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    <title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop)</title>
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    <description>Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop</description>
    <dc:publisher>albannikolaiherbst</dc:publisher>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:date>2012-05-17T09:12:23Z</dc:date>
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    <title>Die Dschungel. Anderswelt.</title>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97023536/">
    <title>Unvatertägiges Argo- und GalouyeJournal des Donnerstags, dem 17. Mai 2012. Abends...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97023536/</link>
    <description>&lt;u&gt;10.35 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Dann doch die Einladung I.R.s angenommen, um viertel nach acht hier aufgebrochen, dann ging das bis nach ein Uhr nachts; ich lag kurz vor zwei im Bett. Also kam ich erst um halb sieben hoch. Na gut. An Argo, ff: Der Text erwähnte nun schon so mehrfach Dietrich von Bern, daß ich die Sage aus dem Board herunterholte und noch einmal ganz las, mit dem Nachspiel in den Nibelungen, Etzels Saal, das Gemetzel, schließlich Dietrichs seltsam der Himmelfahrt Mohammeds ähnelndes Ende; daß der Rappe Buraq gewesen, wird indes nicht erzählt.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/fSIVoVyIuikg0skXwL-cPc0tWort-WG_PrjAk7bI5Bk?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh4.googleusercontent.com/-I6NGNwV20hc/T7S-hAFzCrI/AAAAAAAABVg/_1gfIM1mmDY/s400/F%25C3%25BCr%2520Argo%2520Dietrich%2520von%2520Bern.jpg&quot; height=&quot;246&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Abermals der Eindruck einer höchst groben Sagenstruktur, grob an Character, grob an Ausarbeitung, imgrunde wird immer nur draufgehauen. Spannend allerdings die Grausamkeit der oft als so zart hintertragenen Krimhild, der späteren Gattin und Rächerin Siegfrieds: hier ist die Rächerin schon als unberührt empfangene Gewaltlust da. Bestellt die Veroneser ein, damit Blut fließe; wer je den Zweikampf gewinnt, bekommt einen Kranz und einen Kuß auf den Mund, von ihr, ja, der Jungfrau. Insgesamt vergibt sie über sechzig solcher Küsse. Dann immerhin doch noch etwas mehr als drei Argo-Seiten von den täglich geforderten vier geschafft; allerdings nun in zeitlicher Drängnis. An die Galouye-Montage werde ich jetzt erst kommen. Das Cello muß bis zum Nachmittag warten, wenn mir ohnedies mein Junge wieder Unterricht gibt. Gemeinsam danach zur Familie hinüber, wo ich den Abend verbringen möchte mit ihm, den Zwillingskindlein, &#2354;&#2325;&#2381;&#2359;&#2381;&#2350;&#2368;. Da sollte die Montage denn mit allen nunmehrigen Einschüben stehen, vielleicht auch schon die Akkordeon-Klänge wenigstens roh untergelegt an den Stellen, die das verlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Till Kreuzer war da, guter Kontakt, und sein Partner von &lt;a href=&quot;http://www.ie-online.de/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; &lt;i&gt;i.e.&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, so waren denn das Urheberrecht wieder Thema, und seine möglichen Alternativen. Die beiden haben ein Konzept, von dem ich einiges vermute; nur sprechen sie nicht frei darüber. Chili con carne gabs, und ich fürchte, wir haben zu dritt eine dreiviertel Flasche &lt;a href=&quot;http://www.whisky.de/archiv/dist/knockand/knockand.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Knockando&lt;/a&gt; niedergemacht, die I.R. irgendwann auf den Küchentisch stellte, als wir die Biere bereits mit Eiswürfeln tranken, weil der Kühlschrank geleert war. Klug saß die Übersetzerin dabei, die für &lt;a href=&quot;http://turmsegler.net&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Benjamin Stein&lt;/a&gt;s Roman Die Leinwand literarische Scoutin in die USA gewesen ist. Dann gings mit politischer Korrektheit spöttisch ein wenig hin und her, in deren, aber, &lt;i&gt;gender&lt;/i&gt;-Gestalt. - Guter Abend,. den ich doch eigentlich schwänzen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt also an &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/fahrlaessigkeit-und-geschick-oder-wie-man-fehler-zum-kuenstlerischen-p/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; die Montage&lt;/a&gt;. Zum Arbeitsfortschritt vielleicht noch später ein eigener Beitrag. Und am frühen Morgen versicherte mich eine Katze ihrer sich rollenden Lüsternheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/9d87ad874e004191bb694e6ea323875e&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-17T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97022547/">
    <title>Diesmal mit Vampiren. Das Argo- und GalouyeJournal des Mittwochs, dem 16. Mai 2012....</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97022547/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/X3h4vrMXxUHSzjN6qKTrr-wU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh4.googleusercontent.com/-cuoPK_Wy8a0/T7NYr7axyXI/AAAAAAAABUo/jrjTtGk3vDI/s288/Argo-TS%2520535%2520neben.jpg&quot; height=&quot;288&quot; width=&quot;209&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/E8WiD0g3rffp3yUxmCx0LuwU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-wl5zWbiADlw/T7NZB450XNI/AAAAAAAABUw/FYF_btDVDss/s288/Argo-TS%2520535.jpg&quot; height=&quot;288&quot; width=&quot;209&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;BR /&gt;&lt;sub&gt;Argo-TS 535neben &amp; 535&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;u&gt;9 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung.]&lt;/sub&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Dreieinhalb Stunden zur Nacht geschlafen, wir waren fast bis halb eins &lt;a href=&quot;http://www.baramluetzowplatz.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; in der Bar&lt;/a&gt; gestern abend, Broßmann, der Profi, ich. Saßen draußen, um zu rauchen, der Profi fror sehr schwer. Dabei saß er unter dem Glühpilz. Mit Broßmann Reifen an Reifen zurückgeradelt: Luetznuttenstraße, links scharf ab, Kanal und Tiergarten, Brandenburger Tor, Unter den Linden hinauf, an der &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gehaendel-fuer-die-spassgesellschaft-mit-grossem-jubel-affirmiert-stef/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Komischen Oper&lt;/a&gt; vorbei, an der Staatsoper vorbei, der Liebe Knechtes Straße, schon unser Berglein und rauf. Noch die Löwin angerufen, dann ins Bett. Um zehn nach halb fünf hoch, Pavoni usw., um fünf vor fünf am Schreibtisch gesessen und ausgezeichnet vorangekommen, fast sieben Seiten Argo überarbeitet.&lt;br /&gt;
Dann den Scanner angeworfen für die Typoskriptseitenproben, mich über Picasa, abermals, geärgert, die DTse skizziert, ans Arbeitsjournal.&lt;br /&gt;
Abends bin ich von Der Linken zu einem privaten Treffen eingeladen; ob ich hingeh, weiß ich noch nicht; es geht selbstverständlich ums Urheberrecht. So viele Urheber finden sie nicht, die so dagegen sind. Ist ja auch ein bißchen bizarr. Mich interessiert die ästhetische Seite aber immer mehr als die ökonomische, die ich schon irgendwie, auch wenn es eng ist, zurechtbiege. Ich bin ich erster Linie auf der Welt, um etwas zu erschaffen, nicht um zu konsumieren. Der Satz klingt aber radikaler, als sein Inhalt zu sein scheint: auch hier gehts um Genuß.&lt;br /&gt;
Muß gleich los, um in einem Altersheim Stimmen aufzunehmen. Mit fiel sehr auf, daß es in meinen Hörstücken so gut wie nie alte Leute gibt; das spiegelt die gesellschaftliche Realität, zwar, aber eben drum ist ihr zu wehren. Wenn ich zurückbin, geht es dann direkt an die Endmischung des Galouye-Hörstücks, mit der ich bis zum Freitag abend fertigsein möchte, vielleicht schon vorher, so daß meine Redakteurin am Wochenende schon mal hören und danach kritisch anmerken kann für eventuelles Nacharbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über meine Hausverwaltung habe ich mich geärgert;: seit einem halben Jahr operiert man von dort mit einem schriftlichen Umgangston, der die Funktionärs-Kapos der DDR wiederauferstehen lassen will, als wären die nur untot gewesen. Vampiren gehört ins kalte Herz ein Pflock, sonst breiten sie sich aus. Also werd ich van Helsing befragen, Peter Cushing war der beste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;15.24 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Abermals extrem tief unter der &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/so-vieles-schlafen-oder-von-einer-magischen-decke-das-sonntagsjournal/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; magischen Decke&lt;/a&gt; geschlafen, zu Mittag, nachdem ich von den Tonaiufnahmen zurückwar und Cello geübt hatt, dies allerdings nur eine statt anderthalb Stunden; ich werde die fehlende halbe Sunde noch nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergreifend, durch so ein Heim zu gehen, dessen Bewohner zu 80 bis 90 Prozent dement sind; es gibt auch jüngere Demenzkranke in einem eigenen Stockwerk; ich hätte hineinschauen dürfen, mochte aber nicht, nicht nicht aus Scheu, sondern, so drückte ich das auch aus: Es ist kein Zoo. Entsann mich sehr meines Zivildienstes. Wir sprachen mit den noch hellen Menschen, fünf sprachen für das Mikrofon, lasen gut, eine alte Dame geradezu hinreißend. Unterhielten uns auch etwas über das Leben-für-sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich zurückkam, fand ich den nächsten Liebesbrief der Hausverwaltung, wieder in diesem Kapo-Ton: &lt;i&gt;Wir fordern Sie nachdrücklich auf!&lt;/i&gt; Es geht darum, daß einige Mieter, unter anderem auch ich, außen an ihrer Haustür einige wenige persönliche Zeichen angebracht haben, bei mir ist es etwa ein barock-surreales Bild aus Tiger und Frau und tropischen Blumen von Briefumschlagsgröße. Daneben hatte ich zwischen meiner und der Haustür meiner Nachbarin einen Druck &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5079347/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; meines Strombolibuches&lt;/a&gt; gehängt. Den riß man ab und legte das Blatt mitsamt dem Liebesbrief vor meine Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde uns Mietern, allen, auch untersagt, etwas Eigenes an die Briefkästen zu kleben; die Beschriftung, vorgenommen von der Hausverwaltung, dürfe nicht verändert werden - dies ebenfalls im Ton der Drohung. Eine Rücksprache bei meinem Anwalt ergab, daß die Aufforderung rechtsunwirksam ist. Ich solle den Brief einfach Ablage senkrecht entsorgen, - aber reagier nicht darauf; manche Bälle hält man flach. Sie werden mir aber allmählich zu oft geworfen. Ich wohne hier seit 1994, bin, glaube ich, als Mieter der älteste aller; solch ein Ton ist völlig neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, später; erst einmal an die Galouye-Montage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/d2a5198b33594f7b969d9652b39949fb&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T13:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97022512/">
    <title>Das DTs für den 16.5.2012.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97022512/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;u&gt;4.50 - 8.30 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Argo-ÜA, ff.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt; &lt;sub&gt;[Gekommen bis TS 540 oben.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;8.30 - 9.45 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Dschungel:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
DTs nachtragen und neu.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97022547/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Arbeitsjournal&lt;/a&gt; &lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;9.30 - ca. 11.30 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Galouye-Hörstück:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Einzelsätze Galouyes als Vorlage tippen.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Losradeln, im Altersheim die Sätze auf Tonfile sprechen lassen.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eventuell die Töne nach Rückkehr schon in die Datei einspielen.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;11.30 Uhr - 13 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Cello üben.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;13 - 14 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Mittagsschlaf.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;14 - 17 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Galouye-Hörstück:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die neuen O-Töne in der Montage anlegen.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Klänge von gestern anlegen.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Beginn der Endlegierung des Hörstücks. &lt;sub&gt;&lt;b&gt;[Nicht geschafft.]&lt;/b&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Korrespondenzen/Die Dschungel.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;17 - 18.30 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Cello-Duos mit dem Jungen.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
Zeit für den Jungen (na sowieso).&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;19 - 21 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Galouye-Hörstück, Montage ff.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Korrespondenzen/Die Dschungel.&lt;b&gt;&lt;font face=&quot;Times New Roman, serif&quot;&gt;&lt;span
style=&quot;color: rgb(0, 153, 0);&quot;&gt;&#8730;&lt;/span&gt; &lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;ab 21 Uhr bis Mitternacht:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Abendessen und &lt;i&gt;Lektüre:&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Deborah Dixon, &lt;/strike&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Mona-Lisa-Schwindel-Deborah-Dixon/dp/3821862459/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1337151337&amp;sr=8-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strike&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Der Mona Lisa Schwindel, ff.&lt;/strike&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Statt dessen: Einladung bei I.R.; ging dort bis ein Uhr nachts.&lt;br /&gt;
Urheberrechts-Themen, Altentiven.&lt;/center&gt;&lt;BR /&gt;&lt;BR /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>DTs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T06:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97022510/">
    <title>Das DTs des 15.5.2012.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97022510/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Argo-ÜA ff, bis TS 533 oben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Galouye-Hörstück:&lt;/i&gt; Klänge (Akkordeon und Cello).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rezension für FAZ geschrieben, korrigiert und abgegeben: Mauricio Kagel, &lt;a href=&quot;http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Mauricio-Kagel-1931-2008-Chorbuch/hnum/2414056&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Chorbuch &amp; Inventions dAdolphe Sax&lt;/a&gt;.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;sub&gt;1,5 Stunden Cello geübt.&lt;br /&gt;
Abends &lt;a href=&quot;http://www.baramluetzowplatz.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Bar&lt;/a&gt; mit Broßmann und dem Profi.&lt;/sub&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>DTs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T06:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97021207/">
    <title>Zurück in die Routinen. Ein fallendes Hüllen- und Arbeitsjournal am Dienstag, dem...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97021207/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/VDiH10-3s_54vbkXxAc9rewU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh6.googleusercontent.com/--fxQvhQZCFQ/T7IPaB5DCCI/AAAAAAAABTs/VN3kBdt9atU/s288/Argo-TS%2520528.jpg&quot; height=&quot;288&quot; width=&quot;209&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;BR /&gt;&lt;sub&gt;Argo-TS 528&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;u&gt;9.20 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Nun bin ich wieder allein... nein, allein ist ein falsches Wort, vielmehr: hier für mich.&lt;br /&gt;
Seit viertel vor fünf auf, was anstandslos ging, nachdem ich die Früharbeit in den letzten zweidrei Tagen schleifen ließ; ohne jedes schlechte Gewissen, übrigens und erstaunlicherweise, ja den Sonntag nahezu ganz ans Private vergab; nicht einmal an mein Cello bin ich gekommen. Dafür flanierten wir über den Flohmarkt, ein Wahnsinnsschnäppchen, sogar, für mich, vietnamesische Schmiedekunst:&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/eS3JtARx2JAUTF79-XsETuwU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-r8KsAFgINN0/T7IONK8gOMI/AAAAAAAABTg/6Nc_NauVDaY/s144/Neues%2520Messer.jpg&quot; height=&quot;94&quot; width=&quot;288&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Einfach am Tellerrand zu schleifen, an Ton oder, dann wird das Ding rasiermesserscharf, am Wasserschleifstein: es geht durch die Härchen des Unterarmes wie durch Butter. Männer &amp; Messer, ein eigenes Thema, Kleider &amp; Frauen &amp; Schuhe, um einmal wieder mit Frohsinn &lt;i&gt;gender&lt;/i&gt;inkorrekt zu sein. Nur daß sich das immer wieder bestätigt, wobei die Ausnahmen reizvoll sind.; Männer, Kleider &amp; Schuhe hielte ich allerdings, in dieser Kombination, für bizarr.&lt;br /&gt;
Bis knapp neun Uhr an Argo gearbeitet, gekommen bis TS 533 oben, zwischendurch die Löwin geweckt, die gestern nacht wieder in Wien war. Es sei ein lustiger Flug gewesen; sie erzählte von einem, ja, &lt;i&gt;Saunabeamten&lt;/i&gt;; Niedereastreich leijder sagte sie in ihrem da plötzlich ziemlich breiten Dialekt, der nicht ohne Jiddisch ist, wollte aber partout nicht erklären, was das denn sei, also ein Sauna-Amt. Sie treffe sich Mitte der Woche mit ihm auf einen Nacktgang im siebten Bezirk, erzählte sie launisch, um mich zu ärgern. Ich nahms mit der Gelassenheit einer Schleiereule hin, der man die Wachsamkeit nicht anspürt. Wobei ich, um bei der Wahrheit zu bleiben, schon ziemlich müde gewesen bin. Und heute früh, nachdem ich mal nachgebrowst habe, bin ich mir sicher, daß es ein Sauna-Amt nirgendwo gibt auf der Welt; sondern das ist eine abgefeimte Anmache gewesen, die sofort auf fallende Hüllen konzentriert war. Indem man sie denkbar macht, sind sie schon unten.&lt;br /&gt;
Routine wieder. Ja, wozu? Es ist Selbstbestimmung, &lt;i&gt;tricky&lt;/i&gt;, weil sie so tut, als wärest du von Pflichten bestimmt. Man befolgt sie wie einen inneren Befehl, was zu starker Produktion führt. Befolgte man sie nicht, man ließe sich insgesamt schleifen. Ich verstehe das schon. So führte es die Löwin aus. Den Befehlscharacter gibt dem hier die öffentliche Form: man müßte sich schämen, erfüllte man nicht, was so offiziell sich vorgenommen ist.&lt;br /&gt;
Jetzt will ich noch etwas, nachdem ich Post durchgeschaut haben werde, mit den Klängen fürs &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/fahrlaessigkeit-und-geschick-oder-wie-man-fehler-zum-kuenstlerischen-p/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Galouye-Hörstück&lt;/a&gt; experimentieren; ich brauche Legierungen für einige der Schnitte. Das Akkordeon bietet sich an, vielleicht mit einem bißchen Cello gemischt. Unter den Epilog habe ich am Sonnabend Ligetis Cellosonate gemischt, den zweiten Satz, was ziemlich gut funktioniert. Aber ich will ja diesmal keine Fremdmusiken verwenden, die immer Referenzen auf Anderes sind, als wir es aus uns selbst erzeugen; damit fällt eine sehr bestimmte Rhetorik meiner Hörstücke weg, die einem Geländer gleicht, an dem man sich festhält, besser noch: einem Netz, über dem man equilibriert. Ich wills jetzt ohne Netz, und fortan. Stelle die Weichen.&lt;br /&gt;
Danach wieder ans Cello, Mittagsschlaf dann. Nachmittags erst einmal, endlich, die Kagel-Kritik für die FAZ, dann Galouye weiter. Abends erst Familie, danach vielleicht &lt;a  target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; in die Bar&lt;/a&gt;. Das wär denn dieser Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehn wirs, Leserinnen, an. (Was reitet &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/nach-heftigen-platzregen-die-versucht-haben-ein-gewitter-vorzutaeusche/#97018931&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; solche Leute&lt;/a&gt;, wer also reitet sie n i c h t? Können doch wegbleiben. Aber nein, ich bin ihnen Sucht. Von denen müßt ich Eintritt nehmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;17.44 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
Einiges geschafft. Die Mauricio-Kagel-Kritik ist geschrieben und bereits abgegeben, für Galouye hab ich einiges an Klängen produziert, aber noch nicht einmontiert, weil die Arbeit an der Rezension dann doch wieder intensiver war, als ich sowas immer voraussehe. Und gleich wird mein Junge fürs Cello kommen, da ist natürlich an eine andere Klangarbeit gar nicht zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Korrespondenz, darunter, was mir wichtig ist, &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/poetiken-zur-musik-an-actmusiccom/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; &lt;b&gt;das da&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sundowner, heute mal simpel. Dazu ein Zigärrchen. Gearbeitet wird aber trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/ba064accc92c440fa7ea27d084fc6b4c&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-15T15:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/poetiken-zur-musik-an-actmusiccom/">
    <title>Poetiken zur Musik. An actmusic.com.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/poetiken-zur-musik-an-actmusiccom/</link>
    <description>&lt;dir&gt;Lieber &lt;a href=&quot;http://www.actmusic.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Herr G.&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;
() ... zumal, wie Sie wissen werden, ich mich nur selten an journalistische Regeln halte, wenn ich über etwas schreibe. Ich bin de facto auch kein Journalist, sondern Schriftsteller; vieles von dem, was ich zur Musik schreibe, sind deshalb eher poetische Miniaturen zu nennen als wirkliche Kritiken. Das führt immer wieder zu Problemen, aber ich rücke davon nicht ab, da ich jede Kritik zugleich immer auch als eigene literarische Arbeit verstehe, nämlich als künstlerische Positionierung innerhalb der - soweit es sie denn noch gibt - ästhetischen Diskussion. Es ist ganz gut, das zu wissen.&lt;br /&gt;
Das erklärt Ihnen sicher auch, weshalb ich Interviews nicht mache. Es gab zweimal Ausnahmen, aber da war ich mit den anderen Künstlern so vertraut, daß wir tatsächlich ein Gespräch führen konnten, bei dem nicht einer den anderen fragte und nicht nur der andere Auskunft gab, etwa seinerzeit mit &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4684821/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Lothar Zagrosek&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Herzlich&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;ANH&lt;/sub&gt;&lt;/dir&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>POETIKzurMUSIK</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97021171/">
    <title>Die DTse des 13.&amp;14.5.2012</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97021171/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Argo-ÜA ff, bis TS 527 Mitte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Die Dschungel:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/so-vieles-schlafen-oder-von-einer-magischen-decke-das-sonntagsjournal/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt; Arbeitsjournal 13.5.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
CD-Kritik: &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97018930/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; zu Hans Sommers Sappho-Lieder&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/nur-kurz-das-arbeitsjournal-des-montags-dem-14-mai-2012/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Arbeitsjournal 14.5.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Opernkritik: &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gehaendel-fuer-die-spassgesellschaft-mit-grossem-jubel-affirmiert-stef/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; zu Stefan Herheims Xerxes an der Komischen Oper Berlin&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Galouye-Hörstück&lt;/i&gt;: Mit der Löwin durchgehört und besprochen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;BR /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>DTs</dc:subject>
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    <dc:date>2012-05-15T07:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/nur-kurz-das-arbeitsjournal-des-montags-dem-14-mai-2012/">
    <title>Nur kurz. Das Arbeitsjournal des Montags, dem 14. Mai 2012.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/nur-kurz-das-arbeitsjournal-des-montags-dem-14-mai-2012/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;u&gt;13.20 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Seit sechs Uhr morgens an &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gehaendel-fuer-die-spassgesellschaft-mit-grossem-jubel-affirmiert-stef/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt; &gt;&gt;&gt;&gt; dieser Kritik&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; zu gestern abend gesessen und soeben eingestellt. Zeitdruck, privat begründet aber. Melde mich ausführlich aber erst am Abend. Hier nur das Annoncement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/9afb459e781c4658b983cab3340b885a&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:subject>Arbeitsjournal</dc:subject>
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    <dc:date>2012-05-14T11:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gehaendel-fuer-die-spassgesellschaft-mit-grossem-jubel-affirmiert-stef/">
    <title>Gehändel für die Spaßgesellschaft, mit großem Jubel affirmiert. Stefan Herheim läßt...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/gehaendel-fuer-die-spassgesellschaft-mit-grossem-jubel-affirmiert-stef/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;[Foto im Saal: ANH/iPhone.&lt;br /&gt;
Fotografien: &lt;a href=&quot;http://www.forsterdesign.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Karl Forster&lt;/a&gt;.]&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/Gfb2QidIA6Qtup8jy9WpB-wU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-KZXv4U_qQ9M/T7Dfn_JzHzI/AAAAAAAABRY/tHHo22gx15E/s400/IMG_1327%255B1%255D.jpg&quot; height=&quot;300&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Gleich vorweg: Ich mag keine Kalauer. Ich mag es nicht, wenn ich dazu genötigt werde, etwas in einer unablässigen Folge sogenannter Witze dauerkomisch zu finden. Mir ist es verdächtig, wenn unentwegt gebrüllt wird vor Lachen und auf jeden schließlich nur noch mauen Scherz saalweit applaudiert. Ich mag es auch nicht, wenn geklatscht wird, weil eine Arie sowieso berühmt ist und man sich also nicht blamiert, wenn man da applaudiert: man ist sozusagen auf den Moment schon hingespannt, daß man die Hände innen sich wieder röten lassen kann vermittels ihrer Gegenschläge. Kurz: Allgemeine Bespaßung ist mir verdächtig. Mir wird da unwohl, ich möchte mich zurückziehn. Und rufe aus der Wüste, in der aber nicht ich steh.&lt;br /&gt;
Da hat man seine Kategorien zu nennen.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/qFCg8ZEp3PQYd_c3I5OwQ-wU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh5.googleusercontent.com/-pRzWUPPuOKI/T7Dhukm6PEI/AAAAAAAABR4/1kFSaVhH8bY/s144/b_8443%2520387.jpg&quot; height=&quot;144&quot; width=&quot;86&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das Stück &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Serse&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; ist selbst&lt;/a&gt; schon ausgesprochen heikel, das Libretto wirr, und die Musik von Händel geschrieben, um in London vielleicht doch noch mit italienischer Oper zu reüssieren, ist also darauf angelegt, mit der Schwarte nach dem Publikum zu werfen, das aber heute erst mit Schmatzen und Schlürfen reagiert, so daß ihm der Speichel zu jedem Geklatsch aus den Mundwinkeln rinnt - heute erst, weil dieses auf UnbedingtErfolg-HabenWollen komponierte Stück damals aufgrund einer Modernität verstörte, die wir Heutigen jedoch als modern gar nicht mehr hören und erst recht nicht, eben, als verstörend: was irritierte, ist längst in den Kanon gesunken und vom Historisieren umschlungen und entkräftet worden, marshmallowisiert. Da wäre es ein Abenteuer gewesen, uns neu erleben zu lassen, was es denn war, das damals nicht verstanden werden - objektiv: - &lt;i&gt;konnte&lt;/i&gt;; man hätte zu spüren bekommen, vielleicht, wie selbst im scheinbar billigsten Schwank, sofern er Kunst ist, noch jene Spur eines Widerstands steckt, der ihr so oft aus der Form kommt, ja vielleicht hätte das zu einer nächsten ästhetischen und damit auch politischen Erkenntnis geführt, die in dem Schauder steckt, dem gerade die barocken Spiele derart ergeben sind, darinnen durch die weltliche Leidenschaft nahezu immer der Tod blickt und Zerfall &amp; Zersetzung, doch neues Blühen auch.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Einiges davon war ja auch da, gestern abend, bei dieser Premiere. Vieles sogar, vor allem durch das grandiose, wirklich - und durchgehend - grandiose Bühnenbild Heike Scheeles, das im Nebenhin mal eben ein völlig realistisches Szenario entwirft, auf Barockprospekten zwar, aber deswegen ganz besonders, im allegorischen Schein  der Bühnenwirklichkeit, geradezu krude realistisch: es klappen sich rechts und links hohe schmale Seitenwändchen vor, hinter denen je, ebenfalls gemalt, der Bühnenvorhang zur Szene weht, sie zu bordüren - Verschachtelungen dessen, was wahr sei, mithin, was aber eben immer nur Spiel, und Spiel im Spiel im Spiel ist - bis zur, dreimal folgenden, völligen Zerstörung. Denn &lt;i&gt;das Gerüst&lt;/i&gt;, das die Wirklichkeit ist, ist das eigentliche, bühnenbildnerische, Leitmotiv des Abends. Entsprechend auch die beiden Grundräume der Inszenierung: jeweils sind sie &lt;i&gt;Ateliers&lt;/i&gt;. Dazu gehört ferner der Umgang mit den Kostümen. Man wechselt in ihnen die Identität - nur daß sie nur für die Puppen, die die Schauspieler sind, gewechselt werden kann. Ist die Gestaltung groß, wird eine jede zum Körper der Allegorie.&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/9AAxw0gBA3AxMNfO6Hr0oewU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-NtY3ZJutgMw/T7DhQ24rUII/AAAAAAAABRw/cCIS1icAMiI/s288/b_8447%2520040.jpg&quot; height=&quot;225&quot; width=&quot;288&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nicht so, leider, hier: wo alle Puppen &lt;i&gt;bleiben&lt;/i&gt;, doch gerade das das Publikum entzückt: Es kommt ja nun nicht darauf an, kommt auf gar nichts mehr an als darauf, sich bespaßen zu lassen, gleich, ob da Tränen fließen, an die doch sowieso keiner glaubt; sie fließen allein, damit wir einen nächsten Grund zum Johlen haben. Da wird uns die eigene Uneigentlichkeit, die eine losgelassene Ökonomie als in alles und jedes tauschbare feiert, so sehr zum Selbstbespaßungsgrund, daß es in den Ohren, mit Nietzsche gesprochen, feinerer Geister etwas Wieherndes bekommt, ja in den Ruf der Esel regrediert, die nickend alles bejahen, was ist, &lt;i&gt;iaa&lt;/i&gt;hen, bis sie schließlich meinen, ganz ebenso singen zu können: &lt;i&gt;Der Kuckuck sprach: Das kann ich!/Und hub gleich an zu schrei&apos;n./|: Ich aber kann es besser! Fiel gleich der Esel ein.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Politisch gesprochen, ist das reaktionär.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/pshINArGwDtnaP1-d-RB--wU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh5.googleusercontent.com/-CMSU5sMTZ5w/T7DisF6INUI/AAAAAAAABSA/jmh4NbECMpY/s288/b_8447%25201677.jpg&quot; height=&quot;288&quot; width=&quot;171&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Dem entspricht die Opulenz der Inszenierung, die den Barock pur nachstellt, anstelle ihn in die Moderne zu heben, anstelle seiner permanenten Todesgewißheit angemessene Aktualität zu verleihen, angemessen, weil sie realistisch ist: hier verkommt das Brüchige, mit dem das Bühnenbild umgeht, zur Ruinenschönheit, vor der es sich seufzatmend wohlgehen läßt: auch dies eine kulturhistorische Stanze, die sich, wie Heike Scheele zeigen möchte, durchaus Erkenntniskraft bewahrt hat, wenn Herr Herheim sie denn ließe. Anstelle nämlich die Verstörung zu reinszenieren - wozu es moderner ästhetischer Mittel bedürfte -, die dieses durch und durch wirre bis geradezu absurde Stück seinerzeit hat durchfallen lassen, anstelle die Modernität auszuformen, von der Herheim auch selber spricht - liest man seinen Text im Programmbuch, ist ganz offenbar, wie auf der Höhe des Diskurses er steht -, begeht er den prinzipiellen Fehler, oder begeht ihn um seines Erfolges willen ganz mit der Absicht eines sein Publikum mitinszenierenden Glamour-Verführers - - - den, also, Fehler, nicht klarsein zu lassen, wie einstige Gründe der Irritation schließlich entmachtet werden und sich pervertieren zum bloßen Konsumgrund. (Man mache sich, um meinem Einwand zu folgen, einfach nur klar, daß bei den ersten Eisenbahnfahrten, die ungefähr 25 km/h erreichten, die Menschen ob solcher Schnelligkeit sich übergeben mußten; bei Ravels Bolero fiel man in Ohnmacht. Und das Lärmen des Punks, um ein neueres Beispiel zu nehmen, war binnen eines halben Jahrs ins Hörgewöhnen integriert, damit seiner Protestkraft schon verlustig gegangen). Statt dessen wirft uns Herr Herheim mit prächtigsten Kostümen voll und erfreut uns an Asterixiaden, die ihre auf römisch hergemachten Soldaten mit allem Plump des Volkstheaters herumtappern lassen, damit auch richtig albern werde, was schon albern ist. Dann reißt zu allgemeinem Gaudi eine Kanonenkugel, indem sie den ganzen Hintergrundprospekt wegfegt, auch noch ein Riesenloch in die hintre Bühnenwand. Da dampft es dann noch lange dahinter. Jegliches Klischee des Barocks wird bedient, natürlich gibt es Theatergewitter. Und die tatsächlich einmal komische Szene, worin Adalante, sozusagen im aus Eifersucht, aber doch auch innerer zärtlichster Not kondensierten Wutdampf, Todeswaffe um Todeswaffe vorholt, damit die Nebenbuhlerin aus dem Liebeswege schaffen zu lassen, - diese Szene wird derart überwitzelt, daß ich nahe daran war, aufzustehen und das Opernhaus zu verlassen. Da schlug die Uhr längst neun, nach der man das Gelächter wie die Zwischenapplauswogen hatte stellen können. Schließlich mußte Herheim nur noch Andeutungen für seine Witzelungen werfen, daß alles danach schnappte: dankbar, ach, von jedem Gedanken entbunden zu werden, von jedem authentischen Gefühl. Man wollte sich amüsieren, jetzt, so radikal war der Wille, sich endlich mal bespaßen zu lassen in einer Oper, die für ihr kritisches Wagen bekannt ist.&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/rbjB-sWXZqvOjqUgHMljzewU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh5.googleusercontent.com/-GI33QIOhS5k/T7Di9lEi-AI/AAAAAAAABSM/iN-8FqtebMk/s288/b_8447%2520109.jpg&quot; height=&quot;225&quot; width=&quot;288&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Schon mit den Schafen ging das los, drei Leuten in drei Schafskostümen, davon eines schwarz, ohne daß man wüßte, weshalb. Spielt auch keine Rolle, ist ein Gag wie die Euter waren, an denen ein Popanz herumsuckeln durfte. Weshalb nun an dem, dem des Schwarzen Schafes, das eben einfach nur schwarz war, ist zu fragen müßig. Es kommt nicht drauf an; Herheim hatte den Einfall und Punkt. Man gibt ihm noch die gefälligste Form, so ist das Publikum glücklich. Doch vorher bereits, so ging das los: Die in Wolle verkleideten Leute rufen Mäh!, und das von Herheim eingerichtete Libretto läßt einen sagen, haha: Ach, welch ein Sphärenklang! Das ist die Sorte Witz, auf die ein Publikum so steht.&lt;br /&gt;
Er hat aber viele Einfälle, der Herr Herheim; andere Regisseure werden ihn darum beneiden; es sind wirklich auch gute darunter - halbgenial geradezu, in einem Spiel mit Kulissenteilen den Namen Xerxes zu Sex Rex zu travestieren - aber wie weiter nun? wo ist der Zusammenhang, ein sinnvoller, zu dieser Inszenierung, bzw. zum Stück? Ja, vollkommen richtig: es wäre ein Ansatz gewesen. Doch Herheim tuckt das an und läßt es wieder fallen, bis sich die auch besten Ideen ästhetisch totgelaufen haben. Es ist ihre Redundanz, was den Erfolg macht, die zumal die Wirrniss des Stücks wiederholt, &lt;i&gt;verdoppelt&lt;/i&gt; mithin - wenn denn nicht d o c h, am Ende aber erst dreier ziemlich langer Stunden, im letzten, diesmal aber wirklich großen Bild, ein wenig sich gezeigt hat, was auch mit dem Xerxes wäre möglich gewesen: Wie da der Chor, bereits in Alltagskleidung, von links her auf die Bühne tritt und an die Staffage, die das gesamte Stück gewesen, an die Kulissen und die plötzlich dürftigen Harlekinesken, die Händels Figuren dort sind, heran, die plötzlich hilflos aneinanderrücken und hilflos aufstehen und hilflos ins Publikum schauen, - wie da die Show zusammenfällt, das, in der Tat, ist ein großer Moment des Theaters gewesen.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/aH12HHkxxzDx_BwlnZGcOuwU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh5.googleusercontent.com/-Vs2V29AUNHo/T7DjSJDcl-I/AAAAAAAABSU/j_sf9ySgYD8/s144/b_8447%25201383.jpg&quot; height=&quot;113&quot; width=&quot;144&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Er sprang aber nicht über, &lt;i&gt;konnte&lt;/i&gt; nicht überspringen, sonst wäre man im Jubel verhaltener gewesen und hätte sich gefragt, wem haben wir geklatscht? Man war schon so sehr nasgeführt, immer rundum in dem Kreis jenes seelenlosen Entertainments, um das es der Ökonomie so getan ist, in die sie sich glatthäutig schmiegen, gutgekleidet und geschmiert, voll zivilisierten Tons und Benimms - was man so kultiviert nennt als Replikant, der man ist. Einen davon konnte man später leibhaftig, auf einer anderen Bühne, erleben. Dazu am Schluß.&lt;br /&gt;
Seelenlosigkeit war das Thema des Abends. Es ist die magische Arbeit eines Regisseurs, den als Puppen immer erkennbaren Figuren &lt;i&gt;Person&lt;/i&gt; zu geben. Wir wissen, als Zuschauer, stets um den Spiel- und Scheincharacter, ja - aber &lt;i&gt;in dem Moment&lt;/i&gt; müssen wir die Figuren g l a u b e n, ihren Leiden und Leidenschaften, ihren Vermessenheiten, Bosheiten, ihrem Haß, ihrer Angst, die ja immer, wenn es Kunst ist, unsere eigene nicht nur karikiert, sondern sie uns verarbeiten läßt - das ist, was in der Kunst Erkenntnis genannt werden kann, kathartisch bewirkt oder über bisweilen scharfe Distanzierung, auch über Absurdität. Wer aber die Figuren eines Stücks diffamiert, diffamiert immer das Publikum mit, und ich meine jetzt nicht die amorphe grölende, vornehm applaudierende oder wie auch immer Geneigtheit und Ungeneigtheit bekundende Masse, sondern die Einzelne, den Einzelnen in ihr, die und der ein anderer sind als in ihrer Addition zu dem Volk. Wer die Figuren eines Stückes nicht ernstnimmt, nimmt diese Einzelnen nicht ernst, notwendigerweise, sondern er manipuliert sie, füttert sie, entzieht ihnen Nahrung, läßt sie vorhersagbar lachen, orientiert am kleinsten gemeinsamen Vielen. Genau hier unterscheidet sich Kunst vom Kunstbetrieb, auch wenn sie deren einer Summand ist. Die Verflachung von Ereignis ist der &lt;i&gt;Event&lt;/i&gt;, mit welchem Begriff wir künstlerische Ereignisse unterdessen leider benennen; die Verflachung des Witzes der &lt;i&gt;Joke&lt;/i&gt;, die von Humor ist der &lt;i&gt;Gag&lt;/i&gt;; auch Amusement war einmal tiefer als Gaga gedacht. Herheims Inszenierung geht dem auf den Leim, indem er ihn selbst auf die Bühnenbretter streicht.&lt;br /&gt;
Da hatten vor allem die Sänger keinerlei Chance, sich einmal großzusingen. War auch egal. Man klatschte sowieso und sofort. Bereits die Anfangsszene, in der bizarrerweise eine Platane angesungen wird - melodisch ein Plagiat, übrigens, dem dieselben Leute zujubeln, die fürs Urheberrecht sich erstarken.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/BgkhlfJCc37vX2iA1qYDpewU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh5.googleusercontent.com/-CNWwfu4B6gw/T7Dj3ABARmI/AAAAAAAABSc/_uUv8P4Xqfw/s288/b_8447%2520101.jpg&quot; height=&quot;225&quot; width=&quot;288&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wenn etwas aber Pop ist, drückt man die Augen zu; ist aber a u c h egal, denn sie sind blind -, - bereits hier feierte der Ungeist des Travestierens die parodistischen Blüten. Klar ist das absurd, so eine Liebeserklärung an einen Baum, man bringt das nur, weil die Melodie hübsch ist und auch ergreifend gesungen werden kann, aber d a ß die Szene absurd ist, wird für die Ausrede benutzt, daß sie nicht auch für ein Anderes stehen könnte, etwas nämlich, das gerade in seiner Abstrusität nahegehen kann. Sondern uns wird gezeigt: dies ist ein Popanz. Da wird dann j e d e r Popanz. Kein Lied, wie bewegend auch immer gesungen, &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt; uns da mehr ergreifen, zumal, wenn unter den Sängerinnen und Sängern niemand eine Stimme hat, die das Haus wirklich zum Zittern bringen könnte und uns den Atem stehen ließe, so daß wir nur noch nach Luft schnappen können. Solche singen nicht an diesem Haus; das sind keine Margaret Prices, keine René Kollos, keine Callas, Gruberovas, Papes, bei denen es musikalisch schlichtweg egal ist, wie man sie inszenatorisch führt; wir sind da immer benommen, wenn wir hinausgehn. Sondern die sangliche, es ist eine hohe, Kunst d i e s e r Sängerinnen und Sänger liegt anderswo - wie es eben Lied- und Opernsänger gibt und beides zugleich nur selten in selber Klasse zusammengeht, so gibt es für kleinere Häuser, es sind die inszenatorisch flexibleren, Sängerinnen und Sänger, die sich auf leisere Töne spezialisieren, großartig oft in der Intimität ihrer Characterführung; ich denke an &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/240532/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Gun-Brit Barkmin&lt;/a&gt;, die an der Komischen Oper einige Male, mir unvergeßlich, sang und eben auch Brigitte Geller, vor allem aber, gestern abend, Julia Giebel und, eine kleine Offenbarung, Katarina Bradi&#263;, die alle aber darauf angewiesen sind, daß sie die Regie nicht überschüttet mit ihrem abstrakten Die Welt ist ein Text oder Dauerschenkelklatschen und sie eben nicht, die daran mitunter verzweifeln, in eine Ecke treibt wie &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/64036623/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Hans Neuenfels Frau Geller in seiner gräßlicher Traviata&lt;/a&gt;, worin diese Sängerin geradezu herzschnürend vergeblich darum rang, daß ihrer Rolle irgend eine Würde blieb. Auch Herr Herheim gestattete den Darstellern nicht, sich großzusingen, wie groß sie immer auch sangen; die Stimmen hatten keine Chance, ihre Seele zu entfalten, einfach, weil sie die von Popanzen blieben und das bleiben auch sollten - und als sie, im Schlußbild, so hilflos werden, plötzlich, zitternd fast, erschütternd, da singen sie eben nicht mehr. Da gerade wäre zu singen der Moment erst gekommen. Das ist eine der schwersten Verfehlungen dieser Inszenierung, ihn nicht schon vorher zu setzen, eine Verfehlung an den Sängern, wie immer man ihnen auch zujubelt nun: Es ist ein falscher Schein. Man ist gut unterhalten worden, Punkt, und kann sich nun, derart ge&lt;i&gt;chill&lt;/i&gt;t, wieder den wichtigen Dingen des Lebens zuwenden, die wir Geld verdienen nennen. Ist amüsiert worden, geentertaint &amp; bestätigt im täglichen Korrumpelchen. Daran hat Herheim diese verdammt guten Sänger mitmachen lassen, ein Stückchen an ihrer eigenen Abschaffung wirken. Wenn Oper nämlich dazu dient, dann ist sie in der Tat überflüssig geworden, gesellschaftliches Prassen, wo andere darben. Das kann man wirklich billiger haben, vielleicht nicht ganz so repräsentativ, oder doch, dann freilich, für den eigenen Geldbeutel, teurer. Was draufgelegt werden muß, kommt vom Staat.&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/UZVXXGn6RsPdBQhkqhoLtewU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh4.googleusercontent.com/-8uS5PrBfGTI/T7DkSqnt-II/AAAAAAAABSs/F2zsOlOknKA/s144/b_8447%25201065.jpg&quot; height=&quot;144&quot; width=&quot;86&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nein, mit diesem Ulksinn geht das nicht. Da werde ich, der Oper liebt, zum Feind der Oper und ihrer Verschleuderung von Geldern fürs Kostüm, für den riesigen dahinterstehenden Apparat von Belegschaft und Technik und Erhalt der Gebäude, in dem sich nichts als reaktionäres Historisieren selber protzend feiert. Vielmehr ist sie, die Oper, sich selber verpflichtet als nach wie vor der umfassendsten Gattung aller Künste Europas. Ich will sie nicht wieder als Garnitur, die sie mal war, auf den Gedecken des sattesten, ödesten Wohlstandes haben, vielleicht mit wieder Ballettchen zwischen den Akten, zu deren zweitem man erst kommt. Es geht mir - ich nenne meine Kriterien - um gesellschaftliche Arbeit, um Intensivierung und Selbsterkenntnis und um Lust anstelle eines, Kichern hier und Juchhu da, unverbindlichen Gaudis, - kurz: um das Pathos, das &lt;i&gt;Mensch&lt;/i&gt; aus uns macht.&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/t0RT9dYjr6pmas7hQV68QOwU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-S0ZlcL6OVxI/T7Dkot0Iw-I/AAAAAAAABS0/r6eaUAWcunQ/s288/b_8447%2520219.jpg&quot; height=&quot;225&quot; width=&quot;288&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ich gehe nicht auf Premierenfeiern, wenn mir eine Inszenierung mißhagt; es anders zu halten, ist unfair gegenüber den Künstlern, die selbstverständlich ihre Arbeit jede/jeder für gut halten und sie dafür auch halten müssen. Ich mag ihnen nicht den Abend verderben, weil auch das wenig menschlich wäre. Denn man wird ja doch gefragt, wie man es gefunden habe.&lt;br /&gt;
Gestern abend durchbrach ich, aus privatem Grund, diese meine Haltung. So daß mich mein von der Begeisterung der anderen mitgetragener Freund R. schließlich bat: Nun red doch nicht so auf uns ein. Uns hat es gefallen, dir nicht. Ist ja nicht schlimm. Aber laß uns unsere Freude. Da hatte er recht. Und dennoch war es gut, daß ich diesmal geblieben war, denn nun erlebte ich ein Nachspiel desselben selbsterheiterten, dabei kitschseligen Ungeists, der schon die Aufführung geleitet hatte: die Absage an eine Kritik gesellschaftlicher Zustände, ja deren Affirmation in ihrer replikantesten Form. Die Rede ist von André Schmitz, einem durchaus mächtigen Staatssekretär Berlins. Nachdem nämlich der Hausherr, Andreas Homoki, wie es schöne Sitte ist, die Mitwirkenden des Abends vor reichlich gebliebenem Publikum, das voll in Feierlaune, aufs Podium gerufen hatte und jeder, jedem noch einmal applaudiert war, war ihm Gelegenheit, seinen letzten solchen Auftritt, bevor er das neue Amt &lt;a href=&quot;http://www.opernhaus.ch/de/index.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; in Zürich&lt;/a&gt; antreten wird, mit der besonderen Ehrung einer seiner besten Sängerinnen zu krönen - schöner, wirklich, kann sich ein Intendant von seinem Haus nicht verabschieden. Brigitte Geller wurde in den Rang der Kammersängerin erhoben - zu recht, mit allem Grund, ihr zu danken... nur daß die Ehrung, leider, Homoki nicht selbst vornehmen konnte; dazu war vielmehr der Herr Staatssekretär gekommen. Der, anstelle die gepriesene Frau auch wirklich zu erhöhen, witzelnd und schleimend die mauen Kassen Berlins in seine Jubilation hineinnahm, rechtfertigend, daß eben darum, leider, es nur die Ehrung sei, nicht aber auch ein Geld, das man ihr, Frau Geller, hätte gerne bezahlt, doch halt nicht zahlen könne. Mir verschlug es die Spucke. Man macht das einfach nicht, in öffentliche Ehren Wehmutstropfen fallen zu lassen, zumal, wenn sie nicht vom eigenen Konto bezahlt sind. Statt dessen: Wie doch diese Inszenierung jetzt aus jedem, der noch Barockfreund nicht sei, einen werde haben gemacht, von solcher Opulenz, solcher Vergnüglichkeit. Und daß Frau Geller einen Schweizer Hintergrund habe, fand der Herr Schmitz erwähnenswert, und daß sie, dessen unerachtet, &lt;i&gt;Berlinerin&lt;/i&gt; werde bleiben, mit schmalerem, freilich, Salär als er. Natürlich sagte er das nicht. Aber nannte, als er die Verleihungsurkunde, deren Text zu seinem sonstigen Palaver im Widerspruch der Kürze stand, als Unterzeichneten den Regierenden Bürgermeister von Berlin, nicht aber dessen Namen. Das sind so Momente, die mich aufmerken lassen: entweder stimmts nicht mit dem Parkett des Diplomaten, oder es ist eine Botschaft versteckt für, Nietzsche noch einmal, feinere Ohren.&lt;br /&gt;
So stand Frau Geller denn da, sie und ihr riesiger Blumenstrauß, erhöht, mit Recht, und erniedrigt zu unrecht durch Mangel an Seele - nicht jeglicher freilich, denn die Kollegen standen bei ihr und ihr Intendant, der wirklich von Herzen dafür dankte, daß es sie in den letzten zehn Jahren gab für sein Haus.&lt;br /&gt;
So aufgehuckt die Ambivalanz verließ ichs, als die Mitternacht nahte.&lt;center&gt;*******&lt;/center&gt;&lt;b&gt;XERXES&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;&lt;b&gt;Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel&lt;/b&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;Libretto nach Niccolò Minato und Silvio Stampiglia&lt;br /&gt;
Deutsche Übersetzung von Eberhard Schmidt&lt;br /&gt;
In einer Einrichtung von Stefan Herheim&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inszenierung ... Stefan Herheim - Bühnenbild ... Heike Scheele &lt;br /&gt;
Kostüme ... Gesine Völlm &lt;br /&gt;
Dramaturgie ... Alexander Meier-Dörzenbach, Ingo Gerlach &lt;br /&gt;
Chöre ... André Kellinghaus - Licht ... Franck Evin &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Stella Doufexis - Karolina Gumos - Katarina Bradic &lt;br /&gt;
Brigitte Geller - Julia Giebel - Dimitry Ivashchenko &lt;br /&gt;
Hagen Matzeit &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Chor und Orchester der Komischen Oper Berlin.&lt;br /&gt;
Konrad Junghänel.&lt;br /&gt;
_______________&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;&lt;b&gt;Die nächsten Vorstellungen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
13., 17., 19., 23., 24., 27. Mai.&lt;br /&gt;
15., 21., 27. Jun.&lt;br /&gt;
05. Jul. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.komische-oper-berlin.de/spielplan/xerxes/karten/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;sub&gt;&lt;b&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Karten&lt;/b&gt;&lt;/sub&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/CcVRCP4Tm5qwIL1T4kl1LewU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-iPdaqiJkCzk/T7DmZ76TIII/AAAAAAAABS8/_ZfgEcwAZfA/s144/logo_komische_oper_berlin.JPG&quot; height=&quot;72&quot; width=&quot;72&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/6e76b27ac35f49cd9ef36afbbcfeaf19&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
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    <title>So vieles Schlafen ODER Von einer magischen Decke.  Das Sonntagsjournal des 13. Mais...</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/dcOBsAM_FTMSzV1rMjhErMkSfXayK_YYtB3goeTW4KQ?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh6.googleusercontent.com/-1zTHOGVT3Hw/T690YxXTa2I/AAAAAAAABQs/IcuVfEDfOKM/s288/IMG_1317.JPG&quot; height=&quot;216&quot; width=&quot;288&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;u&gt;10.30 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung, noch.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Wie viel ich derzeit schlafen muß! Bekam eine magische Decke geschenkt von ungeheurer Weichheit, ja Zärtlichkeit. Wer sich darunter ausstreckt, fällt sofort tief in Schlaf und kommt gar nicht zu sich, wenn es an der Zeit wär. Das ist nicht zu fassen, aber ist.&lt;br /&gt;
Also - wieder - erst um halb acht auf oder um sieben; ich war zu benommen, um das jetzt noch zu wissen. Durch ein unterirdisches Rohrsystem aus Träumen geglitten in der Nacht, ich erinnere mich. Aber nicht an mehr.&lt;br /&gt;
Dann an den Schreibtisch, anderthalb Seiten Argo geschafft. Schließlich noch, eben, &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97018930/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; die Kritik&lt;/a&gt; eingestellt, die ich für die FAZ über Hans Sommers Orchesterlieder geschrieben habe. Wenn so etwas von mir in einer Zeitung erschienen oder vom Funk gesendet worden ist, warte ich immer zweidrei Wochen ab, bevor ich den Text dann zusätzlich online stelle, wo er zugänglich auch bleibt.&lt;br /&gt;
Jetzt aber hinaus auf die Straße, um ein wenig über den Flohmarkt zu schlendern: Sonntag ist. Ich lasse Sonntage nur zu, wenn jemand bei mir ist.  Dann s e i der Sonntag auch. Allerdings werde ich draußen noch ein paar Töne für das Galouye-Hörstück nehmen; wo viele Menschen sind, bietet sich das an. Ans Cello werde ich nachmittags gehen. Und abends sind wir in der Komischen Oper: &lt;a href=&quot;http://www.komische-oper-berlin.de/spielplan/spielplan-2011-12/2012-05-13/xerxes/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Xerxes-Premiere&lt;/a&gt;. Ich werde morgen darüber schreiben: hier in Der Dschungel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenns sich ergeben sollte, werde ich Ihnen später noch eine unmoralische Geschichte erzählen, die mich das Leben selbst niederschreiben lassen möchte. Das hat es mir vorhin gesagt. Sie hätten mal sein Lachen hören sollen -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Früher Nachmittag:&lt;/u&gt;&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/-8Ed1GrTuBE-qZ8jdriZ7skSfXayK_YYtB3goeTW4KQ?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-djtwaHH7M_c/T6-_C8XI4DI/AAAAAAAABQ4/Wxs2S6Pw0Uc/s400/IMG_1324.JPG&quot; height=&quot;93&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;BR /&gt;&lt;sub&gt;Die pure Lebenslust im Mauerpark.&lt;br /&gt;
Prenzlauer Berg im Mai.&lt;/sub&gt;&lt;/center&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;

&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/4c1f58f4366b41409e5d8edd3244befa&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2012-05-13T14:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97018930/">
    <title>Die Kräfte des Guten: Hans Sommers Orchesterlieder. Eine Entdeckung.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97018930/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;[Geschrieben für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.&lt;br /&gt;
Dort auf der Schallplattenseite erschienen am 14.4.2012.&lt;br /&gt;
Hier mit dem ursprünglichen Ende.]&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/601EnccNtt7fnMhxaQfcZOwU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh6.googleusercontent.com/-d4AwxdXTWVE/T69thZIFniI/AAAAAAAABQc/CYhgMm4FOE8/s144/Sommer%2520Sappho.jpg&quot; height=&quot;143&quot; width=&quot;144&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Auf jeden Fall werden Sie Ohren machen! Was diese Compactdisc aus den Lautsprechern tönen lässt, ist von einer so dynamischen, dabei klarsten, wiewohl farbsatten Intensität, dass von einer Referenzaufnahme gesprochen werden muss. Eine künstlerische Meisterleistung der Tontechnik; Herbert Frühbauer und den Münchener msm-Studios ist sie zu danken. Wir waren dergleichen damals, zu LP-Zeiten, von der Deutschen Grammophon gewöhnt, von der Decca und EMI Electrola, die aber heutzutage gern dem regredierten mp3-Ohr eine schnelle Rechnung stellen. &lt;br /&gt;
Um so höher ist das kleine Schweizer Label Tudor zu achten, das diese Aufnahme ermöglicht hat: Die Bamberger Symphoniker unter Leitung von Sebastian Weigle haben von dem Braunschweider Komponisten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Sommer_%28Komponist_und_Mathematiker%29&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Hans Sommer&lt;/a&gt; die Sappho-Gesänge op.6 sowie die Orchesterlieder nach Goethe und eines nach Felix Dahn von Hans Sommer eingespielt. Die wunderbare Mezzosopranistin Elisabeth Kulman singt, und der Bariton Bo Skovhus intoniert derartig intensiv, dass es an den Deklamationsstil des späten Fischer-Dieskaus erinnert. In dem Lied Symbolum lässt Skovhus seine Stimme fast unmerklich  doch man bekommt dabei Gänsehaut  durch jeden einzelnen Ton wie durch eine Fläche gleiten. Geradezu halluzinativ ist das. Doch verführt dies zugleich dazu, ganz wie es auch technische Realisierung tut, sich in den Klängen nur zu baden. Sind diese Lieder solch ein Vertrauen wert? &lt;br /&gt;
Zunächst: Hans Sommer, er lebte von 1837 bis 1922, hat seine spätromantisch schwelgende Klangwelt meisterlich instrumentiert. Das fällt schon ganz zu Anfang auf. Da ist viel Einfluss von Richard Wagner mit herauszuhören, auch von Richard Strauss. Doch ebenso ist Robert Schumann in diesen Kompositionen präsent. Daraus lässt sich eine Suppe schon kochen, eklektizistisch, die schmeckt. &lt;br /&gt;
Ein Problem sind, leider, die Texte der sechs Sappho-Lieder. Deretwegen hatte ich mir dieses Album eigentlich besorgt. Dafür kann der Komponist freilich nichts, daß ich, fällt Sapphos Name, immer Luigi Dallapicollas magischen Cinque frammenti di saffo im Ohr habe, in den Nachdichtungen von Salvatore Quasimodo  eine der schönsten Musiken, die ich überhaupt kenne. Man möchte davon gerne mehr. Doch Carmen Sylvas Verse, von Hans Sommer vertont, ernüchtern, weil diese Dichterin mehr mit den Tränendrüsen schrieb als mit einem Federhalter: Die Lieder verhallen,/die Liebe vergeht,/ Vom Schicksal getragen,/ Die Welle wird Erz,/ Eh die Liebe besteht und so weiter. Um über solche Dürftigkeiten möglichst satt hinwegzukommen, werden sie von Sommer orchestral aufgedonnert. Dabei wünschte man sich so sehr, dass er Zeilen wie sein volksliedhaft tönendes Ich singe der Kraft, die die Erde erhält in ihrer schönen Melodik einfach belassen würde. Statt dessen will Sommer noch und noch Vier Letzte Lieder schreiben.&lt;br /&gt;
Anders die Goethe-Vertonungen. Hier ist Sommers Klangphantasie in die Feinheiten der Gedichte (weil es sie eben gibt!) eingelassen, muss ihnen nur nachspüren und darf das, weil auf sie Verlass ist. Deshalb gelingen ihm wirkliche Wunderbarkeiten, etwa An den Mond, worin man zu den Worten Fließe, fließe, lieber Fluß! tatsächlich das Wasser durch die Bläser springen hört. Und wie berückend singt in Des Harfners Gesang die Flöte! Leider gibt Sommer auch hier seiner Neigung zur Redundanz nach, als müsste er, indem er Endverse wiederholt, etwas noch betonen, das seinen Glanz ganz aus sich selbst holt. &lt;br /&gt;
Die Vertonungen der kurzen Gedichte sind darum die nachdrücklichsten, sie wirken nach mehrmaligem Zuhören um so stärker, besonders der fraglose Höhepunkt des Goethe-Zyklus, nämlich das berühmte Wanderers Nachtlied. Damit schließt die CD. Wie hier die beiden Endverse vertont sind, das werden Sie nicht wieder vergessen: derart ganz geht das balde... in den schweigenden Wald ein. Nur die Harfe, am Ende, hätte Sommer sich sparen können. Erwartungen, die billig sind, soll man nicht bedienen.&lt;center&gt;*******&lt;/center&gt;&lt;sub&gt;Hans Sommer&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.jpc.de/jpcng/home/search?fastsearch=Sapphos%20Ges%C3%A4nge&amp;pd_orderby=score&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; &lt;b&gt;Sapphos Gesänge&lt;br /&gt;
Goethe-Lieder&lt;/b&gt;  &lt;&lt;&lt;&lt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Elisabeth Kulman, Bo Skovhus.&lt;br /&gt;
Bamberger Symphoniker, Sebastian Weigle.&lt;br /&gt;
2012 Tudor Recording, Zürich, 7178.&lt;br /&gt;
15,99 Euro.&lt;/sub&gt;&lt;/div&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/9afb459e781c4658b983cab3340b885a&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>POETIKzurMUSIK</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97018921/">
    <title>Das DTs des 12.5.2012</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/97018921/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Argo-ÜA ff, bis TS 525 unten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kulinarien, Luxus und Gazellen (von Löwinnen nicht genaschte): im &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/nach-heftigen-platzregen-die-versucht-haben-ein-gewitter-vorzutaeusche/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Arbeitsjournal&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;i&gt;Galouye-Hörstück:&lt;/i&gt; An- und Absagen einmontiert.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;sub&gt;1,5 Stunden Cello geübt.&lt;/sub&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/serkalo/">
    <title>SERKALO</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/serkalo/</link>
    <description>alles was uns angeht ist uns physisch attachiert.&lt;br /&gt;
unsere augen sind ein spiegel der welt.&lt;br /&gt;
nicht wir sehen mit ihnen - sondern die welt sieht sich in ihnen.&lt;br /&gt;
deswegen kommt es darauf an, wohin wir unseren blick wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
deswegen sind wir focussiert auf und erregt von der schönheit, der rebellion und dem tod.</description>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/nach-heftigen-platzregen-die-versucht-haben-ein-gewitter-vorzutaeusche/">
    <title>Nach heftigen Platzregen, die versucht haben, ein Gewitter vorzutäuschen, doch sind...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/nach-heftigen-platzregen-die-versucht-haben-ein-gewitter-vorzutaeusche/</link>
    <description>&lt;u&gt;9.20 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung.]&lt;/sub&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/mzYY6ytccWZQcC4jPIt37UHURYsedMBfEzKVqt-UR5A?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-7ywZR83MGmE/T64Pk9tB02I/AAAAAAAABP4/1EFm5bn1bzE/s400/IMG_1316.JPG&quot; height=&quot;300&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Knifflige Stelle mal wieder, auf TS 523, in Argo, die ich zwar löste, aber quasi die gesamte Früharbeitszeit ging dabei drauf, von wiederum der leider und auch nichtleiderhalber zugegeben werden muß, &lt;i&gt;so&lt;/i&gt; früh sei sie gar nicht gewesen; denn das g i n g schon lang bei Broßmann und seiner entzückenden, einer antilopenbeinigen Freundin, deren Läufe je hinten eine zur Ferse gestreckt Naht glimmen haben. Damit sie nicht in sie biß, wie es ihre, jedenfalls in Afrika, Natur, bekam die Löwin ein Riesensteak auf den Teller gelegt, wobei Broßmann selbst sie manneshungrig noch übertrumpfte, derweil wir zwei kulinarisch eher vornehmen Menschen, seine Freundin und ich, vorsichtig, wie es zumindest &lt;i&gt;meine&lt;/i&gt; Natur, mit dem Fleisch umgingen, vegetarisch-sozusagen, wenn auch, de facto, ganz genauso carnivor. Ich brauchte überdies einen Bissen Meer dazwischen.&lt;br /&gt;
Ein Rosato des Nero dAvola, der mir bis dahin unbekannt; ich schmeckte aber Segesta hindurch, den Gang zum Tempel hinauf an den Spalieren, beidseits, der von Cuttern mehrerer Jahrzehnte gequälten Agaven, - sogar das Hutzelmännchen, von dem ich zum Unwillen einer politisch Korrekten &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423129808/herbstdetersf-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; darin&lt;/b&gt; geschrieben&lt;/a&gt; habe - je! nun kaufen Sies endlich, das Buch, wie oft soll ich es denn noch sagen? -, tauchte auf dem Umweg über Zunge und Gaumen an meinen Innenlidern auf und grantelte wie damals; ein hinreißender Salat, in den wir auch, von vorgestern abend übriggeblieben, den knoblauchgeschwängerten Rucola taten, führte zu der Bemerkung, unser Umgang am folgenden Tag müsse sich auf kulinarisch ähnlich gezeichnete Menschen beschränken - wie dem auch sei, wir hatten nicht auf den Balkon gekonnt, das Pseudogewitters wegen, dessen Urgrund sich lediglich abgießen wollte. Also in der Küche. Die Löwin, irgendwann legte sich quer über einen Ast, der bei Broßmann vom Hof her, darauf ein prächtiger Baum mit japanischsten Blüten in Rosa, durch das Küchenfenster hereinreicht, und ließ die Pfoten runterbaumeln, erschöpft von derart opulenter Gastronomie; wir Männer saugten (sogen?) an den Zigarren, Frau G. erzählte von einer Reise nach Catania, womit wir dann wieder bei Sizilien wären. Ich verschwieg ihr mein mythisches Buch, hatte überhaupt nicht mehr recht Lust, über Literatur zu sprechen, ja sogar einen, zuvor, der kleinen Anfälle gehabt, die mich bisweilen sagen lassen, daß ich zu schreiben aufhören werde - so, wie ein Reisender, der immer wieder dieselbe Tour von Kontinent zu Kontinent unternimmt, nur um am Zielort, kaum das Flugzeug verlassen, ins Flugzeug wieder umzukehren. Genau so hat damals mein, damals, Freund Volkhard App, immer wieder Züge bestiegen, aus denen er grad kam... gleich noch auf dem Bahnsteig, vor Lesungen, immer: Ich reise wieder ab! Und bleibt mit doppeltem Genuß, wenn er sich überwunden hat. Man beredete ihn, immer wieder: Das kannst du doch nicht machen! Bitte, bleiben Sie! Man hat sich so auf Sie gefreut. Da wird eine Lesung schließlich zum Gütebezeig an der Menschheit und das Honorar zum Gegengäbchen eher, das man aus Nachsicht einstreicht. Bon.&lt;br /&gt;
Tagsüber hatte ich, nach Argo, arbeitsmäßig kapituliert, zum einen, weil immer noch nicht das Tonfile aus Köln kam, zum anderen, weil mein Sohn auf das geschickteste sich meiner Gegenwart versicherte; die Löwin hat es hingekriegt, daß ich ihm mein altes iPhone schenkte... ich meine, der Bursche hat ein Mobiltelefon, das dem iPhone überlegen ist, nur nicht im Design der Anwendungen, aber sonst kann es mehr als das; spielt aber keine Rolle. Fetisch ist Fetisch. Nun ist er beglückt und der Löwin, ich bin sicher, lebensabschnittslang verpflichtet, sagen wir, bis es ums Vierer- oder dann Fünfer-Ifönchen geht. Wiederum ich selbst flirte mit dem Gedanken an ein Mac-Airbook, aber bekam einen Anruf wegen &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/2214621/#2216570&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; meines Parfums&lt;/a&gt;: man habe da... gleich &lt;i&gt;drei&lt;/i&gt;... gibt es nicht mehr... das sei ein seltenstes Schnäppchen - von dessen Gegenwert allerdings in Uttar Pradesh eine Familie ein Jahr lang leben könnte, vorausgesetzt, daß sie verschwenderisch ist. Aber Luxus besteht in dem, was man sich gar nicht leisten kann und eben deshalb leistet; als Millionär einen Jaguar zu fahren, ist schlichtweg banal - hingegen Jaguare und Hartz IV die wahre Kombination ist und eines Menschen würdig: Voilà, un homme!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sah ich: in der Dropbox liegt das Tonfile endlich. Damit werde ich mich noch vor dem Celloüben beschäftigen; durchhören, schneiden, ins Hörstück montieren, das ich nachmittags noch einmal ganz abhören, eben auch: vorführen will. An den Reinschnitt der Endmontage wird es dann ab Dienstag gehen; am kommenden Freitag will ich fertig damit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch über das Buch einer devoten Frau warf ich übrigens, jedenfalls fast, meinen schon alten Plan des &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/melusine-walser-17-arbeitsnotat/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Melusine-Walser&lt;/a&gt;-Buches um: was, wenn einmal ein Mann als Dominanter erzählte?:: wie das geschieht. Offen, in die Szenen klaren Geistes gehen, vom Reiz der Übertretungen.&lt;br /&gt;
Hier schrien Katzen nachts. Sowie der Regen aussetzte und ein Dampf aus den Beeten aufstieg, nachtdurch tropisch in Berlin. Lüstern glüht diese Stadt in Grün, sowie sie neu das Licht trifft, das bereits heiß ist, weil zeugend, im Wortsinn, von dem kommenden Sommer. Man wird ganz taumelig von solcher Fruchtbarkeit, in der, zumal, immer schon der Tod gärt für einer andren, eines andren Empfängnis. Ich wiederhol es hier aus des Maien gegebenem Anlaß:&lt;dir&gt;&lt;dir&gt;&lt;sub&gt;&lt;b&gt;Kleine Tierkunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sommers gehen Frauen wie junge Gazellen&lt;br /&gt;
durch die Stadt, grazile Pumps an den Füßen,&lt;br /&gt;
die Waden hochgestreckt, und in dem süßen Locken,&lt;br /&gt;
das in den Blicken steckt, virile fast und schnelle,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sind rote Willen zu vermuten,&lt;br /&gt;
die ihre Gründe noch nicht kennen,&lt;br /&gt;
doch präsentieren, was man hat: so brennen&lt;br /&gt;
sie im Schritt und fluten vor Erwachen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schauen sich nach Birkenruten um&lt;br /&gt;
und lachen leis beim Schlendern,&lt;br /&gt;
um zu verbergen, daß sie bluten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie suchen, stolz und eingehakt,&lt;br /&gt;
den Löwen an den Straßenrändern,&lt;br /&gt;
der sie zu schlagen wagt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Der-Engel-Ordnungen-Alban-Herbst/dp/3866380070/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1336811225&amp;sr=8-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ANH, &gt;&gt;&gt;&gt; Der Engel Ordnungen&lt;/a&gt;.&lt;/sub&gt;&lt;/dir&gt;&lt;div align=&quot;right&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://picasaweb.google.com/lh/photo/PlQJe0aheEBC34ibyKidLOwU6Z-08wbl4adWP34PqZU?feat=embedwebsite&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://lh3.googleusercontent.com/-UPo-crtxkCA/T64ekxu9uWI/AAAAAAAABQM/zEkWoUxALm8/s144/Der%2520Engel%2520Ordnungen.jpg&quot; height=&quot;144&quot; width=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/dir&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;

&lt;img src=&quot;http://vg02.met.vgwort.de/na/6cb61641a0e248a6a53ccadb99f37d7b&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
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    <description>Das DTs des 10.5.2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Argo-ÜA ff:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Gekommen bis TS 524.&lt;br /&gt;
Korrekturen der ersten einhundert Seiten in die neue Dritte Fassung übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/kurzer-einwurf-zur-demokratie-arbeitsjournal-freitag-der-11-mai-2012/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Arbeitsjournal&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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