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„Ich glaube an den technischen Fortschritt.“
Der Satz ist deshalb bezeichnend, weil er aus dem teilbaren Glauben daran, daß etwas kommen wird, den Glauben a n etwas macht. Darin liegt eine Normation. Denn ich kann sehr wohl daran glauben, daß der technische Fortschritt voranschreiten wird; das bedeutet aber nicht zugleich, daß ich das auch wünsche oder in jedem Belang wünsche. Indem der Satz „Ich glaube an den technischen Fortschritt“ diesen quasi als ein Höheres Wesen auffaßt, wird das Unausweichliche zementiert und angenommen. Du sollst dir kein Bildnis machen. Das im Verbund mit dem christlichen Glaubensbekenntnis untersagt sich selbst, das Bild, das man sich nicht einmal machen darf, zu untersuchen.
>>>> Geschlechtersprache 3/BE 103
Geschlechtersprache 1 <<<<
[Nach einem Einwand >>>> elsalaskers habe ich den letzten Satz umformuliert. Er lautete ursprünglich und war so falsch, bzw. mißdeutig: "Im Verbund mit dem christlichen Glaubensbekenntnis wird im Ton sich selbst untersagt, das Bild, das man sich nicht einmal machen darf, zu untersuchen." (6.4., ANH).]
albannikolaiherbst - 5. Apr, 20:36- Rubrik: NOTATE
Hat die Menschheit nicht verloren.
(CDXLXX).
[Evolution & Menschmaschine (1).]
albannikolaiherbst - 5. Apr, 19:44- Rubrik: Paralipomena
Als ich sehr jung war, gab es von Villeroy Boch eine Zeitschriftenanzeige, worauf ein silberstrahlend erigierter Wasserhahn vor dem sternendurchpunkteten Kosmos zu sehen war. Darunter stand in fettweißer Schrift: MEISTERWERK DER DICHTKUNST. Die Anzeige bediente sich, hochwirksam einpräglich, der Ästhetik Leni Riefenstahls, die oft auch Herbert von Karajans Schallplattenhüllen bestimmt hat: Kreation eines Menschen als ein sich selbst verklärendes Markenprodukt. Dahinter stand bei Karajan nicht etwa die Strategie einer PR-Firma, die bei Goebbels in die Ideenschule gegangen ist, sondern er selbst hat die Inszenierung seines öffentlichen Erscheinungsbildes besorgt und strengstens observiert. Seine Fernsehinszenierungen der Siebziger Jahre sind absolute Selbst-Inszenierungen von beeindruckend narzisstischer Geltungswut. Wer Beethoven hört, hört Karajan: Punkt. Was bei Chiquita schiefging („Vergessen Sie den Namen Banane und sagen Sie Chiquita“), Karajan gelang es. Fiel der Begriff Dirigent, stand einem sofort dieser vor Augen.
Weiter >>>> d o r t.
albannikolaiherbst - 5. Apr, 08:25- Rubrik: Links
ja, „der Stecken regt sich“, allein schon, weil ich einen habe und ihn mag.
…, und? Soll ich mich jetzt geprügelt fühlen? Das hätten Sie vielleicht gern.
Aber nein; es sei denn, Sie hätten Lust daran. Sie ist ja das, was uns die Geschlechterdifferenz zu schenken vermag; bekanntlich werte ich Geschlechtslust höher als jede Erkenntnis, und zwar, weil ich sie für eine Erkenntnis h a l t e. Das Paradoxon dieser Formulierung sagt sehr viel über meine Lebens-, also Kunsthaltung.
(...) Aber im Ernst: Mein "Lamento" mag auf Sie, "Herr" ANH (Ihrem Geschlecht entsprechend), hilflos wirken, aber es mußte einfach gesagt werden.
Worauf bezieht sich Ihr gänsegefüßteltes „Herr“, auf mein Geschlecht oder darauf, daß >>>> Ihr Lamento auf mich hilflos wirkte?
Bevor ich mich auf >>>> Ihre sehr männliche numerisch geordnete Aufstellung
inwiefern ist numerische Ordnung männlich? Mir sind nicht wenige Wissenschaftlerinnen bekannt, die ebenfalls mit Ordnungssystematik arbeiten, und zwar auch im „Gender“-Bezugsfeld; haben die jetzt unkritisch Patriarchales übernommen oder taten sie's, weil Ordnungen auch in Argumentationsfeldern Übersicht ermöglichen?
Punkt für Punkt beziehe,
dem folge ich nun.
Eines vorweg: ------------------- DER GESAMTE BEITRAG MIT ALLEN BISHERIGEN UND MÖGLICHEN WEITEREN KOMMENTAREN >>>> D O R T.
albannikolaiherbst - 5. Apr, 07:50- Rubrik: Links
- 188 mal gelesen
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Herbst & Deters - Fiktionäre
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