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    <title>Die Dschungel. Anderswelt. (Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop) : Kommentare</title>
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    <description>Alban Nikolai Herbst / Alexander v. Ribbentrop</description>
    <dc:publisher>albannikolaiherbst</dc:publisher>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-12T06:31:59Z</dc:date>
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    <title>Die Dschungel. Anderswelt.</title>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4921295/">
    <title>Männliche Identität, sich bewußte, im Denken.</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Ortega-Titel&quot; width=&quot;266&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/Ortega-Titel.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/comments/4921289/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Daraus&lt;/a&gt;).</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER&quot;&gt;KULTURTHEORIEderGESCHLECHTER&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T06:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/#4921289">
    <title>@femme100têtes. Ortega y Gasset. Frauenschönheit.</title>
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    <description>Ich habe Ihnen die Stelle hier einmal per OCR gescannt:	&lt;dir&gt;&lt;center&gt;ÄSTHETIK IN DER STRASSENBAHN&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;Estetica  en  el tranvia 1916&lt;/sub&gt;&lt;/center&gt;

Einem Spanier verbieten wollen, daß er beim Einsteigen in die Straßenbahn die mitfahrenden Frauen mit dem kritischen Blick eines Kenners mustert, das hieße, etwas Unmögliches verlangen. Es handelt sich hier um eine der am tiefsten eingewurzelten und eigentümlichsten Gewohnheiten unseres Volkes. Ausländern und auch einigen Einheimischen mag die aufdringliche, fast handgreifliche Art, wie der Spanier eine Frau betrachtet, unanständig vorkommen. In mir jedenfalls ruft sie starken Widerwillen hervor. Und doch glaube ich, daß diese Gewohnheit, sieht man von dem Aufdringlichen, Begehrlichen, Betastenden ab, einer der originellsten, schönsten und edelsten Züge unserer Rasse ist. Es ist damit wie mit den übrigen Äußerungen spanischer Spontaneität, so wie sie einem entgegentreten: unverfälscht und urtümlich, wildwüchsig und häßlich zugleich, haben sie etwas Barbarisches an sich. Würden sie aber sublimiert, würde das Erlesene vom Gewöhnlichen gesondert und würden die edlen Keime zur Entfaltung gebracht, so könnte ein recht originelles System von Umgangsformen daraus werden, würdig, mit jenen Typen von Lebensart in Wettbewerb zu treten, die den Namen &lt;i&gt;gentleman&lt;/i&gt; oder &lt;i&gt;homme de bonne compagnie&lt;/i&gt; erhalten haben. Künstler, Dichter und Weltleute haben die Aufgabe, das Rohmaterial dieser jahrhundertealten Bräuche dem chemischen Reinigungsprozeß der Reflexion zu unterziehen. Das hat beispielsweise Velazquez getan, und wenn man im Ausland sein Werk bewundert, so ist dies nicht zuletzt der wohlgelungenen Stilisierung zuzuschreiben, der er das spanische Gebaren unterworfen hat. Hermann Cohen sagte mir, er habe es sich bei keinem seiner Pariser Aufenthalte entgehen lassen, in der Synagoge das Gehabe der Juden spanischer Herkunft zu beobachten.&lt;br /&gt;
Es ist im übrigen durchaus nicht meine Absicht, hier darzutun, welch edler Sinn sich hinter peinlich musternden spanischen Männerblicken verbergen mag. Das Thema wäre recht reizvoll, besonders für den Espectador, der lange Jahre unter dem Einflüsse Piatons, des Meisters der wissenschaftlichen Betrachtung, gestanden hat. Heute aber habe ich anderes vor. Ich fahre wieder in der Straßenbahn, und da, wie ich glaube, nichts Spanisches mir fremd ist, habe ich nun selbst einmal jenen oben beschriebenen Kennerblick angewandt. Ich habe mich aber bemüht, ihn von allem Aufdringlichen, Begehrlichen und quasi Handgreiflichen freizuhalten. Und es war mir nicht wenig überraschend, daß nur ganze drei Sekunden nötig waren, um die mitfahrenden acht oder neun Damen ästhetisch einzuordnen und ein Urteil über sie parat zu haben. Die hier ist sehr hübsch; die andere dort nicht ganz untadelig; die nebendran entschieden häßlich usw. Die Sprache hat nicht genug Ausdrücke, um sämtlichen Schattierungen, die das ästhetische Urteil im raschen Flug eines Blickes durcheilt, einen Namen geben zu können.&lt;br /&gt;
Da die Fahrt längere Zeit dauerte und keine von den Damen geneigt war, mir zu irgendwelchen Hoffnungen Anlaß zu geben, blieb mir nichts anderes übrig, als zu meditieren, und zwar ausschließlich über meinen Blick und dessen selbsttätiges Urteil. Worin besteht denn eigentlich  fragte ich mich  jener seelische Vorgang, den man das Eintaxieren weiblicher Schönheit nennen könnte? Ich habe durchaus nicht den Ehrgeiz, herauszubekommen, welcher verborgene Mechanismus im Bewußtsein diesen Akt ästhetischer Wertung hervorruft und steuert. Ich möchte einzig und allein beschreiben, was uns klar bewußt ist, wenn wir ihn vollziehen.&lt;br /&gt;
Die antike Psychologie geht von der Voraussetzung aus, daß das Individuum ein Schönheitsideal a priori besitzt; in unserem Fall wäre das also ein weibliches Idealgesicht, mit dem das jeweils zur Betrachtung stehende Gesicht verglichen wird. Das ästhetische Werturteil bestünde dann ganz einfach darin, daß man Übereinstimmung oder Unterschied feststellte. Diese Theorie, die der platonischen Metaphysik entstammt, hat in der Ästhetik feste Wurzeln geschlagen und dorthin den ihr anhaftenden Irrtum mitgebracht. Wie bei Platon die Idee, so wird hier das Ideal zu einer Maßeinheit gemacht, die vor und neben dem Wirklichen existiert und die wir darauf anwenden.&lt;br /&gt;
(.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.) &lt;/dir&gt;Und Ortega kommt anderthalb Seiten weiter zu diesem Schluß:&lt;dir&gt;Auf eines aber möchten wir bei dieser Hypothese, die das Alleinideal in eine Vielheit von Idealen oder typischen Exemplaren auflöst, noch hinweisen: Was hat denn eigentlich zu solcher Auflösung Anlaß gegeben? Doch sicherlich die Beobachtung, daß wir beim Werten weiblicher Schönheit zwar das jeweilige Gesicht einem von uns zum Ausgangspunkt gewählten Idealschema unterwerfen, aber dem wirklichen Antlitz in diesem ästhetischen Prozeß doch immerhin eine Stimme zugestehen. Vielmehr ist es so: unser Ausgangspunkt ist gar nicht das Idealschema, sondern das jeweils gegebene wirkliche Gesicht, und dieses wählt unter unseren Modellgesichtern das in Frage kommende aus. So hilft das individuelle Wirkliche beim Finden unseres Urteils mit und verhält sich nicht, wie im vorigen Falle, passiv. Diese Beobachtung hat meines Erachtens ihre Richtigkeit, spiegelt einen tatsächlichen Bewußtseinsvorgang wider und ist keine hypothetische Konstruktion. Ja, die Art, wie ich hier in der Straßenbahn eine Frau anschaue, ist völlig verschieden von der eines Richters, dem es nur auf die Anwendung eines bereits festliegenden, konventionellen Gesetzes ankäme. Mir ist kein Gesetz bekannt, ich suche es vielmehr in dem vorübereilenden Gesicht. Mein Blick hat den Charakter eines Experiments schlechthin. An dem Antlitz, das ich da vor mir sehe, möchte ich kennenlernen, was Schönheit ist. Jedes weibliche Einzelwesen verheißt mir eine bisher unbekannte, völlig neue Anmut. Und hinter meinem Auge steht die nämliche Triebkraft wie bei einem, der eine Entdeckung, eine plötzliche Offenbarung erwartet.&lt;br /&gt;
Unsere innere Verfassung, wenn wir eine Frau zum erstenmal anschauen, wäre dann wohl am besten mit der etwas frivolgalant wirkenden Wendung gekennzeichnet: Jede Frau ist hübsch, solange sie nicht das Gegenteil beweist. Und es wäre hinzuzufügen: sie ist von einer Schönheit, die wir nicht vorausberechnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gelangen wir zu der Einsicht, daß das Idealbild keineswegs für alle Einzelwesen das nämliche ist und daß es nicht den Charakter eines Typus haben kann. Eine jede Physiognomie bringt wie in einer mystischen Phosphoreszenz ihr ureigenes, einziges und aus&apos;schließliches Ideal zum Aufleuchten. Wenn Raffael sagt, er male nicht, was er sehe, er male vielmehr eine bestimmte Idee, die mir in den Sinn kommt&quot; (&lt;i&gt;una certa idea ehe mi viene in mente&quot;&lt;/i&gt;), so soll man darunter nicht etwa die Idee Platons mit ihrer Ausschließung der unerschöpflichen Mannigfaltigkeit des Wirklichen verstehen. Nein, ein jedes Ding bringt bei seiner Entstehung sein unübertragbares Ideal mit.&lt;br /&gt;
Auf diese Weise befreien wir die Ästhetik aus ihrem akademischen Kerker und ermuntern sie, die ganze Herrlichkeit der Welt zu erfassen.
&lt;center&gt;&lt;i&gt;Laudata sii, Diversità&lt;br /&gt;
delle creature, sirena &lt;br /&gt;
del mondo.&lt;/i&gt;&lt;/center&gt;&lt;sub&gt;(Gepriesen seist du, Verschiedenheit der Geschöpfe, verlockender Reiz dieser Welt.)&lt;/sub&gt;&lt;/dir&gt;Dies ist der Blick eines &lt;i&gt;Mannes&lt;/i&gt;, der sein Geschlecht nicht verbirgt, es also auch nicht abstrahiert. Daß Ähnliches wie das, was er erzählt, auch für Frauenblicke auf Männer gilt oder doch gelten kann, scheint mir selbstverständlich zu sein.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T06:26:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4921238/">
    <title>Der Arbeitsfortschritt des 11. 5. 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4921238/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;BAMBERGER ELEGIEN: Wiederaufnahme der Überarbeitung von Fassung III; Sechste Elegie, TS 80/81.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/DTs&quot;&gt;DTs&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-12T04:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4921236/">
    <title>Arbeitsjournal. Pfingstmontag, der 12. Mai 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4921236/</link>
    <description>&lt;u&gt;5.57 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung.]&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Seit fünf am Schreibtisch sitzend und mit meiner krakeligen Schrift (Füller, von meiner Mutter verblieben) in die Zeilen der BAMBERGER ELEGIEN Korrekturen einfügend, überkam mich eine Art Unwille, der ganz leicht an der Ekelschwelle situiert ist. Es mag daran liegen, daß ich mit diesen  epischen Gedichten nun schon so sehr lange beschäftigt bin, mag also Überdruß sein; vielleicht aber auch nicht: irgendwann bei einer steten Beschäftigung, die über Jahre geht, wird der Blick &lt;i&gt;fein&lt;/i&gt; und die Luft aus der die Erfindung erst einmal tragenden Begeisterung geht hinaus; es bliebt kritische Würdigung, das heißt: es bleibt die Frage, wo ergreift mich der eigene Text noch immer, wo aber wurde die Form von jener Begeisterung überwölbt. Jetzt denke ich: &lt;i&gt;noch einmal&lt;/i&gt;, schreibe alles noch einmal, noch einmal ganz von vorn und achte jetzt n i c h t mehr auf den Hexameter, streich rigoros alles, was auch nur ungefähr etwas sprachlich Zopfiges hat, geh auf den &lt;i&gt;Kern&lt;/i&gt; der Aussage, ohne sie aber festzustellen, denn nach wie vor ist das Treibmittel der Fluß, die Regnitz, nach wie vor bleibt es beim Vorüberfließen, das ist wichtig.&lt;br /&gt;
Ich stecke in meiner Hexametrisierung, das heißt: ihrer Perfektionierung, am Anfang der Sechsten Elegie; um das Schema völlig zu erfüllen - und das stört mich am meisten -, muß ich immer wieder Füllörter einfügen oder die deutsche Sprachmelodie beugen; ich habe aber einen Widerwillen entwickelt, das weiterzutun. Vielleicht ist mein Gedanke, den ich &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/3379817/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; bereits vor mehr als einem Jahr&lt;/a&gt; hatte (am Ziel des Links um 13.14 Uhr notiert), richtig gewesen: daß nämlich die hexametrische Struktur, ohne tatsächlich schließlich perfekt durchgeführt zu sein, nur als &lt;i&gt;rhythmische Grundfolie&lt;/i&gt; unter den Versen zu liegen habe.&lt;br /&gt;
Also, ich fange neu an. Bis Ende Juni muß alles fertigsein für das Buch im Herbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ich vergesse dauernd, daß Anlaß der Form gewesen ist, daß ich mich in den Stand versetzen wollte, den letzten Teil von ARGO im Hexameter zu schreiben; es war ursprünglich eine &lt;i&gt;Übung&lt;/i&gt;. Sie hat sich zu etwas völlig Eigenständigem entwickelt, nur muß das dann ja nicht mehr unter ARGO und seine Notwendigkeiten gebeugt sein; als Übung hat es seinen Zweck längst erfüllt, nicht so aber als eigene Dichtung).</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Arbeitsjournal&quot;&gt;Arbeitsjournal&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-12T04:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/#4920976">
    <title>dessen sprache du nicht&lt;br /&gt;
&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/9ft6ueMkE04&amp;hl=de&quot;...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/#4920976</link>
    <description>dessen sprache du nicht&lt;br /&gt;
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verstehst</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T20:28:58Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920834/">
    <title>11.5.08 19:27 - So - 19°C - dunkler Naßphalt</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920834/</link>
    <description> aber erst seit einer Stunde. Es fing sehr sacht an, als ich vor einer Stunde vom Zigarettenautomaten hierher zurückkam, vor dem ich warten mußte, weil ein junges Pärchen schon davor stand. Sie sagte ihm, was er zu tun habe, auch die zu drückende Nummer: Quarantasei. Als ich meine 13 drückte, schaute ich, was es unter 46 gibt: 6 profilattici, vulgo Kondome. Und fuhren in einem schwarzen Peugeot stadtauswärts. Ich indes zurück an meinen schwarzen Schreibtisch, so schwarz, daß man leicht den lange nicht fortgewischten Staub in den hinteren Bereichen sieht, aber auch wieder so schwarz dort, wo Hände und Ärmel wischen, als wäre sogar auf ihn der Mairegen niedergegangen. Der Rest des Zimmers im Halbdunkel. Da die Sonne nicht mehr scheint, kann ich auch den Rolladen hochziehen, um doch einmal wieder ständig die dunkelgraue Silhouette des Monte Soratte vor dem sich hebenden Blick zu haben. Um aber die Lichter von S. Oreste zu sehen, dem Ort auf dem niedrigeren linken Teil des Berges (von Norden besehen), ist es noch nicht dunkel genug. Was ich immer dachte: man sollte einmal sehr früh morgens noch im Dunkeln zu ihm hinauf fahren und auf die Morgenröte warten. Aber ich glaube, dafür wäre ein klarer Wintertag besser, wie mich ja auch mein Aufenthalt auf dem Land belehrt hat, daß Auroren dem Winter holder. Außerdem hätte der Winter den Vorteil, daß man nicht gar so früh aufstehen müßte. An Auroren aber denke ich nicht umsonst: nächste Woche kehrt eine solche aus Sizilien nach Viterbo zurück. Dies aber auch nur gesagt, um mir den Horizont in einem Farbton zu verkleistern, der die Mitte zwischen Rot, Rosa und Orange hält: Hare Krishna! - Daß Krishna aber der Schwarze bedeutet, entdecke ich erst jetzt: Hübscher schwarzer Peugeot, mit dem ich aus dem TB herausfahre!</description>
    <dc:creator>Bruno Lampe</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Bruno Lampe</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T18:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920698/">
    <title>was tut eine mutter an muttertag?... an ihr kind denken. und in dem moment, in dem...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920698/</link>
    <description>was tut eine mutter an muttertag?... an ihr kind denken. und in dem moment, in dem sie an ihr kind denkt, weiß, dass alles gut ist, wie es ist, klingelt das telefon: mama ich hab dich lieb. ich mich auch, äh ich meine natürlich ich dich auch. kannst du mir mal sagen, wieso ich vier stunden brauche, bis ich finger- und fußnägel fertig lackiert habe? ja das ansinnen des perfektionistischen hast du wohl in den genen. du willst mir jetzt sagen, dass du auch immer so lange brauchst? ja, wenn man davon ausgeht, dass zuerst ablackiert, die nagelhaut nach hinten geschoben, und dann erst mal gefeilt wird. evtl. muss ich noch polieren, oder unebenheiten ausgleichen, den unterlack auftragen, aushärten lassen, dann den lack in zwei schichten und danach den oberlack zum versiegeln. plötzlich stört hier ein fitzelchen, da ist der lack ins nagelbett gelaufen, hier nicht richtig gefeilt, dann taucht ein fussel in der sich gerade schließenden lackoberfläche auf, der natürlich vorher nicht da war, oft passiert es mir, dass ich mit einem gerade frisch lackierten nagel irgendwo gegen knalle, weil trocken ja noch lange nicht stoßfest bedeutet, ergo mit den anderen frisch lackierten nägeln diesen einen hypervorsichtig mit nagellackentferner wieder ablackieren muss, wobei ich mir den einen oder anderen frischgelackten nagel auch wieder versaue, dann lackiere ich häufig vor wut den ganzen sch(w)eiß wieder ab und komplett neu. am sichersten ist, ich bewege mich danach drei stunden nicht mehr. das drei- bis vierstündige ritual für finger- und fußnägel braucht mindestens einen liter kaffee und die zigaretten obendrauf. bist du dann auch immer so sauer? ja, es ärgert mich, weil ich es ja durch aufpassen eben verhindern könnte,  irgendwo gegen zu knallen. als ich vorhin meine fußnägel fertig hatte, stand ich auf und trat voll an das unter dem tisch liegende kissen, vor wut habe ich gleich nochmal nachgetreten. wieso liegt unter deinem tisch ein kissen? na du weißt doch, dass hier immer irgendwo bodenkissen in der gegend rumliegen, aber ich denk nicht immer dran. ich glaub ich hab mich verliebt ups und? ja ich weiß auch nicht dann bist du nicht verliebt doch irgendwie schon. irgendwie geht nicht, entweder oder ich will erst mal abwarten, morgen abend kommt er zu mir. du hast ihn eingeladen? ja da ist doch nichts dabei. hmm vielleicht bin ich zu altmodisch, lass ihm doch erst einmal zeit, um dich zu werben. ohhhh mama, du weißt, dass ich mit diesem altmodischen scheiß nichts am hut habe, du kennst mich doch, entweder oder ahja, womit dein ich weiß auch nicht entweder beantwortet wäre, oder willst du einfach nur mit ihm ins bett. könnte auch sein, er hatnen geilen arsch einen noch geileren blick, und vor allen dingen, hirn. find einfach heraus, was in dir reagiert,  wenn du an ihn denkst. mein ganzer körper reagiert, ich reagiere, ich krieg mich kaum in den griff, wenn ich ihm gegenüber stehe ok, dann greif doch einfach erst in seine hose und dann nach seinem hirn. mit geist findet das spiel im kopf statt, diese erotik ist durch nichts zu überbieten, wenn nicht, will er einfach nur seinen schwanz reinstecken. aber du weißt, dass ich so oder so nicht wollen werde, dass er neben mir einschläft. vielleicht stellt sich ja die frage nachher für dich garnicht mehr, weil er einfach liegen bleibt. nein, dass will ich nicht. ich will die ganze nacht vögeln aber ich will nicht, dass er bleibt. wenn es irgendwann d e r mann sein sollte, wird er es einfach tun, und du wirst nicht darüber nachdenken. das glaub ich nicht, ich kann, wenn nötig, meine kalten füße selber wärmen, überhaupt hab ich nie kalte füße, ich erschlag auch meine mücken selbst, und nur ich darf mich morgens so sehen, wie ich morgens aufstehe, da fliegt doch der eros wieder, und die erotik flötet so lange, bis die schlange überhaupt nicht mehr gewillt ist, ihren kopf zu heben, geschweige denn, nach der musik zu tanzen. ein guter schlangenbeschwörer zwingt die schlange in ihren tanz, das funktioniert nicht, wenn er vor sich hinschnarcht, und ich will nachts im bett eine rauchen, wenn ich das will. jetzt versteh ich erst, worum es dir geht. ja und? dann sag ihm einfach hinterher, dass er gehen soll, basta. natürlich tu ich das, aber er wird es nicht geregelt kriegen. du sagst es, und genau deswegen wird er wiederkommen wollen. fehlt bloß noch, dass er fragt, wann wir uns wiedersehen, dann hat er gleich verloren. oh kind, manchmal wünschte ich, du hättest nicht so viel von mir. warum?. weil ich ab und an das gefühl habe, mir selbst das leben schwer zu machen. du machst dir dein leben nicht schwerer, du l e b s t nur intensiver als manch anderer mensch mama, und das ist auch das, was ich will. kollekivgängiges massentum geht mir am arsch vorbei, ich lebe zwar in dieser gemeinschaft, bin aber, weil ich zwischen vor- und nachteilen abwog, aus diesem zug ausgestiegen das hast du tatsächlich getan, ich weiß. wie weit bist du mit dem buch?&quot; &quot;ich hab&apos;s durch&quot; und? das ist genau das, was ich will mama, l e b e n  und nicht funktionieren. der mensch lebt, technik funktioniert  und du hast es mich gelehrt, dafür danke ich dir. was ich will, hat übrigens spengler mal das pathos der dritten dimension genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es sind noch einmal echte Raubtiere, deren Seelenkraft nach der Unmöglichkeit ringt, die Übermacht des Denkens, des organisierten künstlichen Lebens über das Blut zu brechen und in ein Dienen zu verwandeln, das Schicksal der freien Persönlichkeit zum Sinn der Welt zu erheben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 zitierte sie und ich war wieder sprachlos. mama? ja? du sagst ja gar nichts mehr ja heut ist muttertag so? ich hätte dir so gern etwas geschenkt. du hast mir gerade etwas geschenkt, nämlich ein gefühl ein gefühl? ja, dass ich in dem leben meiner tochter als mutter einiges richtig gemacht habe. du hast nichts aber auch gar nichts falsch gemacht, mama. ich kann heute so leben, weil du mich diese qualität des eigenen an sich selbst stellbaren anspruches in bezug auf die dinge, die man tut, gelehrt hast. du hast mich das leben gelehrt, mama.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein kind geht jetzt zum spargelessen und ich sitze hier und heule. aber es ist ein schöner schmerz das kind löst sich aus der mutterbindung, und ich bin glücklich über die art und weise, wie sies tut.</description>
    <dc:creator>cellini</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 cellini</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T16:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4920689">
    <title>@herbst,</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4920689</link>
    <description>habe jetzt meine email sichtbar gemacht, weil demnächst eher selten hier. Sollte sich Singer nochmal melden, wäre ich so zu erreichen. Schöne Pfingsten an alle..</description>
    <dc:creator>Ifone</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ifone</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T16:01:59Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4920109">
    <title>@herbst - &quot;hatte Ausfall&quot;</title>
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    <description>Es funktioniert offenbar immer noch nicht.</description>
    <dc:creator>Ifone</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ifone</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T08:32:11Z</dc:date>
  </item>
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    <title>@knotscher,</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4920106</link>
    <description>sie waren hier schon mal besser.</description>
    <dc:creator>Ifone</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ifone</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T08:30:34Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/#4920046">
    <title>@ homme/automne; &quot;männlicher Blick auf die Frauen&quot;; zum Tage</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/#4920046</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;A printed card means nothing except that you are too lazy to write to the woman who has done more for you than anyone in the world. And candy! You take a box to Motherand then eat most of it yourself. A pretty sentiment!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anna Jarvis, &quot;Erfinderin&quot; des Muttertages)</description>
    <dc:creator>femme100tetes</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 femme100tetes</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T07:13:56Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920045/">
    <title>Tobias Mindernickel über Daniel Kehlmann und über meine Herkunft.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4920045/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.comunista.at/download/Unitat_0107_web.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;dir&gt;&lt;b&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;&lt;/b&gt;Und da zählen die wahnwitzigen Fantastereien &lt;b&gt;des Ribbentrop Enkels&lt;/b&gt; Alban Nikolai Herbst noch beileibe nicht dazu.&lt;b&gt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;/b&gt;&lt;/dir&gt;&lt;/a&gt;So lebt die Recherche &lt;a href=&quot;http://corpus1.aac.ac.at/fackel/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; in Einem fort&lt;/a&gt;. Schlecht steht`s zumal um die kommunistische Zukunft in Österreich, wenn sie sich &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Mindernickel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; hinter Thomas Mann&lt;/a&gt; versteckt, weil nur noch &lt;i&gt;bürgerliche&lt;/i&gt; Rücken breit genug sind. So gönnen wir dem Mann besser das Pech, wirklich ein Mindernickel zu heißen.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Netzfunde&quot;&gt;Netzfunde&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T04:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/">
    <title>Arbeitsjournal. Sonntag, der 11. Mai 2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919962/</link>
    <description>&lt;u&gt;5.17 Uhr:&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;sub&gt;[Arbeitswohnung. &lt;i&gt;Latte macchiato.&lt;/i&gt;&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;
Arbeitswechsel. Die &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/BambergerElegien/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; BAMBERGER ELEGIEN&lt;/a&gt; wieder vorgenommen; ich möchte sie jetzt in einem Rutsch revidieren (ein weiterer, letzter Rutsch muß dann  Anfang Juni folgen; danach geht das Buch an den Verlag). Außer der &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Kritik&lt;/a&gt; zu der Uraufführung von Harald Weiss&apos; Vor dem Verstummen schrieb ich gestern nichts, übte aber längere Zeit am Cello, abends auch mit meinem Jungen zusammen. Ich hatte den Eindruck, daß mir zum ersten Mal &lt;i&gt;schöne&lt;/i&gt; Töne gelängen, und ich fange an, kleinere Stücke, etwa den einfachen Purcell (&lt;i&gt;Rigadoon&lt;/i&gt;), auswendig zu spielen. Jetzt sind auch die Orientierungsaufkleberchen an den Saiten gefallen. Und es funktioniert (bisher).&lt;br /&gt;
Abends Am Terrarium gemeinsam &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4917071/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; UND ALSO ES GESCHAH&lt;/a&gt; angehört; auf einer anderen, etwas einfacheren Anlage, die leider baßlastig ist, so daß die Ustvolskaja-Musiken besonders dort etwas untergingen, wo sie an der Grenze der Hörbarkeit einmontiert sind; jedenfalls verloren sie ihre durchsichtbare Faktur. Das war ein wenig schade, zumal ich nicht genau weiß, wo eventuell alleine ich noch etwas hörte, weil ich &lt;i&gt;weiß&lt;/i&gt;. Wer am &lt;a href=&quot;http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?druck=1&amp;detail=1103972&amp;WDH=TerminVon&amp;thema=Literatur&amp;rub=programmtipps&amp;PHPSESSID=d96ba7e71&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; 22.&lt;/a&gt; zur Sendung nicht über eine sehr ausgewogene und im Raum gut positionierte Anlage verfügt, sollte deshalb Kopfhörer verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis acht wird heute gearbeitet, dann bis halb zehn am Cello geübt, dann gehts zum Frühstück Ans Terrarium und später ziehen wir dann alle zu einem Judoturnier meines Jungen los. Unwahrscheinlich, daß ich danach noch etwas tun werde; ich nehme aber die Elegien mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vers-Auszählerei muß ich jetzt erst einmal wieder auf Musik zur Arbeit verzichten. Erster Cigarillo des heutigen Morgens. Ach so, ja: Ich habe spätabends angefangen, mit großem Genuß &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Ortega_y_Gasset&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Ortega y Gasset&lt;/a&gt; zu lesen; sein Denken liegt mir sehr, anders denn doch als Keyserling, der einen seltsam klebrigen Ton manchmal hat in dieser sehr deutschen, ein bißchen turnerisch esoterischen Art von Lebensphilosophie. Ortega dagegen ist weltlich und, ja: sinnlich und nicht abstrakt. Im Espectador beginnt sein Philosophieren mit einem männlichen Blick auf die Frauen in einer Tram und fügt der &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4648420/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Diskussion über Schönheit&lt;/a&gt; eine ganz eigene Idee hinzu, die vom Einzelnen auf das Ganze geht und nicht umgekehrt ein Ganzes voraussetzt, von dem die Einzelnen abgezogen seien. Ich werde darauf an der entsprechenden Stelle zurückkommen.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Arbeitsjournal&quot;&gt;Arbeitsjournal&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T03:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919968">
    <title>@Ifone.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919968</link>
    <description>Twoday hatte einen weitgehenden Ausfall seiner Funktionen; das wird der Grund (gewesen) sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unsere &quot;Archaik&quot; in Liebesdingen anbelangt - Sie spielen aufs Monogame an? -, so halte ich das gerade n i c h t für archaisch, sondern für sozialisiert.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T03:58:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919966/">
    <title>Der Arbeitsfortschritt des 10.5.2008.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919966/</link>
    <description>&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;SHOAH ZUM KUSCHELN, &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Kritik in Form einer Polemik&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;sub&gt;(Cello).&lt;/sub&gt;</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/DTs&quot;&gt;DTs&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T03:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919944">
    <title>poem for ifone</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919944</link>
    <description>Strange Qs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frost zacken cura&lt;br /&gt;
Coma berenices tau&lt;br /&gt;
Temple turtle schwassmann-wachmann&lt;br /&gt;
Shiny beasts - big beans form venus&lt;br /&gt;
Plateaus spiralen rhizomatik&lt;br /&gt;
Outbursts, aphels , surges, flares&lt;br /&gt;
Lovesongs&lt;br /&gt;
Loveboats&lt;br /&gt;
Tiny teens&lt;br /&gt;
Frostkristalle-blumensträusse&lt;br /&gt;
Drähte schläuche alte leiern&lt;br /&gt;
Lyra spica ursa major&lt;br /&gt;
Kompressoren angedrückt&lt;br /&gt;
Bootes felder schwere wasser&lt;br /&gt;
Lithium tritium gamma trivium&lt;br /&gt;
Sinus minus alpha friends &lt;br /&gt;
Charming up and down and ever&lt;br /&gt;
Lux albedo angström cycles&lt;br /&gt;
Truth for love-lies never dance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
last words don&apos;t come very easy&lt;br /&gt;
( if U talk inside of experience )</description>
    <dc:creator>knotscher95</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 knotscher95</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-11T01:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919905/">
    <title> viele schiffe waren das heute, und viel wasser. es tat einfach nur gut. die füße...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919905/</link>
    <description> viele schiffe waren das heute, und viel wasser. es tat einfach nur gut. die füße in den schlick graben, bis zu den knöcheln drin stecken bleiben und fühlen wenn man jetzt so stehen bliebe, der grund immer mehr sich nähme. später saßen wir einfach nur im halbschatten am steinigen ufer auf großflächigen steinen, die wohltuend warm waren. auch machte es spaß, von stein zu stein barfüssig zu steigen, zu klettern, zu hüpfen, aber immer aufpassen müssend, wegen der teilweise mit einer jetzt angetrockneten leuchtmoosgrünen algenschicht auf diesen schwarzen großen steinen nicht auszurutschen. diese so andere materie unter meinen füßen zu spüren, birgt für mich eine sinnlichkeit, die keine erinnerung braucht, keine frühere und keine spätere, es ist für mich wie ein existentiell notwendiges nicht vorhandensein müssen von etwas &lt;br /&gt;
auf dem rückweg tat die kollegin mir noch einen großen gefallen, ich wollte am hafen durch die industriebrachen. nicht nur, dass mich diese bilder dieser stehendverlassen bleibenden brachen einfach faszinieren, wenn gras wieder über die flächen wachsend es schafft eben dieses zu brechen, auch kann ich mir nicht genug mühen machen, einen spirit zwischen diesem stumm vor sich hin rostenden eisenriesen zu entdecken. diesen zu finden, sagt mir, dass der mensch mit seinem kleinen leben nicht immer der stärkere bleiben wird. von diesem gedanken abschweifend ging mir der anblick einiger sterbender riesen von innen allerdings nicht nur durch mark und bein, sondern auch direkt in den uterus, und genau deswegen wollte ich auch dahin.</description>
    <dc:creator>cellini</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 cellini</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T23:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919589">
    <title>@read Ane, knotscher, herbst</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919589</link>
    <description>Blöderweise funktioniert meine e-mail Benachrichtigung hier nicht mehr, wenn hier sachen reingestellt werden, woran kann das liegen? Meine Benachrichtigungsfunktion ist  angestellt. Ja,sorry, guten abend, ich will mich wegen der Frage hier nicht interessant machen, aber es wäre gut, wenn man etwas längerfristig da eben ein Termin ausmachen könnte, damit man offiziell Bescheid weiß. Also nach dem Motto: Nächsten Dienstag ab 20 Uhr ist er hier oder so...&lt;br /&gt;
Naja, ich glaub ja, das ihm das hier zu poplig ist, oder so.&lt;br /&gt;
Es gibt dazu übrigens eine interessante Definition von Heinz von Foerster, der gesagt hat:&lt;br /&gt;
&quot;Handle immer so, dass die Zahl deiner Wahlmöglichkeiten sich erhöht.&quot; Diesem Satz stimme ich zu, man wird aber auch feststellen, dass er auch seine Tücke hat, zum Beispiel ganz simpel in Liebesbeziehungen, da sind wir doch noch sehr archaisch eingestellt.</description>
    <dc:creator>Ifone</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ifone</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T18:14:11Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919558">
    <title>dann poste ich aikmaier noch schnell dies ( weil nun ja echt wiedermal ne lücke klafft...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919558</link>
    <description>ja aikmaier ( meine kleine assoziation zu selbstentwurf  )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freiheit eines selbstentwurfs ist generell ein spiel mit alternativen.&lt;br /&gt;
Je früher man ein spielen-können mit alternativen im leben kennenlernt, desto&lt;br /&gt;
flexibler wird man höchstwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
( ein entwerfen lebt desweitern vom verwerfen, also vom wegstreichen ungünstiger&lt;br /&gt;
alternativen )&lt;br /&gt;
Voraussetzung ist grundsätzlich eine bildungsversorgtheit, - mit zunahme an bildung steigen die auswahlmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Der selbstentwurf konkretisiert sich in einer selbstsetzung, die grundsätzlich verbindlichkeit repräsentiert.&lt;br /&gt;
In gesellschaftlichen wechselwirkungsprozessen erfährt dies dann feedback, wobei sich die hightec-gesellschaft in ständiger bewegtheit befindet, über die sich wiederum ein selbst-entwurf  von zeit zu zeit erneuern darf.&lt;br /&gt;
..............................&lt;br /&gt;
Diese freiheitsauffassung sollte schon innerhalb kommunikativer prozesse im rahmen von kindertagesstätten senkrechtstartend vorbereitet werden.&lt;br /&gt;
Respekt vor einem anderen subjekt zu haben heisst ja nicht zwangsläufig, emotional&lt;br /&gt;
oder kreativ zu verkümmern.&lt;br /&gt;
Im endeffekt geht es wohl zuvörderst um die vermittlung von verhaltenstechniken gekoppelt mit kreativitätsförderung an die kinder, die es ihnen ermöglichen, ihre individualität in dynamischen systemen ( gruppen  ) zu erkennen und sich dies gegenseitig möglichst mühelos zuzubilligen, - in verbindung mit lust und neugier, mit freude und interesse, welche jeweils grundparadigmen für eine erfolgreiche gesellschaft wären.</description>
    <dc:creator>knotscher95</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 knotscher95</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T17:52:31Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919550">
    <title>@ ifone / raedAn / a. herbst</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919550</link>
    <description>vielleicht wäre es ratsam, für ifone&apos;s frage an singer einen neuen thread zu &lt;br /&gt;
schaffen oder einen eher noch bislang verwaisten dafür zu nutzen.&lt;br /&gt;
in diesem wäre ja schon mächtig konfusion drin.&lt;br /&gt;
also als aussenstehender würde ich hierin ( in diesem thread ) nicht reagieren.</description>
    <dc:creator>knotscher95</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 knotscher95</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T17:46:59Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919547">
    <title>@knotscher</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919547</link>
    <description>Ja das wäre was, wenn W. Singer die Zeit und Lust dazu finden würde!&lt;br /&gt;
Ich habe ja schon Sorge das zu verpassen sollte es dazu kommen. Interessant ist sicherlich auch die Überlegung wie mutig die Beiträger sich zu fragen getrauen, ich auch.</description>
    <dc:creator>read An</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 read An</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T17:46:03Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919540">
    <title>@readAn</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919540</link>
    <description>betreffs singer.&lt;br /&gt;
( ... einer vielleicht etwas verknappten, und damit unpräzisen ausdrucksweise mich bedient habend )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten würde mich echt interessieren, was ifone von singer zu erfragen hätte.&lt;br /&gt;
- möglichst noch unter der prämisse, durchaus wohlüberlegt dazu assozieren zu&lt;br /&gt;
dürfen.&lt;br /&gt;
( insofern man sich das zutraut ... )</description>
    <dc:creator>knotscher95</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 knotscher95</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T17:37:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919528">
    <title>@knotscher</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919528</link>
    <description>An welcher Stelle denn?</description>
    <dc:creator>read An</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 read An</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T17:26:50Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919525">
    <title>@readAn</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919525</link>
    <description>wenn das ernstgemeint ist, o.k.&lt;br /&gt;
( hab eher so das gefühl, ich hätte grad ein wenig gepatzt. )</description>
    <dc:creator>knotscher95</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 knotscher95</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T17:20:02Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919523">
    <title>@knotscher</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919523</link>
    <description>Und jetzt bitte bei der Art von Beitragsschreibe bleiben, damit können die meißten hier, mich miteingeschlossen wohl am meißten anfangen!</description>
    <dc:creator>read An</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 read An</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T17:16:11Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919478">
    <title>seh ich auch so, raedAn, bzw. a. herbst, betreffs illusion wäre damit schon recht...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919478</link>
    <description>seh ich auch so, raedAn, bzw. a. herbst, betreffs illusion wäre damit schon recht viel gutes gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@ ifone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunst ist für mich das können, ein allgemeines mass an wirklichkeitsbegegnung zu&lt;br /&gt;
übersteigen, um damit eine wirksamkeit über das allgemeine mass einer wirklichkeits-&lt;br /&gt;
begegnung hinaus zu erreichen und darin perspektiven im umgang mit wirklichkeiten &lt;br /&gt;
zu schaffen, - demokratisch verstanden : anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie singer das wohl sieht, steigt mit zunehmender reife die summe an erfahrungen&lt;br /&gt;
( oder bildungsinhalten ), die dem subjekt zunehmend mehr alternativen &lt;br /&gt;
( auswahlmöglichkeiten ) bietet, entscheidungsakte ( die wiederum in die realität eingreifen ) zu optimieren.&lt;br /&gt;
Zusätzlich scheint er eine &quot;opake&quot; bewusstseinsebene auszumachen, die sich&lt;br /&gt;
aus einer art kindlicher amnesie heraus speist ( und welche grundsätzlich kulturell vermittelt war ) &amp; welche selbstüberlassen zu intuitiv-generierten entscheidungsakten führt, wobei daraus entstandene handlungen im nachhinein erst rationalisierbar ( auf sinngehalt bezogen überprüfbar ) wären.&lt;br /&gt;
Ich denke, beider seinsbegnegnungsweisen bedient sich die wissenschaft sowie die kunst : also dem rationalen kalkül sowie einer absolut verspielten neugier.&lt;br /&gt;
( ich hoffe ich hab singer soweit richtig verstanden )</description>
    <dc:creator>knotscher95</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 knotscher95</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T16:41:36Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919472">
    <title>Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen.</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919472</link>
    <description>Ist ein Hörstück, das &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3932245636/herbstdetersf-21&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; dem Buch&lt;/a&gt; als CD beigelegt ist. Der Satz selber stammt von Louis Aragon.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 albannikolaiherbst</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T16:33:51Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919455">
    <title>@Herbst &amp; Ifone</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919455</link>
    <description>&quot;Die Illusion ist das Fleisch auf den Dingen!&quot;, ich habe es leider nicht gelesen aber allein der Titel ist aussagekräftig genug. Daher nur meine Assoziation dazu: Illusionen die vom Geist erzeugt werden oder besser der Geist erschafft Räume in denen der Mensch imaginieren, atmen, träumen, spielen, fühlen, erfinden, entdecken und schöpfen kann. Man könnte doch hier auch wieder von einer Grundvoraussetzung zum Daseinswillen ausgehen, immerhin bietet sich auf dieser Ebene ein unerschöpflicher Raum an, wenn auch illusioniert und vor allem gefühlt. Ist das nicht eigentlich das erstaunlichste &quot;Naturkonzept&quot;, so wie unser Körper zwar auf der einen Seite systemisch funktioniert aber als Einheit der einzelnen zu solchen immateriellen Denkräumen in der Lage ist durch Wahrnehmung und Sprache, auch wenn das dann alles mit Gefühlswerten belegt wird, die ihrerseits wieder genetisch als auch an Sozialisation und Erfahrungen gebunden sind. Indem wir diesen Raum zur Verfügung haben, in dem wir spielen und erfinderisch sein können kann man sagen werden Illusionen materiell, sie werden zum Fleisch auf den Dingen.&lt;br /&gt;
Sich darüber bewußt werden, dass man sich in solchen von außen gesetzten Illusionsnetzen (ich meine an der Stelle die vom Markt) befindet ist wichtig aber nicht nur um Illusionen zu enttarnen, sondern wie sie sagen um sich in solchen bewegen zu lernen und vor allem um sie bewußt zu nutzen. Hatten wir das Thema nicht schon mal bei dem Werbeslogan: Komm lass spielen?</description>
    <dc:creator>read An</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 read An</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T16:15:58Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919403">
    <title>@read ane</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4872957/#4919403</link>
    <description>Ja, ich müsste Singer dringend auch eine Frage stellen. Die auch indirekt ganz wichtig zu diesem Themenkomplex passt.&lt;br /&gt;
Oben haben sie&apos;s sehr gut beschrieben. Sehr Genau. Ich suche nun nach einem Weg, wie man sozusagen etwas formulieren kann, eine Situation, ein Konzept, dass dieses alles, also ich sage mal diese tief verankerte Verwertungs- und Ernährungsstruktur aus einer Perspektive, nicht nur insgeheim, sondern eben ganz offen, wirklich anzunehmen, also das was ich energetische - ernährungsseitige Uniformierung nenne. Der Grund, warum ich so darauf insistiere, ist eben ein heutiges Anschwellen der Energiekomplexe, die sozusagen verdrängt werden oder dem abstrakten Handel oder der Wissenschaft allein überlassen werden, die eben dadurch, dass sie in ihrem rationalen Wirken generell immer unter Verdacht gestellt werden, nicht verstanden und wissend begleitet werden. Die Prozesse die sie oben beschrieben haben, finden statt, und sie können eigentlich nur so stattfinden, weil es die von Herbst beschriebene &quot;Illusionsblende&quot; gibt, also hinter dieser Illusionsblende verschanzt sich das Individuum, und davor und darunter laufen aber ultrarationale Prozesse ab. Nun will ich ja den Markt garnicht abschaffen, aber ein Konzept, zum Beipiel, dass den Kindern spätestens in der zweiten Klasse erklärt: Ihr müsst wissen, dass eine Gesellschaft wie die unsere nur so und deshalb funktioniert, weil der Mensch und das seid auch ihr zunehmend eine rational kalkulierbare und erfassbare Größe ist. Die Werkzeuge zur Erfassung eurer Individualprofile. eurer Sehnsüchte, Absichten und Wünsche, werden immer feiner und dringen tiefer und tiefer in das vor und ein , was einmal unveräusserliches seelisches Eigentum genannt wurde. Und das interessante ist, dass das Individuum, je mehr es sozusagen zappelt in diesem Netz und sich individuell gebärdet, desto mehr Markt erzeugt es damit - das ist dann so wie bei einer Fliege im Netz einer Spinne, die sich erst richtig verfängt dadurch, weil sie eben unkontrolliert herumzappelt, genau so funktioniert der oben von ihnen beschriebene Prozess. Die verzweifelten Freiheitsbewegungen verschnüren es erst richtig.&lt;br /&gt;
Mein ganzes Überlegen läuft darauf hinaus, wie man sich in diesem Netz sozusagen kontrolliert bewegt, weil man sich keine Illusion mehr darüber macht, dass man in so einem Netz sich befindet, und dieses Netz sozusagen verstehen und anzunehmen lernt, so dass man das, was ursprünglich Falle war, sogar als Spielraum versteht und entdeckt und dann sogar wissend und rational darin beliebig herumklettert. &lt;br /&gt;
Aber die Kunst verkauft sozusagen immer noch die eigentlich tödliche Illusion des Zappelns, des Wahnsinns, des &quot;Spontanen&quot; etc...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@herbst, ich kann ja ihr Illusionsargument verstehen, ich laufe ja auch nicht als Eisblock durch die Gegend, trotzdem ist es eben die Frage, inwiefern man sozusagen solche Illusion noch verkauft.</description>
    <dc:creator>Ifone</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Ifone</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T15:19:01Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/">
    <title>Shoa zum Kuscheln ODER ein Musikalischer Ablaß. Zur Uraufführung von Harald Weiss&apos;...</title>
    <link>http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4919378/</link>
    <description>Es ist nicht zu fassen, aber die deutsche BewältigungsSchuldIndustrie setzt der Verlogenheit immer noch eins drauf. Nach der florierenden Verdinglichung, die nach wie vor prosperiert, sind wir nunmehr beim beauftragten Kitsch angelangt. Ganz offen, überm verdeckten Führerbunker. Man könnte ihn einen &lt;i&gt;begrabenen&lt;/i&gt; nennen. &lt;br /&gt;
Dabei war die Idee so gut wie es das Denkmal selber - bis in seine Ausführung - i s t, für die man sich freilich nicht loben lassen sollte und schon gar nicht solch ein Lob noch beklatschen. Doch da sich unter den auf dem Programm-Flyer genannten Sponsoren auch eine CityClean befindet, lag ein My Own&apos;s Country Cleaner offenbar nahe. Dabei hatte der Moderator, ausgerechnet!, der gelackter nicht hätte sein können - eine replikante Form Dieter Thomas Hecks bei neuer Hitparade - - dabei hatte ausgerechnet e r ein richtiges Gefühl: Sagen Sie mal, bei diesem Strahlewetter... ist das eigentlich dem Anlaß angemessen? fragte er Lea Rosh. Die praktikablerweise sich über das Wetter sehr freute, denn wer, so fragte sie - das ist für die Trauer um Ermordete wichtig -, wäre andernfalls gekommen? Doch sicher nicht so viele wie heute abend. Sondern man wäre unter sich dagestanden, sie und der Herr Thierse, im Regen, und Lothar Zagrosek und Harald Weiss und paar Honoratioren der Stadt... - Ecco.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss4-Versammlung.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;HWeiss4-Versammlung&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;center&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss4-Versammlung.jpg&apos;,400,300);return false;&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss4-Versammlung_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Doch lassen wir den Pragmatismus beiseite, noch war ja gar nichts verloren. Auch Tatjana Blachers Moderation von Texten Selma Meerbaum-Eisingers kapitulierte noch keinen. Und die Musiker, zwischen den Stelen, nahmen ihre Plätze ein, während es sich causierte in der gediegnen Betroffenheit draußen, die dieser sonnige Anlaß für Trauer verausgab. Ein Land, das ein solches Denkmal errichtet, ist zu ehren, sagte Frau Rosh und reichte den Deutschen, die, anstelle zu klatschen, hätten schweigen sollen, zum Klatschen die Hand. So ward das Unrecht, das dieses Denkmal bekennt, zum Anlaß der sich selbst applaudierenden Ehre. Wen eigentlich schaudert so etwas nicht?&lt;br /&gt;
Das Volk. Dem Volk schaudert nie was. Das Volk möchte Spiele, wenn es zum Brot die Ehre noch draufkriegt. Und hat es die Spiele, dann möchte es kuscheln. Anstatt aber nun &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=JsPiUDBbluQ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Katja Ebstein &lt;/a&gt; zu rufen und g l e i c h D. T. Heck, oder ge&lt;a href=&quot;http://www.br-online.de/bayern1/deutsche-schlagerparade/index.xml;jsessionid=KAXWHOY24F3S0CSBUKSSFEQ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;blaha&lt;/a&gt;t nach &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=fleINPHuWU8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Brink, Alles auf Sieg&lt;/a&gt;, auch &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=zrqTpKnkN-8&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Jambas Schnuffel&lt;/a&gt; hätte sich sicher erboten ... anstatt also &lt;i&gt;ehrlich&lt;/i&gt; aufs gesunde Geschmacksempfinden zu setzen, wollt&apos; man was Seriöses, ohne daß aber das Ergebnis ein anderes wär. Bloß bitte nicht zu anspruchsvoll, lautet die Devise. Nachher rennen die Leute aus der Gedenkstadt noch raus und sind von dem Elend, dessen gedacht wird, geschockt... wer, Leser, dann - wählt einen noch? - Wer will hier Demokratie riskieren? Also beauftragte man Harald Weiss, der für volksnahen Ton vielleicht sehr bekannt ist, zu Anlaß und Ort etwas tonzusetzen, das allem Bedürfnis ästhetopolitisch gerecht wird und keinem Trauernden in die Privatsphäre tritt.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;HWeiss3-tolles-Anfangsbild&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;So klang das denn auch. Als hätte es nicht die großen Arbeiten Pendereckis gegeben, nicht Detlef Heusingers Vertonung der Todesfuge und diese-selbst überhaupt. Sondern die Betroffenheit durfte sich in den Dreiklang schmiegen. Fassungslos stand ich drin, umschwärmt, trotz der Enge, von einer Art Mensch, die die Musik an Fühllosigkeit noch gar übertraf: Reporter, die permanent klackten, das war eine Art Feuern von Zeitgeist, der Journaille Maschinengewehre, ich wurde so sauer, daß ich einem Reporter die Hand vors Objektiv hielt, mehrfach, wir waren nahe daran, aufeinander loszugehen  erst als ich nun i h n fotografierte, mit meinem geräuschlosen Mobilchen, ergriff er seiner inneren Hasen Panier... aber das ganze Ausmaß der Geschmacklosigkeiten wurde nun wieder von dieser... man scheut sich, Musik dafür zu schreiben, abermals und ihrerseits übertroffen... so viel Marmelade wurde über die Opfer, und lauwarm, und zähe, ausgegossen, und eine in weiß gewandete, rückendecolletierte Mezzosopranistin watete darin noch herum...&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;HWeiss1&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ich schätze &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/4684821/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt;&gt; Lothar Zagrosek&lt;/a&gt;, das ist bekannt. Was mag den Mann bewogen haben, solch ein Stück zur Uraufführung zu bringen, an solch einem Ort, was hat die Verantwortlichen geritten, die ermordeten Juden Europas posthum in diesen Kitsch zu verschmieren? Imgrunde muß man von Totenschändung sprechen.&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;HWeiss3-tolles-Anfangsbild1&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/albannikolaiherbst/images/HWeiss3-tolles-Anfangsbild1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Und doch, die Idee war gut, das Denkmal i s t gut, ja hätte sich nicht eine Musik finden lassen, die Ort und Anlaß gerecht wird, die hätte trauern lassen können oder, zumindest, bedenken, die einen in sich selbst geführt hätte: nicht zu orten zwischen den Stelen, ungefähr, drohend vielleicht, oder einfach ein Kaddish der Stille, und hätte auch den strahlenden Sonnenschein durchaus zum Tag des Gedenkens erlaubt? Und wäre nachgeklungen in einem, auf der Fahrt und dem Gang heim, auf dem Gang ins Hotel und dort noch, bevor einer einschläft? Allers doch immer ein Wäre und Hätte. Denk ich an Deutschland in der Nacht.</description>
    <dc:creator>albannikolaiherbst</dc:creator>
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