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Jetzt also Butter bei die Fische:
Kybernetischer Realismus ist demzufolge eine Poetologie der Spiegelungen und Wechselwirkung. Er ist prinzipiell unabgeschlossen und, wenn man vom anthropologiefernen Begriff der Entropie absieht, unabschließbar. Seine Grundstruktur sind >>>> Regelkreise, daher tendiert eine Erzählung des Kybernetischen Realismus zu Zyklen, und diese, im Verhältnis zueinander, vollführen Sprünge: Der Erzählzyklus führt nicht, wie etwa bei den aus der Science Fiction stammenden Zeitschlaufen, in seinen tatsächlichen Anfang zurück, sondern in etwas, das dem Erzählanfang zwar täuschend gleichsehen mag, aber doch etwas anderes ist: ein Etwas mit der Erfahrung des durchlaufenen zyklischen Weges. Es geht also gerade nicht um eine Ewige Wiederkehr, sondern um etwas, das Muster wiederholt, aber sich in den Metaebenen irreversibel voranbewegt. Kommt der Erzählzyklus wieder an seinem Anfang an, haben sich sämtliche Beteiligten und hat sich auch das Setting verändert. Es ist ungemein wichtig, sich das vor Augen zu halten. Die Erzählung kommt immer wieder auf ihre leitenden Motive zurück, aber wenn sie zurückkommt, sind diese Motive bereits verschoben; Sie können sich das als Perspektivwechsel klarmachen. Sie können es sich aber auch musikalisch klarmachen: Ein Thema wird zwar wiederholt, aber als organische Entwicklung aus den vorhergegangenen Variationen, und selbst wenn es wörtlich/klanglich wiederholt wird, hat doch der Hörer das Vorhergegangene als unmittelbare/mittelbare neue Erfahrung, unter deren Wirkung er die Wiederholung nun a l s Wiederholung wahrnimmt. Das ist selbst bei wortgetreuer Wiederholung von der Rezeptionsseite etwas anderes, als wenn ein Thema/Motiv zum ersten Mal zu Gehör gebracht wird. Das gilt selbstverständlich erst recht, wenn wir ein- und dasselbe Musikstück zum zweiten, dritten, n-ten Mal hören: Jedes Mal schaffen die Erfahrungen vormaligen Hörens eine ganz neue Erfahrung. Es ist unmöglich, zum zweiten Mal einen ersten Eindruck zu machen: Dieses Axiom, das für jede soziale Kommunikation gilt, gilt in der Poetik ganz genau so und wird im Kybernetischen Realismus als ganz bewußtes Stilmittel eingesetzt.
albannikolaiherbst - 26. Dez, 09:56- Rubrik: KYBERREALISM
albannikolaiherbst - 26. Dez, 08:21- Rubrik: Tagebuch
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Für Adrian Ranjit Singh v. Ribbentrop,
meinen Sohn.
Achtung Archive!
DIE DSCHUNGEL. ANDERSWELT wird im Rahmen eines Projektes der Universität Innsbruck beforscht und über >>>> DILIMAG, sowie durch das >>>> deutsche literatur archiv Marbach archiviert und der Öffentlichkeit auch andernorts zugänglich gemacht. Mitschreiber Der Dschungel erklären, indem sie sie mitschreiben, ihr Einverständnis.
Neu erschienen August 2008
Herbst & Deters - Fiktionäre
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albannikolaiherbst - 8. Sep, 15:31
@stabigabi5
Mir ist der Buddhismus fremd; deshalb würde ich keinem Buddhisten je meine Vorstellung von leistungsorientiertem ... stabigabi5 - 8. Sep, 15:20
waren das nicht sie, der andere wertesysteme ...
waren das nicht sie, der andere wertesysteme gerne bemüht? wie machen sie dann das einem buddhisten klar: ... albannikolaiherbst - 8. Sep, 14:49
An das Bundesverwaltungsamt 50728 ...
Berlin, den 8. September 2008
IV 06 – 01 1 73 182 6/19
BAFÖG-Rückzahlung
Sehr geehrte Frau ***,
ich ... albannikolaiherbst - 8. Sep, 14:39
@stabigabi5.
Ich denke, daß Sie, was den Fleiß anbelangt, irren. Der spielt überhaupt keine Rolle im bürgerlichen ... stabigabi5 - 8. Sep, 14:30
vielleicht sollte ich darauf als ...
vielleicht sollte ich darauf als vordruck zurückgreifen? allerdings müsste ich "das sehr umfangreiche ...
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zuletzt aktualisiert am 8. Sep, 15:31
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