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    <title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop)</title>
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    <description>Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop</description>
    <dc:publisher>albannikolaiherbst</dc:publisher>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-11T18:21:37Z</dc:date>
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    <title>Die Dschungel. Anderswelt.</title>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920834/">
    <title>11.5.08 19:27 - So - 19°C - dunkler Naßphalt</title>
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    <description> aber erst seit einer Stunde. Es fing sehr sacht an, als ich vor einer Stunde vom Zigarettenautomaten hierher zurückkam, vor dem ich warten mußte, weil ein junges Pärchen schon davor stand. Sie sagte ihm, was er zu tun habe, auch die zu drückende Nummer: Quarantasei. Als ich meine 13 drückte, schaute ich, was es unter 46 gibt: 6 profilattici, vulgo Kondome. Und fuhren in einem schwarzen Peugeot stadtauswärts. Ich indes zurück an meinen schwarzen Schreibtisch, so schwarz, daß man leicht den lange nicht fortgewischten Staub in den hinteren Bereichen sieht, aber auch wieder so schwarz dort, wo Hände und Ärmel wischen, als wäre sogar auf ihn der Mairegen niedergegangen. Der Rest des Zimmers im Halbdunkel. Da die Sonne nicht mehr scheint, kann ich auch den Rolladen hochziehen, um doch einmal wieder ständig die dunkelgraue Silhouette des Monte Soratte vor dem sich hebenden Blick zu haben. Um aber die Lichter von S. Oreste zu sehen, dem Ort auf dem niedrigeren linken Teil des Berges (von Norden besehen), ist es noch nicht dunkel genug. Was ich immer dachte: man sollte einmal sehr früh morgens noch im Dunkeln zu ihm hinauf fahren und auf die Morgenröte warten. Aber ich glaube, dafür wäre ein klarer Wintertag besser, wie mich ja auch mein Aufenthalt auf dem Land belehrt hat, daß Auroren dem Winter holder. Außerdem hätte der Winter den Vorteil, daß man nicht gar so früh aufstehen müßte. An Auroren aber denke ich nicht umsonst: nächste Woche kehrt eine solche aus Sizilien nach Viterbo zurück. Dies aber auch nur gesagt, um mir den Horizont in einem Farbton zu verkleistern, der die Mitte zwischen Rot, Rosa und Orange hält: Hare Krishna! - Daß Krishna aber der Schwarze bedeutet, entdecke ich erst jetzt: Hübscher schwarzer Peugeot, mit dem ich aus dem TB herausfahre!</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T18:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920698/">
    <title>was tut eine mutter an muttertag?... an ihr kind denken. und in dem moment, in dem...</title>
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    <description>was tut eine mutter an muttertag?... an ihr kind denken. und in dem moment, in dem sie an ihr kind denkt, weiß, dass alles gut ist, wie es ist, klingelt das telefon: mama ich hab dich lieb. ich mich auch, äh ich meine natürlich ich dich auch. kannst du mir mal sagen, wieso ich vier stunden brauche, bis ich finger- und fußnägel fertig lackiert habe? ja das ansinnen des perfektionistischen hast du wohl in den genen. du willst mir jetzt sagen, dass du auch immer so lange brauchst? ja, wenn man davon ausgeht, dass zuerst ablackiert, die nagelhaut nach hinten geschoben, und dann erst mal gefeilt wird. evtl. muss ich noch polieren, oder unebenheiten ausgleichen, den unterlack auftragen, aushärten lassen, dann den lack in zwei schichten und danach den oberlack zum versiegeln. plötzlich stört hier ein fitzelchen, da ist der lack ins nagelbett gelaufen, hier nicht richtig gefeilt, dann taucht ein fussel in der sich gerade schließenden lackoberfläche auf, der natürlich vorher nicht da war, oft passiert es mir, dass ich mit einem gerade frisch lackierten nagel irgendwo gegen knalle, weil trocken ja noch lange nicht stoßfest bedeutet, ergo mit den anderen frisch lackierten nägeln diesen einen hypervorsichtig mit nagellackentferner wieder ablackieren muss, wobei ich mir den einen oder anderen frischgelackten nagel auch wieder versaue, dann lackiere ich häufig vor wut den ganzen sch(w)eiß wieder ab und komplett neu. am sichersten ist, ich bewege mich danach drei stunden nicht mehr. das drei- bis vierstündige ritual für finger- und fußnägel braucht mindestens einen liter kaffee und die zigaretten obendrauf. bist du dann auch immer so sauer? ja, es ärgert mich, weil ich es ja durch aufpassen eben verhindern könnte,  irgendwo gegen zu knallen. als ich vorhin meine fußnägel fertig hatte, stand ich auf und trat voll an das unter dem tisch liegende kissen, vor wut habe ich gleich nochmal nachgetreten. wieso liegt unter deinem tisch ein kissen? na du weißt doch, dass hier immer irgendwo bodenkissen in der gegend rumliegen, aber ich denk nicht immer dran. ich glaub ich hab mich verliebt ups und? ja ich weiß auch nicht dann bist du nicht verliebt doch irgendwie schon. irgendwie geht nicht, entweder oder ich will erst mal abwarten, morgen abend kommt er zu mir. du hast ihn eingeladen? ja da ist doch nichts dabei. hmm vielleicht bin ich zu altmodisch, lass ihm doch erst einmal zeit, um dich zu werben. ohhhh mama, du weißt, dass ich mit diesem altmodischen scheiß nichts am hut habe, du kennst mich doch, entweder oder ahja, womit dein ich weiß auch nicht entweder beantwortet wäre, oder willst du einfach nur mit ihm ins bett. könnte auch sein, er hatnen geilen arsch einen noch geileren blick, und vor allen dingen, hirn. find einfach heraus, was in dir reagiert,  wenn du an ihn denkst. mein ganzer körper reagiert, ich reagiere, ich krieg mich kaum in den griff, wenn ich ihm gegenüber stehe ok, dann greif doch einfach erst in seine hose und dann nach seinem hirn. mit geist findet das spiel im kopf statt, diese erotik ist durch nichts zu überbieten, wenn nicht, will er einfach nur seinen schwanz reinstecken. aber du weißt, dass ich so oder so nicht wollen werde, dass er neben mir einschläft. vielleicht stellt sich ja die frage nachher für dich garnicht mehr, weil er einfach liegen bleibt. nein, dass will ich nicht. ich will die ganze nacht vögeln aber ich will nicht, dass er bleibt. wenn es irgendwann d e r mann sein sollte, wird er es einfach tun, und du wirst nicht darüber nachdenken. das glaub ich nicht, ich kann, wenn nötig, meine kalten füße selber wärmen, überhaupt hab ich nie kalte füße, ich erschlag auch meine mücken selbst, und nur ich darf mich morgens so sehen, wie ich morgens aufstehe, da fliegt doch der eros wieder, und die erotik flötet so lange, bis die schlange überhaupt nicht mehr gewillt ist, ihren kopf zu heben, geschweige denn, nach der musik zu tanzen. ein guter schlangenbeschwörer zwingt die schlange in ihren tanz, das funktioniert nicht, wenn er vor sich hinschnarcht, und ich will nachts im bett eine rauchen, wenn ich das will. jetzt versteh ich erst, worum es dir geht. ja und? dann sag ihm einfach hinterher, dass er gehen soll, basta. natürlich tu ich das, aber er wird es nicht geregelt kriegen. du sagst es, und genau deswegen wird er wiederkommen wollen. fehlt bloß noch, dass er fragt, wann wir uns wiedersehen, dann hat er gleich verloren. oh kind, manchmal wünschte ich, du hättest nicht so viel von mir. warum?. weil ich ab und an das gefühl habe, mir selbst das leben schwer zu machen. du machst dir dein leben nicht schwerer, du l e b s t nur intensiver als manch anderer mensch mama, und das ist auch das, was ich will. kollekivgängiges massentum geht mir am arsch vorbei, ich lebe zwar in dieser gemeinschaft, bin aber, weil ich zwischen vor- und nachteilen abwog, aus diesem zug ausgestiegen das hast du tatsächlich getan, ich weiß. wie weit bist du mit dem buch?&quot; &quot;ich hab&apos;s durch&quot; und? das ist genau das, was ich will mama, l e b e n  und nicht funktionieren. der mensch lebt, technik funktioniert  und du hast es mich gelehrt, dafür danke ich dir. was ich will, hat übrigens spengler mal das pathos der dritten dimension genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es sind noch einmal echte Raubtiere, deren Seelenkraft nach der Unmöglichkeit ringt, die Übermacht des Denkens, des organisierten künstlichen Lebens über das Blut zu brechen und in ein Dienen zu verwandeln, das Schicksal der freien Persönlichkeit zum Sinn der Welt zu erheben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 zitierte sie und ich war wieder sprachlos. mama? ja? du sagst ja gar nichts mehr ja heut ist muttertag so? ich hätte dir so gern etwas geschenkt. du hast mir gerade etwas geschenkt, nämlich ein gefühl ein gefühl? ja, dass ich in dem leben meiner tochter als mutter einiges richtig gemacht habe. du hast nichts aber auch gar nichts falsch gemacht, mama. ich kann heute so leben, weil du mich diese qualität des eigenen an sich selbst stellbaren anspruches in bezug auf die dinge, die man tut, gelehrt hast. du hast mich das leben gelehrt, mama.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein kind geht jetzt zum spargelessen und ich sitze hier und heule. aber es ist ein schöner schmerz das kind löst sich aus der mutterbindung, und ich bin glücklich über die art und weise, wie sies tut.</description>
    <dc:creator>cellini</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 cellini</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T16:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920045/">
    <title>Tobias Mindernickel über Daniel Kehlmann und über meine Herkunft.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920045/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.comunista.at/download/Unitat_0107_web.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;dir&gt;&lt;b&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&lt;/b&gt;Und da zählen die wahnwitzigen Fantastereien &lt;b&gt;des Ribbentrop Enkels&lt;/b&gt; Alban Nikolai Herbst noch beileibe nicht dazu.&lt;b&gt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;/b&gt;&lt;/dir&gt;&lt;/a&gt;So lebt die Recherche &lt;a href=&quot;http://corpus1.aac.ac.at/fackel/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; in Einem fort&lt;/a&gt;. Schlecht steht`s zumal um die kommunistische Zukunft in Österreich, wenn sie sich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Mindernickel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; hinter Thomas Mann&lt;/a&gt; versteckt, weil nur noch &lt;i&gt;bürgerliche&lt;/i&gt; Rücken breit genug sind. So gönnen wir dem Mann besser das Pech, wirklich ein Mindernickel zu heißen.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Netzfunde&quot;&gt;Netzfunde&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-11T04:49:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919966/">
    <title>Der Arbeitsfortschritt des 10.5.2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919966/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;SHOAH ZUM KUSCHELN, &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Kritik in Form einer Polemik&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;sub&gt;(Cello).&lt;/sub&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/DTs&quot;&gt;DTs&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T03:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/">
    <title>Arbeitsjournal. Sonntag, der 11. Mai 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/</link>
    <description>&lt;u&gt;5.17 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung. &lt;i&gt;Latte macchiato.&lt;/i&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Arbeitswechsel. Die &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/BambergerElegien/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; BAMBERGER ELEGIEN&lt;/a&gt; wieder vorgenommen; ich möchte sie jetzt in einem Rutsch revidieren (ein weiterer, letzter Rutsch muß dann  Anfang Juni folgen; danach geht das Buch an den Verlag). Außer der &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Kritik&lt;/a&gt; zu der Uraufführung von Harald Weiss&apos; Vor dem Verstummen schrieb ich gestern nichts, übte aber längere Zeit am Cello, abends auch mit meinem Jungen zusammen. Ich hatte den Eindruck, daß mir zum ersten Mal &lt;i&gt;schöne&lt;/i&gt; Töne gelängen, und ich fange an, kleinere Stücke, etwa den einfachen Purcell (&lt;i&gt;Rigadoon&lt;/i&gt;), auswendig zu spielen. Jetzt sind auch die Orientierungsaufkleberchen an den Saiten gefallen. Und es funktioniert (bisher).&lt;br /&gt;
Abends Am Terrarium gemeinsam &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917071/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; UND ALSO ES GESCHAH&lt;/a&gt; angehört; auf einer anderen, etwas einfacheren Anlage, die leider baßlastig ist, so daß die Ustvolskaja-Musiken besonders dort etwas untergingen, wo sie an der Grenze der Hörbarkeit einmontiert sind; jedenfalls verloren sie ihre durchsichtbare Faktur. Das war ein wenig schade, zumal ich nicht genau weiß, wo eventuell alleine ich noch etwas hörte, weil ich &lt;i&gt;weiß&lt;/i&gt;. Wer am &lt;a href=&quot;http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?druck=1&amp;detail=1103972&amp;WDH=TerminVon&amp;thema=Literatur&amp;rub=programmtipps&amp;PHPSESSID=d96ba7e71&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; 22.&lt;/a&gt; zur Sendung nicht über eine sehr ausgewogene und im Raum gut positionierte Anlage verfügt, sollte deshalb Kopfhörer verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis acht wird heute gearbeitet, dann bis halb zehn am Cello geübt, dann gehts zum Frühstück Ans Terrarium und später ziehen wir dann alle zu einem Judoturnier meines Jungen los. Unwahrscheinlich, daß ich danach noch etwas tun werde; ich nehme aber die Elegien mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vers-Auszählerei muß ich jetzt erst einmal wieder auf Musik zur Arbeit verzichten. Erster Cigarillo des heutigen Morgens. Ach so, ja: Ich habe spätabends angefangen, mit großem Genuß &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Ortega_y_Gasset&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Ortega y Gasset&lt;/a&gt; zu lesen; sein Denken liegt mir sehr, anders denn doch als Keyserling, der einen seltsam klebrigen Ton manchmal hat in dieser sehr deutschen, ein bißchen turnerisch esoterischen Art von Lebensphilosophie. Ortega dagegen ist weltlich und, ja: sinnlich und nicht abstrakt. Im Espectador beginnt sein Philosophieren mit einem männlichen Blick auf die Frauen in einer Tram und fügt der &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4648420/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Diskussion über Schönheit&lt;/a&gt; eine ganz eigene Idee hinzu, die vom Einzelnen auf das Ganze geht und nicht umgekehrt ein Ganzes voraussetzt, von dem die Einzelnen abgezogen seien. Ich werde darauf an der entsprechenden Stelle zurückkommen.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Arbeitsjournal&quot;&gt;Arbeitsjournal&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T03:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919905/">
    <title> viele schiffe waren das heute, und viel wasser. es tat einfach nur gut. die füße...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919905/</link>
    <description> viele schiffe waren das heute, und viel wasser. es tat einfach nur gut. die füße in den schlick graben, bis zu den knöcheln drin stecken bleiben und fühlen wenn man jetzt so stehen bliebe, der grund immer mehr sich nähme. später saßen wir einfach nur im halbschatten am steinigen ufer auf großflächigen steinen, die wohltuend warm waren. auch machte es spaß, von stein zu stein barfüssig zu steigen, zu klettern, zu hüpfen, aber immer aufpassen müssend, wegen der teilweise mit einer jetzt angetrockneten leuchtmoosgrünen algenschicht auf diesen schwarzen großen steinen nicht auszurutschen. diese so andere materie unter meinen füßen zu spüren, birgt für mich eine sinnlichkeit, die keine erinnerung braucht, keine frühere und keine spätere, es ist für mich wie ein existentiell notwendiges nicht vorhandensein müssen von etwas &lt;br /&gt;
auf dem rückweg tat die kollegin mir noch einen großen gefallen, ich wollte am hafen durch die industriebrachen. nicht nur, dass mich diese bilder dieser stehendverlassen bleibenden brachen einfach faszinieren, wenn gras wieder über die flächen wachsend es schafft eben dieses zu brechen, auch kann ich mir nicht genug mühen machen, einen spirit zwischen diesem stumm vor sich hin rostenden eisenriesen zu entdecken. diesen zu finden, sagt mir, dass der mensch mit seinem kleinen leben nicht immer der stärkere bleiben wird. von diesem gedanken abschweifend ging mir der anblick einiger sterbender riesen von innen allerdings nicht nur durch mark und bein, sondern auch direkt in den uterus, und genau deswegen wollte ich auch dahin.</description>
    <dc:creator>cellini</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 cellini</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T23:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/">
    <title>Shoa zum Kuscheln ODER ein Musikalischer Ablaß. Zur Uraufführung von Harald Weiss&apos;...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/</link>
    <description>Es ist nicht zu fassen, aber die deutsche BewältigungsSchuldIndustrie setzt der Verlogenheit immer noch eins drauf. Nach der florierenden Verdinglichung, die nach wie vor prosperiert, sind wir nunmehr beim beauftragten Kitsch angelangt. Ganz offen, überm verdeckten Führerbunker. Man könnte ihn einen &lt;i&gt;begrabenen&lt;/i&gt; nennen. &lt;br /&gt;
Dabei war die Idee so gut wie es das Denkmal selber - bis in seine Ausführung - i s t, für die man sich freilich nicht loben lassen sollte und schon gar nicht solch ein Lob noch beklatschen. Doch da sich unter den auf dem Programm-Flyer genannten Sponsoren auch eine CityClean befindet, lag ein My Own&apos;s Country Cleaner offenbar nahe. Dabei hatte der Moderator, ausgerechnet!, der gelackter nicht hätte sein können - eine replikante Form Dieter Thomas Hecks bei neuer Hitparade - - dabei hatte ausgerechnet e r ein richtiges Gefühl: Sagen Sie mal, bei diesem Strahlewetter... ist das eigentlich dem Anlaß angemessen? fragte er Lea Rosh. Die praktikablerweise sich über das Wetter sehr freute, denn wer, so fragte sie - das ist für die Trauer um Ermordete wichtig -, wäre andernfalls gekommen? Doch sicher nicht so viele wie heute abend. Sondern man wäre unter sich dagestanden, sie und der Herr Thierse, im Regen, und Lothar Zagrosek und Harald Weiss und paar Honoratioren der Stadt... - Ecco.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss4-Versammlung.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;HWeiss4-Versammlung&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss4-Versammlung.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss4-Versammlung_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Doch lassen wir den Pragmatismus beiseite, noch war ja gar nichts verloren. Auch Tatjana Blachers Moderation von Texten Selma Meerbaum-Eisingers kapitulierte noch keinen. Und die Musiker, zwischen den Stelen, nahmen ihre Plätze ein, während es sich causierte in der gediegnen Betroffenheit draußen, die dieser sonnige Anlaß für Trauer verausgab. Ein Land, das ein solches Denkmal errichtet, ist zu ehren, sagte Frau Rosh und reichte den Deutschen, die, anstelle zu klatschen, hätten schweigen sollen, zum Klatschen die Hand. So ward das Unrecht, das dieses Denkmal bekennt, zum Anlaß der sich selbst applaudierenden Ehre. Wen eigentlich schaudert so etwas nicht?&lt;br /&gt;
Das Volk. Dem Volk schaudert nie was. Das Volk möchte Spiele, wenn es zum Brot die Ehre noch draufkriegt. Und hat es die Spiele, dann möchte es kuscheln. Anstatt aber nun &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=JsPiUDBbluQ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Katja Ebstein &lt;/a&gt; zu rufen und g l e i c h D. T. Heck, oder ge&lt;a href=&quot;http://www.br-online.de/bayern1/deutsche-schlagerparade/index.xml;jsessionid=KAXWHOY24F3S0CSBUKSSFEQ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;blaha&lt;/a&gt;t nach &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=fleINPHuWU8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Brink, Alles auf Sieg&lt;/a&gt;, auch &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=zrqTpKnkN-8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Jambas Schnuffel&lt;/a&gt; hätte sich sicher erboten ... anstatt also &lt;i&gt;ehrlich&lt;/i&gt; aufs gesunde Geschmacksempfinden zu setzen, wollt&apos; man was Seriöses, ohne daß aber das Ergebnis ein anderes wär. Bloß bitte nicht zu anspruchsvoll, lautet die Devise. Nachher rennen die Leute aus der Gedenkstadt noch raus und sind von dem Elend, dessen gedacht wird, geschockt... wer, Leser, dann - wählt einen noch? - Wer will hier Demokratie riskieren? Also beauftragte man Harald Weiss, der für volksnahen Ton vielleicht sehr bekannt ist, zu Anlaß und Ort etwas tonzusetzen, das allem Bedürfnis ästhetopolitisch gerecht wird und keinem Trauernden in die Privatsphäre tritt.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;HWeiss3-tolles-Anfangsbild&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;So klang das denn auch. Als hätte es nicht die großen Arbeiten Pendereckis gegeben, nicht Detlef Heusingers Vertonung der Todesfuge und diese-selbst überhaupt. Sondern die Betroffenheit durfte sich in den Dreiklang schmiegen. Fassungslos stand ich drin, umschwärmt, trotz der Enge, von einer Art Mensch, die die Musik an Fühllosigkeit noch gar übertraf: Reporter, die permanent klackten, das war eine Art Feuern von Zeitgeist, der Journaille Maschinengewehre, ich wurde so sauer, daß ich einem Reporter die Hand vors Objektiv hielt, mehrfach, wir waren nahe daran, aufeinander loszugehen  erst als ich nun i h n fotografierte, mit meinem geräuschlosen Mobilchen, ergriff er seiner inneren Hasen Panier... aber das ganze Ausmaß der Geschmacklosigkeiten wurde nun wieder von dieser... man scheut sich, Musik dafür zu schreiben, abermals und ihrerseits übertroffen... so viel Marmelade wurde über die Opfer, und lauwarm, und zähe, ausgegossen, und eine in weiß gewandete, rückendecolletierte Mezzosopranistin watete darin noch herum...&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;HWeiss1&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ich schätze &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4684821/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Lothar Zagrosek&lt;/a&gt;, das ist bekannt. Was mag den Mann bewogen haben, solch ein Stück zur Uraufführung zu bringen, an solch einem Ort, was hat die Verantwortlichen geritten, die ermordeten Juden Europas posthum in diesen Kitsch zu verschmieren? Imgrunde muß man von Totenschändung sprechen.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;HWeiss3-tolles-Anfangsbild1&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Und doch, die Idee war gut, das Denkmal i s t gut, ja hätte sich nicht eine Musik finden lassen, die Ort und Anlaß gerecht wird, die hätte trauern lassen können oder, zumindest, bedenken, die einen in sich selbst geführt hätte: nicht zu orten zwischen den Stelen, ungefähr, drohend vielleicht, oder einfach ein Kaddish der Stille, und hätte auch den strahlenden Sonnenschein durchaus zum Tag des Gedenkens erlaubt? Und wäre nachgeklungen in einem, auf der Fahrt und dem Gang heim, auf dem Gang ins Hotel und dort noch, bevor einer einschläft? Allers doch immer ein Wäre und Hätte. Denk ich an Deutschland in der Nacht.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Kulturtheorie&quot;&gt;Kulturtheorie&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T14:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4918867/">
    <title>Der Arbeitsfortschritt des 9. 5. 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4918867/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;UND ALSO ES GESCHAH (Marianne Fritz): &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917071/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Fünfter Produktionstag&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/DTs&quot;&gt;DTs&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
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  </item>
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    <title>Arbeitsjournal. Sonnabend, der 10. Mai 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4918857/</link>
    <description>&lt;u&gt;5.16 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung. Wolf-Ferrari, Violinkonzert (ff. von gestern früh).]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Die Abschlußbemerkungen zu UND ALSO ES GESCHAH, meinem Hörstück über Marianne Fritzens Dichtung, &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917071/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; hier&lt;/a&gt;. Wir waren in &lt;a href=&quot;http://www.klangkontext.de/boltenhagen/medientage/kainzperl.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Meinetsbergers Hörspiel 2 in der Nalepastraße&lt;/a&gt; gegen Mittag imgrunde fertig; dann mußte die Mischung gefahren, dann mußte die Sende-CD gebrannt und noch einmal abgehört, dann mußten die CDs für die Redaktion und je eine für die Regieassistentin und mich gebrannt werden; dann mußte die GEMA-Meldung auf Minute und Sekunde erstellt, mußten Formulare ausgefüllt und alles für die Postsendung nach Köln fertiggemacht werden; zu den letzten Akten war ich selbst dann nicht mehr zugegen; am späten Mittag telefonierte ich mit der immer noch etwas besorgt wirkenden Redakteurin, die unsere Arbeit am Dienstag abhören wird (vorher sind ja Feiertage); ich bin mir mehr als nur sicher, daß sie zufrieden sein wird, v i e l mehr als das. Schön wäre es, sie könnte sich entschließen und die WDR-Gewaltigen davon überzeugen, daß man aus der Arbeit eine WDR-CD machen sollte, die dann auch in den Verkauf geht. Ob das etwas werden wird, steht in den Sternen, zumal da Eifersüchteleien und vor allem Platzgehirsche eine Rolle spielt; daß ich überhaupt die Regie bekam, ist für den WDR ja sehr ungewöhnlich, der sich, schon um seine Verträge zu erfüllen, lieber auf die Hausregisseure verläßt; Autoren an so etwas heranzulassen, widerstrebt dem Sender, und wenn nun eine Sendung wider diese Haltung ganz besonders gelingt, kann das eher ein Grund sein, sie schnell wieder verschwinden zu lassen, wie man ja überhaupt die Tendenz hat, Eingefahrenes eingefahren zu l a s s e n; das liegt auch an dem ganzen schwerfälligen Apparat. &lt;br /&gt;
Wie nun auch immer, ich habe immerhin schon mal ein paar Schritte eingeleitet, daß andere Sender diese Produktion vielleicht übernehmen. Und &lt;a href=&quot;http://www.fritzpunkt.at/home_fm.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; FRITZPUNKT&lt;/a&gt;, für Österreich, &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917071/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; kontaktiert&lt;/a&gt;. Jetzt muß ich hier aufräumen und will mich erst einmal von der Ustvolskaja, aber dankbar, verabschieden. Die nächsten Projekte warten, unerledigte und noch nicht begonnene, allen voran die BAMBERGER ELEGIEN. Dennoch werd ich ab nächste Woche etwas herumtelefonieren, um mir vielleicht ein oder zwei neue Funkaufträge zu holen; immer noch möchte ich, nach meiner AEOLIA-Dichtung, ein Hörstück über Stromboli schreiben und inszenieren; ich hab ja genügend O-Töne &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3581455/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; von meinem Aufenthalt dort&lt;/a&gt; hier liegen. Und ich ginge gerne und endlich meine Idee einer Funkarbeit über &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Julio_Cort%C3%A1zar&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Julio Cortázar&lt;/a&gt; an. Und wenn nun Arndt schon zur Zeit in Afghanistan ist und auch Kerstin Thomiak dort bei der NATO ist, was spräche dagegen, mich für zwei Wochen ebenfalls an den Kaiber-Paß zu begeben, um von dort O-Töne aufzunehmen und zu einer diesmal g a n z anderen Arbeit zusammenzumischen? Mal sehen, ob ich jemanden davon begeistern kann; hierfür würden allerdings Reisekosten anfallen, die der Funk tragen müßte. Es hätte ja Witz, könnte ich neben Arndt den Kara ben Nemsi spielen, vor allem, wenn man von unseren &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/349802941X/herbstdetersf-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Begegnungen und Gesprächen im Frankfurter Café Rendezvous&lt;/a&gt; weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut früh also erstmal Ordnung, den Schreibtisch wiederherstellen, saubere Arbeitsplatte machen, um das mal s o zu sagen; dann von UND ALSO ES GESCHAH weitere CDs brennen, für die Sprecher, denen auch noch ein Dankbrief zu schreiben ist. Ich darf die CDs allerdings erst nach der Sendung, die &lt;a href=&quot;http://dyninet.wdr.de/inetepg/ObjekteZurSendung.asp?Sendung=2752749&amp;bookmark=RechercheNachSchlagwort/ergebnis.asp&amp;startdatum=01.12.03&amp;endedatum=20.11.20&amp;schlagwort=WDR_Rundfunkchor&amp;Pos=2717210&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; am 22.5. um 22 Uhr&lt;/a&gt; sein wird, hinausschicken; das ist eine Vorschrift, an die mich zu halten mir ausnahmsweise einmal n i c h t schwerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Morgen. Ich war gestern abend noch, zusammen mit meinem Jungen, bei der anläßlich des 9. Mais im Berliner Holocaust-Denkmal stattgefundenen Uraufführung von Harald Weiss&apos; Vor dem Verstummen; darüber schreibe ich nachher noch. Aber ich bin froh, daß mir Eleonora Büning, die neue Musikredakteurin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, auf meine Anfrage, ob ich darüber berichten könne, eine Absage erteilt hat  aus formalen (Platz) sowie inhaltlichen Gründen, die sie in ihrer Mail allerdings nicht weiter ausführte, so daß ich nachfragte, aber bislang ohne Antwort geblieben bin.&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Holocaust-Konzert-090508&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/Holocaust-Konzert-090508.jpg&quot; /&gt; Überhaupt bin ich unsicher, ob ich werde für die Sonntagszeitung weiterschreiben können, nachdem dort diese Umbesetzung stattgefunden hat; ich bin zu eigenwillig, um Leuten zu gefallen, die neue Positionen besetzen, ich bin auch zu unbequem. Mal sehen. Ich werde die Büning in der nächsten Woche ebenfalls anrufen, um mich vielleicht mal mit ihr auf einen Kaffee zu treffen. Hat man sich einmal gesehen, weiß man wechselseitig immer besser, was von einander zu halten ist und ob eine Zusammenarbeit klappen kann; ich verlaß mich da gerne auf meinen Instinkt. Damit der aber feuern kann, muß ich &lt;i&gt;gerochen&lt;/i&gt; haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vergangenen Produktionswoche sind ein paar Rechnungen angekommen, die ich mal wieder nicht geöffnet habe, weil ich eh nicht weiß, wie ich sie bezahlen kann. Es ist aber Wichtiges dabei; auch darum ist sich in der kommenden Woche zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibtisch bis acht Uhr, dann Cello üben, dann - gegen zehn - rüberradeln zur Familie zum Frühstück; dann Mittagsschlaf, dann, wahrscheinlich, noch einmal hierher. Oder ich nehme die BAMBERGER ELEGIEN mit rüber und arbeite drüben etwas dran. Mal sehen.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;[Tschaikowski, 7. Sinfonie Es-Dur.]&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Arbeitsjournal&quot;&gt;Arbeitsjournal&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T03:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4918508/">
    <title>drüben im pennymarkt sieht es abends immer so aus, als ob eine bombe eingeschlagen...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4918508/</link>
    <description>drüben im pennymarkt sieht es abends immer so aus, als ob eine bombe eingeschlagen hätte. die am frühen morgen so aufgeräumte verkaufsfläche ist zum feierabend der verkäuferinnen ein einziges schlachtfeld. es ist unglaublich, was man sieht, wenn man die menschen beim einkaufen beobachtet. da werden tomaten mit den fingern aus der kiste genommen, um so lange darauf rumzudrücken, bis sie tatsächlich weiche stellen haben. auf grund der fiktiven und dann realisierten weichheit wird die tomate in die kiste wieder zurückgelegt, die nächste wird dem ultimativen test ausgesetzt. bananen müssen grundsätzlich immer rausgenommen, gedreht und gewendet werden, gefällt eine banane nicht, wird diese abgebrochen, weggelegt und eine schönere von der nächsten bananenhand abgebrochen. erdbeeren werden aus ihren kleinen blauen schalen rausgeholt, wenn für schlecht befunden, einfach in eine andere schale gelegt, und aus dieser die schöneren in die eigene schale gepackt. frisches abgepacktes fleisch nimmt man aus der großen kühltruhe, legt es in eine tüte, weiß blitzartig an der nächsten regalecke, dass man es doch nicht essen will, und entsorgt es einfach im nahegelegenen regalfach. in folie abgepackte schinkenwürstchen werden bis zur letzten hinteren packung aus der kühltruhe geholt, weil man erst mit dem auf dieser packung gedruckten mindesthaltbarkeitsdatum zufrieden ist, die anderen vier dabei umgekrempelten kartons lässt man einfach so vor der kühltruhe stehen. kaffeepackungen liegen zwischen den brötchen, bierflaschen zwischen den bananen, tiefgekühlte produkte an allen möglichen stellen aber eben außerhalb der kühltruhen. den verbissenen gesichtsausdruck des mannes, der in seiner gebückten körperhaltung mit weißen beinchen in bermudashorts und noch weißeren socken in den beigefarbenen sandalen die ganzen schinkenwürstchen von hinten nach vorn umgrub, wird in meiner erinnerung bleiben. ich musste mir das anschauen, blieb einfach stehen und sah zu er bemerkte es nicht einmal. als ich den pennymarkt betrat, gab es gleich im eingang zwei volksaufläufe mit mürrischen gesichtern, an den kassen lange schlangen, und die leergutautomaten waren voll. auch hier schaute ich zu, es war eine schwere arbeit für die frauen, die zeit brauchte, was einigen kunden sichtlich viel zu lange dauerte. ich ging einfach in den nächsten markt, kaufte dort, was ich auch noch brauchte und probierte dann wieder mein glück, siehe da die menschenansammlung hatte sich aufgelöst. die beiden frauen an den kassen sahen ziemlich fertig aus: wieso meinen die menschen vor feiertagen eigentlich immer, dass es die nächsten fünf jahre nichts mehr zu kaufen gibt sagte eine leise zu mir... &quot;ich werde nie verstehen, dass menschen sich so benehmen.&quot; ich gab ihr in gedanken recht und nickte zustimmend. ich habe von kindheit an nur in aldi- und pennymärkten eingekauft, aber so... verhielt ich mich nie.  &lt;br /&gt;
gestern abend kam noch eine kollegin, brachte mir blumen für meinen balkon aus ihrem garten, die sonst einer verschönerungsaktion anheimgefallen wären. der abend war schnell rum, der spaziergang tat gut, die gemeinsame zigarette hinterher auch. morgen am samstag wollen wir schiffe gucken es ist zwar hafengeburtstag, in diese masse will ich aber nicht, also gucken wir uns die schiffe von einer der elbinseln aus an.  es ist ein privates grundstück. &lt;br /&gt;
die arbeit der woche war sehr komprimiert. ich habe übrigens bei meinem gespräch mit dem abteilungsleiter das durchsetzen können, was ich erreichen wollte, hat das nun wirklich daran gelegen, dass ich keinen slip unter dem kostümrock trug?.... eine zehn jahre alte richtlinie wird jetzt außer kraft gesetzt, der ganze prozess neu konzipiert, und ich darf ihn steuern. mein chef hat mich für ein managementprogramm vorgeschlagen, welches nur für angehende führungskräfte ist. eigentlich brauchen sie das nicht, aber sie werden den schein benötigen. das fragezeichen auf meiner stirn beantwortete er kurz und knapp: die leute müssen umdenken, sie können das schon.&quot;&lt;br /&gt;
einen zweiten orangencalcit kaufte ich mir heute noch, ich will ihn mit ins büro nehmen. der inhaber des kleinen geschäftes besorgte zwei sehr schöne große steine, einen davon suchte ich mir aus. dieser mann hat etwas nämlich augen. die hat natürlich jeder, aber seine sind so was von blau, auch noch umrahmt von ganz dichten schwarzen wimpern. als ich mir die steine anschaute, stellte er sich neben mich, sagte nichts. ich nahm beide steine jeweils für einen kleinen moment zwischen meine handinnenflächen, und entschied mich dann für den einen. er blieb ganz ruhig, schaute mich an, sagte nichts, packte den stein sehr sorgfältig ein, ich gab ihm meine kreditkarte: hier ist ein gutes stück erde sagte ich. er blickte hoch, mir fragend in die augen. ich meine nicht ihr geschäft an sich, hier vermitteln sich mir schwingungen, die mich erden antwortete ich. er lächelte: erinnern sie unser letztes gespräch?... ich fragte sie, woher sie kommen, damit meinte ich nicht die stadt, aus der sie stammen. so?... was dann? erleben sie, dass tiere zu ihnen kommen? hmm ja, über viele jahre schon. schmetterlinge begleiten mich einige zeit, fledermäuse kann ich fühlen, bevor ich sie sehe, agressive hunde beruhigen sich, auch pferde und die delphine, die lieben mich. sie wissen um geschehnisse, bevor sie passieren, und sie haben verbindungen in eine andere dimension  sagte er völlig ruhig. woher wissen sie das? fragte ich. ich sahs, als sie mein geschäft betraten. alle, die den weg hierher finden sollen, finden ihn. dann führten wir ein längeres gespräch. er ist ausgebildeter schamane, hat 30 jahre in mexiko in einem bergdorf gelebt, sich dort ausbilden lassen, und mit den eingeborenen gelebt, sie haben sich von ihm heilen lassen. als ich ihm sage, dass ich vorher weiß, wann menschen aus meinem umfeld sterben, findet er das nicht mal ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
manchmal glaube ich, dass ich nicht die menschen finde, sondern die menschen mich. eine nachbarin begegnete mir gestern, ich wusste sofort was ich sah, als ich sie sah. ich habe 8 jahre hospizarbeit gemacht, wenn sie hilfe brauchen, meine tür da oben hat eine klingel. ich habe garkeine zeit für irgendwas sagte sie. ich weiß, sie handeln erst einmal nur, sie tun das, was jetzt getan werden muss, sie funktionieren. sie verstehen das?.... ja oh gott bin ich froh, dass das wenigstens ein mensch versteht. ihr mann ist vor zwei tagen gestorben, die ganze umgebung wundert sich darüber, dass sie so beisammen ist und das tut, was sie tut. ich nahm sie zum abschied einfach in den arm. danke sagte sie und ging.</description>
    <dc:creator>cellini</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 cellini</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T19:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4918423/">
    <title>9.5.08 19:33 - Fr - 20°C - gefilterte Sonne</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4918423/</link>
    <description>Telefoniert hatte ich mit ihr: vorgestern. Es ging mir wieder ans Eingemachte: ich hätte SIE verletzt, als sie Anfang März hier auftauchte und unversehens nach 10 Minuten oder so wieder ging. Aus meinem ganzen Benehmen hätte sie gesehen, daß ich sie nicht sehen wolle. Ich bin nicht dazu gekommen, ihr zu sagen, daß mir ihr Besuch deshalb ungelegen kam, weil die Wohnung unaufgeräumt war, weil die Sitzgelegenheiten mit Klamotten bedeckt waren, weil das Wohnzimmer noch uneingerichtet war, weil der Fußboden in der Küche Flecken aufwies, weil, weil, weil. Da hat jemand irgendwann aufgehört, mich kennen zu wollen. Und setzt es fort. Am Ende streitet die Wahrheit mit der Meinung, und die Wahrheit selbst wird zur Notlüge und die Meinung zur Wahrheit. Und der Finger beendet abrupt das Gespräch. Mein Finger. Hab ich immer noch nicht verdaut. Zu sagen, es sei egal, kann ich nicht. Sogar der Gedanke kam mir, daß, wenn Gleichgültigkeit so abwesend ist, da etwas doch noch ist, was aber sehr wehe tut. Nur die Abwesenheit heilt. Und fast hat es zu tun mit einem Traumstück der vorletzten Nacht: es bildeten sich helle Punkte am schwarzen Himmel zu Sternbildern, sobald sie aber fertig waren, fielen herab vom Himmel. Ich rief jemanden (eine Frau) herbei, sich das mit anzuschauen: es geschah genau dasselbe. Erst nach dem Traum erinnerte ich mich, daß es eine Neujahrsnacht gewesen war, in der ich da noch vieles mehr erlebte. Der Wunsch also, der zerstiebt, sobald er in Erfüllung tritt. Darf man sich nicht etwas wünschen, wenn man eine Sternschnuppe herabfallen sieht? - Gestern in Rom, um Schwarzgeld einzukassieren: Ich habe dich für morgen erwartet. - Aber ich schrieb doch gestern: Ich komme morgen. - Kurz, er hatte sich vom Betreff beirren lassen, in dem ein Freitag steht, weil ich zunächst vorhatte, am letzten Freitag zu fahren, an dem er allerdings verhindert war. Also gabs weniger, als ich wollte. Nächste Woche ist aber eine weitere Romreise vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;Sie haßten einander mit Worten und Gedanken; er schlug sie, verbrannte ihr Bild, verleumdete sie öffentlich; sie rächte sich so gründlich sie konnte, schlug zurück, verleumdete wieder, ließ ihn frieren und hungern, nahm ihm das Kind.&lt;br /&gt;
Aber die Affinität, das Verlangen nach Vereinigung, überlebte die Feindschaft; gegen ihren Willen wurden sie zueinander gezogen; es war, als trügen sie zwei selbständige Wesen unter der Haut, und diese Wesen liebten sich auf eigene Faust, trotz des Hasses der beiden Feinde. Diese geheimnisvollen Wesen teilten eine Art Liebe den Antagonisten mit, die sich wirklich im Eros begegneten und für einige Augenblicke einander das Glück schenkten.&lt;br /&gt;
Darum ist wohl die Liebe unabhängig von Vernunft, Antipathie, und kann sogar die Scheidung überleben.&lt;br /&gt;
Die Theosophen sagen, im Gedanken an die Reinkarnation, daß die Kinder ihre Eltern wählen.&lt;br /&gt;
Darum wählt man in der Liebeswahl nicht, sondern wird gewählt, ohne Widerstand leisten zu können; und darum auch existiert die Liebe selbständig mitten im Haß und parallel mit der Antipathie.&lt;br /&gt;
Es geht über unsern Verstand und unsern Willen!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Aus Strindbergs Blaubuch, zitiert nach Die Republik, Nummer 61-67, Februar 1983&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T18:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917427/">
    <title>Lesen, Kunst &amp; Rad. 09.05. 2008. Paul Reichenbach geht baden.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917427/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Ich kenne meinen Mephisto&lt;br /&gt;
aus meinen Gedanken und Reden.&lt;br /&gt;
Ich lieb ihn, den zynischen, bösen,&lt;br /&gt;
den guten jedoch  könnt ich töten. &lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Aus: Mein  Teufel  Gedichte von &gt;&lt;a href=&quot;http://www.annaberger-annalen.de/jahrbuch/1995/Annaberg%20Nr.3%20Kap8.pdf&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&lt;b&gt;Justinas Marcinkevi&#269;ius&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/small&gt; &lt;cite&gt;&lt;/cite&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Kurische Nehrung&quot; height=&quot;286&quot; alt=&quot;Kurische Nehrung&quot; width=&quot;190&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/duenen_01.gif&quot; /&gt;Heute ist wieder einmal Freitag, also Badetag.  Noch einmal wird dieses Wochenende Litauen auf meinem Spielplan stehen. Die Probebühne Sauna wartet. Das Publikum, alles ummantelte Körper von Freunden, wird hoffentlich kritisch genug sein, wenn ich leicht sächselnd den Text lesen werde. Das Testlesen des ersten Kapitels dauerte gestern  ungefähr 45 Minuten.&lt;br /&gt;
Gegen Abend ist Frankfurt angesagt. &lt;i&gt;montgelas&lt;/i&gt; und ich besuchen die &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/VERANSTALTUNGEN/&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;Vernissage in der Gutleutstrasse.&lt;/a&gt; Samstag, Sonntag und Pfingstmontag wird am Tage geradelt und am Abend werde ich mich wieder über  Litauens Krankheit beugen, die nun unbedingt, ihr Ende finden soll.</description>
    <dc:creator>Paul Reichenbach</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Paul Reichenbach</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T08:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917071/">
    <title>Fünfter Produktionstag. UND ALSO ES GESCHAH (Marianne Fritz). 9. Mai 2008. Nalepastraße...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917071/</link>
    <description>&lt;cite&gt;An &lt;a href=&quot;http://www.fritzpunkt.at/home_fm.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Fritzpunkt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
buero@fritzpunkt.at&lt;br /&gt;
Wien&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;UND ALSO ES GESCHAH. Näherungen an Marianne Fritz. WDR 3, 22. Mai, 22 Uhr.&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Sehr verehrte Damen,&lt;br /&gt;
sehr geehrte Herren,&lt;br /&gt;
am 22. Mai wird der WDR 3 um 22 Uhr mein Hörstück UND ALSO ES GESCHAH ausstrahlen. Falls Ihnen möglich, wär&apos;s fein, Sie kommunizierten das ein bisserl herum.&lt;br /&gt;
Es grüßt aus Berlin nach Wien:&lt;br /&gt;
ANH&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;&lt;a href=&quot;http://www.albannikolaiherbst.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.albannikolaiherbst.de&lt;/a&gt;&lt;/sub&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NACHTRAG (am 10.5.):&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;142&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/142.jpg&quot; /&gt;Nun ist auch diese Produktion im Kasten; es war ja im Vorfeld eine schwierige Geburt, bis ich also einen Produktionstermin bekam; 3 ½ Jahre (!!!) hat das gedauert  die Produktion selbst aber gehört sicher zu den gezieltesten, bei der ich je Regie geführt habe; es gab rein gar kein Suchen und kaum mal ein Ausprobieren; alles stand, nachdem ich ein paar Tage vor dem und am letzten Wochenende selbst die Ustvolskaja-Musiken, und daß es n u r solche würden, festgelegt und geschnitten hatte, imgrunde schon fest: wir mußten nur noch ausführen, sauberschneiden; da war das Ohr des Toningenieurs Meinetsberger maßgeblich. Neben der Interpretationsleistung meiner Sprecher, selbstverständlich; ich selbst hatte ein bißchen was zu dirigieren, das war es dann aber auch schon... gut gut, ein wenig Inspiration war s c h o n vonnöten, aber die ergibt sich immer aus der &lt;i&gt;Kenntnis&lt;/i&gt; und der Erfahrung. Es ging diesmal vor allem um  Sorgfalt; sie war es, worauf wir unsere Zeit verwenden mußten. Maßgeblich war zu Marianne Fritzens Dichtung, dem &lt;i&gt;Klang&lt;/i&gt; dieser Dichtung, vor allem Ustvolskajas Musik. Weshalb ich zu einem leisen Schrecken meiner Regieassistentin, die ganz hervorragend gearbeitet hat, mit einem &lt;i&gt;on fait&lt;/i&gt; des WDRs brach, - verwendete Musik nämlich nur dann zu nennen, wenn sie eigens für ein Stück komponiert wurde, und es ansonsten bei der genauen GEMA-Meldung zu belassen. Es so zu halten, widerstrebte mir sehr; daß  mein Hörstück jetzt diese Kraft entfaltet, liegt zu ganz großen Teilen an der Musik; also gehört sie an besonders herausgehobener Stelle auch genannt. Ich hab ja sogar noch ins Stück selbst eine Passage hinzugeschrieben, die sich auf die Musik bezieht; einen Brief Leukerts zitiert, in dem er sich für Ustvlskaja ausspricht. Es wäre absolut unlauter, eine solche Kondition zu verschweigen. &lt;i&gt;Meine&lt;/i&gt; Arbeit beschränkte sich rein auf die Montage, ich mußte die Musiken genau kennen (manchmal geht es nur um Zehntelsekunden), um ihnen die richtigen Einsätze unter, zu und nach den Textpassagen zuordnen und sie genau, auf die Viertelnote, plazieren zu können. Und ich mußte, das ist aber, meine ich, für einen Regisseur ganz selbstverständlich, mein Team von meinem Typoskript &lt;i&gt;überzeugen&lt;/i&gt;, und zwar nicht, indem ich bequassel und argumentiere, sondern indem ich &lt;i&gt;zeige&lt;/i&gt;, indem ich sinnlich erfahrbar mache. Für die Arbeit mit den Sprechern, die ja &lt;i&gt;unsichtbare Schauspieler&lt;/i&gt;, nämlich solche sind, die ihre, bzw. die Präsenz der Dichtung, rein in die Stimme legen und über die Stimme kommunizieren müssen, kann es auch nichts schaden, wenn man als Regisseur &lt;i&gt;vorzumachen&lt;/i&gt;, sogar vorzus p r e c h e n versteht. Das muß und kann nicht die Klasse der dann lebendig werdenden Interpretation haben, aber deren Aura schon einmal vorwegzitieren.&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;152&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/152.jpg&quot; /&gt;Gut, ich bin zufrieden. Alles weitere werden wir sehen. Die Sendung wird am 22. Mai um 22 Uhr vom WDR ausgestrahlt werden. Ich werd sie in Der Dschungel einzwei Tage vorher noch eigens annoncieren und auch den Link auf den Teaser legen, den der WDR als Hörprobe &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/mediathek/html/home/index.xml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; auf seine Website&lt;/a&gt; stellen will.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/CD-Cover.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;CD-Cover&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/CD-Cover_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/HOERSTUECKE&quot;&gt;HOERSTUECKE&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T04:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917068/">
    <title>Der Arbeitsfortschritt des 8. 5. 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917068/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;UND ALSO ES GESCHAH: &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4916876/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Vierter Produktionstag&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/DTs&quot;&gt;DTs&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T04:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917057/">
    <title>Arbeitsjournal. Freitag, der 9. Mai 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917057/</link>
    <description>&lt;u&gt;5.12 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung. Wolf-Ferrari, Cellokonzert. &lt;i&gt;Latte macchiato&lt;/i&gt;.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
WAS NOCH WAR außer &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4916876/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; UND ALSO ES GESCHAH&lt;/a&gt;: Nun ist endlich &lt;a href=&quot;http://www.dielmann-verlag.de/das_programm/content/HomeVorschauHerbst.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; die neue Buchausgabe von MEERE&lt;/a&gt; da. Der Einband, sehr weit ausklappbar, ist überaus schön geworden, find ich, weniger die Titelseite, deren Schriftbild mit zu groß und grob ist, schon weil es keine Serifen hat; dafür ist der Satz wieder ansprechend, locker; m i t Serifen, selbstverständlich. Das angenehm Konservative, das die alte Ausgabe von &lt;a href=&quot;http://www.marebuchverlag.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; marebuch&lt;/a&gt; hatte, fehlt allerdings auch hier. Es wirkt nach einem, um es so zu sagen, &lt;i&gt;jungen Buch&lt;/i&gt;. Ich hänge aber, w e n n schon Buch, dann sehr an &lt;i&gt;gediegenem&lt;/i&gt; Bild und mag auch typographische Spielereien nicht mehr (richtig mochte ich sie nie).&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/Meere-bei-Dielmann-080508.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;80&quot; alt=&quot;Meere-bei-Dielmann-080508&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/Meere-bei-Dielmann-080508.jpg&apos;,400,318);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/Meere-bei-Dielmann-080508_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Vier Exemplare kamen an, von denen sich die Regieassistentin und der Toningenieur jeder gleich eines nehmen mochten; man sagt dann nicht nein. Also hab ich erstmal nur noch zwei und werd mir von &lt;a href=&quot;http://www.dielmann-verlag.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Dielmann&lt;/a&gt; noch ein paar nachschicken lassen. Wer von Ihnen das umstrittene Buch, das ganz sicher zu meinen besten Arbeiten gehört, nun haben möchte, möge es sich über den Buchhandel besorgen (ISBN 978-3-86638-004-2), über &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&amp;Los.x=9&amp;keywords=Alban%20Herbst%20Meere%20&amp;tag=herbstdetersf-21&amp;index=blended&amp;Los.y=11&amp;Los=Los&amp;link%5Fcode=qs&amp;tag-id=herbstdetersf-21&amp;secretKey=f0730502b6cc140d83734e99f8ab4ed5&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; amazon&lt;/a&gt; (sowie es da denn greifbar sein wird) oder &lt;a href=&quot;http://www.dielmann-verlag.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; über den Verlag&lt;/a&gt; direkt. Ich werde morgen ein eigenes Annoncement des Buches für Die Dschungel schreiben.&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;155&quot; alt=&quot;Meere-Umschlag-090508&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/Meere-Umschlag-090508.jpg&quot; /&gt;Dann rief mich nachmittags Ulrich Schreiber übers Mobilchen &lt;a href=&quot;http://www.klangkontext.de/boltenhagen/medientage/kainzperl.html#Hsp2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; im Studio&lt;/a&gt; an, der Gründer und Leiter des &lt;a href=&quot;http://www.literaturfestival.com/index.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Internationalen Literaturfestivals Berlin&lt;/a&gt;, und lud mich zu zweidrei Veranstaltungen ein, zu einer Lesung im Rahmen Berliner Autoren  was ich etwas absurd finde, weil ich zwar ein Autor bin, der in Berlin lebt, aber deshalb eben noch lange nicht ein Berliner Autor: das sähen die Berliner Kulturumgetriebenen ganz sicher ähnlich -, dann zur Moderation eines Tischgespräches mit &lt;a href=&quot;http://www.krasznahorkai.hu/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Krasnohorkai&lt;/a&gt; und Sigurdardóttir und schließlich, eventuell, zu einer Veranstaltung über Literarisches Webloggen; ich schlug ihm vor, unbedingt &lt;a href=&quot;http://www.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; auch Rainald Goetz&lt;/a&gt; einzuladen. Und schließlich abends eine Mail der WDR-Redakteurin, die für mein Marianne-Fritz-Hörstück verantwortlich zeichnet und sich ein bißchen Sorgen zu machen scheint:&lt;sub&gt;&lt;cite&gt;war eine Woche in Israel, um dort eine Ausgabe unserer Büchersendung zu produzieren, habe mich deshalb nicht mehr vor Ihrer Produktion gemeldet. Verfolge aber das Geschehen in Gedanken - und hoffe, es geht alles gut.&lt;br /&gt;
Würde Sie gerne morgen anrufen, um zu hören, ob alles in Ordnung ist (bin allerdings von 11.30 Uhr - ca 13.00 Uhr in einer Sitzung). Versuche es einfach auf Ihrer Handynummer.&lt;/cite&gt;&lt;/sub&gt;Ich habe so zurückgeschrieben, um 23.49 Uhr:&lt;sub&gt;&lt;cite&gt;...machen Sie sich keine Sorgen; es besteht nicht der geringste Grund. Eher im Gegenteil: Ich denke mal, wenn Sie unsere Arbeit abhören werden nächste Woche, werd ich sofort einen neuen Auftrag bekommen... es sei denn, Sie kommen gegen solche Stimmen nicht durch, die sich ermangels Talents auf Hausverträge berufen. &lt;br /&gt;
Ich freu mich auf Ihren Anruf. N a c h 13 Uhr ist&apos;s am besten, da wir ab zehn den Feinschnitt abhören und vielleicht noch die eine und/oder andere Justierung anbringen werden: gegen 14 Uhr werden wir endgültig mischen, ab 15 Uhr die CD brennen. Es kann sich alles um eine Stunde nach hinten verschieben, das ist aber unwahrscheinlich. &lt;br /&gt;
Übrigens: die Schimanski ist großartig, die sollten Sie sehr oft einsetzen; das ist einhellig die Meinung des Toningenieurs und die meine. Von dem ganzen Team, auch von dem Studio, läßt sich nur schwärmen. &lt;br /&gt;
Herzlich &lt;br /&gt;
ANH &lt;br /&gt;
P.S.: Ich möchte sehr gerne mein kleines Borges-Stück inszenieren, die drei alten Männer, die alle drei Borges selbst sind, an Borges&apos; Grab in Genf. Das Stückerl dauert genau 30 Hör-Minuten und paßt also in keine Sendemaske. Aber ich hätte Otto Mellies, Dieter Mann und Otto Sander, die das Ding sprechen wollen.&lt;br /&gt;
P.P.S.: Man sollte jede Form von Sendemaske stören.&lt;/cite&gt;&lt;/sub&gt;Da hatte ich aber bereits eine Flasche Wein intus, sonst wär mir das PS&apos;erl nicht so aus den Tasten gehüpft, nicht das erste und schon gar nicht das zweite.&lt;br /&gt;
Wiederum aus Heidelberg kam das Angebot für ein vierteljährliches Wohnstipendium an; das wäre aber s e h r wenig Geld, so daß ich das ziemlich genau rechnend Zuhause absprechen muß; es ist nicht genug Luft für mehrere Heimfahrten drin, die wegen der Babies aber nötig wären. Außerdem darf in den zur Verfügung gestellten Räumen nicht geraucht werden, was ich sehr als Arbeitshindernis auffassen würde; es darf da auch nicht gekocht werden (wohl aus Gründen des Denkmalschutzes - es handelt sich um eine &lt;i&gt;Burg&lt;/i&gt;), und auch für die Familie wäre kein Platz; sonst ließe sich solch ein Aufenthalt ja für die Sommerferien ins Auge fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;5.57 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Wolf-Ferrari, Sinfonia brevis.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Es ist eine angenehme Morgenmusik, ich nehme bewußt mal von Ustvolskaja Abstand, um mein Ohr nicht schon vor/auszurichten. Wenn heute der Fünfte Produktionstag beginnt, wollen wir gleich zu Anfang das Hörstück einmal durchhören, und ich möchte meine Ohren dann unvorbelastet wissen und möglich wie neu hören. Danach geht es an den letzten Schliff, dann an die Mischung für die Sende-CD usw. Darüber erzähl ich dann heute abend mehr. Der nächste Arbeitsgang wird ab morgen wieder den BAMBERGER ELEGIEN gelten; außerdem werd ich in Bielefeld anrufen, um mal zu erfahren, wann denn nun mit den ersten Exemplaren der AEOLIA/Stromboli-Bücher zu rechnen ist. Ich fürchte, daß es auch bei dieser Buchproduktion wieder einmal am Geld hängt. Und in der nächsten Woche ist wohl mit den Fahnen der &lt;a href=&quot;http://www.manutius-verlag.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Manutius&lt;/a&gt;-Ausgabe meiner &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/POETIK-DOZENTUR-2007/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Heidelberger Vorlesungen&lt;/a&gt; zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, für &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4461007/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; das Borges-Stück&lt;/a&gt; auch Otto Sander hinzuzunehmen, stammt übrigens vom Profi, der jetzt bereits am Flughafen sein wird, um mit Pynchon auf die Azoren zu fliegen. Als ich ihm, dies noch nachgetragen, von Arndts Brief erzählte und daß der immer noch ungeöffnet hier zwischen der anderen ungeöffneten Post liegt, schüttelte er nur den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;7.23 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Wolf-Ferrari, Violinkonzert zur und nach der Dusche.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Von UF:&lt;cite&gt;...und streich doch oben bei meere raus, daß es eine deiner besten arbeiten ist. es ist zwar eine unzweifelhafte wahrheit, aber aus deinem munde klingt sie ein wenig angeeitelt...&lt;/cite&gt;Ich b i n eitel. Ja und?&lt;br /&gt;
Und? Und: - jetzt ans Cello bis gegen neun.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Arbeitsjournal&quot;&gt;Arbeitsjournal&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T03:46:00Z</dc:date>
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