Das BellepHattt. (Entwurf des Anfangs).
Der >>>> Knotscher hatte einen schlechten Tag gehabt. Nicht nur, daß ihm sein Hausarzt nahegelegt hatte, von heute an einem sorgfältig bedachten Ernährungsplan zu folgen, nein, überdies war ihm sein Luxusburgchen weggelaufen. Es hatte seinen festen Platz in einer flachen Keksdose gehabt, die auf dem Schreibtisch stand und in die der Knotscher vor ihrem Einzug ein Fenster und eine Tür hineingeschnitten hatte; er hatte drinnen sogar eine Art Wandbeleuchtung angebracht: es gab eine kleine Badewanne nebst Zuleitung durch einen dünnen Schlauch, der, wie auch das WCchen, über eine Birnspritze mit Wasser versorgt werden konnte; es gab des weiteren eine gut ausgebaute Küche und neben dem Wohnzimmer sogar ein Schlafzimmer, das die kleine Bierjungfrau immer als den größten Luxus empfunden hatte. Jedenfalls sagte sie das und begab sich oft auch tagsüber hinein, so daß der Knotscher, wenn er keine Gedanken hatte, durch das Fenster sehen oder auch den Deckel von der Dose nehmen konnte, um das ganze schlafende Luxusburgchen in ihrem Bett minutenlang zu betrachten. Oft stand er dann irgendwann auf, um aus dem Kühlschrank eine Flasche Bier zu holen, schnalzte den Kronkorken von der Flaschentülle und goß die Keksdose so voll, daß alle Einrichtung von einem weißen Schaum bedeckt war und Luxusburgchen, wenn sich die Krone klärte, wie ein schlafender Guppi aussah, der die Gestalt einer nahezu transparenten, jungen Frau angenommen hatte. Die bekam dann solch ein Lächeln auf die Lippen, daß es dem Knotscher das Herz rührte.
Nun aber war das Luxusburgchen weggelaufen, und der Knotscher sollte sich statt um sie um seine Colesterinwerte kümmern. Das BellepHattt hatte einen Zettel für ihn dagelassen, er mußte ihn unters Mikroskop seines neunjährigen Jungen legen, um die Schrift lesen zu können; und das mußte er erst einmal finden: „Ich such mir einen neuen Lover. Für Dich alles Gute,
Luxusburgchen.“
(...)
herausgegebene Antohologie, die von Bieren handeln soll.]




















