lhYEXh3dYM&amp;feature=related&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=7lhYEXh3dYM&amp;feature=related&lt;/a&gt;, oder eben percussions: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=mXNImeNjXaE&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=mXNImeNjXaE&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
herr schofield hat seit gestern heaven can wait von frau gainsbourg und herrn beck draussen, sehr schön befilmt, die axt läuft einem ja immer hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=eNPWVJQDEXA&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=eNPWVJQDEXA&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
mir scheint, herr schofield hat sich bei gregory crewdson umgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und, hah, pirellikalender mit faultieren, ich habs ja immer gewusst, wen interessieren schon frauen.</description>
    <dc:creator>diadorim</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diadorim</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T10:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/familienstand-selbstauskunft/">
    <title>Familienstand: Selbstauskunft.</title>
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    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Ich habe eine Frau, zu der ich nicht Frau sage, eine erotische Dienerin, zu der ich Frau sage, sofern ich nicht, was ebenso stimmt, Geliebte zu ihr sage, einen Sohn, den ich berechtigerweise mein Sohn nenne, und zwei Kinder, deren Papa ich bin, wiewohl ich berechtigterweise n i c h t meine Tochter und mein Sohn zu ihnen sagen kann.&lt;br /&gt;
Das irdische Leben.&lt;/p&gt;&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/6e7820dc889b4e4086dd32bc15497f5f&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T08:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-freitag-der-20-november-2009/">
    <title>Arbeitsjournal. Freitag, der 20. November 2009.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-freitag-der-20-november-2009/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;u&gt;7.57 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung. Vaughan Williams, Sir John in Love.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Morgencigarillo &amp; Latte macchiato. Eben vom Terrarium hergekommen, will ich gleich &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/jede-sucht-will-ihre-katastrophe-oder-das-irdische-leben-gerd-peter-ei/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; den Eigner&lt;/a&gt; abschließen; ich denk mal, ich werd gegen Mittag ganz fertig damit sein und mich dem Nächsten zuwenden können, sowohl &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-4-daniela-danz-vorbereitung-korres/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Danz&lt;/a&gt; als auch dem, ja, gut, nun sag ich&apos;s d o c h: Kinderbuchprojekt (Projekte, Projekte, lo so).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mist, jetzt entdeckt mein Mobilprogramm die Modemcard nicht... was isn nu schon wieder los? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, nehm ich vorübergehend halt das alte, etwas langsamere USB-Modem. Ich mag mich in der Arbeit jetzt nicht von einem Computerproblem aufhalten lassen. - Okay, das funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht war unruhig, die Zwillingskindlein wachten immer mal wieder weinend auf und riefen nach der Mama; ich also immer rüber zu ihnen, sie kurz beruhigt, was wirklich einfach war, dann wieder zurück ins untere Bett des Doppelstockbetts meines Jungen, wieder eingeschlafen, wieder aufgewacht. Um halb fünf dann ging der Tag für mich los, &#2354;&#2325; kam gegen sechs heim, die Löwin, jetzt eben am Telefon, verschlafen noch wie &#2354;&#2325; schon; lächelnd (gewiß, ich kann so etwas &lt;i&gt;hören&lt;/i&gt;) haucht sie - jene, nicht diese - du bist bereits im fünften Gang, worauf ich: den hab ich gerade erst eingelegt. Schön, übrigens, diese Vaughan-Williams-Oper am Morgen, indes der Abend mit Hilliards/Garbareks Mnemosyne ausgeklungen war und &#1588;&#1580;&#1585;&#1577;s von Fernen Küssen zur Nacht. (Ernstlich mit Verdi messen läßt sich die Vaughan-Williams-Vertonung freilich nicht). &lt;br /&gt;
Die Früharbeit widmete sich &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6051996/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; dem nächsten Eigner-Auszug&lt;/a&gt;, dann war der Kakao für die Kinder vorzubereiten. Einträchtiges Beisammensitzen schließlich, die Zwillingslein an und auf der Mama, die drei auf dem Sofa, Du, mein Sohn, dann dazu, und ich vor Euch auf dem ledernen Corbusier-Schaukelstuhl aus dem Nachlaß meiner Mutter, Euch ansehend. Wobei mir jetzt einfällt, daß ich in den Eignertext unbedingt noch den zweiten Titelteil hineinerden muß, Des Knaben Wunderhorn. Kaum denk ich nun d a s, kommt hier eine &lt;i&gt;Mail-von-Eigner&lt;/i&gt; (&lt;i&gt;!&lt;/i&gt;!) herein, die einiges, das ich nicht wußte und deshalb fehlannahm, korrigiert. Ich hätte es aber noch nicht wissen können, schreibt er, dies alles steht in dem Buch, das Du noch nicht kennen kannst, an dem er nämlich grad wie ein Berserker schreibt. Gute Arbeit, Dichterswunsch zu Dichter. (Aber &lt;i&gt;schön&lt;/i&gt;, wirklich, ist dieser Vaughan Williams. Das wußt ich gar nicht mehr. Ewigkeiten nicht gehört.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;9.52 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Au Mann! Den Aufnahmetermin von gestern versaubeutelt... wegen des Lernens mit meinem Jungen. Mist. Na gut. Angerufen im Hauptstadtstudio, Frau H.: Oh je. `tschuldigung. 11.30 in Regie 1? Danke Ihnen. - Also die Datei mit Reicharts Korrekturen eben ausdrucken und um 11 losradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/6e7820dc889b4e4086dd32bc15497f5f&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T07:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6051996/">
    <title>Jede Sucht will ihre Katastrophe ODER Das irdische Leben. Gerd-Peter Eigner. Aus...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6051996/</link>
    <description>&lt;dir&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Wobei das so überaus Erstaunliche ist, daß dieser Romancier a l s Romancier mit seinem ersten Roman schon ganz &lt;i&gt;fertig&lt;/i&gt; gewesen ist. Er war schon deshalb keiner, den man hätte entdecken oder gar machen können, sondern da bereits vollständig ausgebildet, so, als würde sich an ihm nichts mehr verändern  ob das auch für den Menschen Eigner so war, wage ich sicherheitshalber nicht zu fragen. Doch ist er darin grundsätzlich anders als viele seiner Kollegen, die sich, wies Portomonaeie und der Zeitgeist so wollten, in dessen Läufte fügten, und zwar nicht, weil sich ihre Ästhetik, sich verändernd, entwickelte, also aus Gründen der, sagen wir, literarischen Evolution, sondern aus ökonomischer &lt;i&gt;raison&lt;/i&gt;. Die wenigsten blieben ihren gesellschaftlichen Überzeugungen treu  zu nennen wäre allerdings noch der große Stilist Hermann Peter Piwitt (auch er ein Apostat schon zu Beginn: er ließ sich auch kommunistisch den sogesagten Faschisten DAnnunzio nicht nehmen) -, jedenfalls hat Eigners Romanwerk seine frühe politische Einlassung Punkt für Punkt realisiert, zu der auch und gerade und immer wieder &lt;i&gt;Erde&lt;/i&gt; gehört: gegen alle abstrahierende Feinsinnigkeit beharrt Eigner auf dem Geschlechtlichen. (...) Habe ich gesagt, daß sie ein Höschen anhat unter dem Kleid? Eines, das so weiß leuchtet wie keines sonst auf schwarzer Haut? Diese spezielle Weise, die Erscheinungen, sinnliche, &lt;i&gt;irdische&lt;/i&gt; Erscheinungen, zu bew u ndern, gehört zu den innigsten Momenten eignerscher Erzählkunst. Genau genommen lecke ich ihr erst das Meersalz weg und versinke dann in ihrem Eigengeschmack und Eigengeruch, ich schmecke, rieche und lecke sie und höre nicht auf unter ihren Händen, die meinen Kopf umklammert halten, bevor sie nicht -: ich habe einen solchen Schrei, sagte er, in meinem Leben noch nicht vernommen, ein Schrei wie ein Vogelruf, ein einziger zum Himmel gerichteter Schrei, Schmerz und Jubel zugleich, als stieße, sagte Brandig, die gefiederte Seele im Sturzflug (...) vor zum Kern des irdischen Planeten. (...) Der Körper aber dazwischen, fuhr er fort, reglos. Oder besser: aus der reglos mir entgegengestemmten Straffung niedersinkend in reglos weiche Ermattung. Und sie sagt, so habe es bei ihr noch keiner geschafft. Sie umschlingt mich. Sie reibt ihre Wange über meine von ihrer Mondmilch geglättete Haut. Es hat ja seinen Grund, wenn Eigner in dem drei Jahre nach diesem, nach Brandig, erschienenen Roman Mitten entzwei - er sollte eigentlich Stroff heißen und eine imaginäre Personal-Trilogie komplettieren -,  den frischen Geruch nach weiblichem Geschlecht mit dem Duft des Watts vergleicht, in welchem der Held, ein Kunstspringer, Kopf über Hals steckenbleibt, wonach er querschnittgelähmt, das heißt a u c h: impotent ist. Ich habe, soweit ich weiß, nicht das Bewußtsein verloren. Ich habe die Trennung gespürt. Man wird durchschnitten, zerhackt, guillotiniert. Und wundert sich nur, wenn man die Augen aufmacht, daß die abgetrennte Hälfte noch an einem dranhängt. Daß sie, überflüssig, nicht weggedriftet und davongeschwemmt worden ist in der Strömung. Hinausgetragen mit dem Ebbstrom aufs offene Meer. Zu Vögeln und Fischen, Mitten entzwei, 1988. Die Erde treibt uns, sie bindet uns aber auch fest.  Der Verführung, sich dies billig mit Abstraktionen wegzulügen, widerstehen Eigners Außenseiter alle: es g i b t kein Entkommen. Genau deshalb ist Kunst auch nicht ein willkommenes Hilfsmittel (...), das als begleitendes Ingredienz einer zuvor festgelegten gesamtgesellschaftlichen Planngsentwicklung revoltionäre Politik kämpferisch verkörpern müsse, wie Eigner es in Richtung KPD und DDR ausgesprochen scharf formuliert hatte. Nein, wir bleiben in den tragischen Verhängnissen, sie, eigentlich, machen unser Leben aus  zumindest so lange nicht tatsächliche Gleichheit der Lebensverhältnisse, also Befreiung, erreicht ist. Schon deshalb, so Eigner weiter, werde Kunst (...) nicht gemacht für jene, die Muße haben und ein Vergnügen am Kunstwerk, obwohl allein sie es sind, die sie ökonomisch ermöglichen, sondern Kunst wird gemacht für jene, die k e i n e Muße haben und k e i n Vergnügen am Kunstwerk. &lt;/p&gt;&lt;/dir&gt;
&lt;sub&gt;&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/jede-sucht-will-ihre-katastrophe-oder-das-irdische-leben-gerd-peter-ei/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Eigneressay 1 &lt;&lt;&lt;&lt; &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gerdpetereigner.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Gerd-Peter Eigner&lt;/a&gt;.&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/9723716725c24244a7b3a5ffb582e4a6&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T07:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-donnerstag-der-19-november-2009/">
    <title>Arbeitsjournal. Donnerstag, der 19. November 2009.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-donnerstag-der-19-november-2009/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;u&gt;22.55 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Am Terrarium. Sohnes- und Zwillingskindleinwache.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Den ganze Tag über, seit acht Uhr, am &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/jede-sucht-will-ihre-katastrophe-oder-das-irdische-leben-gerd-peter-ei/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Eigner&lt;/a&gt; gesessen, quasi durchgearbeitet, bis spätmittags mein Bub fürs Essen, für die Hausaufgaben und das Cello kam, womit insgesamt dann auch der Nachmittag rum war. Latein dauerte. Dann die Sachen gepackt für die Abendarbeit, hierher geradelt, zu Abend gegessen mit der quasi-Familie, die Kleinen ins Bett gebracht, ihnen vorgelesen, der Bub lag da schon. Alles dauerte ein wenig, seit halb zehn wieder am Eigner-Text. Er selbst rief noch an, kurzes Nachgespräch zu unserem Treffen gestern abend. &lt;a href=&quot;http://rdh.twoday.net&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Titania&lt;/a&gt; sagte wegen morgen abend ab, was mir arbeitshalber nicht ganz unlieb ist.&lt;br /&gt;
Jedenfalls ist der Eigner-Text nahezu fertig. Ich werde nur noch den morgigen Vormittag brauchen, dann steht das Ding, muß eine Woche abhängen, dann geh ich noch mal drüber, dann wird abgegeben. Haken dran.&lt;br /&gt;
Die Löwin am Telefon; das Gespräch war belastet eben, hatte die erotische Freiheit nicht ganz, weil ich über die quasi-Familie sprach und &#1588;&#1580;&#1585;&#1577; aufs sensibelste wahrnimmt, spürt, er- und begreift; was auch wieder ganz wunderbar ist. Ich kann nie anders, als, wenn ich wirklich jemanden spüre, auch &lt;i&gt;ganz&lt;/i&gt; zu sein; Abspaltungen funktionieren bei mir nur bei kalter Sexualität. Von Kälte kann bei uns aber weißGöttin nicht die allergeringste Rede sein. Alle Nähen, die es sind, haben etwas von Verhängnis. Um so intensiver glühen sie, &lt;i&gt;unabgefunden&lt;/i&gt;. In einer ihrer Nachrichten schreibt die Löwin davon, man müsse die Absprachen meiden, die die Nähen profanieren, aber in festen Lebensbeziehungen unvermeidlich, weil notwendig seien. Darüber kann man bitter nachdenken: es sagt etwas über die &lt;i&gt;condition humaine&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/e6ac89e9f4014aca9f5675e56271f268&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T22:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ad-xiii-kal-dec-anno-2762-auc/">
    <title>A.D. XIII Kal. Dec. Anno 2762 a.u.c.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ad-xiii-kal-dec-anno-2762-auc/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Dreizehnter Tag vor den Kalenden. Dies comitialis. Markt.&lt;br /&gt;
Willst du dir nicht eine Schokolade kaufen? Fragte mich M. in der Philharmonie. Die Selters schien ihm nicht gereicht zu haben. Und gewisse Drogen verlangen nach Süßigkeiten. Was für ein Quatsch: sie, die da vorn sangen, hätten ihre Stimmen zu mir erhoben. Hatte wieder geblättert in einem muffig riechenden Aktenordner, von dessen Inhalt ich nichts mehr wußte. So kann ich nun doch belegen, daß wir dort mal in der Philharmonie gewesen. Keiner wußte es neulich am Telefon noch genau. War da nämlich abgeheftet das Programmheft in diesem Ordner: E.T.A. Hoffmann mit Miserere B-Moll, Mendelssohn-Batholdy mit der Ersten Walpurgisnacht. 25. Oktober 1981. Den Tag selbst finde ich in einem alten Spiralblock wieder. &lt;i&gt;Ja, man sieht es nicht, aber beide Beine sind weg, ich trag ne Prothese und nahm einen Schluck Bier, während der auf dem Hocker neben ihm sich interessiert vorbeugte: Ah ja?&lt;/i&gt; Miser, singe: &lt;i&gt;Auditui meo dabis gaudium et laetitiam, et exsultabunt ossa humilitata.&lt;/i&gt; Aber in B-Moll (Gott als Geist aus der Flasche: &lt;i&gt;stütze mich durch deinen willigen Geist&lt;/i&gt;, dennoch sehr merkwürdige Übersetzung für &lt;i&gt;spiritu principali&lt;/i&gt;, im Geiste aber doch aus der Flasche). Hinterher dann von Kneipe zu Kneipe. Den Klempner habe ich doch noch nicht angerufen. Wie damals, als ich am nächsten Tag Argumente gegen die Uni brauchte, hat alles, was ein vernünftiges Verhalten (auf deutsch wohl die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns, was sich im Ital. in die eines guten Familienvaters wandelt, signifikanterweise so in dieser Formel) verlangt, bei mir eine so breite Schwelle, daß ich erst handle, wenn ich schon mit den Armen rudere. Woraus zu schließen, ich rudere mit den Armen, wenn ich handle. Ich schwimme ja sowieso gern und warte somit auf die endgültige Überschwemmung. Die Hunde schlagen den Takt eines wilden reißerischen Herzens an. &lt;i&gt;Hase, der Gehetzten Wappentier.&lt;/i&gt; (Handke, Die Wiederholung). Sie werdens gefressen haben, denn nun schweigen sie plötzlich. Aufatmende ÄuGLein. S. Oreste GLimmert heut. Sein etwas kräftigeres Grau am Tage.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T18:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6050532/">
    <title>komma bei omma. zeichensetzung in schrift und bild fürs ruhrgebiet. m will mir den...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6050532/</link>
    <description>komma bei omma. zeichensetzung in schrift und bild fürs ruhrgebiet. m will mir den heidegger streichen, oder ich müsse mich klara heidegger nennen, aus den verschollenen archiven von klara heidegger. bin mit dem überbleibseln angefangen. überbleibseln ist, wenn man sich unterscheffelt, ohne was von seinem licht zu wissen. und, oh, ah, war mit andy warhol unterhosen kaufen, lange und kurze. man mag beklagen, dass man noch niemals in new york war, aber niemals unnabuxen samstags mit warhol gekaufen wesen zu sein, oh unwesen, oh dingverlust, oh dingverlust.</description>
    <dc:creator>diadorim</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diadorim</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-4-daniela-danz-vorbereitung-korres/">
    <title>im land da wo wir blutrot sind, WDR3 (4). Daniela Danz. Vorbereitung: Korrespondenz...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-4-daniela-danz-vorbereitung-korres/</link>
    <description>&lt;BR /&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;sub&gt;ANH an DD, 181109, Email:&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt; (...) unter freiem Himmel sprechen - der mir, bei Dir, sowieso viel lieber ist als irgend ein Stadtgeräusch: um d i e s e Suche geht es Dir ja, wenn ich ein wenig was verstanden habe, ganz zentral (es vermittelt sich übrigens unmittelbar; das ist eine enorme Stärke der Gedichte, aber auch des Türmers: ich, der &quot;Südler&quot;, krieg Sehnsucht nach dem Osten davon). Ja, laß uns dann im Vorort bleiben, auch wenn die Gänse den Martinstag schon posthumisiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist&apos;s Dir recht, daß ich auch aus unserem Briefwechsel - der dazu und sowieso gerne etwas anschwellen kann - Stellen für die Sprecherinnen übernehme? &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-3-daniela-danz-vorbereitung-lektue/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Danz 3 &lt;&lt;&lt;&lt; &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/4e732f31c0ac41d69b2303d066d612d7&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>HOERSTUECKE</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T07:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/sascha-anderson-in-der-romanfabrik-1811-2009-paul-reichenbachs-gewinn/">
    <title>Sascha Anderson in der Romanfabrik. 18.11. 2009. Paul Reichenbachs Gewinn.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/sascha-anderson-in-der-romanfabrik-1811-2009-paul-reichenbachs-gewinn/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;i&gt;Da ist ein Kreis, der mich verbrennt, verbrannt. Was wird er&lt;br /&gt;
                              Dich gekostet haben&lt;br /&gt;
der letzte Urlaub vom Leben? Was hast Du jetzt noch gegen Dich&lt;br /&gt;
                                 in der Hand?&lt;br /&gt;
Die Sonne auf den ältesten der Altarbilder ist flach wie der Himmel&lt;br /&gt;
Über flachem Land, und ihre Scheibe ein Sägeblatt, das jede Arbeit&lt;br /&gt;
groß und jedes Spiel klein macht. Das ist, was war,&lt;br /&gt;
                                längst eine Zahl gewesen,&lt;br /&gt;
die auf dem Rücken eines Engels stand. Ich lasse mich nicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soweit gehen, Dich zu lesen, selbst dann, wenn nichts als&lt;br /&gt;
                                das von uns bleibt,&lt;br /&gt;
was ich Dir geschrieben habe. Da ist, zum Glück&lt;br /&gt;
                                schließt Du in dem Moment die Augen,&lt;br /&gt;
die Dunkelheit, in der die Raben untertauchen. Ich weiß, das ist seit ein-&lt;br /&gt;
zweihundert Jahren irrelevant, wie der Inhalt einer Deiner schwarzen&lt;br /&gt;
Taschen ein Bild sein kann, das ich nicht sehe.&lt;br /&gt;
                                  Wie soll ich auch? Da ist,&lt;br /&gt;
nichts außer uns und zwischen uns der leergedachte Strand. &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gutleut-verlag.com/index.php?id=anderson_da-ist&quot;&gt;&lt;b&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Aus:  Sascha Anderson, DA IST &lt;/b&gt;&lt;small&gt;&lt;b&gt; 33 gedichte über kunst oder leben&lt;/b&gt;&lt;small&gt;&lt;/small&gt;&lt;/small&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;themen_novalis&quot; width=&quot;270&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/themen_novalis.jpg&quot; /&gt;&lt;i&gt;&quot;Die Kunst, auf eine angenehme Art zu befremden, einen Gegenstand fremd zu machen und doch bekannt und anziehend, das ist die romantische Poetik&quot; &lt;/i&gt;(Novalis).&lt;br /&gt;
Über den Texten und Versen in der Romanfabrik schwebten gestern Abend der Geist Klopstocks und Andersons Hausgeist Novalis. Ich war begeistert.&lt;br /&gt;
In Andersons Texten tanzen weder multilinguale Carpaccio-Jünger noch Brunello-Ballerinen on the road. Es geht unheimlich Deutsch zu, im zwiefachen Sinn des Wortes. Meisterhaft wie da Intimes, ohne indiskret zu werden, fein ziseliert und verhalten ins Öffentliche drängt und wie sich Öffentliches, trotz mancher romantischer Ironie, in leise Intimität verwandelt und damit Nähe schafft. Andersons Verse plakatieren nichts. Sind kein Geschrei, keine wehmütigen Klagen über Zu- und Bestände von Welt und Ich. Sie halten Türen auf durch die Hörer und Leser nur hindurchgehen müssen, um vielleicht etwas mehr über den Autor und sich selbst zu erfahren.&lt;br /&gt;
Es war ein guter Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://novalis-gesellschaft.de/viomatrix/imgs/themenbild/themen_novalis.jpg&quot;&gt;&lt;small&gt;&lt;b&gt;Bildquelle &gt;&gt;&gt;&gt;H I E R &lt;/b&gt;&lt;/small&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Paul Reichenbach</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Paul Reichenbach</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T20:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ad-xiv-kal-dec-anno-2762-auc/">
    <title>A.D. XIV Kal. Dec. Anno 2762 a.u.c.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/ad-xiv-kal-dec-anno-2762-auc/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Vierzehnter Tag vor den Kalenden. Dies comitialis. Markt. Die Sonne geht durch das Sternbild des Schützen. Am Morgen gehen die Hyaden auf. Schlechtes Wetter (Columella).&lt;br /&gt;
Klingeln, dachte ich mir, es solle klingeln an der Tür, die ich dann aufmachen würde mit den Worten Komm rein. Also zu einem irgendwie als Person sich verwandelt habenden Text. Aber dann bin ich mir auf die Schliche gekommen: ich hatte das mit dem Klingeln heute morgen in ANHs Arbeitsjournal gelesen. Zu diesem Hinaus und Herein passen sehr die Dolinen, die bei Handke nun sich in den Karst konkav hineinwölben. Zu denen er sich konvex die Mayas denkt mit ihren Pyramiden. Auf die er über seinen Geschichtslehrer gekommen, der dort noch braun gewesen auf Yucatan, um dann als Lehrer blaß zu werden und zu bleiben. Sonst hätte er auch Ägypten denken können. Schulfächer in Moldawien u.a.: Weltliteratur, Geschichte der Rumänen, Weltgeschichte, Psychologie, Wir und das Gesetz, Astronomie, Logik. Was so über den Tisch kommt an Arbeit. Die kleinen geschichtslosen Flecken auf der Landkarte. Aber das mit der Tür hat einen weiteren Sinn. Wenn ich die zum Bad schließe, höre ich das Rauschen des Wassers nicht mehr. Morgen werde ich einen Klempner rufen müssen wegen der Klospülung. Es läßt sich nicht mehr abstellen. So, mit geschlossener Tür, kann ich davon ausgehen, es passiert nichts. Außer, ich lasse das Rauschen herein. Aber ich kanns nicht mehr hören. Lieber der leichte Rausch des Weins. Und merke erst jetzt: seit Wochen ist es selbst im Auto still. Ich höre fast nichts. Weshalb ich auch so gebannt aufs Radio hörte, als ich neulich bei O. am Küchentisch saß, denn es lief die ganze Zeit. Aber keine Musik. Dauernd wurde etwas geredet, ich weiß nicht mehr was. Und so war es doch auch schon vorher: man durfte einfach stumm bleiben. Geredet wurde trotzdem. In einen hinein. So wies in mich fuhr, als sie dann auch anfing. Und ich selbst fuhr fort irgendwann, einen anderen als mich dalassend, den dritten. Alles andere entGLeitet mir wie im Dunst der Berg.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T18:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/jede-sucht-will-ihre-katastrophe-oder-das-irdische-leben-gerd-peter-ei/">
    <title>Jede Sucht will ihre Katastrophe ODER Das irdische Leben. Gerd-Peter Eigner. Aus...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/jede-sucht-will-ihre-katastrophe-oder-das-irdische-leben-gerd-peter-ei/</link>
    <description>&lt;dir&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;(...)&lt;br /&gt;
Nicht nur einer Verwaltung aber hat sich &lt;a href=&quot;http://www.gerdpetereigner.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Eigner&lt;/a&gt; nie eingepaßt, sondern überhaupt keiner Sozialerwartung  nämlich weil eine jede solche eine Gesellschaftserwartung ist und weil jede diese das Ergebnis eines, mit Adorno gesprochen, universalen Verblendungszusammenhangs. Eigner läßt sich nicht täuschen, auch nicht von seiner unfraglichen Nähe zum Volk: Kunst f ü r den Arbeiter muß notgedrungendermaßen Kunst g e g e n ihn sein, nämlich gegen seine Bedürfnisse nach Verschleierung und Befriedigung, kurz: nach Entertainment. In diesem Sinn ist Eigners Dichtung elitär. Aber sie hält ein Elitäres am Leben, das den Menschen-als-befreiten vertritt und so lange auf der Vertretungsscholle stehen bleibt, sie für den, sagen wir, Arbeiter so lange als Brückenkopf besetzt hält, bis der dort selber ankommt. Ohne Frage, das ist auch arrogant, doch diese Arroganz ist ein Gebot abermals der Menschlichkeit. Daß mit einer solchen Position weder in den revolutionistischen Aufbruchsjahren der 70er  ecco!: &lt;i&gt;Staat zu machen&lt;/i&gt; war, noch Solidarität, liegt auf der Hand. Sie eignete sich aber ebenso wenig für die Kunstförderung aus privater Hand, weil Eigner zu deutlich dafür einsteht und stand, daß Kunst z e r s e t z t. In einer lebensfeindlichen Umwelt muß Kunst radikaler sein denn je; sie muß destruktiv und subversiv sein. Kunst (...) ist die Stadt-Guerilla des Wohlstands, Eigner 1976. Ich schreibe, weil ich sonst Bomben legte, sagte er zu anderer Gelegenheit und wurde dafür vom Betriebstisch gefegt. Man vergesse nicht, in welche Herbstzeit auch dieser S a t z hineindetonierte.&lt;br /&gt;
(...)&lt;/p&gt;&lt;/dir&gt;&lt;sub&gt;&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6051996/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Eigneressay 2 &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gerdpetereigner.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Gerd-Peter Eigner&lt;/a&gt;.&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg09.met.vgwort.de/na/4e732f31c0ac41d69b2303d066d612d7&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Rezensionen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T10:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-3-daniela-danz-vorbereitung-lektue/">
    <title>im land da wo wir blutrot sind, WDR3 (3). Daniela Danz. Vorbereitung: Lektüren...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-3-daniela-danz-vorbereitung-lektue/</link>
    <description>&lt;BR /&gt;&lt;BR /&gt;&lt;cite&gt;Schönheit ist, wodurch wir frieren wollen, wenn unsere Wärme überschüssig ist.&lt;/cite&gt;&lt;center&gt;&lt;sub&gt;&lt;a href=&quot;http://www.chiragon.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Danz&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/s/280-2864990-9024856?ie=UTF8&amp;Los.x=20&amp;keywords=Danz%20Tuermer&amp;tag=herbstdetersf-21&amp;index=blended&amp;Los.y=7&amp;Los=Los&amp;link_code=qs&amp;tag-id=herbstdetersf-21&amp;secretKey=25acb803757cb5487d8ea4360d5699ad&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Türmer&lt;/a&gt;, 27.&lt;/sub&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-4-daniela-danz-vorbereitung-korres/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Danz 4&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/die-ddr-als-verlorene-heimat-im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-2-dan/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Danz 2 &gt;&gt;&gt;&gt; &lt;/a&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>HOERSTUECKE</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T10:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6048846/">
    <title>kaffee alle. nerv. ich will hier nix lesen müssen von kaffee, so lange ich nicht...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/6048846/</link>
    <description>kaffee alle. nerv. ich will hier nix lesen müssen von kaffee, so lange ich nicht selbst einen intus hab, kapisch. so. ein dingspiel. ich packe meinen koffer und nehme mit: ziegenfüße.</description>
    <dc:creator>diadorim</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 diadorim</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T09:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gluehende-erwachsene-jugendlichkeit-oramo-groendahl-lehto/">
    <title>Glühende erwachsene Jugendlichkeit. Und eine Frage. Roope Gröndahl, Taavi Oramo und...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gluehende-erwachsene-jugendlichkeit-oramo-groendahl-lehto/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Immer wieder, wie &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/bach-fuer-pergamenschikow-sechs-jugendliche-meister-ehren-seine-schuel/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; neulich bei Bach&lt;/a&gt;, fällt es auf: Erreicht in der Musik eine unerbittliche Jugendlichkeit bereits Perfektion, kriegt man zu staunen. Da ist alles noch d a und nichts zu spüren von der Abgebufftheit ins Konzertleben geschliffener Solisten, auch nichts von der sanftgesagten Ergebung des Alters, zumal hier die rigoros-zentralistische, an der alten USSR-Autokratie geschulte Elite-Ausbildung des finnischen Musiksystems, das in Europa namentlich für die Neue Musik eine ganz eigene Rolle spielt, über &lt;i&gt;Technik&lt;/i&gt; geradezu erhaben sein läßt. Dabei hat sich Roope Gröndahls Klavierspiel noch etwas Kindliches erhalten, etwas tatsächlich kindhaft Spielerisches, das in der Ernsthaftigkeit Taavi Oramos und Tuomas Lehtos schon sehr gebunden wirkt; dieser, mit 24 der älteste der drei, strahlt eine erstaunliche Konzentration aus: das wird ein Weltstar werden, dachte ich. Jetzt schon warf er jene Art Abfälligkeit vom Podium, deren Wesen eine Konzessionslosigkeit ist, die den Musiken höchst zugute kommt, weil das Moment des rein Unterhaltsamen zurückgedrängt wird, ja gar keine Beachtung selbst mehr bei Beethovens Gassenhauer-Trio findet, das nun sicher nicht zu den besten Kompositionen des Komponisten gehört. Man merkt ihm den gefälligen, dadurch langweiligen Auftrags-Character zu sehr an. Dennoch, ich saß da, aufgespannt zwischen Ohr und Bild: Lehto ließ mich seiner klaren, präzisen Intonation permanent entgegenharren, mit der er begleitet; es war sie, die das Gassenhauerische immer wieder in die Musik eigenwillig zurückzog. Begleitung als Stimmführung &lt;i&gt;hat&lt;/i&gt; was. Zudem ließ Lehto bei Sibelius frühem Malinconia, dessen Klavierpart aber nervt, weil er auf einer Glatze nicht Locken, sondern Ondulationsberge dreht, einen so weiten Ton rufen, daß besonders in seines Cellos tiefen Lagen eine ganze nordische Traurigkeit durch den Kleinen Saal des Konzerthauses glühte. Man mußte einfach nur vom Klavier weghören, dann blieb die Cellolinie rein. So wird Musik Substanz, was immer neutönende Musikideologen gegen Sibelius vorgebracht haben mögen. Innerlichkeit ist nicht formalisierbar. Daß nämlich &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/POETIK-DOZENTUR-2007/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; aus der Form der Inhalt&lt;/a&gt; werde, stimmt nur dann, wenn der Künstler bereit ist, weder einem Publikum noch einer irgend normativen Ästhetik Konzessionen zu machen. So hat ja insgesamt die nordische Musik wenig Neigung gezeigt, sich auf kontinentale, sagen wir: Objektivitäten der Textur einzulassen; vielmehr gibt es da eine ganz eigene, einiges aus Spätromantik und Impressionismus ins Zwanzigste Jahrhundert nachziehende Klangaura, der man mit seriellen Exerzitien weder beikommt noch beizukommen versuchen sollte.&lt;br /&gt;
Wir leben innen, hat mir &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/helsinki-3-reise-konzert-und-arbeitsjournal-freitag-der-21-august-2009/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Magnus Lindberg in Helsinki&lt;/a&gt; gesagt, als ich ihn fragte, weshalb derart viele finnische Musiker so weltberühmt geworden seien; bei der Gesamtbevölkerung eines Landes, die kaum zweimal Berlin füllt, ein doch erstaunliches Faktum. Lindbergs vergleichsweise neues Klarinettentrio (2008) schloß den gestrigen Abend ab, deutlich auf die Klarinette zugeschnitten, der er schon einige Kompositionen gewidmet hat. Für den einst radikalen, lärmenden Lindberg höchst auffällig die tonale Sanglichkeit, die mit einer Art von Zitaten spielt, die gar keine sind, aber &lt;i&gt;den Klang&lt;/i&gt; des Vertrauten haben und obendrein auf C-Dur hinauslaufen. Lang lang zurück, offenbar, die Zeiten &lt;a href=&quot;http://www.sibelius-gesellschaft.de/archiv07.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Korvat auki&lt;/a&gt;s, jenes mit Saariaho und Pekka-Salonen gegründeten finnischen Vereins für zeitgenössische Musik. Bei aller wenn auch moderaten Traditionalität, der Lindberg neuerdings frönt, war sein Stück dennoch das beste das Abends. Es bleibt aber ein leises Wozu? im Nachhören hängen. So viel schöne Tonmalerei, so viel Kitsch manchmal auch, vor allem, wenn man Lindbergs Ur-Quintett mit Elektronik dagegenhört, worin der Klarinette eine ebenfalls hervorragende Partie zugeschrieben ist. So daß mir s c h o n die Frage kam, wem sich der 1958 geborene Komponist jetzt nähern möchte. Nichts gegen die Liebe zur Tonalität, nur braucht gerade sie einen Personalstil: die &lt;i&gt;persönliche&lt;/i&gt; Innerlichkeit. Etwas speziell Finnisches, wie mans bei Kalevi Aho findet, nun vielleicht doch? Das aber konnte dem Stück selbst der junggenialische Oramo nicht geben. Doch der möchte sich ohnedies, erzählte er mir, auf eine Musikerkarriere gar nicht mehr einlassen. Zu nahe sein Familiäres, zu eng der finnische Kreis. Eigentlich möchte ich etwas ganz anderes machen. Und was? Biotechnologie.&lt;br /&gt;
.&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;69&quot; alt=&quot;Tuomas-Lehto&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/Tuomas-Lehto.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der Musik bleiben wird, dafür meine Hand ins Feuer, Lehto. &lt;i&gt;Werden&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt; [&lt;a href=&quot;http://www.finnland.de/Public/default.aspx?contentid=172571&amp;nodeid=37105&amp;culture=de-DE&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Finnland, Kleine Großmacht der Musik&lt;/a&gt;.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg07.met.vgwort.de/na/625497862678415a99702c9d4267c627&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Konzerte</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T07:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-mitwoch-der-18-november-2009/">
    <title>Arbeitsjournal. Mitwoch, der 18. November 2009. Mit plötzlich wieder Orpheus.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-mitwoch-der-18-november-2009/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;&lt;u&gt;5.52 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Sibelius, Malinconia für Cello und Klavier.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Latte macchiato. Pfeife. Um halb sechs aufgestanden, an den Funk-Netzeinstellungen noch herumgefriemelt, weil mir gestern nachmittag die Internetverbindung völlig zusammenbrach. Bis jetzt hab ich keine Ahnung, wie das passiert ist; am Musikcomputer funktionierteb Modem und SIM-Card einwandfrei. Also am Laptop deinstallieren, drüben neue Software runterladen, hier neu installieren  wozu ich aber erst nachts kam, nachdem ich aus &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/konzerthaus-berlin-171109-oramo-lehto-groendahl-lindberg-magnus/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; dem Konzert &lt;/a&gt; , über das ich gleich schreiben will, und &lt;a href=&quot;http://www.baramluetzowplatz.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; der Bar&lt;/a&gt; zurückwar. Mich warf die Angelegenheit einigermaßen aus der Arbeit, doch blieb ich ruhig, anders als sonst, bzw. früher; neuerdings schaff ichs ja immer häufiger, mich nicht allzu sinnlos aufzuadrenalinen. &#1606; &#1588;&#1575;&#1569; &#1575;&#1604;: is halt so, wenn was passiert: einfach gegen ansteuern:: sò, sowieso, ich war ja mit dem &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/kranichsteiner-literaturpreis-fuer-gerd-peter-eigner/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Eigner&lt;/a&gt;-Text erstaunlich weit gekommen. Da &#2354;&#2325; mich anrief und fragte, ob ich vielleicht Donnerstag, heute also morgen (: hübsch!), abend die Kinder übernehmen könne, aus privaten Gründen, hab ich mein Treffen mit Eigner auf heute abend verlegt und werde vielleicht danach in die Bar gar nicht mehr gehen, obwohl da dieses Künstlertreffen sein soll, zu dem mich gestern eigens noch mal &lt;a href=&quot;http://sigurdwendland.blogspot.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Sigurd Wendland&lt;/a&gt; eingeladen hat; oder ich geh halt erst später, nach 22 Uhr; dann wäre aber wieder das frühmorgendliche Arbeits-Aufstehen in Gefahr. Mal sehen. Wendland hat &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-sonnabend-der-7-november-2009-brueste-leben-roman/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; auf meine kritischen Bemerkungen&lt;/a&gt;  neulich noch per Mail ragiert, ich schlug ihm eine öffentliche Diskussion in Der Dschungel vor, darauf mochte er aber wohl nicht eingehen und will jetzt vielleicht in der Bar persönlich diskutieren; mir wiederum ist mehr an öffentlicher Auseinandersetzung gelegen; aber nur hinzuradeln, um ihn dazu zu überreden, dafür hab ich momentan wirklich keine Muße.&lt;br /&gt;
Der Profi war mit in der Bar. Wir besprachen diese Manager-Geschichte; er kennt jemanden gut, die so etwas seit Jahren professionell betreibt, mach das mit B. zusammen! Die kennt das Geschäft in- und auswendig und ist &lt;i&gt;gut&lt;/i&gt;!: gut mit fünf &lt;i&gt;u&lt;/i&gt;s... Also telefonierten B. und ich noch nachts nach meiner Heimkehr, während ich Brot und ein Stück Makrele futterte und dabei versuchte, &#1588;&#1580;&#1585;s Stimme ins Mobilchen zu bekommen. Was nicht gelang, ich wollte es aber so spät auch nicht allzu lange klingeln lassen in der Serengeti, das störte die afrikanische Nacht: es ist ja schon unschön, wenn man &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-freitag-der-13-november-2009-hannover-und-berlin/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; an den nächtlichen Herrenhäuser Gärten das permanente Röhren vom Autobahnzubringer an die Ohren kriegt&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;[Lindberg, Klarinettentrio.]&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Erstaunlich übrigens die Klangqualität des neuen Aufnahmegerätes, das sehr viel praktischer als mein DAT-Recorder ist, weil sich die Aufnahmen g l e i c h als &lt;i&gt;wave&lt;/i&gt; auf den Computer überspielen und entsprechend leicht bearbeiten lassen. Also das war ein guter Kauf. Andererseits bin ich in diese Digi-Bedienung noch nicht eingefuchst und mach immer noch Fehler. Weshalb der ganze Beethoven von gestern verlorenging, da ist jetzt nur häßlichstes Schrillrauschen; alles andere aber prima und, wie gesagt, erstaunlich in der Qualität. Ich werd die Bedienung einfach noch etwas üben müssen.&lt;br /&gt;
Na gut. Jetzt die Kritik von gestern. Dann Eigner ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;9.57 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gluehende-erwachsene-jugendlichkeit-oramo-groendahl-lehto/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Die Kritik&lt;/a&gt; fertigbekommen, den Link ans Konzerthaus und das Finnland-Institut rübergemailt, dann mit dem ARD Hauptstadtstudio Termine gemacht: morgen, 17 Uhr, sprech ich meine vanMersbergen-Kritik für Manuela Reichart/WDR ein, wichtiger aber ist der Aufnahmetermin für das &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/die-ddr-als-verlorene-heimat-im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-2-dan/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Danz&lt;/a&gt;-Stück: anderthalb Stunden (aber zwei hat man mir gegeben) am 8. Dezember, morgens um 10 Uhr. Freu mich auf diese Arbeit, besonders auf die Spracharbeit mit den beiden Frauen.&lt;br /&gt;
Außerdem schon wieder weiter am Eigner gesessen. Im Gespräch mit dem Profi wurde mir gestern abend noch einiges mehr klar. Was ich ursprünglich für den &lt;a href=&quot;http://www.die-horen.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; &lt;i&gt;horen&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;-Essay vorgehabt hatte, nämlich aus meinen bisherigen Eigner-Texten, von denen durchaus nicht alle schon veröffentlich sind, eine Art Melange zu kochen, laß ich nun völlig fallen; es ist nicht ökonomisch, aber entspricht mir einfach mehr, meiner Arbeitsart mehr, etwas ganz Neues zu machen. Und es läuft ja wirklich wie am Schnürchen. Die Löwin, übrigens, läuft gerade auch, irgendwo durch einen Park, und erschreckt die Passanten. Das direkt Letztere nicht, aber das davor skypte sie mir, als ich in der Küche stand und zwei Brotscheiben aß mit der letzten Scheibe Makrele.&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;[Chrístobal de Morales, Requiem para Felipe II.]&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify&quot;&gt;Eigentlich sollte ich aber, bei Eigner, Gesualdo hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;12.35 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Bis eben &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/jede-sucht-will-ihre-katastrophe-oder-das-irdische-leben-gerd-peter-ei/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; am Eigner&lt;/a&gt; gearbeitet. Schnell noch was in der Küche gegessen, mach ich mich zum Mittagsschlaf bereit, Couch abdecken usw. - da kommt endlich &#1588;&#1580;&#1585; ins Netz. Aber ich leg mich erst mal. (Zwischendurch noch ein schöner Brief von &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/im-land-da-wo-wir-blutrot-sind-wdr3-3-daniela-danz-vorbereitung-lektue/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Danz&lt;/a&gt;, und ein wunderbares Projekt mit dem Konzerthaus läßt sich an; obs da allerdings Geld gibt? Es geht &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-ungeheuer-muse-alma-rebecca-mahler-sirene-erdgeist-gropius-kundry/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; hierum&lt;/a&gt;. Nein, das ist n i c h t vergessen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg07.met.vgwort.de/na/71c394e5be794793bdec36016e8ab74a&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-18T05:22:00Z</dc:date>
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